Sicherheitsbehälter & Etiketten
Sicherheitsbehälter und Gefahrgutetiketten sorgen für den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen in Labor und Versand. Im Sortiment sind Bürkle-Sicherheitskannen, -kanister und -behälter aus V2A/V4A-Edelstahl mit Überdruckventil. Gefahrzettel der Gefahrgutklassen 1 bis 9 und weitere Kennzeichen für Versandstücke finden Sie unter Gefahrgutkennzeichnung. Unser Serviceteam berät Sie gerne zur passenden Ausstattung.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 3 (Entzündbare flüssige Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 300-10-1
Der Gefahrzettel Klasse 3 zeigt auf Versandstücken an, dass sie entzündbare flüssige Stoffe enthalten. Diese Rolle von Giese-GEF (Offenbach am Main) hat 1.000 Stück im Format 100 x 100 mm auf Haftfolie nach BS 5609. Dieselbe Kennzeichnung heißt im Handel auch Gefahrgutetikett oder Gefahrgutaufkleber Klasse 3.EinsatzbereicheDer Zettel gehört an Versandstücke und Umverpackungen mit Stoffen der Klasse 3. Beispiele sind Aceton (UN 1090), Benzin (UN 1203) und Methanol (UN 1230). Der Hersteller beschreibt als Gefahr den Brand und die Explosion, weil Dämpfe mit Luft explosionsfähige Gemische bilden können. Welche Zettel eine Sendung trägt, entscheidet der Versender.Gestaltung des GefahrzettelsDie Raute steht auf der Spitze und ist rot. Oben sitzt eine Flamme, nach ADR in Schwarz oder Weiß, unten die Ziffer 3. Etwa 5 mm innerhalb des Rands läuft eine Linie, oben in der Farbe des Symbols, unten in der Farbe der Ziffer. Das Mindestmaß nach ADR ist 100 x 100 mm.Eine Sonderregel betrifft selbstzersetzliche Stoffe und organische Peroxide. Sie brauchen keinen zusätzlichen Zettel 3, weil der Zettel 4.1 beziehungsweise 5.2 die Entzündbarkeit bereits anzeigt.Material und VerarbeitungDie Etiketten bestehen aus Haftfolie. Laut Hersteller ist sie seewasserbeständig nach BS 5609 (Section 2). Der IMDG-Code verlangt, dass Kennzeichen nach mindestens drei Monaten im Seewasser noch erkennbar sind, BS 5609 ist ein freiwilliger Weg, das nachzuweisen. Das Etikett ist laut Hersteller UV-beständig, der Kleber haftet permanent, innen wie außen. Auf der Rolle liegen 1.000 Etiketten einzeln auf Trägerband.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer300-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 3, Entzündbare flüssige StoffeFormat100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent, innen und außenLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 3 (Entzündbare flüssige Stoffe), 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenReicht bei Methanol der Zettel 3? Nein. Methanol (UN 1230) trägt nach ADR die Zettel 3 und 6.1. Den zweiten Zettel gibt es als Gefahrzettel Klasse 6.1.Ersetzt der Zettel einen Großzettel? Nein. An Containern und Fahrzeugen sind Großzettel mit mindestens 250 x 250 mm vorgesehen, der Rollenzettel mit 100 x 100 mm kennzeichnet das Versandstück.Gibt es Klasse 3 auch auf Papier? Der Hersteller führt Klasse 3 auch als Haftpapier. Dieser Artikel ist die Folienausführung. Anfragen zur Papierfassung nimmt der Beschaffungsservice entgegen.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceMehr als eine Rolle, eine Rahmenbestellung oder weitere Klassen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment: Angebote dazu gibt es auf Anfrage, auch für öffentliche Auftraggeber. Anfragen laufen über den Beschaffungsservice.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 1.1 (Explosive Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 100-10-1
Der Gefahrzettel Klasse 1 kennzeichnet Versandstücke mit explosiven Stoffen und Gegenständen mit Explosivstoff. Giese-GEF aus Offenbach am Main liefert ihn für die Unterklassen 1.1, 1.2 und 1.3 jeweils als eigene Rolle mit 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie nach BS 5609. Die Unterklasse ergibt sich über die Variante, gedruckt wird je Unterklasse getrennt. Als vierte Variante gibt es Unterklasse 1.1 mit Verträglichkeitsgruppe G (Aufdruck 1.1 G).EinsatzbereicheDer Zettel gehört an Versandstücke mit Stoffen oder Gegenständen der Unterklassen 1.1 bis 1.3, nach ADR in die Nähe der offiziellen Benennung. Die Unterklassen beschreiben die Gefahr: 1.1 ist massenexplosionsfähig, bei 1.2 besteht Gefahr durch Splitter, Spreng- und Wurfstücke ohne Massenexplosion, bei 1.3 steht die Feuergefahr mit geringer Luftdruck- oder Splitterwirkung im Vordergrund. Beispiele für 1.1 sind Trinitrotoluen, trocken (UN 0209) und Ammoniumnitrat mit mehr als 0,2 % brennbaren Stoffen (UN 0222), beide mit Klassifizierungscode 1.1D.Als Nebengefahrzettel kommt die Klasse 1 etwa bei organischen Peroxiden Typ B vor. UN 3102 trägt zum Beispiel die Zettel 5.2 und 1. Als Nebengefahrzettel bleiben Unterklasse und Verträglichkeitsgruppe frei, die Rollen mit vorgedruckter Unterklasse eignen sich dafür nicht. Für Unterklasse 1.4 gibt es ein eigenes Muster (Gefahrzettel 1.4). Welche Zettel eine Sendung braucht, legt der Versender anhand der Vorschriften fest.Gestaltung des GefahrzettelsDas Muster zeigt eine explodierende Bombe in Schwarz auf orangefarbenem Grund, unten steht die Ziffer 1. In der unteren Hälfte über der Ziffer sieht das ADR Platz für die Unterklasse und den Buchstaben der Verträglichkeitsgruppe vor. Beides entfällt, wenn die explosive Eigenschaft nur Nebengefahr ist. Das Mindestmaß nach ADR beträgt 100 x 100 mm. Ob zusätzlich zur Unterklasse ein Buchstabe vorgedruckt ist, lässt sich vor der Bestellung über den Beschaffungsservice klären. Die Variante 1.1 G trägt den Buchstaben G zusammen mit der Unterklasse 1.1 bereits als Aufdruck.Material und VerarbeitungDie Etiketten sind aus Haftfolie, die der Hersteller als seewasserbeständig nach BS 5609 angibt. Der IMDG-Code fordert Erkennbarkeit nach mindestens drei Monaten im Seewasser, BS 5609 ist dafür eine freiwillige Norm. Das Etikett ist laut Hersteller UV-beständig, der Kleber haftet permanent, innen wie außen. Jede Rolle trägt 1.000 Etiketten einzeln auf Trägerband.