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IKA MT 40.100 Einweg-Mahlbecher, 40 ml, 100 Stück, 0020001173
Kinetik der Prallzerkleinerung im geschlossenen Mikromaßstab In der analytischen Probenvorbereitung von harten, spröden und trockenen Matrizes (wie Gesteinen, mineralischen Festkörpern oder Tabletten) ist die Applikation massiver mechanischer Energie zwingend erforderlich. Die IKA MT 40 Einweg-Mahlbecher operieren nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung im isolierten 40-ml-Maßstab. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt dieser Rotor gewaltige kinetische Impulse auf die Festkörper. Die resultierenden radialen Stoßwellen überwinden die molekularen Bindungskräfte der Probe, zertrümmern makroskopische Gitterstrukturen in Millisekundenbruchteilen und überführen sie in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix. Polymerphysik und thermomechanische Integrität Die hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben induziert durch Reibung und Wandkollisionen eine signifikante thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MT 40 Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die eine extreme Torsionssteifigkeit und strukturelle ballistische Schlagfestigkeit aufweisen. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist so konzipiert, dass sie den massiven kinetischen Einschlägen von Gesteinssplittern oder Saatgut standhält, ohne plastisch zu deformieren (Frakturprävention). Gleichzeitig garantiert die Materialintegrität, dass unter thermischer Last keine störenden Weichmacher oder Polymerpartikel in die analytische Matrix freigesetzt werden. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over im Hochdurchsatz Bei der seriellen Vermahlung toxischer, infektiöser oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) ist die Verhinderung einer unkontrollierten Aerosolbildung von absoluter sicherheitstechnischer Priorität. Der MT 40 Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor lungengängigen Feinstäuben geschützt wird. Das fundamentale metrologische Konstruktionsprinzip als "Single-Use"-Gefäß garantiert zudem, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over von DNA-Fragmenten oder chemischen Spuren) zwischen seriellen Batches vollständig eliminiert werden. Das hier vorliegende Großgebinde mit 100 Einheiten ermöglicht High-Throughput-Laboren eine unterbrechungsfreie Prozesskette, da die thermodynamisch und zeitlich hochaufwendige Reinigung klassischer Edelstahl-Mahlkammern komplett entfällt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube (Großgebinde) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Trockenmahlung) Maximales Nutzvolumen: 40 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 100 Stück pro Set Lieferumfang 100 x IKA MT 40 Einweg-Mahlbecher (40 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40.100 Mahlbecher sind dedizierte Einweg-Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Das 100er-Gebinde ist die verfahrenstechnisch und ökonomisch optimale Lösung für analytische Labore mit massivem Probendurchsatz. Um die Logistik Ihrer Probenvorbereitung effizient zu skalieren und Lieferengpässe bei zeitkritischen Analysenreihen (z. B. in der Agrar-Saison oder bei geologischen Screenings) zu vermeiden, empfehlen wir die Einrichtung von Rahmenaufträgen. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
IKA A 10 basic Analysenmühle kühlbar, 0004020700
Vielseitiges Zerkleinern für anspruchsvolle Proben Die IKA A 10 basic ist eine neu designte Chargenmühle, die sich durch ihre enorme Flexibilität im Laboralltag auszeichnet. Sie zerkleinert nicht nur harte und spröde Materialien, sondern bewältigt auch weiche oder faserige Proben bis zu einem Volumen von 50 ml mühelos. Ein entscheidender Vorteil für die Analytik: Der Mahlraum verfügt über integrierte Anschlüsse zur Wasserkühlung. Zudem können Proben direkt in der Mahlkammer mit Trockeneis versprödet werden, was die Bearbeitung von zähen, fettigen oder wasserhaltigen Substanzen erst möglich macht. Sicherheit und Langlebigkeit Bei der Entwicklung der A 10 basic standen Sicherheit und Robustheit im Fokus. Das Gerät läuft nur bei korrekt geschlossenem Deckel an und verfügt über einen Schnellstopp sowie eine Deckelverriegelung bei Betrieb. Der verbaute bürstenlose Motor arbeitet nicht nur angenehm leise, sondern ist auch extrem verschleißarm, was eine lange Lebensdauer garantiert. Präzise Steuerung und Reproduzierbarkeit Über die intuitive Folientastatur lassen sich alle Parameter bequem steuern. Ein digitales Display mit Timer-Funktion zeigt die Mahldauer exakt an, während der Intervallbetrieb für eine optimierte Durchmischung und Zerkleinerung sorgt. Da Mahlkammer, Schlägergeometrie und Drehzahl (25.000 rpm) identisch zum bewährten Vorgängermodell A 10 sind, bleiben Ihre bestehenden Versuchsergebnisse vergleichbar und valide. Technische Details Nutzvolumen max.: 50 ml Drehzahl max.: 25.000 rpm Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 300 W / 240 W Arbeitsprinzip: Schneiden/Prall Aufgabeguthärte max.: 5 Mohs Aufgabekorngröße max.: 6 mm Timer: Ja (Digitalanzeige) Kühlung: Integrierte Wasseranschlüsse & Trockeneis-geeignet Material Mahlkammer/Schläger: Edelstahl (1.4301 / 1.4034) Schutzart nach DIN EN 60529: IP 41 Abmessungen (B x H x T): 130 x 250 x 145 mm Gewicht: 3,1 kg Lieferumfang IKA A 10 basic Analysenmühle A 10.1 Edelstahlschläger A 10.4 Mahlraumverkleinerung (für kleine Mengen) 2 x Clips für Kühlwasserschlauch 2 x Filzringe Werkzeugset Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Sie benötigen den Sternschläger A 10.2 für faserige Proben oder das Hartmetallmesser A 10.3 für besonders harte Materialien? Wir konfigurieren Ihre Mühle anwendungsspezifisch. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine Beratung zu den verfügbaren Wechselwerkzeugen.
IKA MultiDrive DI 2000 T Dispergiergefäß mit Temperatursensor, 2000 ml, 0025003960
Thermodynamische Prozesskontrolle bei der High-Shear-Dispersion In der anspruchsvollen pharmazeutischen Formulierung, der kosmetischen Produktentwicklung und der chemischen Synthese ist die Herstellung von feinsten, langzeitstabilen Emulsionen und Suspensionen ein thermodynamischer Stresstest. Die enorme Einbringung von kinetischer Energie, die für das Aufbrechen von Tröpfchen oder Agglomeraten zwingend erforderlich ist, führt durch molekulare Reibung unweigerlich zu einem massiven Temperaturanstieg im Medium. Für thermolabile Inhaltsstoffe wie aktive pharmazeutische Wirkstoffe (APIs), empfindliche Proteine oder leichtflüchtige organische Verbindungen (VOCs) resultiert dies in irreversibler Denaturierung oder thermischem Abbau. Um diese methodische Fehlerquelle bei großvolumigen Ansätzen vollständig zu eliminieren, hat IKA das hochspezialisierte MultiDrive DI 2000 T Dispergiergefäß konzipiert. Das "T" in der Produktnomenklatur steht für den integrierten Temperatursensor. Dieses 2000 Milliliter fassende Instrument transformiert Ihre IKA MultiDrive Mühle in einen prozessüberwachten, hochpräzisen Inline-Homogenisator für thermisch hochsensible Stoffgemische. Strömungsmechanik des Rotor-Stator-Prinzips Im absoluten Gegensatz zu klassischen Mixbechern (Blender Tubes), die mit rotierenden Schlagmessern arbeiten und die Probe lediglich umwälzen und zerschneiden, basiert das DI 2000 T auf dem hochkomplexen Rotor-Stator-Prinzip. Im Inneren des Gefäßes rotiert ein massiver Edelstahl-Rotor mit extrem hoher Umfangsgeschwindigkeit innerhalb eines feststehenden Stators. Das flüssige Medium wird axial in den Dispergierkopf eingesaugt und radial durch die mikroskopisch feinen Schlitze des Stators gepresst. In diesem extrem engen Scherspalt wirken gewaltige hydrodynamische Scherkräfte, massive Prallenergie und Kavitation auf die Probe ein. Flüssigkeitströpfchen (bei Emulsionen) oder Feststoffpartikel (bei Suspensionen) werden in Millisekunden auf winzige Primärpartikelgrößen zerrissen, was eine absolut homogene, reproduzierbare und entmischungsresistente Phasenverteilung in bis zu 2 Litern Arbeitsvolumen garantiert. Drahtlose RFID-Technologie für lückenloses Temperatur-Monitoring Das technologische Herzstück des DI 2000 T ist die nahtlose Kommunikation zwischen dem Dispergiergefäß und der Antriebseinheit. Im massiven Boden des Gefäßes ist ein hochpräziser Temperatursensor verbaut, der die thermische Belastung der Probe direkt in der Strömungszone kontinuierlich misst. Die Datenübertragung zur zwingend erforderlichen IKA MultiDrive control erfolgt völlig berührungslos über verschleißfreie RFID-Technologie (Radio-Frequency Identification). Mechanische Steckverbindungen, die bei der intensiven Nassreinigung korrodieren könnten, entfallen komplett. Über die Antriebseinheit definieren Sie ein striktes, materialspezifisches Temperaturlimit. Bei Erreichen dieser kritischen thermischen Schwelle reduziert die Elektronik proaktiv die Drehzahl oder stoppt den Dispergierprozess, lange bevor thermische Schäden an Ihrer Probe entstehen können. GLP-konforme Hygiene und Materialintegrität Bei der Verarbeitung von proteinhaltigen oder stark fetthaltigen Suspensionen ist das Risiko von Kreuzkontaminationen (Carry-over) enorm hoch. Das DI 2000 T ist für eine lückenlose, GLP-gerechte (Good Laboratory Practice) Tiefenreinigung ausgelegt. Das hochkomplexe Rotor-Stator-Werkzeug aus korrosionsbeständigem Edelstahl lässt sich mit wenigen Handgriffen komplett und werkzeuglos demontieren, um versteckte Biofilme oder Produktrückstände im Scherspalt restlos zu beseitigen. Das großvolumige Gehäuse besteht aus extrem schlagfestem und chemikalienbeständigem PCTG-Kunststoff. Dieser ermöglicht nicht nur eine ständige visuelle Überwachung der Strömungsturbulenzen, sondern ist gemeinsam mit allen medienberührenden Komponenten vollständig spülmaschinenfest. Technische Details Produkttyp: Dispergiergefäß mit Rotor-Stator-System Maximales Nutzvolumen: 2000 ml Prozesstyp: Batch-Betrieb (Chargenverarbeitung) Arbeitsprinzip: High-Shear-Dispersion (Rotor-Stator) Besonderheit (T = Temperature): Integrierter Temperatursensor im Gefäßboden Datenübertragung: Kabellos via RFID-Technologie (verschleißfrei) Kompatibler Antrieb: Exklusiv IKA MultiDrive control (zwingend zur Nutzung der RFID-Sensorik) Haupteinsatzgebiet: Herstellung von Emulsionen, Suspensionen und hochfeinen Homogenisaten Verfahrenstechnischer Vorteil: Verhindert thermische Denaturierung durch proaktive Drehzahlregelung am Limit Material (Gefäß): Schlagfester, transparenter PCTG-Kunststoff Material (Dispergierwerkzeug): Verschleißfester, hochwertiger Edelstahl Reinigung/Hygiene: Spülmaschinenfest; Rotor-Stator-Werkzeug zur Intensivreinigung komplett demontierbar Abmessungen (B x H x T): 180 x 280 x 220 mm Gewicht: 1,35 kg Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive DI 2000 T Dispergiergefäß (2000 ml, inkl. integriertem RFID-Sensor) 1 x Rotor-Stator-Dispergierwerkzeug aus Edelstahl (bereits montiert, werkzeuglos demontierbar) (Wichtiger Hinweis: Die zwingend erforderliche IKA MultiDrive control Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die hochpräzisen thermischen Schutzfunktionen des DI 2000 T können ausschließlich im Zusammenspiel mit dem Premium-Antrieb IKA MultiDrive control genutzt werden, da die "basic" Version keine RFID-Signale verarbeiten kann. Wenn Sie anstelle von Emulsionen grobes Gewebe zerschneiden oder trockene Feststoffe zerkleinern müssen, raten wir vom Rotor-Stator-Prinzip ab und empfehlen stattdessen die IKA MultiDrive MI (Mahlkammern) oder BL (Blender) Serie. Unser verfahrenstechnisch spezialisierter Beschaffungsservice konfiguriert Ihnen gerne das physikalisch optimale System für Ihre spezifischen Probenmatrizes.
