IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger, Wolframkarbid, für MI 400, 0020023172
301,50 €
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- Schläger aus Hartmetall (Wolframkarbid)
- Für extrem harte spröde Matrizes
- Kann Eisen- und Chromkontamination verringern
- Prallzerkleinerung für 400 ml Volumina
- Für MI 400 Mahlkammer
Produktinformationen "IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger, Wolframkarbid, für MI 400, 0020023172"
Festkörperphysik und tribologische Resistenz bei großem Batch-Volumen
In der geochemischen Analytik, der Metallurgie und der Baustoffprüfung stößt die großvolumige Aufschließung von extrem harten, mineralischen oder keramischen Probenmatrizes an fundamentale physikalische Grenzen. Standard-Mahlwerkzeuge aus Edelstahl erleiden bei großen Batches von Matrizes mit einer Mohshärte von über 6 massive tribologische Verformungen und extremen Materialabrieb. Der IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger besteht laut IKA aus Hartmetall (WC, Wolframkarbid) und ist für Probenhärten bis 9 nach Mohs ausgelegt. Diese werkstoffkundliche Überlegenheit macht das Werkzeug widerstandsfähig gegen plastische Deformationen durch abrasive Mikrokollisionen mit harten Erzen, Quarziten oder Schlacken, selbst in der erweiterten 400-ml-Mahlkammer.
Kinetik der extremen Prallzerkleinerung im Makro-Maßstab
Angetrieben mit bis zu 20.000 Umdrehungen pro Minute durch das MultiDrive System, transformiert der MI 400.3 die Rotationsenergie in massive kinetische Prallenergie. Durch die spezifische, auf die 400-ml-Kammer berechnete Längengeometrie generiert das Werkzeug an seinen Außenkanten gewaltige Umfangsgeschwindigkeiten. Aufgrund der extremen Härte und des sehr hohen spezifischen Gewichts von Wolframkarbid ist der mechanische Impuls, der beim Aufprall auf das großvolumige Probenmaterial übertragen wird, signifikant starrer und energetisch verlustfreier als bei elastischeren Stahllegierungen. Die Gitterstrukturen extrem spröder Festkörper werden durch diese radialen Stoßwellen in Millisekundenbruchteilen zertrümmert und in eine hochfeine Pulvermatrix überführt, ohne strömungsmechanische Totzonen zu erzeugen.
Analytische Reinheit bei der Vermahlung
Ein zentrales Problem der Spurenanalytik (mittels ICP-OES oder RFA) von großen Gesteins- oder Bodenproben ist die Kontamination durch den Abrieb des Mahlwerkzeugs (Carry-over). Die Vermahlung harter Erze mit Edelstahlwerkzeugen kann zu einer Einschleppung von Eisen-, Chrom- und Nickel-Ionen führen, was die quantitative Elementanalytik dieser Metalle verfälschen kann. Der Einsatz des MI 400.3 Hartmetall-Schlägers kann diese Kontamination verringern. Das Probenmaterial kann dabei geringfügig mit Wolfram und Kohlenstoff in Berührung kommen.
Technische Details
- Produkttyp: Schläger für extreme Prallzerkleinerung (Wechselwerkzeug)
- Materialausführung: Wolframkarbid (Tungsten Carbide, Hartmetall)
- Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung
- Physikalischer Anwendungsbereich: Extrem harte und spröde Matrizes (Erze, Keramik)
- Max. Probenhärte: 9 nach Mohs (laut IKA)
- Analytischer Vorteil: Kann Eisen-, Chrom- und Nickel-Kontaminationen verringern
- Kompatibilität (Gefäß): IKA MultiDrive MI 400 Mahlkammer (400 ml)
- Kompatibilität (Antrieb): IKA MultiDrive basic und MultiDrive control
Lieferumfang
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1 x IKA MultiDrive MI 400.3 Schläger (Wolframkarbid)
(Wichtiger Hinweis: Die MultiDrive Antriebseinheit sowie die MI 400 Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!)
Individueller Bedarf & Zubehör
Der MI 400.3 Schläger ist für besonders harte Materialien in großen Chargen ausgelegt. Um die analytische Integrität bei der Vermahlung zu unterstützen, sollte die verwendete Mahlkammer ebenfalls keine Eisen-Kontamination verursachen. Wolframkarbid ist extrem hart, jedoch aufgrund seiner kristallinen Struktur empfindlicher gegen Biege- oder Hebelkräfte als duktiler Edelstahl. Das Werkzeug darf beim Werkzeugwechsel niemals gewaltsam verkantet werden. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Konfiguration Ihrer Hochleistungs-Mahlsysteme jederzeit an unseren Beschaffungsservice.