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer100-10-1 für alle vier Varianten, bei 1.1 G am Etikettrand aufgedrucktGefahrzettel-MusterNr. 1, Explosive Stoffe und Gegenstände mit ExplosivstoffVariante Unterklasse 1.1massenexplosionsfähig, Beispiel UN 0209 (1.1D)Variante Unterklasse 1.2Gefahr durch Splitter, Spreng- und Wurfstücke, nicht massenexplosionsfähigVariante Unterklasse 1.3Feuergefahr mit geringer Luftdruck- oder Splitterwirkung, nicht massenexplosionsfähigVariante Unterklasse 1.1 GUnterklasse 1.1 mit Verträglichkeitsgruppe G, Aufdruck 1.1 GFormat100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent, innen und außenLieferformRolle mit 1.000 Stück je VarianteGewicht je Rolleca. 1,8 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln der gewählten Unterklasse (1.1, 1.2, 1.3 oder 1.1 G), 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenWelche Variante brauche ich? Die Unterklasse ergibt sich aus der Klassifizierung des Stoffes oder Gegenstands, erkennbar am Klassifizierungscode, zum Beispiel 1.1D. Die Variante 1.1 G passt, wenn die Klassifizierung Unterklasse 1.1 mit der Verträglichkeitsgruppe G ergibt. Bei 1.4 bis 1.6 sind andere Muster nötig, siehe Klasse 1.4 und Klasse 1.5.Genügt ein Zettel für Fahrzeug oder Container? Nein. An Fahrzeugen und Containern sind Großzettel desselben Musters mit mindestens 250 x 250 mm vorgesehen. Der Zettel mit 100 x 100 mm gehört an das Versandstück.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceGrößere Mengen, Rahmenbestellungen, die übrigen Klassen sowie andere Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment lassen sich anfragen. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber erhalten Angebote über den Beschaffungsservice.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 2.2 (Nicht entzündbare, nicht giftige Gase), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 220-10-1
Eine Gasflasche auf grünem Grund zeigt den Gefahrzettel 2.2, das ADR-Muster für nicht entzündbare, nicht giftige Gase. Die Rolle von Giese-GEF (Offenbach am Main) enthält 1.000 Stück im Format 100 x 100 mm auf Haftfolie nach BS 5609. Man findet den Zettel auch unter Gefahrgutetikett Klasse 2.2.EinsatzbereicheDer Zettel gehört auf Versandstücke und Gasflaschen mit Gasen wie Argon, verdichtet (UN 1006) oder Kohlendioxid, unter Druck verflüssigt (UN 1013). Als Gefahr nennt der Hersteller die Erstickungsgefahr und den Druck im Gefäß, bei tiefgekühlten Gasen kommen Kälteverbrennungen hinzu. Eingesetzt wird er für Versandstücke und Umverpackungen. Ob eine Sendung diesen Zettel allein oder mit weiteren trägt, prüft der Versender anhand der Vorschriften.Gestaltung des GefahrzettelsAuf grünem Grund steht das Symbol einer Gasflasche, unten in der Ecke die Ziffer 2. Symbol und Ziffer dürfen nach ADR schwarz oder weiß sein. Wie bei allen Gefahrzetteln ist das Etikett eine auf die Spitze gestellte Raute mit einer Innenlinie im Abstand von etwa 5 mm. Mindestens 100 x 100 mm schreibt das ADR vor, die Rolle hat genau dieses Maß.Material und VerarbeitungDas Etikett besteht aus Haftfolie. Der Hersteller gibt BS 5609 Section 2 an: Das Material soll drei Monate im Seewasser liegen können, ohne sich zu lösen oder unlesbar zu werden. Vorgeschrieben ist die Norm nicht, der IMDG-Code verlangt nur die Erkennbarkeit nach dieser Zeit. Der Kleber ist permanent und für innen und außen geeignet, die Folie ist laut Hersteller UV-beständig. Pro Rolle gibt es 1.000 Etiketten auf Trägerband.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer220-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 2.2, Nicht entzündbare, nicht giftige GaseFormat100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent, innen und außenLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 2.2 (Nicht entzündbare, nicht giftige Gase), 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenWann gilt 2.2 und wann 2.1? Zettel 2.2 ist für Gase, die weder entzündbar noch giftig sind. Entzündbare Gase brauchen den roten Zettel mit Flamme (Klasse 2.1), giftige Gase den Zettel 2.3 mit Totenkopf (Klasse 2.3).Reicht der Zettel für ein Fahrzeug oder einen Container? Nein, dort sind Großzettel mit mindestens 250 x 250 mm vorgesehen. Dieser Zettel kennzeichnet das einzelne Versandstück.Gibt es eine englische Fassung? Der Hersteller führt eine Fassung mit englischem Aufdruck (NON-FLAMMABLE, NON-TOXIC GAS) unter der Nummer 221-10-1. Anfragen dazu nimmt der Beschaffungsservice entgegen.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceGrößere Mengen, Rahmenbestellungen, andere Klassen oder Formate und weitere Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment lassen sich auf Anfrage klären. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber richten Anfragen an den Beschaffungsservice.