IKA MultiDrive BL 2000.1 Standardmixmesser, Edelstahl, 0020023169
Kinetik der Nasszerkleinerung und Zellsuspension In der biologischen Probenvorbereitung, der Extraktion von empfindlichen Phytochemikalien und der Lebensmittelanalytik ist der physikalische Aufschluss von weichen, wasserhaltigen oder extrem faserigen Gewebestrukturen der fundamentale erste Prozessschritt. Das IKA MultiDrive BL 2000.1 Standardmixmesser ist das strömungsmechanische Kernwerkzeug für genau diese Nassmahl- und Mischprozesse. Angetrieben durch die MultiDrive Basisstation mit Drehzahlen von bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute, durchtrennt die scharfe, geometrisch optimierte Klinge zelluläre Matrizes durch massive mechanische Scherkräfte. Dieser kontinuierliche Zerschneideprozess überführt grobe, heterogene Proben in absolut homogene, fließfähige Suspensionen, die für die nachfolgende chromatographische oder spektroskopische Analyse zwingend erforderlich sind. Makroskopische Strömungsmechanik im Blender-Gefäß Das Aufbrechen von zähen Pflanzenfasern oder Muskelgewebe erfordert mehr als nur eine hohe Rotationsgeschwindigkeit; es erfordert eine kontrollierte Rheologie im Probengefäß. Die fluiddynamische Architektur der gekreuzten Klingenblätter des BL 2000.1 Messers ist darauf berechnet, eine starke axiale und radiale Zirkulation (Vortex) im großvolumigen BL 2000 Messgefäß aufrechtzuerhalten. Das Medium wird kontinuierlich von der Peripherie in den extremen Turbulenzbereich (Scherzone) der rotierenden Messer gesogen. Dieses Strömungsprofil verhindert das Aufschwimmen von leichten Probenfraktionen, durchbricht Phasentrennungen und garantiert eine absolute Partikelhomogenität des gesamten 2000-ml-Batch-Volumens ohne verfahrenstechnische Totzonen. Materialintegrität und GLP-konforme Hygiene Bei der Extraktion von aktiven pharmazeutischen Wirkstoffen (APIs) oder bei toxikologischen Untersuchungen muss absolute Kreuzkontaminationsfreiheit (Carry-over-Prävention) herrschen. Das gesamte Mixmesser ist aus massivem, hochgradig korrosionsbeständigem Edelstahl gefertigt. Es widersteht den oxidativen Einflüssen wässriger Lösungen, sauren Pflanzenextrakten und aggressiven Reinigungsmitteln problemlos. Das robuste Monomaterial-Design verzichtet auf komplexe, schwer zugängliche Hinterschneidungen und ermöglicht die lückenlose thermische Sterilisation im Autoklaven nach strengsten GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice). Technische Details Produkttyp: Standardmixmesser (Ersatz- / Wechselwerkzeug) Verfahrenstechnische Funktion: Zerschneiden, Nassmahlen und Homogenisieren Strömungsmechanik: Generierung starker axialer und radialer Turbulenzen Klingenarchitektur: Gekreuzte, geschärfte Rotorblätter Kompatibilität (Gefäß): Exklusiv passend für IKA MultiDrive BL 2000 (Blender-Gefäß) Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control Material: Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl Reinigung und Hygiene: Vollständig autoklavierbar und chemisch sterilisierbar Montage: Schneller, formschlüssiger Werkzeugwechsel im Gefäß Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive BL 2000.1 Standardmixmesser (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit sowie das BL 2000 Gefäß sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Das BL 2000.1 Messer ist das Standard-Verschleißteil für die Nasszerkleinerung. Bei der kontinuierlichen Verarbeitung von extrem harten, abrasiven Probenmatrizes (wie Knochengewebe oder gefrorenen Agrarprodukten) unterliegt die Schärfe der Edelstahlklinge einem natürlichen mechanischen Verschleiß. Für Labore mit hohem Probendurchsatz ist es metrologisch ratsam, stets Wechselmesser vorzuhalten, um die Reproduzierbarkeit der Partikelgrößenverteilung dauerhaft zu sichern. Wenden Sie sich für die bedarfsgerechte Beschaffung von Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive control Universalmühle, Antrieb mit Waage & RFID, 0025002643
Der Alleskönner für das Labor 4.0: IKA MultiDrive control Die IKA MultiDrive control (MPN 0025002643) ist weit mehr als nur eine Mühle. Sie ist eine technologische Plattform für unterschiedlichste Zerkleinerungs- und Mischaufgaben. Egal ob Sie harte Proben brechen, faseriges Material schneiden oder weiche Substanzen homogenisieren müssen – dieses Gerät passt sich durch sein einzigartiges Wechselgefäß-System jeder Herausforderung an. Die "control"-Variante hebt sich durch intelligente Features wie eine integrierte Waage, RFID-Erkennung und ein brillantes TFT-Display von der Masse ab und setzt neue Maßstäbe in Sachen Prozesssicherheit und Bedienkomfort. Vielseitigkeit durch das "MultiDrive"-Konzept Der Name ist Programm: Ein Antrieb ("Drive") für unzählige Anwendungen ("Multi"). Die separat erhältlichen Gefäße verwandeln das Gerät in Sekundenschnelle: Mahlbecher (MI 250 / MI 400): Für klassische Trockenvermahlungen von harten und spröden Stoffen. Mischbecher (MT 150): Mit speziellen Messern für weiche, faserige oder elastische Proben (auch nass). Dispergierbecher (BT 250): Verwandelt die Mühle in einen Dispergierer für die Herstellung von Emulsionen oder Suspensionen. Tube Mill Becher: Über einen Adapter können sogar die bewährten Einwegbecher der Tube Mill genutzt werden. Integrierte Wiegefunktion: Präzision ohne Umwege Ein absolutes Highlight der MultiDrive control ist die integrierte Waage. In herkömmlichen Workflows müssen Proben separat gewogen, transferiert und dann gemahlen werden. Dabei geht oft Material verloren oder es kommt zu Kontaminationen. Beim MultiDrive control wiegen Sie direkt in den aufgesetzten Mahlbecher ein. Das Display zeigt das Gewicht exakt an. Dank der Tara-Funktion können Sie auch komplexe Mischungen direkt im Becher ansetzen, ohne das Gefäß abnehmen zu müssen. Das spart Zeit, Reinigungsaufwand und verhindert Transferverluste bei teuren Substanzen. Smarte Prozessführung mit RFID und TFT In modernen Laboren ist Fehlersicherheit entscheidend. Dank der integrierten RFID-Technologie erkennt die Basiseinheit automatisch, welches Gefäß aufgesetzt wurde. Das System passt daraufhin die Parameter an: Drehzahlbegrenzung: Ein Dispergiergefäß darf nicht so schnell drehen wie ein Mahlbecher – das Gerät regelt dies automatisch. Sicherheitsfunktionen: Spezifische Einstellungen werden freigeschaltet. Das große, gut ablesbare TFT-Display ermöglicht eine intuitive Navigation. Hier können Sie nicht nur Drehzahl und Zeit einstellen, sondern auch den Intervallbetrieb aktivieren (ideal für bessere Durchmischung) oder Grenzwerte für die Temperatur festlegen (in Verbindung mit temperatursensiblen Gefäßen). Temperaturmessung und Kühlung Wärme ist der Feind vieler Proben. Die MultiDrive control bietet in Kombination mit den entsprechenden Gefäßen (z.B. MI 250 T oder MT 150) eine integrierte Temperaturmessung. Der Sensor im Becher funkt die Ist-Temperatur drahtlos an das Display. Sie können eine Sicherheitsabschaltung definieren: "Stoppe den Prozess, wenn 40 °C erreicht sind". So verhindern Sie effektiv den Abbau thermolabiler Inhaltsstoffe. Für noch anspruchsvollere Aufgaben unterstützt das System aktiv kühlbare Mahlbecher (doppelwandig für Wasserkühlung) oder die Verwendung von Trockeneis zur Versprödung direkt im Mahlraum. Leistung satt: 1.000 Watt Power Der bürstenlose Motor ist wartungsfrei und extrem leistungsstark. Mit einer Aufnahmeleistung von 1.000 Watt und Drehzahlen von 3.000 bis 20.000 min⁻¹ zwingt er selbst härteste Materialien in die Knie. Trotz dieser Kraft läuft das Gerät dank Frequenzumrichter-Technologie angenehm leise und materialschonend an. Einfache Reinigung und Sicherheit Die Reinigung ist denkbar einfach, da das Gerät selbst ("Easy Clean Design") kaum Schmutznischen aufweist und die Mahlbecher (separat erhältlich) in der Regel komplett zerlegbar und spülmaschinengeeignet oder autoklavierbar sind. Sicherheitstechnisch erfüllt das Gerät höchste Standards: Eine elektronische Bremse stoppt das Werkzeug beim Öffnen blitzschnell. Der Betrieb ist nur bei geschlossenem Schutzgehäuse möglich. Konnektivität und Dokumentation Über die USB- und Bluetooth-Schnittstellen lässt sich das Gerät nahtlos in die Labor-IT integrieren. Mit der Software labworldsoft® (optional) können Sie Mahlprogramme erstellen, fernsteuern und alle Prozessdaten (Drehzahl, Zeit, Temperatur, Gewicht) lückenlos dokumentieren. Technische Daten Gerätetyp: Universalmühle (Antriebseinheit) Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 1.000 W / 800 W Drehzahlbereich: 3.000 – 20.000 rpm Drehzahlabweichung: ± 5 % Wiegefunktion: Ja (Integriert) Wiegebereich: 0 - 2.000 g Temperaturmessung: Ja (mit RFID-Gefäßen) Gefäßerkennung: Ja (RFID) Display: TFT Schnittstellen: USB, Bluetooth Abmessungen (B x H x T): 300 x 450 x 250 mm Gewicht: 8,2 kg Schutzart: IP 31 Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive control (Basisgerät) 1 x Schutzgehäuse TC 1 1 x Steckschlüssel 1 x USB-Kabel & Netzkabel 1 x Betriebsanleitung (Wichtig: Mahlbecher sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen separat bestellt werden!) Individueller Bedarf & Zubehör Da dieses Gerät modular ist, benötigen Sie zwingend Zubehör für den Start. Möchten Sie mahlen (MI 250), mischen (MT 150) oder dispergieren (BT 250)? Wir helfen Ihnen bei der Zusammenstellung der passenden Gefäße. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice.
IKA MTT 100.10 Einweg-Mahlbecher, Titanschläger, 100 ml, 10 Stück, 0020019576
Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Maßstab und werkstoffkundliche Relevanz In der analytischen Probenvorbereitung von harten, spröden Matrizes (wie Gesteinen, Bodenproben oder mineralischen Festkörpern) ist die Applikation massiver mechanischer Energie zwingend erforderlich. Die IKA MTT 100 Einweg-Mahlbecher operieren nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung und erweitern den isolierten Arbeitsraum auf ein 100-ml-Großvolumen. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt der integrierte Rotor gewaltige kinetische Impulse auf die Festkörper. Durch die vergrößerte Kammergeometrie entsteht eine verstärkte dreidimensionale Strömungsturbulenz (Vortex), die repräsentative Probenquerschnitte kontinuierlich in die Aufprallzone zwingt. Die entscheidende verfahrenstechnische Modifikation dieses Bechers liegt jedoch in der werkstoffkundlichen Beschaffenheit des Prallwerkzeugs: Es besteht aus massivem Titan anstelle von klassischem Edelstahl. Metallurgische Interferenz und Abrieb-Prävention Ein fundamentales mechanisches Problem bei der Zerkleinerung harter, abrasiver Proben ist der tribologische Werkzeugverschleiß, welcher sich im Makromaßstab (100 ml) durch die erhöhte Partikelkollisionsrate noch potenziert. Die Kollisionen der Matrix mit einem klassischen Edelstahlschläger führen unweigerlich zu einem metallischen Abrieb. Diese Einschleppung von Fremd-Ionen (spezifisch Eisen, Chrom und Nickel) führt in der empfindlichen Spurenanalytik (wie AAS, ICP-OES oder ICP-MS) zu massiven spektroskopischen Interferenzen und metrologischen Falschmessungen. Der Einsatz des MTT 100 Titanschlägers eliminiert diese spezifische metallurgische Kontamination vollständig. Titan weist eine exzellente mechanische Zähigkeit auf und garantiert, dass bei großvolumigen geochemischen oder umweltanalytischen Untersuchungen der ursprüngliche Schwermetallgehalt der Probe (Blank-Wert) nicht durch das Mahlwerkzeug verfälscht wird. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over im Makromaßstab Die hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben induziert eine signifikante thermodynamische Belastung (Exothermie). Die Kammerwandung aus hochleistungsfähigem Thermoplast absorbiert diese kinetischen Einschläge und thermischen Lasten des 100-ml-Batches ohne Frakturen. Bei der Vermahlung toxischer oder biogefährdender Proben fungiert der geschlossene Becher zudem als hermetisch abgedichtetes Containment-System, wodurch der Anwender physikalisch vor lungengängigen Aerosolen geschützt wird. Das fundamentale Konstruktionsprinzip als "Single-Use"-Gefäß garantiert abschließend, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) zwischen seriellen Batches vollständig eliminiert werden, da die thermodynamisch aufwendige Dekontamination klassischer Mahlkammern komplett entfällt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube Werkzeuggeometrie: Fest verbauter Standardschläger aus reinem Titan Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung im Makromaßstab Maximales Nutzvolumen: 100 ml Materialausführung (Gefäß): Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Edelstahl-Abrieb (Fe, Cr, Ni) in der Spurenanalytik Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set Lieferumfang 10 x IKA MTT 100 Einweg-Mahlbecher (Titanschläger, 100 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MTT 100.10 Mahlbecher sind hochspezifische Verbrauchsmaterialien (Consumables) für die analytische Festkörper-Spektroskopie von repräsentativen Querschnittsproben. Die metrologische Wahl des richtigen Bechers ist essenziell: Für großvolumige Standard-Vermahlungen, bei denen der Eisengehalt der Probe irrelevant ist, greifen Sie aus ökonomischen Gründen zum regulären Becher MT 100 (Edelstahlschläger). Sobald jedoch die absolute Integrität der elementspezifischen Spurenanalytik im skalierten Maßstab gefordert ist, ist der Wechsel auf die hier vorliegende MTT-Version mit Titan-Rotor physikalisch zwingend geboten, um systematische Messfehler zu vermeiden. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung Ihrer Analytik-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MMT 100.1 Mehrweg-Mahlbecher, 100 ml, 0020016315
Kinematik der Prallzerkleinerung im skalierten Makromaßstab In der analytischen Probenvorbereitung von spröden, harten oder faserigen Matrizes ist die Applikation massiver kinetischer Energie essenziell. Der IKA MMT 100.1 Mahlbecher nutzt das verfahrenstechnische Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung und transferiert dieses auf ein deutlich erweitertes Arbeitsvolumen von 100 ml. Als reversibles Mehrwegsystem konzipiert, rotiert im geometrischen Zentrum der Kammer ein massiver Edelstahlschläger. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugt die Skalierung auf 100 ml eine massive dreidimensionale Strömungsturbulenz (Vortex). Diese hydrodynamischen Vektoren zwingen selbst große Probenmengen kontinuierlich in die aktive Aufprallzone. Die Konzeption als Mehrweggefäß erfordert nach jedem Batch eine exakte metrologische Reinigung, um analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) in großvolumigen Analysen physikalisch auszuschließen. Thermomechanische Stabilität und tribologische Reversibilität Die wiederholte hochtourige Zerkleinerung großer und harter Probenmengen induziert durch Reibung und massive Wandkollisionen eine signifikante, zyklische thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MMT 100.1 Mahlkammer ist aus einem strukturell vernetzten, hochleistungsfähigen Thermoplast gefertigt. Diese spezifische makromolekulare Kunststoffmatrix ist so berechnet, dass sie den kinetischen Einschlägen von großen Gesteinssplittern oder Pellets standhält, ohne plastisch zu deformieren. Gleichzeitig widersteht das Polymer der chemischen und thermischen Degradation bei der wiederholten maschinellen Reinigung (Spülmaschinenfestigkeit). Die rotierende Antriebsachse und die dynamischen Dichtelemente unterliegen jedoch bei kontinuierlicher Abrasionsbelastung in diesem Makromaßstab einem natürlichen tribologischen Verschleiß, der eine präventive Wartung zwingend erfordert. Makro-Aerosol-Containment und Systemhermetik Während der Zerkleinerung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) im 100-ml-Maßstab generiert der Rotor durch das erweiterte Kammervolumen erhöhte strömungsmechanische interne Druckspitzen. Der MMT 100.1 Mahlbecher fungiert im betriebsbereiten Zustand als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Die verbauten, industriellen Elastomerdichtungen blockieren den Austritt von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laboratmosphäre absolut zuverlässig. Um diese kritische Systemhermetik dauerhaft zu gewährleisten und einen Druckabfall zu verhindern, muss die Dichtigkeit der Kammer nach zahlreichen Spül- und Mahlzyklen verfahrenstechnisch evaluiert werden. Technische Details Produkttyp: Mehrweg-Mahlbecher / Multi-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung im Makromaßstab Maximales Nutzvolumen: 100 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Hochtemperatur- und chemikalienresistentes Polymer Hygiene und Reinigung: Vollständig spülmaschinenfest (maschinell reinigbar) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Wartung: Dynamische Dichtungen und Lagerkomponenten sind physikalisch austauschbar Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Lieferumfang 1 x IKA MMT 100.1 Mehrweg-Mahlbecher (100 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MMT 100.1 Mehrweg-Mahlbecher ist die verfahrenstechnisch ideale Lösung für Labore, die repräsentative Querschnittsanalysen großer Probenvolumina durchführen und über validierte Reinigungsprotokolle verfügen. Beachten Sie zwingend, dass die dynamischen Elastomerdichtungen in der Rotationsachse durch die massiven Flieh- und Scherkräfte des 100-ml-Batches einem Verschleiß unterliegen. Um einen plötzlichen Verlust des Aerosol-Containments oder eine unrunde Kinematik zu verhindern, müssen diese Verschleißteile zyklisch erneuert werden. Nutzen Sie hierfür ausschließlich das originale IKA A-MMT.100 Ersatzteilset (Art.-Nr. 0020003378). Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive MI 400.1 Standardschläger, Edelstahl, für MI 400, 0020023170
Kinetik der hochtourigen Prallzerkleinerung im skalierten Maßstab In der geochemischen Analytik, der Agrarwissenschaft und der Qualitätskontrolle von Baustoffen erfordert die physikalische Aufschließung harter und spröder Probenmatrizes (wie Mineralien, Getreidepellets oder keramische Vorprodukte) massive mechanische Energie. Das IKA MultiDrive MI 400.1 Standardmahlwerkzeug operiert nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der Prall- und Schlagzerkleinerung und ist spezifisch für die vergrößerte 400-ml-Mahlkammer dimensioniert. Angetrieben durch die MultiDrive Basisstation (mit bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute) generiert der rotierende Edelstahl-Schläger an seinen verlängerten Außenkanten gewaltige Umfangsgeschwindigkeiten. Die resultierende kinetische Energie wird beim direkten Aufprall in Millisekundenbruchteilen auf das Probenmaterial übertragen. Dieser extreme mechanische Impuls überwindet die innere Zug- und Druckfestigkeit der Festkörper, was zu einer schlagartigen Zertrümmerung der Kristallgitter führt. Partikelkinematik und Volumenskalierung Die Verarbeitung von größeren Probenmengen (bis zu 400 ml) verändert die Makrokinematik innerhalb des geschlossenen Mahlraums signifikant. Die spezifische Längengeometrie des MI 400.1 Schlägers ist physikalisch exakt auf den erweiterten Radius der MI 400 Kammer berechnet. Die hochtourige Rotation schleudert die Partikel mit enormer radialer Beschleunigung gegen die Edelstahlwandung. Durch den vergrößerten Abstand zwischen Rotationsachse und Kammerwand entsteht ein hocheffizienter kinetischer Zyklus aus primärem Schlag und sekundärem Wandaufprall. Diese abgestimmte Geometrie garantiert, dass trotz des erhöhten Batch-Volumens keine strömungsmechanischen Totzonen entstehen und eine reproduzierbare Partikelgrößenverteilung im analytisch relevanten Mikrometerbereich erreicht wird. Materialintegrität und tribologische Resistenz Bei der Zerkleinerung von Proben mit hoher Mohshärte unterliegt das Werkzeug massiven tribologischen Beanspruchungen (mechanischer Verschleiß durch Reibung und Mikrokollisionen). Um eine analytische Verfälschung der Probe durch metallischen Abrieb (Carry-over) zu minimieren, ist der MI 400.1 Schläger aus einem hochverschleißfesten, massiven Edelstahl gefertigt. Die strukturelle Integrität dieses Monomaterial-Designs verhindert plastische Deformationen der Schlagkanten. Für die strikte Einhaltung von GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) ermöglicht die elektropolierte Metalloberfläche eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Standardschläger für vergrößertes Kammervolumen (Wechselwerkzeug) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Trockenmahlen von harten und spröden Matrizes Kompatibilität (Gefäß): Exklusiv passend für IKA MultiDrive MI 400 (400 ml Kammer) Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Werkzeugloser, formschlüssiger Wechsel auf der Antriebsachse im Gefäß Reinigung und Hygiene: Vollständig autoklavierbar und lösungsmittelbeständig Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive MI 400.1 Standardschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit sowie die großvolumige MI 400 Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MI 400.1 Schläger ist das primäre mechanische Verschleißteil der Prallzerkleinerung. Die kontinuierliche Vermahlung stark abrasiver Materialien führt unweigerlich zu einer schleichenden Abstumpfung der Schlagkanten. Dies verlängert die erforderliche Mahldauer und erhöht den unerwünschten thermodynamischen Energieeintrag (Reibungswärme) in die Probe. Um die Kinetik des Mahlprozesses und die Reproduzierbarkeit der Korngrößen dauerhaft normkonform zu halten, ist der regelmäßige Austausch des Werkzeugs zwingend geboten. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive BT 250.5 Mixbecher, autoklavierbar, 250 ml, 5 Stück, 0020023174
Sterile Nasszerkleinerung ohne Kreuzkontamination In der mikrobiologischen Diagnostik, der Lebensmittelanalytik und der toxikologischen Probenvorbereitung ist die sterile Homogenisierung von feuchten, fetthaltigen oder flüssigen Probenmatrizes ein hochkritischer Prozessschritt. Die IKA MultiDrive BT 250.5 Mixbecher (Blender Tubes) sind exakt für diese anspruchsvollen Nassvermahlungen konzipiert. Die Gefäße aus hochwertigem, temperaturstabilem Hochleistungskunststoff ermöglichen eine geschlossene, aerosoldichte Probenverarbeitung. Das herausragende verfahrenstechnische Merkmal dieser Becher ist ihre vollständige Autoklavierbarkeit. Nach der Zerkleinerung infektiöser oder hochsensibler Proben (wie beispielsweise tierischem Gewebe für DNA-Extraktionen) können die kompletten Röhrchen im Dampfsterilisator bei 121 °C und 2 bar Überdruck thermisch aufbereitet werden. Dies garantiert die absolute Zerstörung sämtlicher Nukleinsäuren, Proteine und pathogener Keime und verhindert die gefürchtete Kreuzkontamination (Carry-over) in nachfolgenden Analysezyklen lückenlos. Hydrodynamische Effizienz durch integriertes Kreuzmesser Die Zerkleinerungsarbeit im Inneren des 250-ml-Gefäßes wird durch ein fest installiertes, hochscharfes Kreuzmesser (Cross-blade) aus korrosionsbeständigem Edelstahl verrichtet. Im Gegensatz zu geraden Schlagmessern für die Trockenvermahlung erzeugt die komplexe Geometrie des Kreuzmessers bei Drehzahlen von bis zu 20.000 U/min massive axiale und radiale Strömungsfelder. Diese starken hydrodynamischen Turbulenzen ziehen das Probenmaterial kontinuierlich in die Hochscherzone der Klingen. Pflanzliche Fasern, zähes Muskelgewebe oder feuchte Agrarprodukte werden innerhalb von Sekundenbruchteilen zerschnitten und in der Trägerflüssigkeit zu einer homogenen, klumpenfreien Suspension verarbeitet. Digitales Lifecycle-Tracking via RFID-Technologie Bei der hochtourigen Nasszerkleinerung unterliegen die mechanischen Dichtungen des Mixbechers einer extremen physikalischen Belastung. Ein unbemerkter Materialverschleiß würde zum Austreten von Flüssigkeit und zur Zerstörung des Antriebsmotors führen. Um dieses kritische Risiko zu eliminieren, ist jeder BT 250.5 Mixbecher mit einem integrierten RFID-Chip ausgestattet. In Kombination mit der IKA MultiDrive control Antriebseinheit kommuniziert das Gefäß kabellos mit der Mühle. Das System überwacht die exakte Rotationsdauer und thermische Belastung jedes individuellen Röhrchens. Sobald die vom Hersteller validierte, sichere Lebensdauer der Dichtung erreicht ist, sperrt die Software den weiteren Betrieb präventiv. Senkung der Total Cost of Ownership (TCO) durch Wiederverwendbarkeit Die Auslegung als robustes, autoklavierbares Mehrweg-Gefäß bietet Laboren mit hohem Probendurchsatz einen massiven wirtschaftlichen Vorteil. Anstatt für jede Probe teure Einweg-Plastikröhrchen (Single-Use) zu verbrauchen und als kontaminierten Sondermüll entsorgen zu müssen, können die BT 250.5 Röhrchen vielfach wiederverwendet werden. Ist die softwareseitige Lebensdauer der Dichtung erreicht, muss nicht das gesamte Röhrchen entsorgt werden. Durch den einfachen Austausch der Bodendichtung (mithilfe der separat erhältlichen TS 1 Ersatzdichtungen samt Freischaltcode) wird der RFID-Zähler zurückgesetzt und das Röhrchen steht für einen komplett neuen Lebenszyklus zur Verfügung. Dies senkt den laborinternen Kunststoffabfall drastisch und optimiert die Total Cost of Ownership (TCO) des gesamten Zerkleinerungssystems nachhaltig. Technische Details Produkttyp: Wiederverwendbarer Mixbecher (Blender Tube) Maximales Nutzvolumen: 250 ml Prozesstyp: Batch-Betrieb (Chargenverarbeitung) Haupteinsatzgebiet: Nassmahlen, Mixen, Suspendieren von biologischen Proben und Lebensmitteln Arbeitsprinzip: Schneidende Zerkleinerung Integriertes Werkzeug: Hochscharfes Kreuzmesser (Cross-blade) Werkzeug-Material: Verschleißfester Edelstahl Gefäß-Material: Hochtemperaturfester, autoklavierbarer und teiltransparenter Kunststoff Sterilisation: Vollständig autoklavierbar (thermische Dekontamination bei 121 °C) Sicherheit / Tracking: Integrierter RFID-Chip zur lückenlosen Lebensdauerüberwachung Kompatible Antriebe: IKA MultiDrive basic (ohne Tracking-Funktion) und MultiDrive control (volle RFID-Nutzung) Wartung / Reparatur: Bodendichtung austauschbar (Reset via IKA TS 1 Freischaltcode möglich) Verpackungseinheit (VE): 5 Stück pro Set Lieferumfang 5 x IKA MultiDrive BT 250.5 Mixbecher (250 ml, inkl. Kreuzmesser und RFID-Chip) (Wichtiger Hinweis: Die zwingend erforderliche IKA MultiDrive Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Wenn Sie die volle Sicherheit der digitalen Lebensdauerüberwachung ausschöpfen möchten, ist der Einsatz der IKA MultiDrive control Antriebseinheit zwingend erforderlich. Um die Röhrchen nach Ablauf der RFID-Zyklen nicht entsorgen zu müssen, raten wir Ihnen, das IKA TS 1 Ersatzdichtungs-Set (MPN 0020023490) rechtzeitig in Ihren Laborbestand aufzunehmen. Sollen extrem harte, staubende Proben ohne Flüssigkeitszugabe vermahlen werden, wechseln Sie bitte auf die dedizierten Mahlrohre der MT-Serie. Unser Beschaffungsservice unterstützt Sie jederzeit bei der Auswahl der prozessspezifischen Zerkleinerungsgefäße.