Giese-GEF Kennzeichen für begrenzte Mengen (LQ), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., LQM-10-1
Das LQ-Kennzeichen markiert Versandstücke, die gefährliche Güter in begrenzten Mengen enthalten (Limited Quantities). Es ist eine auf die Spitze gestellte Raute mit schwarzer oberer und unterer Spitze und weißer Mitte, 100 x 100 mm groß, aus Haftfolie und als Rolle mit 1.000 Stück von Giese-GEF in Offenbach am Main erhältlich. Rechtlich zählt es zu den Kennzeichen nach Kapitel 3.4 ADR und gehört nicht zu den Gefahrzetteln.EinsatzbereicheDas Kennzeichen zeigt an, dass ein Versandstück nach den Erleichterungen für begrenzte Mengen verpackt ist. Die Mengengrenze je Innenverpackung steht in Tabelle A, Spalte 7a. Für UN 1350 Schwefel und UN 1942 Ammoniumnitrat sind es zum Beispiel jeweils 5 kg. Das Versandstück darf höchstens 30 kg Gesamtbruttomasse wiegen, bei Trays in Dehn- oder Schrumpffolie sind es 20 kg. Für die Luftbeförderung gilt das Kennzeichen nicht, dort kommt die Variante mit Y zum Einsatz (LQ mit Y). Bei zusammengesetzten Verpackungen mit flüssigen Stoffen in Innenverpackungen gelten auch für LQ-Versandstücke die Ausrichtungspfeile nach 5.2.1.10, mit den dort genannten Ausnahmen für kleine Innenverpackungen.Gestaltung des KennzeichensObere und untere Teilfläche sowie die Randlinie sind schwarz, der mittlere Bereich ist weiß oder kontrastierend. Das Kennzeichen misst mindestens 100 x 100 mm bei einer Randlinie von mindestens 2 mm. Erfordert es die Größe des Versandstücks, darf es auf 50 x 50 mm mit 1 mm Linie verkleinert werden. Es muss der Witterung ohne nennenswerte Beeinträchtigung standhalten. Für Beförderungseinheiten über 12 t mit mehr als 8 t LQ-Versandstücken sind Kennzeichen vorn und hinten vorgesehen, bei Containern auf allen vier Seiten, dann mit mindestens 250 x 250 mm. Ein Rollenetikett mit 100 x 100 mm ersetzt diese größeren Kennzeichen nicht.Material und VerarbeitungDie Rolle trägt 1.000 Kennzeichen auf Haftfolie, die der Hersteller als seewasserbeständig nach BS 5609 ausweist. Die Norm ist freiwillig. Für den Seeverkehr zählt die Anforderung des IMDG-Codes, dass die Angaben nach drei Monaten im Seewasser noch erkennbar sind. Laut Hersteller wiegt eine Rolle etwa 1,9 kg.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummerLQM-10-1KennzeichenBegrenzte Mengen (LQ) ohne Y, ADR 3.4.7Format100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 (Herstellerangabe)LieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 LQ-Kennzeichen (ohne Y), 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenBrauche ich für den Luftverkehr ein anderes Kennzeichen? Für die Luftbeförderung ist dieses Kennzeichen ausgenommen. Dort gilt das LQ-Kennzeichen mit Y nach den Technischen Anweisungen der ICAO.Genügt das Kennzeichen mit Y auch auf der Straße? Das ADR erkennt es an. Versandstücke mit Y-Kennzeichen gelten als entsprechend 3.4.1 bis 3.4.4 und brauchen das Kennzeichen ohne Y nicht. Das ohne Y bleibt die Wahl für Sendungen ohne Luftweg.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceMengenbedarf über eine Rolle hinaus, Rahmenbestellungen und weitere Kennzeichen, Formate oder Sprachfassungen aus dem Giese-GEF-Programm besorgt der Beschaffungsservice. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber erhalten dazu ein Angebot auf Anfrage. Ob eine Sendung als begrenzte Menge versandt werden darf, prüft der Versender anhand der Vorschriften.