IKA MultiDrive basic M20 Successor Package, Universalmühle, 0010010965
Kinetische Transformation und Systemevolution In der analytischen Probenvorbereitung harter und spröder Festkörper (wie Erze, Mineralien, Schlacken oder Tabletten) war die klassische IKA M 20 Analysenmühle über Jahrzehnte der physikalische Standard. Das IKA MultiDrive basic M20 Successor Package repräsentiert die technologische und kinematische Evolution dieses Systems. Das Herzstück des Pakets bildet der bürstenlose, hochleistungsfähige 1000-Watt-Antriebsmotor der MultiDrive basic Basisstation. Gekoppelt mit der im Lieferumfang enthaltenen MI 250 Mahlkammer und dem Edelstahlschläger, transformiert das System gewaltige elektrische Energie in massive mechanische Prallimpulse. Mit variablen Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute zertrümmert der Schläger die kristallinen oder makromolekularen Gitterstrukturen der Probenmatrix in Bruchteilen von Millisekunden, was zu einer hochgradig homogenen, reproduzierbaren Partikelgrößenverteilung führt. Thermodynamische Kontrolle und Exothermie-Kompensation Die hochtourige mechanische Zerkleinerung induziert unweigerlich eine signifikante thermodynamische Belastung (Reibungswärme) in das Probenmedium. Bei temperatursensiblen Matrizes kann diese Exothermie zu molekularem Abbau oder zum Verdampfen flüchtiger Analysenbestandteile führen. Die Architektur der MI 250 Mahlkammer ist darauf ausgelegt, diesen thermodynamischen Stress zu minimieren. Um thermische Spitzen während des Mahlprozesses proaktiv zu kompensieren, ermöglicht das System die direkte kryogene Kühlung: Der Anwender kann Trockeneis (festes Kohlenstoffdioxid) physisch direkt in den Mahlraum zur Probe applizieren. Die Sublimation des CO2 bei -78,5 °C entzieht der Matrix kontinuierlich die entstehende Prozesswärme und garantiert eine eiskalte, struktur-erhaltende Zerkleinerung ohne den Einsatz externer Kühlmittelkreisläufe. Metrologische Reproduzierbarkeit und Intervallkinematik Für analytisch valide Resultate muss der Zerkleinerungsprozess absolut reproduzierbar sein. Die MultiDrive basic Steuerung ermöglicht die exakte Vorwahl der Antriebsdrehzahl, um die applizierten Scherkräfte strikt an die spezifische Mohshärte der Probe anzupassen. Darüber hinaus verfügt das System über eine integrierte Intervallschaltung. Diese pulsierende Kinematik – der schnelle Wechsel zwischen extremer Beschleunigung und absolutem Stillstand – erzeugt massive hydrodynamische Turbulenzen im Mahlgut. Dieser Effekt verhindert die Agglomeration von feinen Stäuben an der Kammerwandung und zwingt das gesamte Batch-Volumen (bis zu 250 ml) kontinuierlich zurück in den primären Wirkungsbereich des Mahlwerkzeugs, wodurch strömungsmechanische Totzonen physikalisch eliminiert werden. Technische Details Produkttyp: Modulares Mühlen-Komplettsystem (Nachfolger der IKA M 20) Antriebsleistung: 1000 Watt (Motorleistung Aufnahme) Drehzahlbereich: 3.000 – 30.000 U/min (stufenlos einstellbar) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Nutzvolumen Mahlkammer: 250 ml (MI 250) Intervallbetrieb: Elektronisch integriert zur Optimierung der Durchmischung Thermodynamische Option: Kryogene Kühlung durch direkte Trockeneis-Zugabe möglich Kühlsystem (Motor): Aktive Luftkühlung Überlastungsschutz: Elektronische Motorabschaltung bei Torsionsblockade Material Mahlkammer: Korrosionsbeständiger Edelstahl (medienberührend) Hygiene: Mahlkammer abnehmbar und vollständig reinigbar Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive basic Basisstation (1000 W Antrieb) 1 x IKA MultiDrive MI 250 Mahlkammer (250 ml) 1 x IKA MultiDrive MI 250.1 Standardschläger (Edelstahl) 1 x Ausführliche Betriebsanleitung Individueller Bedarf & Zubehör Das M20 Successor Package deckt als Allround-Lösung die Standard-Vermahlung harter und spröder Proben ab. Die Modularität der MultiDrive-Plattform erlaubt jedoch eine sofortige Anpassung an hochspezifische rheologische Herausforderungen: Für extrem zähe, elastische oder faserige Matrizes (wie Textilien oder Polymere) empfehlen wir die Adaption des MI 250.2 Sternmessers für die Scherzerkleinerung. Für die eisenfreie Vermahlung extrem harter Gesteine in der Geochemie ist der Wechsel auf den MI 250.3 Wolframkarbid-Schläger zwingend geboten. Wenden Sie sich für die tribologisch korrekte Erweiterung Ihres Mühlen-Setups jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive MI 250.1 Standardschläger, Edelstahl, 0020023166
Kinetik der hochtourigen Prallzerkleinerung In der anspruchsvollen anorganischen Analytik, der Geochemie und der pharmazeutischen Qualitätskontrolle ist die physikalische Aufschließung harter und spröder Probenmatrizes (wie Mineralien, Keramiken, Tabletten oder Getreide) der fundamentale erste Prozessschritt. Das IKA MultiDrive MI 250.1 Standardmahlwerkzeug operiert nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der Prall- und Schlagzerkleinerung. Angetrieben durch die MultiDrive Basisstation mit bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute, erzeugt der rotierende Edelstahl-Schläger an seinen Außenkanten gewaltige Umfangsgeschwindigkeiten. Die dabei generierte massive kinetische Energie wird in Bruchteilen von Millisekunden direkt auf das Probenmaterial übertragen. Dieser extreme mechanische Impuls überwindet die innere Zug- und Druckfestigkeit des Materials und führt zu einer sofortigen, schlagartigen Zertrümmerung der Kristallgitter und makroskopischen Strukturen. Partikelkinematik im geschlossenen Mahlraum Das Aufbrechen von trockenen Proben erfordert eine kontrollierte Kinematik innerhalb der Mahlkammer. Die spezifische Geometrie des MI 250.1 Schlägers ist physikalisch exakt auf den Radius der 250-ml-Mahlkammer abgestimmt. Durch die hochtourige Rotation werden die Partikel nicht nur vom Schläger selbst getroffen, sondern mit enormer Beschleunigung gegen die Edelstahlwandung der Kammer geschleudert, wo sie durch zusätzliche Prallenergie weiter zerkleinert werden. Dieser kontinuierliche kinetische Zyklus aus Schlag und Gegenprall führt zu einer hochgradig homogenen, reproduzierbaren Partikelgrößenverteilung im analytisch relevanten Mikrometerbereich, ohne dass strömungsmechanische Totzonen entstehen. Materialintegrität und Abrasionswiderstand Bei der Verarbeitung von Materialien mit hoher Mohshärte unterliegt das Mahlwerkzeug massiven tribologischen Beanspruchungen (Verschleiß durch Reibung und Stoß). Um die Kontamination der Probe durch metallischen Abrieb (Carry-over) physikalisch zu minimieren, ist der MI 250.1 Schläger aus einem hochverschleißfesten, massiven Edelstahl gefertigt. Dieses Monomaterial-Design garantiert eine extreme strukturelle Integrität auch bei kontinuierlichen Intervall-Mahlungen. Für Labore, die unter strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, ermöglicht die glatte, fugenlose Metalloberfläche eine lückenlose Dekontamination und die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Standardschläger (Ersatz- / Wechselwerkzeug) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Trockenmahlen von harten und spröden Matrizes Kompatibilität (Gefäß): Exklusiv passend für IKA MultiDrive MI 250 (inkl. T-Version) Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Werkzeugloser, formschlüssiger Wechsel im Mahlgefäß Reinigung und Hygiene: Vollständig autoklavierbar und chemisch sterilisierbar Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive MI 250.1 Standardschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit sowie die MI 250 Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MI 250.1 Schläger ist das primäre Verschleißteil der Prallzerkleinerung. Trotz der extremen Materialhärte des Edelstahls führt die kontinuierliche Vermahlung von stark abrasiven Proben (wie Quarzsand oder Erzen) unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung und Deformation der Schlagkanten. Um die thermodynamische Effizienz und die Kinetik des Mahlprozesses dauerhaft auf dem normierten Laborstandard zu halten, ist der regelmäßige Austausch des Werkzeugs zwingend erforderlich. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MF 10 basic Mikrofeinmühle (Antrieb), 3.000 – 6.500 rpm, 0002836000
Vielseitigkeit in der Zerkleinerung: IKA MF 10 basic Mikrofeinmühlen-Antrieb Der IKA MF 10 basic (MPN 0002836000) ist ein echter Verwandlungskünstler im Labor. Wo normalerweise für verschiedene Mahlaufgaben unterschiedliche Geräte angeschafft werden müssen – eine Schneidmühle für faseriges Material, eine Prallmühle für sprödes Gut – vereint der MF 10 basic diese Funktionen in einem einzigen, leistungsstarken Antriebssystem. Dieses modulare Konzept macht ihn zur wirtschaftlichen und platzsparenden Lösung für Labore in der Lebensmittelanalytik, der Pharmazie, der Biologie oder der Werkstoffprüfung. Ein Antrieb, zwei Mahlprinzipien Das Herzstück des Systems ist der hier angebotene kraftvolle Antriebsmotor. Er ist für den kontinuierlichen Betrieb ausgelegt und bietet einen regelbaren Drehzahlbereich von 3.000 bis 6.500 min⁻¹. Der entscheidende Vorteil liegt in den austauschbaren Mahlköpfen (separat erhältlich), die einfach auf diesen Antrieb aufgesetzt werden: Prallmühlen-Kopf (MF 10.2): Ideal für sprödes, hartes Material wie Mineralien, Glas, Getreide oder Kaffee. Das Material wird durch rotierende Hämmer gegen die Mahlwerkzeuge geschleudert und zerbricht. Schneidmühlen-Kopf (MF 10.1): Perfekt für faseriges, zähes oder elastisches Material wie Papier, Kunststoffe, Blätter, Wurzeln oder Textilien. Hier wird das Gut zwischen rotierenden und feststehenden Messern zerschnitten. Durch dieses "2-in-1"-System sind Sie flexibel für nahezu jede Probenart gerüstet, ohne in zwei komplette Geräte investieren zu müssen. Kontinuierliches Arbeiten dank Durchlauf-Prinzip Im Gegensatz zu Batch-Mühlen, bei denen nur eine kleine Menge (z.B. 50 ml) auf einmal gemahlen werden kann, arbeitet der MF 10 basic als Durchlaufmühle. Das bedeutet: Das Mahlgut wird oben eingefüllt, passiert die Mahlkammer und fällt unten durch ein Sieb in den Auffangbehälter. Dies ermöglicht die Verarbeitung auch größerer Probenmengen in einem Arbeitsgang, ohne das Gerät zwischendurch stoppen und entleeren zu müssen. Ein Standard-Schliff (NS 29) am Auslass ermöglicht den dichten Anschluss von unterschiedlichsten Auffanggefäßen. Präzise definierte Endfeinheit Ein kritischer Punkt bei der Probenvorbereitung ist die Reproduzierbarkeit der Partikelgröße. Beim MF 10 basic wird die Endfeinheit nicht durch die Mahldauer (wie bei einfachen Mühlen), sondern durch austauschbare Bodensiebe bestimmt. Das Material verlässt die Mahlkammer erst, wenn es fein genug ist, um die Poren des gewählten Siebes zu passieren. IKA bietet Siebe mit Lochdurchmessern von 0,25 mm bis 3,0 mm an. Dies garantiert, dass Ihre Probe exakt die definierte Korngrößenverteilung aufweist, die Sie für nachfolgende Analysen (z.B. Extraktionen oder NIR-Messungen) benötigen. Sicherheit und Langlebigkeit Der leistungsstarke Motor (1.000 W Aufnahmeleistung) ist für Dauerlast ausgelegt und verfügt über einen Überlastschutz. Sollte der Motor blockieren oder zu heiß werden, schaltet er automatisch ab, um Schäden zu vermeiden. Um das Mahlgut nicht unnötig zu erwärmen, ist die Mahlkammer so konstruiert, dass Wärme schnell abgeführt wird. Für besonders thermosensitive Proben besteht zudem die Möglichkeit, Kühlmedien einzusetzen (je nach Kopf). Sicherheit für den Anwender wird großgeschrieben: Der Antrieb startet nur, wenn ein Mahlkopf korrekt montiert und der Sicherheitskreis geschlossen ist. Ein versehentliches Hineingreifen in laufende Messer ist somit ausgeschlossen. Einfache Reinigung In der Analytik ist "Verschleppung" (Cross-Contamination) das größte Risiko. Die Mahlköpfe des MF 10 Systems lassen sich ohne Werkzeug schnell zerlegen. Alle produktberührenden Teile sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt und können einfach gereinigt oder sogar autoklaviert werden. Auch das Gehäuse des Antriebs ("Easy Clean" Design) ist glatt und leicht abwischbar. Hinweis zum Lieferumfang Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei um den Antriebsmotor handelt. Um das Gerät betriebsbereit zu machen, benötigen Sie zwingend einen der beiden Mahlköpfe (MF 10.1 oder MF 10.2) sowie mindestens ein Lochsieb. Diese modulare Bauweise erlaubt es Ihnen, das System exakt auf Ihre Bedürfnisse zu konfigurieren. Technische Daten Typ: Inline-Mühle / Durchlaufmühle Prozessart: Kontinuierlich Drehzahlbereich: 3.000 – 6.500 rpm Drehzahlregelung: Skala Motorleistung Aufnahme/Abgabe: 1.000 W / 500 W Umfangsgeschwindigkeit max.: 22,5 m/s Durchsatz: Materialabhängig (Kopf & Sieb) Einschaltdauer: 120 min / 30 min Pause (Kurzzeitbetrieb) Schutzart: IP 22 Abmessungen (B x H x T): 320 x 380 x 300 mm Gewicht: 9,7 kg Lieferumfang 1 x IKA MF 10 basic (Antriebseinheit) 1 x Auffangwanne (Edelstahl) 1 x Netzkabel 1 x Betriebsanleitung (Achtung: Mahlkopf und Siebe sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Sie sind unsicher, welcher Mahlkopf (Schneid- oder Prallmühle) für Ihr Material der richtige ist? Oder welche Siebgröße für Ihre Analyse vorgeschrieben ist? Wir beraten Sie gerne zur optimalen Konfiguration. Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger, Wolframkarbid, für MI 400, 0020023172
Festkörperphysik und tribologische Resistenz im skalierten Volumen In der geochemischen Analytik, der Metallurgie und der Baustoffprüfung stößt die großvolumige Aufschließung von extrem harten, mineralischen oder keramischen Probenmatrizes an fundamentale physikalische Grenzen. Standard-Mahlwerkzeuge aus Edelstahl erleiden bei großen Batches von Matrizes mit einer Mohshärte von über 6 massive tribologische Verformungen und extremen Materialabrieb. Der IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger besteht vollständig aus Wolframkarbid (Tungsten Carbide, WC). Diese intermetallische Hartmetallverbindung zeichnet sich durch eine extreme strukturelle Dichte und eine Härte aus, die auf der Mohs-Skala Werte von bis zu 9,5 erreicht. Diese werkstoffkundliche Überlegenheit macht das Werkzeug absolut immun gegen plastische Deformationen durch abrasive Mikrokollisionen mit harten Erzen, Quarziten oder Schlacken, selbst in der erweiterten 400-ml-Mahlkammer. Kinetik der extremen Prallzerkleinerung im Makro-Maßstab Angetrieben mit bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute durch das MultiDrive System, transformiert der MI 400.3 die Rotationsenergie in massive kinetische Prallenergie. Durch die spezifische, auf die 400-ml-Kammer berechnete Längengeometrie generiert das Werkzeug an seinen Außenkanten gewaltige Umfangsgeschwindigkeiten. Aufgrund der extremen Härte und des sehr hohen spezifischen Gewichts von Wolframkarbid ist der mechanische Impuls, der beim Aufprall auf das großvolumige Probenmaterial übertragen wird, signifikant starrer und energetisch verlustfreier als bei elastischeren Stahllegierungen. Die Gitterstrukturen extrem spröder Festkörper werden durch diese radialen Stoßwellen in Millisekundenbruchteilen zertrümmert und in eine hochfeine Pulvermatrix überführt, ohne strömungsmechanische Totzonen zu erzeugen. Analytische Reinheit und Eisen-freie Vermahlung Ein zentrales Problem der Spurenanalytik (mittels ICP-OES oder RFA) von großen Gesteins- oder Bodenproben ist die Kontamination durch den Abrieb des Mahlwerkzeugs (Carry-over). Die Vermahlung harter Erze mit Edelstahlwerkzeugen führt unweigerlich zu einer massiven Einschleppung von Eisen-, Chrom- und Nickel-Ionen, was die quantitative Elementanalytik dieser Metalle verfälscht. Der Einsatz des MI 400.3 Wolframkarbid-Schlägers eliminiert diese spezifische Schwermetallkontamination physikalisch vollständig. Das Probenmaterial wird lediglich minimal mit Wolfram und Kohlenstoff dotiert, was für die meisten eisenfokussierten geologischen oder metallurgischen Spurenanalysen metrologisch irrelevant ist. Technische Details Produkttyp: Schläger für extreme Prallzerkleinerung (Wechselwerkzeug) Materialausführung: Wolframkarbid (Tungsten Carbide, Hartmetall) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Extrem harte und spröde Matrizes (Erze, Keramik) Härtegrad des Werkstoffs: ca. 9 bis 9,5 nach Mohs Analytischer Vorteil: Verhinderung von Eisen-, Chrom- und Nickel-Kontaminationen Kompatibilität (Gefäß): Exklusiv passend für IKA MultiDrive MI 400 Mahlkammer (400 ml) Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control Montage: Werkzeugloser, formschlüssiger Wechsel auf der Antriebsachse im Gefäß Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger (Wolframkarbid) (Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit sowie die MI 400 Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MI 400.3 Schläger ist die absolute High-End-Lösung für härteste Materialien in großen Chargen. Um die analytische Integrität bei der Eisen-freien Vermahlung lückenlos aufrechtzuerhalten, ist es zwingend erforderlich, dass die verwendete Mahlkammer ebenfalls keine Eisen-Kontamination verursacht. Wolframkarbid ist extrem hart, jedoch aufgrund seiner kristallinen Struktur empfindlicher gegen Biege- oder Hebelkräfte als duktiler Edelstahl. Das Werkzeug darf beim Werkzeugwechsel niemals gewaltsam verkantet werden. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Konfiguration Ihrer Hochleistungs-Mahlsysteme jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive MI 400 T S Mahlkammer mit Temperatursensor, abgedichtet, 400 ml, 0020112100
Thermodynamische Prozesskontrolle für großvolumige Trockenvermahlungen In der anspruchsvollen Materialforschung, der toxikologischen Analytik heterogener Stoffe und der landwirtschaftlichen Qualitätskontrolle stellt die großvolumige Trockenvermahlung von harten oder spröden Probenmatrizes eine massive physikalische Herausforderung dar. Die Umwandlung von kinetischer Rotationsenergie in mechanische Zerkleinerungsarbeit generiert unweigerlich extreme Reibungswärme im Mahlraum. Für thermolabile Analyten wie flüchtige organische Verbindungen (VOCs) oder aktive pharmazeutische Wirkstoffe (APIs) führt dieser unkontrollierte Temperaturanstieg zur irreversiblen Denaturierung. Um diese methodische Fehlerquelle im 400-Milliliter-Maßstab vollständig zu eliminieren, hat IKA die hochspezialisierte MultiDrive MI 400 T S Mahlkammer entwickelt. Das "T" kennzeichnet den integrierten Temperatursensor. Diese groß dimensionierte Hightech-Kammer transformiert Ihre Mühle in ein prozessüberwachtes, analytisch hochsicheres Zerkleinerungssystem für repräsentative Durchschnittsproben. Drahtlose RFID-Technologie für lückenloses Temperatur-Monitoring Das technologische Herzstück der MI 400 T S ist die nahtlose und intelligente Kommunikation zwischen dem massiven Edelstahl-Mahlgefäß und der Antriebseinheit. Im massiven Boden des 400-ml-Gefäßes ist ein hochpräziser Temperatursensor verbaut, der die exakte thermische Belastung der Probe während des hochtourigen Mahlprozesses kontinuierlich misst. Die Datenübertragung zur zwingend erforderlichen IKA MultiDrive control Mühle erfolgt dabei völlig berührungslos über verschleißfreie RFID-Technologie (Radio-Frequency Identification). Dieser physikalische Aufbau ist elementar, da mechanische Steckverbindungen, die beim Spülvorgang korrodieren könnten, komplett entfallen. Über das Steuerdisplay des Antriebs definieren Sie ein striktes, materialspezifisches Temperaturlimit. Bei Erreichen dieser kritischen thermischen Schwelle greift die Elektronik proaktiv ein und stoppt den Antrieb, lange bevor thermische Schäden an Ihrer wertvollen Probe entstehen können. Großvolumiges Containment: Das "S" für Sealed (Abgedichtet) Neben der sensorischen Temperaturüberwachung löst das Gefäß das größte arbeitsschutzrechtliche Problem der hochtourigen Trockenvermahlung: die unkontrollierte Aerosolbildung. Das Kürzel "S" (Sealed) verweist auf das innovative Dichtungs- und Druckausgleichssystem der Kammer. Werden extrem feine Stäube generiert oder Proben unter direkter Zugabe von Trockeneis (Kryogenmahlung) vermahlen, entsteht im Gefäßinneren durch die Gasexpansion ein massiver Überdruck. Die MI 400 T S verfügt über ein intelligentes Ausgleichsventil im Deckel, welches mit einer mikroporösen Schaumstoff-Barriere kombiniert ist. Diese mechanische Barriere hält das mikrofeine, oftmals toxische Probenmaterial zu einhundert Prozent im Gefäß (Containment), während der überschüssige CO₂- oder Luftdruck sicher entweichen kann. Dies schützt das Laborpersonal vor lungengängigen Stäuben und verhindert den quantitativen Verlust des Analyten. Brachiale Zerkleinerungsleistung und duale Kühlkreisläufe Die MI 400 T S ist ein kompromissloses Kraftpaket, das auf dem hocheffizienten Impact-Prinzip (Schlagmahlung) basiert. Der im Lieferumfang enthaltene, massive Schläger aus extrem verschleißfestem Edelstahl (1.4034) zertrümmert bei Hochgeschwindigkeit mühelos Ausgangsmaterialien mit einer Korngröße von bis zu 7 mm und einer Materialhärte von 5 Mohs. Um die Temperatur bereits physikalisch so gering wie möglich zu halten, bevor der elektronische Sensor überhaupt eingreifen muss, bietet die Kammer zwei professionelle thermodynamische Kühlwege. Sie kann aktiv über einen externen Kühlmantel mit fließendem Wasser durchströmt werden, oder das Mahlgut wird direkt im Innenraum durch die Zugabe von Trockeneis tiefgekühlt. Die FDA-konformen, medienberührenden Oberflächen aus Edelstahl (1.4301) und chemisch beständigem Silikon gewährleisten dabei absolute Analysenreinheit. Für eine lückenlose, GLP-konforme (Good Laboratory Practice) Dekontamination lässt sich der Schläger komplett und werkzeuglos demontieren. Technische Details Maximales Nutzvolumen: 400 ml Prozesstyp & Arbeitsprinzip: Batch-Betrieb (Chargenverarbeitung) / Impact (Schlagmahlung) Besonderheit (T = Temperature): Integrierter Temperatursensor im Gefäßboden Datenübertragung: Kabellos via RFID-Technologie (verschleißfrei) Besonderheit (S = Sealed): Abgedichtetes System mit integriertem Druckausgleich über den Deckel Aerosolschutz: Spezieller Schaumstoff-Einsatz verhindert den Austritt von Feinstäuben Max. Aufgabekorngröße: 7 mm Max. Aufgabeguthärte: 5 Mohs Kompatibler Antrieb: Exklusiv IKA MultiDrive control (zwingend zur Nutzung der RFID-Temperaturfunktion) Kühloptionen: Externe Wasserkühlung möglich; Innenraum für direkte Trockeneis-Kühlung (Kryogenmahlung) freigegeben Material (Kammer): Hochwertiger Edelstahl 1.4301 Material (Schläger): Verschleißfester Edelstahl 1.4034 (Ø 81 mm) Zertifizierung: Komplett FDA-konform für alle medienberührenden Teile Reinigung/Hygiene: Edelstahlschläger zur Intensivreinigung komplett demontierbar Abmessungen (B x H x T): 160 x 180 x 160 mm Gewicht: 1,5 kg Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive MI 400 T S Mahlkammer (abgedichtet, mit Temperatursensor, 400 ml) 1 x Standard-Schläger (Beater) aus Edelstahl 1.4034 (bereits montiert, werkzeuglos demontierbar) (Wichtiger Hinweis: Die zwingend erforderliche IKA MultiDrive control Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die thermischen Schutzfunktionen der MI 400 T S können ausschließlich im Zusammenspiel mit dem Premium-Antrieb IKA MultiDrive control genutzt werden, da nur dieses Modell über den erforderlichen RFID-Empfänger verfügt. Sollten Sie anstelle von harten, spröden Proben extrem faseriges Material (wie Zellulose oder zähe Kunststoffe) verarbeiten müssen, lässt sich das Gefäß ideal mit dem separat erhältlichen MultiDrive MI 400.2 Sternmesser (Star knife) aufrüsten. Wenden Sie sich jederzeit an unseren technischen Beschaffungsservice für eine fachgerechte und verfahrenstechnisch fundierte Auslegung Ihres Mühlen-Systems.