Giese-GEF Kennzeichen für Lithiumbatterien UN 3090, 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., LIT-10-1-3090
Das Batteriekennzeichen hat einen rot schraffierten Rand, ein Batteriesymbol und die UN-Nummer. Hier ist es in vier Ausführungen für UN 3090, 3091, 3480 und 3481 zu haben, jeweils 100 x 100 mm groß, auf Haftfolie und als Rolle mit 1.000 Stück. Hersteller ist Giese-GEF aus Offenbach am Main, das Etikett läuft dort unter der Bezeichnung IATA Lithium Battery Aufkleber.EinsatzbereicheDas Kennzeichen gehört an Versandstücke mit Zellen oder Batterien, die nach Sondervorschrift 188 oder 400 vorbereitet sind. Die vier Nummern bedeuten: UN 3090 Lithium-Metall-Zellen oder -Batterien, UN 3091 Lithium-Metall-Zellen oder -Batterien in Ausrüstungen enthalten oder mit diesen verpackt, UN 3480 Lithium-Ionen-Zellen oder -Batterien und UN 3481 Lithium-Ionen-Zellen oder -Batterien in Ausrüstungen enthalten oder mit diesen verpackt. Enthält eine Sendung mehrere dieser Nummern, stehen alle zutreffenden auf einem oder mehreren Kennzeichen. Es betrifft also lose Zellen und Batterien ebenso wie Geräte, in denen sie stecken oder denen sie beiliegen.Gestaltung des KennzeichensDas Kennzeichen ist ein Rechteck oder Quadrat mit schraffiertem Rand, die Schraffur ist mindestens 5 mm breit und rot. Es misst mindestens 100 x 100 mm und darf, wenn das Versandstück es erfordert, auf 100 mm Breite und 70 mm Höhe verkleinert werden. Als Symbol nennt das ADR eine Ansammlung von Batterien, von denen eine beschädigt ist und entflammt, über der UN-Nummer. Das Batteriekennzeichen ist kein Gefahrzettel 9A. Welches von beiden eine Sendung braucht, ergibt sich auf der Straße aus Tabelle A und Sondervorschrift 188, im Luftverkehr aus den IATA-Vorschriften.Material und VerarbeitungHaftfolie, laut Hersteller seewasserbeständig nach BS 5609. Die Norm ist freiwillig, der IMDG-Code verlangt Erkennbarkeit nach drei Monaten im Seewasser. Die Rolle mit 1.000 Stück wiegt ca. 1,6 kg laut Hersteller.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainUN 3090Lithium-Metall-Zellen oder -Batterien, Herstellernummer LIT-10-1-3090UN 3091Lithium-Metall, in Ausrüstungen enthalten oder mit diesen verpackt, Herstellernummer LIT-10-1-3091UN 3480Lithium-Ionen-Zellen oder -Batterien, Herstellernummer LIT-10-1-3480UN 3481Lithium-Ionen, in Ausrüstungen enthalten oder mit diesen verpackt, Herstellernummer LIT-10-1-3481Format100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 (Herstellerangabe)LieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,6 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Batteriekennzeichen in der gewählten UN-Nummer, 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenIst das der Gefahrzettel 9A? Nein. Muster 9A ist ein Gefahrzettel der Klasse 9 mit Batteriesymbol, dieses Etikett ist ein Batteriekennzeichen, das ADR regelt es getrennt in 5.2.1.9. Den klassischen Gefahrzettel Klasse 9 gibt es als eigenen Artikel.Gibt es das Kennzeichen auch für Natrium-Ionen-Batterien? Das ADR 2025 nennt es auch für Natrium-Ionen (UN 3551, 3552). Im Luftverkehr streicht das Addendum 1 zur IATA DGR 67 (gültig ab 01.01.2026) die Angabe UN 3551 aus den Vorgaben für das Batteriekennzeichen, Straße und Luft weichen hier also ab. Zum Angebot gehören nur die vier Lithium-Nummern.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceGrößere Mengen, Rahmenbestellungen und weitere Kennzeichen, Formate oder Sprachfassungen aus dem Giese-GEF-Sortiment, zum Beispiel das Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe, kommen über den Beschaffungsservice. Angebote für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber auf Anfrage. Welche Kennzeichnung die Sendung braucht, bestimmt der Versender.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 2.1 (Entzündbare Gase), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 210-10-1
Entzündbare Gase der Klasse 2 kennzeichnet der Gefahrzettel 2.1 mit einer Flamme auf rotem Grund. Giese-GEF aus Offenbach am Main liefert ihn als Rolle mit 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie nach BS 5609. Im Handel läuft derselbe Zettel auch als Gefahrgutetikett oder Gefahrgutaufkleber Klasse 2.1.EinsatzbereicheDer Zettel kommt auf Versandstücke und Umverpackungen mit entzündbaren Gasen, zum Beispiel Druckgaspackungen, entzündbar (UN 1950), Wasserstoff, verdichtet (UN 1049) oder Isobutan, unter Druck verflüssigt (UN 1969). Der Hersteller beschreibt die Warnung als Hinweis auf Brand- und Explosionsgefahr, denn die Gase stehen in ihren Gefäßen unter Druck. Was eine Sendung an Kennzeichnung braucht, entscheidet der Versender anhand der Vorschriften.Gestaltung des GefahrzettelsDas Symbol ist eine Flamme in Schwarz oder Weiß, die Ziffer 2 steht unten in der Ecke und darf ebenfalls schwarz oder weiß sein. Optisch gleicht der Zettel dem Zettel für entzündbare Flüssigkeiten (Klasse 3), die Ziffer unterscheidet beide. Auf Flaschen und Gaspatronen für Flüssiggas dürfen Symbol, Text und Ziffer bei ausreichendem Kontrast in der Farbe des Gefäßes erscheinen. Das ADR nennt 100 x 100 mm als Mindestmaß und erlaubt eine proportionale Verkleinerung nur, wenn die Größe des Versandstücks es erfordert und alle Elemente deutlich sichtbar bleiben.Material und VerarbeitungGedruckt wird auf Haftfolie, die der Hersteller als seewasserbeständig nach BS 5609 beschreibt. Hintergrund ist die Forderung des IMDG-Codes, dass Kennzeichen nach drei Monaten im Seewasser erkennbar bleiben. BS 5609 ist eine freiwillige Norm und nicht vorgeschrieben. Die Folie ist laut Hersteller UV-beständig, der Kleber haftet permanent, für innen und außen. Die Etiketten sitzen einzeln auf Trägerband.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer210-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 2.1, Entzündbare GaseFormat100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent, innen und außenLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 2.1 (Entzündbare Gase), 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenPasst der Zettel auf Gasflaschen? Für Gasflaschen verweist das ADR auf eigene Maße nach ISO 7225:2005, abgestimmt auf die Flaschenschulter. 100 x 100 mm ist das Mindestmaß für Versandstücke allgemein, bei Flaschen sollte das Maß vor der Bestellung geprüft werden.Ersetzt er den Großzettel am Fahrzeug? Nein. Großzettel für Container und Fahrzeuge haben mindestens 250 x 250 mm, der Rollenzettel gehört an das Versandstück.Was unterscheidet 2.1 von 2.2 und 2.3? 2.1 steht für entzündbare Gase. Nicht entzündbare, nicht giftige Gase haben den grünen Zettel (Klasse 2.2), giftige Gase einen weißen mit Totenkopf (Klasse 2.3).Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceWer größere Mengen, eine Rahmenbestellung oder weitere Klassen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment braucht, erhält auf Anfrage ein Angebot. Für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber ist dafür der Beschaffungsservice zuständig.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 7, Muster 7B (Radioaktive Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 720-10-1
Gefahrzettel der Klasse 7 für radioaktive Stoffe gibt es hier in drei Mustern: 7A (Kategorie I-WEISS), 7B (Kategorie II-GELB) und 7C (Kategorie III-GELB). Alle drei sind 100 x 100 mm groß, bestehen aus Haftfolie und kommen als Rolle mit 1.000 Stück von Giese-GEF aus Offenbach am Main. Die Variante wählt, wer das Versandstück kennzeichnet. Welche Kategorie zutrifft, ergibt sich aus dem Versandstück.EinsatzbereicheDie Zettel gehören an Versandstücke und Umverpackungen mit radioaktiven Stoffen, und zwar auf zwei gegenüberliegende Seiten. An Containern und Tanks werden alle vier Seiten gekennzeichnet. Die Kategorie hängt von Transportkennzahl und Dosisleistung ab und nicht von der UN-Nummer. Teil 2 des ADR nennt zum Beispiel UN 2915 (Typ A-Versandstück), UN 2916 (Typ B(U)-Versandstück) und UN 3332 (Typ A-Versandstück in besonderer Form). Je nach Kategorie trägt dasselbe Gut Muster 7A, 7B oder 7C.Gestaltung des GefahrzettelsAlle drei Muster zeigen das Strahlensymbol in Schwarz und die Ziffer 7 in der unteren Ecke. Sie unterscheiden sich durch Grund und Streifen:7A: weißer Grund, ein senkrechter roter Streifen7B: obere Hälfte gelb mit weißem Rand, untere Hälfte weiß, zwei rote Streifen7C: gestaltet wie 7B, aber mit drei roten StreifenDas ADR-Muster sieht den Text RADIOACTIVE, CONTENTS und ACTIVITY vor, ab 7B zusätzlich das Feld TRANSPORT INDEX. Nach ADR sind Radionuklid und Aktivität in Bq einzutragen, bei 7B und 7C auch die Transportkennzahl. Spaltbare Stoffe brauchen zusätzlich Muster 7E, das nicht zu diesem Artikel gehört. Großzettel an Containern und Fahrzeugen haben mindestens 250 x 250 mm, für Klasse 7 gilt das Muster 7D. Die Rollenzettel ersetzen sie nicht.Material und VerarbeitungDie Rollen werden vom Hersteller in Haftfolie gemäß BS 5609 geliefert. Die Norm ist freiwillig, der IMDG-Code verlangt Erkennbarkeit nach drei Monaten im Seewasser. Jede Rolle enthält 1.000 Stück eines Musters.