IKA MT 40.10 Einweg-Mahlbecher, 40 ml, 10 Stück, 0004425000
Kinetik der Prallzerkleinerung im geschlossenen Mikromaßstab In der analytischen Probenvorbereitung von harten, spröden und trockenen Matrizes (wie Gesteinen, mineralischen Festkörpern oder Tabletten) ist die Applikation massiver mechanischer Energie zwingend erforderlich. Die IKA MT 40 Einweg-Mahlbecher operieren nach dem verfahrenstechnischen Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung im isolierten 40-ml-Maßstab. Im geometrischen Zentrum der Kammer ist ein massiver Edelstahlschläger fest integriert. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt dieser Rotor gewaltige kinetische Impulse auf die Festkörper. Die resultierenden radialen Stoßwellen überwinden die molekularen Bindungskräfte der Probe, zertrümmern makroskopische Gitterstrukturen in Millisekundenbruchteilen und überführen sie in eine analytisch homogene, feinpulvrige Matrix. Polymerphysik und thermomechanische Integrität Die hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben induziert durch Reibung und Wandkollisionen eine signifikante thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MT 40 Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die eine extreme Torsionssteifigkeit und strukturelle ballistische Schlagfestigkeit aufweisen. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist so konzipiert, dass sie den massiven kinetischen Einschlägen von Gesteinssplittern oder Saatgut standhält, ohne plastisch zu deformieren (Frakturprävention). Gleichzeitig garantiert die Materialintegrität, dass unter thermischer Last keine störenden Weichmacher oder Polymerpartikel in die analytische Matrix freigesetzt werden. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Bei der Vermahlung toxischer, infektiöser oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) ist die Verhinderung einer unkontrollierten Aerosolbildung von absoluter sicherheitstechnischer Priorität. Der MT 40 Mahlbecher fungiert als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Der Prozess findet in einer vollständig geschlossenen Atmosphäre statt, wodurch der Anwender physikalisch vor lungengängigen Feinstäuben geschützt wird. Das fundamentale metrologische Konstruktionsprinzip als "Single-Use"-Gefäß garantiert zudem, dass analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over von DNA-Fragmenten oder chemischen Spuren) zwischen seriellen Batches vollständig eliminiert werden. Die thermodynamisch und zeitlich hochaufwendige Reinigung klassischer Edelstahl-Mahlkammern entfällt komplett. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Trockenmahlung) Maximales Nutzvolumen: 40 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set Lieferumfang 10 x IKA MT 40 Einweg-Mahlbecher (40 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40.10 Mahlbecher sind dedizierte Einweg-Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Bei Laboren mit extrem hohem Probendurchsatz ist es metrologisch und ökonomisch ratsam, die Becher in größeren Gebinden vorzuhalten, um den kontinuierlichen Workflow der Probenvorbereitung nicht zu unterbrechen. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung und die Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien in abweichenden Verpackungseinheiten (wie MT 40.100) jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 11.2 Schneidmesser, Edelstahl, für A 11 basic, 0002905200
Kinetik der Schneid- und Scherzerkleinerung In der werkstoffkundlichen und biologischen Probenvorbereitung stellen zähe, extrem elastische und faserige Matrizes (wie thermoplastische Kunststoffe, Textilien, Papier, Zellulose oder pflanzliche Biomasse) eine massive physikalische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier verfahrenstechnisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie einfach absorbieren (Dämpfungseffekt), anstatt spröde zu zerbrechen. Das IKA A 11.2 Schneidmesser ist geometrisch exakt für die hochpräzise Scherzerkleinerung konstruiert. Angetrieben durch die A 11 basic Basisstation mit Drehzahlen von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, durchtrennen die geschärften Klingen die makromolekularen Faserstrukturen durch die Applikation massiver, punktueller Scherspannungen. Dieser rotierende, ziehende Schnitt zerteilt das Probenmaterial kontinuierlich und überführt es in eine homogene, rieselfähige analytische Matrix. Rheologie und Prävention von Rotationsblockaden Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer, reißfester Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich um den rotierenden Werkzeugschaft der Mühle zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands, was den Antriebsmotor in Sekundenbruchteilen thermisch überlasten oder mechanisch blockieren kann. Das A 11.2 Schneidmesser durchbricht dieses rheologische Phänomen durch seine scharfe Schnittgeometrie. Die Klingen zerschneiden die Fasern systematisch in kurze Fragmente, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Achse aufbauen können, und erhalten so die thermodynamische Effizienz des gesamten Mahlprozesses. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Um der kontinuierlichen mechanischen Abrasionsbelastung durch zähe Polymere oder verholzte Pflanzenfasern standzuhalten, ist das Schneidmesser aus einem massiven, hochverschleißfesten Edelstahl gefertigt. Die Klingen behalten ihre mikroskopische Schärfe auch bei ausgedehnten Mahlintervallen unter thermischer Belastung bei. Das korrosionsresistente Monomaterial-Design ermöglicht Laboren, die nach strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven, um jegliches analytische Carry-over zwischen den Batches zu verhindern. Technische Details Produkttyp: Schneidmesser / Schneidwerkzeug (Ersatzteil) Verfahrenstechnisches Prinzip: Schneid- und Scherzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Kompatibilität: Exklusiv passend für die IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl mit geschärften Klingen Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar und chemisch sterilisierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.2 Schneidmesser (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Das A 11.2 Schneidmesser ist das verfahrenstechnisch wichtigste Verschleißteil für die faserige Schneidzerkleinerung. Die Verarbeitung von extrem zähen, teils abrasiven Kunststoffen (wie faserverstärkten Polymeren) führt durch Mikrokollisionen unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung der Schneidkanten. Eine stumpfe Klinge reißt das Material, anstatt es zu schneiden, was die thermodynamische Belastung der Probe (Reibungswärme) drastisch erhöht. Um eine materialschonende, thermisch stabile Präparation zu gewährleisten, empfehlen wir, bei nachlassender Schneidleistung frühzeitig Ersatzwerkzeuge bereitzuhalten. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive TC 1 Schutzgehäuse für MT 150 und BT 250, 0020023489
Thermodynamische Kompensation und kryogene Kühlung In der anspruchsvollen molekularbiologischen Probenvorbereitung führt die hochtourige mechanische Zerkleinerung von Gewebematrizes unweigerlich zu einer massiven thermodynamischen Belastung. Bei Antriebsdrehzahlen von bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute transformiert sich die kinetische Reibungsenergie innerhalb der Dispergier- oder Mahlgefäße sekundenschnell in thermische Energie (Reibungswärme). Diese lokale Exothermie kann hitzeempfindliche Proteine denaturieren, flüchtige Metabolite verdampfen lassen oder die Nukleinsäureintegrität zerstören. Das IKA MultiDrive TC 1 Schutzgehäuse fungiert als thermodynamischer Isolator und kryogene Kühlkammer. Es ist physikalisch dafür konstruiert, den direkten Einsatz von Trockeneis (festes Kohlenstoffdioxid) im Ringraum zwischen dem Einweggefäß und der Gehäuseinnenwand zu ermöglichen. Die Sublimation des Trockeneises bei -78,5 °C entzieht dem rotierenden Gefäß kontinuierlich die entstehende Prozesswärme und garantiert eine eiskalte, struktur-erhaltende Zerkleinerung der Probenmatrix. Kinetisches Containment und Frakturprävention Die Verarbeitung von harten, spröden oder abrasiven Proben in thermoplastischen Einweggefäßen (wie den MT 150 oder BT 250 Tubes) birgt bei extremen Rotationsgeschwindigkeiten ein mechanisches Grundrisiko. Die Einschläge harter Partikel auf die Polymerwand generieren mikroskopische Spannungsrisse, die im Worst-Case-Szenario zu einer plötzlichen strukturellen Fraktur (Gefäßruptur) führen können. Das TC 1 Gehäuse fungiert hier als massiver ballistischer Schild. Als geschlossenes mechanisches Containment-System absorbiert es die gesamte kinetische Energie etwaiger Splitter und verhindert, dass biologisch aktives oder toxisches Probenmaterial als Aerosol oder Schrapnell in die Laborumgebung geschleudert wird. Akustische Dämpfung und Systemarchitektur Neben der thermodynamischen und ballistischen Schutzfunktion erfüllt das Gehäuse eine wichtige arbeitsmedizinische Aufgabe. Die aerodynamischen Turbulenzen und harten mechanischen Kollisionen innerhalb der Mahlrohre emittieren hochfrequente akustische Druckwellen. Die massive Materialdichte und die geschlossene Geometrie des TC 1 dämpfen diese Schallemissionen physikalisch ab und senken den Schalldruckpegel am Arbeitsplatz signifikant. Das Gehäuse wird formschlüssig über die Basisstation der MultiDrive-Einheit gestülpt und verriegelt, wodurch es sich nahtlos und schwingungsfrei in die Antriebsarchitektur integriert. Technische Details Produkttyp: Thermodynamisches Schutz- und Kühlgehäuse (Containment) Verfahrenstechnische Funktion: Kryogene Kühlkammer und ballistischer Schild Kühlmedium-Kompatibilität: Zugelassen für die direkte Befüllung mit Trockeneis (festes CO2) Kompatibilität (Gefäße): Exklusiv passend für IKA MultiDrive Einweggefäße (MT 150 und BT 250) Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control Sicherheitsfunktion: Kinetische Absorption bei Gefäßruptur (Aerosol- und Splitterschutz) Akustik: Signifikante Reduktion hochfrequenter akustischer Schallemissionen Materialausführung: Hochschlagfestes, kältestabiles Polymer-Design Installation: Werkzeuglose, formschlüssige Arretierung auf der Antriebsbasis Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive TC 1 Schutzgehäuse (Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit, die Einweggefäße MT 150 / BT 250 sowie Kühlmedien wie Trockeneis sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Das TC 1 Schutzgehäuse ist eine reine infrastrukturelle Erweiterung für das IKA MultiDrive System und generiert keinen eigenen mechanischen Nutzen ohne die korrespondierenden Einweggefäße. Um die molekulare Kreuzkontamination in Ihren Workflow zu eliminieren, benötigen Sie die passenden Mahl-Tubes (MT 150) für trockene, spröde Proben oder die Blender-Tubes (BT 250) für die nasse Gewebehomogenisierung. Beachten Sie beim Einsatz von Trockeneis im Gehäuse stets die thermodynamischen Ausdehnungsverhältnisse von sublimierendem CO2 und die labortechnischen Sicherheitsvorschriften für kryogene Gase. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive MI 250.3 Schläger, Wolframkarbid, 0020023168
Festkörperphysik und tribologische Resistenz In der geochemischen Analytik, der Metallurgie und der Baustoffprüfung stößt die Aufschließung von extrem harten, mineralischen oder keramischen Probenmatrizes an fundamentale physikalische Grenzen. Standard-Mahlwerkzeuge aus Edelstahl erleiden bei Matrizes mit einer Mohshärte von über 6 massive tribologische Verformungen und extremen Materialabrieb. Der IKA MultiDrive MI 250.3 Schläger besteht vollständig aus Wolframkarbid (Tungsten Carbide, WC). Diese intermetallische Hartmetallverbindung zeichnet sich durch eine extreme strukturelle Dichte und eine Härte aus, die auf der Mohs-Skala Werte von bis zu 9,5 erreicht (unmittelbar unter Diamant). Diese werkstoffkundliche Überlegenheit macht das Werkzeug absolut immun gegen plastische Deformationen durch abrasive Mikrokollisionen mit harten Erzen, Quarziten, Gläsern oder Schlacken. Kinetik der extremen Prallzerkleinerung Das physikalische Prinzip der Zerkleinerung bleibt identisch zum Standardschläger: Angetrieben mit bis zu 30.000 Umdrehungen pro Minute durch das MultiDrive System, transformiert der MI 250.3 die Rotationsenergie in massive kinetische Prallenergie. Aufgrund der extremen Härte und des sehr hohen spezifischen Gewichts von Wolframkarbid ist der mechanische Impuls, der beim Aufprall auf das Probenmaterial übertragen wird, signifikant starrer und energetisch verlustfreier als bei elastischeren Stahllegierungen. Die Gitterstrukturen selbst extrem spröder, kristalliner Festkörper werden durch die eintreffenden Stoßwellen in Millisekundenbruchteilen zertrümmert und in eine hochfeine, analytisch verwertbare Pulvermatrix überführt. Analytische Reinheit und Eisen-freie Vermahlung Ein zentrales Problem der Spurenanalytik (beispielsweise mittels ICP-OES oder RFA) ist die Probenkontamination durch den Abrieb des Mahlwerkzeugs (Carry-over). Die Vermahlung harter Gesteine mit Edelstahlwerkzeugen führt unweigerlich zu einer massiven Einschleppung von Eisen-, Chrom- und Nickel-Ionen, was die quantitative Elementanalytik dieser Metalle in der Probe verfälscht oder unmöglich macht. Der Einsatz des MI 250.3 Wolframkarbid-Schlägers eliminiert diese spezifische Schwermetallkontamination physikalisch vollständig. Das Probenmaterial wird lediglich minimal mit Wolfram und Kohlenstoff dotiert, was für die meisten eisenfokussierten geologischen oder metallurgischen Analysen metrologisch irrelevant ist. Technische Details Produkttyp: Schläger für extreme Prallzerkleinerung (Wechselwerkzeug) Materialausführung: Wolframkarbid (Tungsten Carbide, Hartmetall) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Extrem harte und spröde Matrizes (Erze, Glas, Keramik) Härtegrad des Werkstoffs: ca. 9 bis 9,5 nach Mohs Analytischer Vorteil: Verhinderung von Eisen-, Chrom- und Nickel-Kontaminationen Kompatibilität (Gefäß): Exklusiv passend für IKA MultiDrive MI 250 Mahlkammer Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control Montage: Werkzeugloser, formschlüssiger Wechsel im Mahlgefäß Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive MI 250.3 Schläger (Wolframkarbid) (Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit sowie die MI 250 Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MI 250.3 Schläger ist die absolute High-End-Lösung für härteste Materialien. Um die analytische Integrität des Systems bei der Eisen-freien Vermahlung konsequent aufrechtzuerhalten, ist es zwingend erforderlich, dass nicht nur der Schläger, sondern auch die Mahlkammer selbst keine Eisen-Kontamination verursacht. Wolframkarbid ist zwar extrem hart, jedoch aufgrund seiner kristallinen Struktur empfindlicher gegen Biege- oder Hebelkräfte als duktiler Edelstahl. Das Werkzeug darf niemals gewaltsam im Gefäß verkantet werden. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Konfiguration Ihrer Mahlsysteme jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA A 10.3 Hartmetallschläger für A 10 basic Analysenmühle, Mohshärte 9, 0025001161
Für extremste Anforderungen: IKA A 10.3 Hartmetallschläger Der IKA A 10.3 Hartmetallschläger (MPN 0025001161) ist das robusteste Zerkleinerungswerkzeug für die IKA A 10 basic Analysenmühle. Wenn herkömmliche Edelstahlschläger bei besonders widerstandsfähigen Proben rasch abstumpfen oder verschleißen, spielt dieses Werkzeug aus Hochleistungs-Hartmetall seine Stärken aus. Müheloses Zerkleinern bis Mohshärte 9 Wie der Standard-Schläger (A 10.1) arbeitet auch der A 10.3 nach dem Schlagprinzip. Durch das verwendete Hartmetall (Tungsten Carbide) ist er jedoch für Proben mit einer Mohshärte von bis zu 9 zugelassen. Ideale Proben: Er zerschmettert mühelos extrem harte Materialien wie Glas, Keramik, Erze, Schlacke, harte Mineralien, Quarz oder extrem harte Kunststoffe. Verschleißarmut: Die extreme Härte des Werkzeugs garantiert nicht nur eine lange Lebensdauer, sondern minimiert auch den Abrieb des Schlägers selbst. Dies ist essenziell für die Spurenanalytik, da eine Kontamination der Probe mit dem Werkstoff des Schlägers (im Vergleich zu Edelstahl) drastisch reduziert wird. Original IKA Qualität Als Original-Zubehörteil von IKA garantiert dieser Schläger maximale Sicherheit auch bei den extrem hohen Drehzahlen der A 10 basic Mühle. Der Austausch des Werkzeugs ist vom Anwender selbst mit wenigen Handgriffen und dem beiliegenden Werkzeug der Mühle durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.3 Hartmetallschläger Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hartmetall (Tungsten Carbide) Zerkleinerungsprinzip: Schlagmahlen Max. Probenhärte: bis Mohshärte 9 Einsatzgebiet: Extrem harte, spröde und stark abrasive Materialien Lieferumfang 1 x IKA A 10.3 Hartmetallschläger (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Mit den drei Werkzeugen A 10.1 (Edelstahlschläger, Standard), A 10.2 (Sternmesser, faserige Proben) und diesem A 10.3 (Hartmetallschläger, extreme Härte) decken Sie nahezu jede denkbare Probenart im Labor ab. Wenn Sie das Volumen des Mahlraums für besonders kleine Probenmengen reduzieren möchten, empfehlen wir die zusätzliche Mahlraumverkleinerung (A 10.4). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für eine fachgerechte Beratung.