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainMuster 7AKategorie I-WEISS, ein roter Streifen, Herstellernummer 710-10-1Muster 7BKategorie II-GELB, zwei rote Streifen, Herstellernummer 720-10-1Muster 7CKategorie III-GELB, drei rote StreifenFormat100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie gemäß BS 5609LieferformRolle mit 1.000 StückLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln im gewählten Muster (7A, 7B oder 7C), 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenWelches Muster brauche ich? Das bestimmt die Kategorie des Versandstücks, also Transportkennzahl und Dosisleistung. Sie lässt sich nicht aus der UN-Nummer ablesen, die Einstufung nimmt der Versender anhand der Vorschriften vor.Reicht der Zettel für den Container? Nein. Container, Tanks und Fahrzeuge tragen in der Regel Großzettel nach Muster 7D, die der Rollenzettel nicht ersetzt. Gefahrzettel nach Muster 7A, 7B oder 7C gehören nach ADR aber auch an Container und Tanks, dort an alle vier Seiten.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceWer weitere Klassen braucht, etwa Klasse 6.1 oder Klasse 8, findet sie im selben Sortiment. Über den Beschaffungsservice laufen außerdem größere Mengen, Rahmenbestellungen, andere Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-GEF-Programm. Angebote für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber gibt es auf Anfrage. Welche Kennzeichnung eine Sendung braucht, entscheidet der Versender.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 6.2 (Ansteckungsgefährliche Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 620-10-1
Der Gefahrzettel Klasse 6.2 zeigt das Symbol für Biogefährdung, drei Sicheln um einen Kreis, in Schwarz auf weißem Grund und kennzeichnet ansteckungsgefährliche Stoffe. Giese-GEF aus Offenbach am Main liefert ihn als Rolle mit 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie nach BS 5609. Die Ziffer 6 steht unten in der Ecke.EinsatzbereicheDer Zettel dient nach Herstellerangabe zur Kennzeichnung ansteckungsgefährlicher Stoffe beim Transport und warnt vor Ansteckungsgefahr. In Klasse 6.2 stehen laut ADR unter anderem ansteckungsgefährliche Stoffe, gefährlich für Menschen (UN 2814), solche, die nur für Tiere gefährlich sind (UN 2900), und klinischer Abfall, unspezifiziert, n.a.g. (UN 3291).Neben dem Zettel 6.2 kommen alle weiteren Zettel hinzu, die die Eigenschaften des Inhalts erfordern (ADR 5.2.2.1.10). Container und Fahrzeuge erhalten Großzettel von mindestens 250 x 250 mm. Die Auswahl der Zettel liegt beim Versender.Gestaltung des GefahrzettelsDas Muster ist weiß mit schwarzem Biogefährdungssymbol. In der unteren Hälfte ist nach dem ADR-Muster schwarzer Text erlaubt: ANSTECKUNGSGEFÄHRLICHE STOFFE sowie die Aufforderung, bei Beschädigung oder Freiwerden unverzüglich die Gesundheitsbehörden zu verständigen. Die Klassenziffer unten ist die 6, wie beim Zettel 6.1.Material und VerarbeitungHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 laut Hersteller, permanent haftend und für innen wie außen geeignet. Die Folie ist UV-beständig. Geliefert wird eine Rolle mit 1.000 Stück. Für Versandstücke und Umverpackungen ist sie nach Herstellerangabe vorgesehen.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer620-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 6.2, Ansteckungsgefährliche StoffeFormat100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent haftend, für Innen- und AußenbereichLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 6.2, 100 x 100 mmHäufige FragenReicht der Zettel 6.2 allein? Das hängt vom Inhalt ab. Das ADR verlangt zusätzlich alle Gefahrzettel, die zu den Eigenschaften des Inhalts passen. Das kann etwa der Zettel 6.1 oder der Zettel 8 sein, je nach Stoff.Wie unterscheidet sich 6.2 von 6.1? Der Zettel 6.1 hat einen Totenkopf, der 6.2 das Biogefährdungssymbol aus drei Sicheln um einen Kreis. Die Ziffer 6 unten ist bei beiden gleich.Wer bringt den Zettel an? Das ADR weist dem Verpacker die Beachtung der Vorschriften über Kennzeichnung und Bezettelung zu (1.4.3.2 b); der Absender sorgt dafür, dass Verpackungen mit den vorgeschriebenen Kennzeichen verwendet werden.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceRahmenbestellungen, größere Mengen und weitere Klassen, Formate oder Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment lassen sich über den Beschaffungsservice anfragen. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber erhalten auf Anfrage ein Angebot.
Bürkle Sicherheits-Kanne Edelstahl, V4A (1.4571), 1 l, 2601-1001
Wer im Labor brennbare Lösungsmittel in kleinen Mengen abfüllt oder dosiert, braucht ein Gefäß, das sich kontrolliert öffnen lässt, ohne dass beim Ausgießen etwas danebengeht. Die Sicherheits-Kanne aus Edelstahl deckt diesen Bedarf mit drei Größen von 1 bis 5 Liter ab. Ein selbstschließender Feindosierer gibt nur die benötigte Menge frei, ein Überdruckventil hält den Innendruck während der Lagerung im sicheren Bereich.Feindosierer statt Kippen und TropfenDer Feindosierer sitzt auf dem 1 1/4 Zoll Außengewinde der Kanne und öffnet sich nur so weit, wie tatsächlich Flüssigkeit entnommen werden soll. Nach dem Loslassen schließt er von selbst, die Restmenge bleibt im Gefäß. Der Druckausgleich setzt bei etwa 0,3 bar ein, sodass sich beim Öffnen kein Überdruck schlagartig entlädt. Das erspart das Abwiegen kleiner Portionen aus einem größeren Gebinde und verringert das Risiko, beim Umfüllen etwas zu verschütten.Explosionsschutz im EinfüllstutzenEine herausnehmbare Flammensicherung sitzt im Einfüllstutzen und verhindert, dass eine Zündquelle außerhalb der Kanne über den Dampfraum zurückschlägt. Zusammen mit dem Überdruckventil ergibt das den Explosionsschutz, den der Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten am Arbeitsplatz verlangt. Zum Reinigen oder zur Sichtprüfung lässt sich die Flammensicherung aus dem Stutzen herausnehmen, ohne dass die ganze Kanne zerlegt werden muss.Drei Größen für unterschiedliche Verbrauchsmengen1 Liter genügt für kleine Ansätze direkt am Arbeitsplatz, 2 Liter für den laufenden Verbrauch an einer einzelnen Station. Die 5-Liter-Kanne eignet sich für Bereiche mit höherem Durchsatz, in denen seltener nachgefüllt werden soll. Alle drei Größen tragen denselben Feindosierer und dieselbe Flammensicherung, es unterscheiden sich nur Außendurchmesser, Höhe und Gewicht (siehe Tabelle unten).Passende Größe wählenWer nur gelegentlich kleine Mengen entnimmt, etwa für eine Analyse oder eine Testreihe, kommt mit der 1-Liter-Kanne aus. Läuft ein Arbeitsplatz im Schichtbetrieb und wird die Kanne mehrmals am Tag geleert, ist die 2-Liter-Version die praktischere Wahl, weil seltener nachgefüllt werden muss. Die 5-Liter-Kanne eignet sich, wenn mehrere Personen an einer Station dieselbe Kanne nutzen oder ein Arbeitsschritt regelmäßig größere Portionen braucht, ohne gleich auf einen Kanister umzusteigen.Werkstoff und VerarbeitungDas Gehäuse besteht aus Edelstahl V4A (1.4571) mit 0,6 Millimeter Wandstärke und ist elektropoliert, was die Oberfläche chemisch hoch beständig macht. Der Handgriff ist aus pulverbeschichtetem Aluminium gefertigt, die Dichtungen bestehen aus PTFE. Bürkle kennzeichnet den Werkstoff als lebensmittelecht.Reinigung und PflegeDie glatte, elektropolierte Oberfläche lässt sich mit den im Labor üblichen Reinigungsmitteln abwischen, ohne dass sich Rückstände in Poren festsetzen. Nach dem Umfüllen genügt in der Regel eine kurze Wischreinigung außen und ein Spülgang durch den Feindosierer, bevor die Kanne für die nächste Charge wieder einsatzbereit ist. Dichtungen und Flammensicherung sind austauschbare Einzelteile, sodass sich verschlissene Komponenten bei Bedarf ersetzen lassen, ohne die ganze Kanne zu tauschen.Typische EinsatzbereicheAbfüllen und Dosieren kleiner Mengen brennbarer Lösungsmittel im LaborPortionierung von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln an der WerkbankSichere Zwischenlagerung kleiner Mengen entzündlicher Flüssigkeiten am EinzelarbeitsplatzNachschubgefäß neben größeren Sicherheitskanistern und -behältern im selben LösemittelbereichTechnische DetailsMaterialEdelstahl V4A (1.4571), 0,6 mm WandstärkeDichtungenPTFEHandgriffpulverbeschichtetes AluminiumVerschlussgewinde1 1/4 Zoll (G 1 1/4", Außengewinde)VerschlussartSchraubverschluss mit FeindosiererAusstattungmit Überdruckventil, Druckausgleich ab ca. 0,3 barVolumenbereich1 bis 5 lVarianten im ÜberblickArtikelnummerInhalt lAußen-Ø mmHöhe mmGewicht netto kg2601-100111112350,62752601-100221312950,782601-100551654001,201LieferumfangSicherheits-Kanne aus Edelstahl in der gewählten GrößeService und BeschaffungWer neben kleinen Abfüllmengen auch größere Vorratsmengen lagert oder transportiert, ergänzt die Sicherheits-Kanne um einen Sicherheitskanister mit Schraubkappe für 5 bis 20 Liter oder einen Sicherheitsbehälter mit Zapfhahn für 10 bis 25 Liter. Für den 10-Liter-Bereich mit demselben Feindosierer-Prinzip steht außerdem der Sicherheitskanister mit Feindosierer, 10 Liter zur Verfügung. Wir bestellen jede der drei Kannengrößen einzeln und stimmen bei Bedarf auch die Kombination mit größeren Gebinden aus demselben Edelstahl-Sortiment ab. Bei Rückfragen zur passenden Größe für den jeweiligen Arbeitsplatz hilft unser Team weiter.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 1.6 (Extrem unempfindliche Gegenstände), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk.