IKA MultiDrive TS 1 Ersatzdichtungen mit Freischaltcode, für MT 150.5 / BT 250.5, 0020023490
Digitale Überwachung und Lebensdauerverlängerung von Mahlgefäßen In der modernen, zertifizierten Probenvorbereitung ist die mechanische Integrität von Mahl- und Mischgefäßen ein absolut sicherheitskritischer Faktor. Wenn autoklavierbare Kunststoffgefäße wie das IKA MultiDrive MT 150.5 oder BT 250.5 bei extremen Drehzahlen von bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute betrieben werden, unterliegen die integrierten Dichtungen einer massiven physikalischen und thermischen Belastung. Um einen unbemerkten Materialverschleiß, Leckagen oder gar ein mechanisches Versagen der Gefäße während des Betriebs zu verhindern, kommunizieren diese speziellen IKA Röhrchen über einen integrierten RFID-Chip permanent mit der Antriebseinheit. Die Mühle registriert die exakte Nutzungsdauer und sperrt das Gefäß softwareseitig, sobald die sichere Lebensdauer der Dichtung überschritten ist. Genau an dieser prozesskritischen Schnittstelle setzt das IKA MultiDrive TS 1 Dichtungs-Set an. Mit diesen fünf hochpräzisen Ersatzdichtungen und dem zwingend erforderlichen Freischaltcode transformieren Sie softwareseitig gesperrte Röhrchen wieder in voll einsatzfähige, absolut sichere Laborwerkzeuge. Das Prinzip des Freischaltcodes: Maximale Prozesssicherheit Der im Lieferumfang enthaltene Freischaltcode (Reactivation Code) ist kein simples Software-Feature, sondern ein elementarer Baustein der GLP-konformen (Good Laboratory Practice) Arbeitssicherheit. Wenn Sie die mechanisch verschlissene Dichtung eines MT 150.5 Mahlrohrs (Trockenmahlen) oder eines BT 250.5 Mischrohrs (Nasszerkleinerung) händisch austauschen, registriert die IKA MultiDrive control Antriebseinheit diesen physischen Wartungsschritt nicht automatisch. Erst durch die Eingabe des beiliegenden, kryptografischen Freischaltcodes in das System wird der interne RFID-Nutzungszähler des spezifischen Röhrchens auf null zurückgesetzt. Dieser digitale Handshake garantiert dem System und dem Anwender, dass eine physisch neue, unbelastete Dichtung installiert wurde, die den extremen hydrodynamischen Drücken und Scherkräften des nächsten Analysezyklus wieder zu einhundert Prozent standhält. Verhinderung von Kreuzkontaminationen und Aerosolbildung Neben der rein mechanischen Sicherheit spielt der regelmäßige Dichtungswechsel eine zentrale analytische Rolle. Selbst bei intensivster Reinigung im Autoklaven können sich im mikroskopischen Abrieb von gealterten Dichtungsringen minimalste Reste von DNA, Proteinen oder toxischen Analyten der vorherigen Probe in Form von hartnäckigen Biofilmen festsetzen. Durch den konsequenten Austausch der TS 1 Dichtungen wird die absolute hermetische Isolation der Probe wiederhergestellt und das Risiko von gefährlichen Kreuzkontaminationen (Carry-over) zwischen verschiedenen Probenchargen physikalisch eliminiert. Das intakte Dichtungssystem schützt zudem das Laborpersonal, da ein Austreten von feinen, lungengängigen Aerosolen bei der harten Trockenvermahlung von spröden Materialien effektiv verhindert wird. Drastische Senkung der Total Cost of Ownership (TCO) Die Investition in das TS 1 Ersatzdichtungs-Set ist eine hochgradig wirtschaftliche Entscheidung für Labore mit hohem Probendurchsatz. Anstatt das gesamte, aus hochwertigen Kunststoffen und einem massiven Edelstahl-Schläger bestehende Röhrchen nach Ablauf der softwareseitigen Lebensdauer als kostenintensiven Plastikmüll zu entsorgen, tauschen Sie lediglich das spezifische Verschleißteil aus. Dies vervielfacht die nutzbare Lebensdauer der teuren MT 150.5 und BT 250.5 Gefäße, reduziert den ökologischen Fußabdruck Ihres Labors massiv und senkt die laufenden Betriebskosten (Total Cost of Ownership) für das IKA MultiDrive System signifikant. Technische Details Produkttyp: Ersatzdichtungs-Set mit digitalem Reaktivierungscode Kompatibilität (Gefäße): Exklusiv für IKA MultiDrive MT 150.5 (Mahlrohr) und BT 250.5 (Mischrohr) Kompatibilität (Antrieb): Zwingend ausgelegt für die Interaktion mit der IKA MultiDrive control (zur Code-Eingabe und RFID-Verarbeitung) Funktionsprinzip: Reset des internen RFID-Lebensdauerzählers der Röhrchen Analytischer Vorteil: Wiederherstellung der hermetischen Abdichtung, Vermeidung von Kreuzkontaminationen Mechanischer Vorteil: Verhindert das Austreten von Flüssigkeiten (Nassmahlen) oder Staubaerosolen (Trockenmahlen) bei bis zu 20.000 U/min Wirtschaftlicher Vorteil: Erhebliche Verlängerung der Nutzungsdauer teurer Mahlgefäße (Senkung der TCO) Verpackungseinheit: 5 Stück pro Set Lieferumfang 5 x IKA MultiDrive TS 1 Ersatzdichtungen (passgenau für MT 150.5 und BT 250.5) 1 x Physischer Freischaltcode (Reactivation Code) zur Systemrücksetzung (Wichtiger Hinweis: Die Mahl-/Mischgefäße MT 150.5 bzw. BT 250.5 sowie die IKA MultiDrive control Antriebseinheit sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Bitte beachten Sie, dass Sie diesen Artikel nur benötigen, wenn Sie bereits mit den wiederverwendbaren Kunststoff-Röhrchen MT 150.5 oder BT 250.5 arbeiten und Ihre Antriebseinheit einen abgelaufenen RFID-Zähler anzeigt. Für extrem harte, spröde oder kühlpflichtige Proben, die nicht in Kunststoffgefäßen verarbeitet werden können, empfehlen wir den Wechsel auf die massiven Edelstahl-Mahlkammern der IKA MI-Serie (z. B. MI 250 S), die keine softwareseitige Lebensdauerbegrenzung besitzen. Unser technischer Beschaffungsservice berät Sie gerne bei der Optimierung Ihrer Probenvorbereitungs-Workflows.
IKA MT 40 P.10 Einweg-Mahlbecher, verschränkter Schläger, 40 ml, 10 Stück, 0020017838
Kinematik des verschränkten Rotors und Scherzerkleinerung In der analytischen Probenvorbereitung stellen weiche, zähe, elastische oder extrem faserige Matrizes (wie pflanzliches Gewebe, Kunststoffe, Papier oder Textilien) eine massive verfahrenstechnische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier physikalisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie durch Dämpfungseffekte absorbieren, anstatt spröde zu zerbrechen. Der IKA MT 40 P Einweg-Mahlbecher ist zur Lösung dieses rheologischen Problems mit einem spezifisch verschränkten (gebogenen) Edelstahlschläger ausgestattet. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, appliziert diese modifizierte Rotorgeometrie nicht nur radiale Prallenergie, sondern induziert massive, punktuelle Scherspannungen. Dieser ziehende Schnitt zerteilt die makromolekularen Faserstrukturen kontinuierlich und verhindert effektiv die plastische Deformation der Probe. Makro-Strömungsmechanik und Prävention von Wickeleffekten Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich statisch um den rotierenden Werkzeugschaft zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands und einer thermischen Überlastung des Systems. Die asymmetrische, verschränkte Geometrie des P-Schlägers fungiert als hydrodynamischer Impeller. Er erzeugt eine massive dreidimensionale Strömungsturbulenz (Vortex), die das Material radial an die Kammerwand drückt und die Fasern zerschneidet, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Rotationsachse aufbauen können. Dies garantiert eine homogene Partikelgrößenverteilung innerhalb des 40-ml-Batches ohne strömungsmechanische Totzonen. Aerosol-Containment und Eliminierung von Carry-over Die hochtourige Zerkleinerung induziert durch Wandkollisionen eine signifikante thermodynamische Belastung. Die MT 40 P Mahlbecher sind aus hochleistungsfähigen, thermoplastischen Polymeren gefertigt, die diese Exothermie und die mechanischen Einschläge ohne Frakturen absorbieren. Bei der Vermahlung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) fungiert der geschlossene Becher als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Es schützt den Anwender physikalisch vor der Inhalation lungengängiger Aerosole. Das "Single-Use"-Konzept eliminiert zudem analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) zwischen seriellen Batches auf molekularer Ebene vollständig, da die aufwendige Dekontamination klassischer Mahlkammern entfällt. Technische Details Produkttyp: Einweg-Mahlbecher / Single-Use Milling Tube Werkzeuggeometrie: Verschränkter (gebogener) Schläger aus Edelstahl Verfahrenstechnisches Prinzip: Kombinierte Scher-, Prall- und Schlagzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Maximales Nutzvolumen: 40 ml Materialausführung: Schlagfestes, transparentes Hochleistungs-Thermoplast Analytischer Fokus: 100 % Prävention von Kreuzkontaminationen (Carry-over) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Verpackungseinheit (VE): 10 Stück pro Set Lieferumfang 10 x IKA MT 40 P Einweg-Mahlbecher (mit verschränktem Schläger) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Die MT 40 P.10 Mahlbecher sind hochspezifische Verbrauchsmaterialien (Consumables) und generieren ihre Funktion ausschließlich in Kombination mit dem Antriebssystem IKA Tube Mill. Die verfahrenstechnische Wahl des richtigen Bechers ist essenziell: Verwenden Sie für klassische, harte und spröde Festkörper (wie Gestein) stets den Standardbecher MT 40 (gerader Schläger). Wechseln Sie ausschließlich bei elastischen, zähen oder faserigen Proben (wie Blättern, Kautschuk oder Textilien) auf die hier vorliegende MT 40 P-Version mit verschränktem Schläger, um eine optimale thermodynamische und kinematische Effizienz zu gewährleisten. Wenden Sie sich für die strategische Bedarfsplanung jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MMT 40.1 Mehrweg-Mahlbecher, 40 ml, 0020003165
Kinematik der Prallzerkleinerung und System-Reversibilität In der analytischen Probenvorbereitung von spröden, harten oder faserigen Matrizes ist die Applikation massiver kinetischer Energie essenziell. Der IKA MMT 40.1 Mahlbecher nutzt das verfahrenstechnische Prinzip der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung im 40-ml-Maßstab. Im Gegensatz zur MT-Serie ist dieses Modul als reversibles Mehrwegsystem konzipiert. Im geometrischen Zentrum der Kammer rotiert ein massiver Edelstahlschläger. Angetrieben durch die magnetische Kupplung der IKA Tube Mill Basisstation mit bis zu 25.000 Umdrehungen pro Minute, überträgt das Werkzeug enorme Stoßwellen auf die Festkörper, zertrümmert deren makroskopische Gitterstrukturen und überführt sie in eine homogene Pulvermatrix. Die Konzeption als Mehrweggefäß erfordert eine exakte metrologische Reinigung nach jedem Batch, um analytische Kreuzkontaminationen (Carry-over) physikalisch auszuschließen. Thermomechanische Stabilität und tribologischer Verschleiß Die wiederholte hochtourige Zerkleinerung extrem harter Proben induziert durch Reibung und Wandkollisionen eine signifikante, zyklische thermodynamische Belastung (Exothermie). Die MMT 40.1 Mahlkammer ist aus einem strukturell vernetzten, hochleistungsfähigen Thermoplast gefertigt. Diese spezifische Kunststoffmatrix ist so berechnet, dass sie nicht nur den massiven kinetischen Einschlägen von Gesteinssplittern standhält, ohne plastisch zu deformieren, sondern auch der chemischen und thermischen Degradation bei der wiederholten maschinellen Reinigung (Spülmaschinenfestigkeit) widersteht. Die rotierende Antriebsachse und die dynamischen Dichtelemente unterliegen jedoch bei kontinuierlicher Abrasionsbelastung einem natürlichen tribologischen Verschleiß, der eine präventive Wartung erfordert. Aerosol-Containment und Systemhermetik Während der Zerkleinerung toxischer, biogefährdender oder hochpotenter pharmazeutischer Wirkstoffe (APIs) generiert der Rotor massive strömungsmechanische Turbulenzen und interne Druckspitzen. Der MMT 40.1 Mahlbecher fungiert im betriebsbereiten Zustand als hermetisch abgedichtetes Containment-System. Die verbauten Elastomerdichtungen blockieren den Austritt von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laboratmosphäre absolut zuverlässig. Um diese kritische Systemhermetik dauerhaft zu gewährleisten, muss die Dichtigkeit der Kammer nach zahlreichen Spül- und Mahlzyklen verfahrenstechnisch evaluiert werden. Technische Details Produkttyp: Mehrweg-Mahlbecher / Multi-Use Milling Tube Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung Maximales Nutzvolumen: 40 ml Integriertes Werkzeug: Fest verbauter Standardschläger aus Edelstahl Materialausführung: Hochtemperatur- und chemikalienresistentes Polymer Hygiene und Reinigung: Vollständig spülmaschinenfest (maschinell reinigbar) Arbeitssicherheit: Hermetisches Containment gegen toxische Stäube und Aerosole Wartung: Dynamische Dichtungen und Lagerkomponenten sind austauschbar Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA Tube Mill (control / 100) Lieferumfang 1 x IKA MMT 40.1 Mehrweg-Mahlbecher (40 ml) (Wichtiger Hinweis: Die IKA Tube Mill Antriebseinheit ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der MMT 40.1 Mehrweg-Mahlbecher ist die ökonomisch und ökologisch skalierbare Lösung für Labore mit moderatem Probendurchsatz oder homogenen Probenmatrizes, bei denen die Gefahr von gravierenden Kreuzkontaminationen durch validierte Reinigungsverfahren beherrschbar ist. Beachten Sie zwingend, dass die dynamischen Elastomerdichtungen in der Rotationsachse einem Verschleiß unterliegen. Um einen plötzlichen Verlust des Aerosol-Containments oder eine unrunde Kinematik zu verhindern, müssen diese Verschleißteile zyklisch erneuert werden. Nutzen Sie hierfür ausschließlich das originale IKA A-MMT.100 Ersatzteilset (Art.-Nr. 0020003378). Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
IKA MultiDrive BL 2000 Mischgefäß, 2000 ml, Nassmahlen & Mixen, 0025003961
Maximale Effizienz bei der Nasszerkleinerung: Das IKA MultiDrive BL 2000 Mischgefäß In der modernen Lebensmittelanalytik, der landwirtschaftlichen Qualitätskontrolle und der biologischen Forschung ist die repräsentative Probenvorbereitung der absolut kritischste Schritt für jede nachfolgende Untersuchung. Werden heterogene, wasserhaltige oder extrem faserige Ausgangsmaterialien nicht vollständig und homogen zerkleinert, sind die daraus resultierenden analytischen Messwerte schlichtweg wertlos. Besondere Herausforderungen stellen hierbei Proben dar, die sich für eine klassische Trockenvermahlung nicht eignen, weil sie zu feucht, zu fettig oder zu temperaturempfindlich sind. Genau für dieses anspruchsvolle, verfahrenstechnische Segment hat IKA das hochspezialisierte MultiDrive BL 2000 Mischgefäß (MPN 0025003961) entwickelt. Dieses massive, als Blender konzipierte Zubehörteil transformiert Ihre IKA MultiDrive Universalmühle in einen kraftvollen Hochleistungs-Mixer, der selbst die zähesten und widerstandsfähigsten feuchten Proben in Sekundenschnelle in eine perfekt homogene, analysenfertige Suspension verwandelt. Das Spezialwerkzeug für anspruchsvolle Probenmatrizes Die Stärke des BL 2000 liegt in seiner exakten Abstimmung auf das sogenannte Nassmahlen. Anstatt Proben aufwendig gefriertrocknen zu müssen, können Sie diese direkt im Originalzustand verarbeiten. Das Gefäß ist laut Herstellerangaben besonders hervorragend für eine breite Vielfalt von herausfordernden Applikationen geeignet: Es zerkleinert sehniges Fleisch und fetthaltige Wurstwaren für die Lebensmittelkontrolle, homogenisiert harte Sojabohnen für die Proteinbestimmung, verarbeitet zähe, feuchte Silage für die landwirtschaftliche Futtermittelanalytik und püriert frisches Gemüse für die Vitamin- oder Rückstandsanalytik. Im Lieferumfang des Gefäßes ist bereits ein massives Standard-Mixmesser (Standard blend knife) aus hochwertigem, korrosionsbeständigem Edelstahl enthalten. Dieses messerscharfe Werkzeug durchschlägt bei extrem hohen Drehzahlen mühelos Zellwände, durchtrennt Muskelfasern und erzeugt starke hydrodynamische Turbulenzen, die eine absolut gleichmäßige Durchmischung des Probenmaterials garantieren. Gewaltiges Volumen für repräsentative Durchschnittsproben Ein häufiges Problem in der Analytik ist die Probenmenge. Nimmt man nur ein winziges Stück aus einer großen Lieferung (beispielsweise einem Silage-Ballen), ist diese Probe selten repräsentativ für das Gesamtgebinde. Das IKA MultiDrive BL 2000 löst dieses Problem durch sein gigantisches maximales Nutzvolumen von 2000 Millilitern (2 Litern). Dieses gewaltige Volumen erlaubt es Ihnen, große, aussagekräftige Querschnittsproben in einem einzigen, schnellen Batch-Prozess (Chargenbetrieb) zu verarbeiten. Ein weiterer massiver Vorteil zur Arbeitserleichterung: Die maximale Aufgabekorngröße (Feed grain size) beträgt beeindruckende 30 Millimeter. Sie müssen Ihre Proben im Vorfeld also nicht zeitaufwendig mit dem Skalpell in winzige Stücke vorschneiden; grob zerkleinerte Brocken können direkt in das Mischgefäß gegeben werden, was die Rüst- und Vorbereitungszeiten in Ihrem Labor drastisch minimiert. Kompromisslose Hygiene und GLP-konforme Reinigung Wo mit Fleisch, biologischem Gewebe oder fetthaltigen Proben gearbeitet wird, ist das Risiko von gefährlichen Kreuzkontaminationen (Carry-over) allgegenwärtig. Bereits winzige, im Gefäß verbliebene Proteinreste der vorherigen Probe können PCR-Analysen, DNA-Extraktionen oder chromatographische Untersuchungen komplett ruinieren. IKA hat das BL 2000 Gefäß daher für eine absolute, kompromisslose Hygiene konzipiert. Der gesamte Behälter sowie alle seine medienberührenden Komponenten können bequem und sicher in der Labor-Spülmaschine gereinigt werden. Der entscheidende konstruktive Clou für die Tiefenreinigung: Das Edelstahl-Mixmesser lässt sich mit wenigen Handgriffen komplett demontieren. So können Sie sicherstellen, dass sich unterhalb der Klingen oder an den Dichtungen (welche aus hochwertigem PTFE und Silikon gefertigt sind) absolut keine hartnäckigen Biofilme oder Probenreste festsetzen. Diese Eigenschaft ist in zertifizierten Laboren, die nach Good Laboratory Practice (GLP) oder ISO 9001 arbeiten, zwingend vorgeschrieben und unverhandelbar. Systemintegration und Total Cost of Ownership (TCO) Das Mischgefäß ist als essenzielles Erweiterungsmodul exakt auf das IKA MultiDrive Ökosystem zugeschnitten. Es ist vollumfänglich kompatibel mit der IKA MultiDrive basic sowie der hochmodernen MultiDrive control Antriebseinheit. Das Gehäuse des BL 2000 besteht aus widerstandsfähigem, glasklarem PCTG-Kunststoff, der eine ständige visuelle Kontrolle des Mahlprozesses erlaubt und gleichzeitig extrem schlagfest ist. Mit kompakten Abmessungen von 180 x 280 x 220 mm und einem Eigengewicht von lediglich 1,25 kg lässt sich das Gefäß ergonomisch handhaben und problemlos lagern. Wenn Sie in das BL 2000 Mischgefäß investieren, erweitern Sie die analytischen Fähigkeiten Ihrer bestehenden MultiDrive Mühle massiv. Sie machen die Anschaffung eines zusätzlichen, teuren und platzraubenden Standmixers überflüssig, optimieren Ihre laborinternen Prozesse, senken Ihre Total Cost of Ownership und sichern sich eine konstant exzellente Probenqualität für alle nasschemischen Analysen. Technische Daten Maximales Nutzvolumen: 2000 ml Prozesstyp: Batch-Betrieb (Chargenverarbeitung) Max. Aufgabekorngröße: 30 mm Kompatible Antriebe: IKA MultiDrive basic (und MultiDrive control) Haupteinsatzgebiet: Nassmahlen und Mixen (z.B. Fleisch, Wurst, Soja, Silage, Gemüse) Materialien (medienberührend): Edelstahl, PCTG, PTFE, Silikon Hygiene: Alle Teile vollständig spülmaschinenfest Wartung: Mixmesser zur Intensivreinigung leicht demontierbar Abmessungen (B x H x T): 180 x 280 x 220 mm Gewicht: 1,25 kg Lieferumfang 1 x IKA MultiDrive BL 2000 Mischgefäß (2000 ml) 1 x Standard-Mixmesser aus Edelstahl (MultiDrive BL 2000.1) (Wichtiger Hinweis: Der zwingend erforderliche MultiDrive Antriebsmotor ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Um dieses Gefäß betreiben zu können, benötigen Sie das Herzstück des Systems: Die IKA MultiDrive basic Antriebseinheit. Sollten Sie stark temperaturkritische Proben verarbeiten, bei denen die Kühlkette lückenlos überwacht werden muss, empfehlen wir alternativ das Schwestermodell MultiDrive BL 2000 T, welches über einen integrierten Temperatursensor verfügt (nur in Kombination mit MultiDrive control nutzbar). Das enthaltene Edelstahl-Mixmesser (BL 2000.1) ist bei Verschleiß selbstverständlich auch einzeln als Ersatzteil bestellbar. Kontaktieren Sie gerne jederzeit unseren fachkundigen Beschaffungsservice für eine maßgeschneiderte Konfiguration Ihres IKA MultiDrive Mahlsystems.
IKA A 10.1 Edelstahlschläger für A 10 basic Analysenmühle, 0025001680
Der Standard für harte und spröde Proben: IKA A 10.1 Edelstahlschläger Der IKA A 10.1 Edelstahlschläger (MPN 0025001680) ist das Standard-Zerkleinerungswerkzeug für die bewährte IKA A 10 basic Analysenmühle. Er ist speziell für das Zerschlagen und Pulverisieren von harten, spröden Materialien konzipiert und liefert dank seiner Geometrie und Materialbeschaffenheit schnelle, reproduzierbare Ergebnisse im Laboralltag. Effiziente Zerkleinerung (Schlagprinzip) Dieser Schläger arbeitet nach dem Schlagprinzip. Bei hohen Drehzahlen zerschmettern die Kanten des Werkzeugs das Mahlgut an der Wandung des Mahlraums. Ideale Proben: Er eignet sich perfekt für Getreide, Saatgut, Kaffeebohnen, Mineralien, Salze, Kohle oder trockene Erden. Härtegrad: Der Schläger bewältigt problemlos Materialien bis zu einer Mohshärte von 5. (Für noch härtere Proben bis Mohshärte 9 empfehlen wir den optionalen Hartmetallschläger A 10.3). Original IKA Ersatzteil für lange Lebensdauer Auch hochwertiger Edelstahl unterliegt beim ständigen Kontakt mit harten Proben einem natürlichen Verschleiß. Wenn die Kanten des Schlägers abstumpfen, verlängert sich die Mahldauer und die Probe kann sich durch die erhöhte Reibung unerwünscht stark erwärmen. Mit dem A 10.1 Original-Ersatzteil stellen Sie die volle Leistungsfähigkeit Ihrer Mühle sofort wieder her. Der Austausch ist mit wenigen Handgriffen und ohne spezielles Fachwissen durch den Anwender selbst durchführbar. Technische Daten Modell: A 10.1 Edelstahlschläger Kompatibilität: Passend für die IKA A 10 basic Analysenmühle Material: Hochwertiger, verschleißfester Edelstahl Zerkleinerungsprinzip: Schlagmahlen Max. Probenhärte: bis Mohshärte 5 Einsatzgebiet: Spröde, harte und trockene Materialien Lieferumfang 1 x IKA A 10.1 Edelstahlschläger (Hinweis: Die Analysenmühle A 10 basic ist nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Haben Sie faserige, zähe Proben (wie Pflanzenblätter oder Kunststoffe)? Dann erzielen Sie mit einem Schneidmesser (z.B. A 10.2) deutlich bessere Ergebnisse als mit diesem Schlagschläger. Arbeiten Sie mit extrem harten Materialien? Dann wechseln Sie zum Hartmetallschläger (A 10.3). Kontaktieren Sie unseren Beschaffungsservice für die optimale Ausstattung Ihrer Mühle.