Dieser Gefahrzettel für die Klasse 1.6 gehört an Versandstücke mit extrem unempfindlichen Gegenständen, die nicht massenexplosionsfähig sind. Giese-GEF aus Offenbach am Main liefert ihn als Rolle mit 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie nach BS 5609.EinsatzbereicheDie Unterklasse 1.6 umfasst Gegenstände mit Explosivstoff, bei denen sich die Gefahr auf die Explosion eines einzigen Gegenstandes beschränkt. Das unterscheidet sie von der Unterklasse 1.5, die sehr unempfindliche massenexplosionsfähige Stoffe betrifft. Ein Beispiel ist UN 0486, Gegenstände mit Explosivstoff, extrem unempfindlich, Klassifizierungscode 1.6N.Der Zettel ist für Versandstücke gedacht. An Containern und Fahrzeugen sind Großzettel mit mindestens 250 x 250 mm vorgeschrieben, die ein 100-x-100-mm-Etikett nicht ersetzt. Die Auswahl der Kennzeichnung liegt beim Versender.Gestaltung des GefahrzettelsOrangefarbener Grund, die Ziffern 1.6 in Schwarz, ohne Bildsymbol. Die Zeichen sind bei 100 x 100 mm etwa 30 mm hoch, die Striche rund 5 mm dick. In der unteren Hälfte steht die Klassenziffer 1, darüber ist im ADR-Muster Platz für den Buchstaben der Verträglichkeitsgruppe. Gefahrzettel werden auf farblich kontrastierendem Hintergrund angebracht oder haben eine äußere Begrenzungslinie.Material und VerarbeitungDie Rolle trägt 1.000 Stück auf Haftfolie. Der Hersteller beschreibt die Folie als seewasserbeständig nach BS 5609. Das ist für den Seeverkehr relevant, wo der IMDG-Code verlangt, dass Kennzeichen nach drei Monaten im Seewasser erkennbar bleiben. BS 5609 ist dafür ein üblicher Nachweis, aber keine Pflichtnorm.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainGefahrzettel-MusterNr. 1.6, Unterklasse 1.6Format100 x 100 mmMaterialHaftfolie nach BS 5609, seewasserbeständig (Herstellerangabe)LieferformRolle mit 1.000 StückLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 1.6, 100 x 100 mmHäufige FragenWas ist der Unterschied zwischen 1.5 und 1.6? Beide Zettel sehen fast gleich aus, nur die Ziffern oben unterscheiden sich. Die 1.5 steht für sehr unempfindliche massenexplosionsfähige Stoffe, die 1.6 für extrem unempfindliche, nicht massenexplosionsfähige Gegenstände.Darf der Zettel verkleinert werden? Wenn es die Größe des Versandstücks erfordert, dürfen die Abmessungen proportional reduziert werden, solange Symbole und übrige Elemente deutlich sichtbar bleiben (ADR 5.2.2.2.1.1.3). Die Rolle selbst liefert das Mindestmaß von 100 x 100 mm.Gibt es weitere Zettel der Klasse 1? Ja, im Shop sind die Unterklasse 1.4 als Gefahrzettel 1.4 und das Muster Nr. 1 für 1.1 bis 1.3 als Gefahrzettel Klasse 1 geführt.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceWer größere Mengen, Rahmenbestellungen oder weitere Klassen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment braucht, bekommt auf Anfrage ein Angebot, auch als Unternehmen oder öffentlicher Auftraggeber. Anfragen laufen über den Beschaffungsservice.
Giese-GEF Kennzeichen umweltgefährdende Stoffe, 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., UMW-10-1
Fisch und Baum in Schwarz auf Weiß: Das Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe wird an Versandstücke geklebt, deren Inhalt die Kriterien nach 2.2.9.1.10 ADR erfüllt. Giese-GEF aus Offenbach am Main liefert es als Rolle mit 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie.EinsatzbereicheDas Kennzeichen steht neben der UN-Nummer am Versandstück. Beispiele sind UN 3077 (umweltgefährdender Stoff, fest, n.a.g.) und UN 1203 (Benzin). Es gilt zusätzlich zu den Gefahrzetteln, bei UN 3077 also neben dem Gefahrzettel Klasse 9, bei Benzin neben dem Zettel Klasse 3. IBC über 450 Liter und Großverpackungen erhalten es auf zwei gegenüberliegenden Seiten. Die UN-Nummer selbst ist nicht Teil dieses Etiketts und wird gesondert angebracht, zum Beispiel mit dem Kennzeichen UN-Nummer zum Beschriften, mit einer Zeichenhöhe von mindestens 12 mm, bei Versandstücken bis 30 l oder 30 kg Nettomasse mindestens 6 mm.Gestaltung des KennzeichensDer Hersteller beschreibt einen toten Fisch und einen toten Baum in Schwarz auf weißem Grund. Das ADR verlangt eine Raute mit mindestens 100 x 100 mm und einer Begrenzungslinie von mindestens 2 mm. Ein Verkleinern ist zulässig, wenn alles deutlich sichtbar bleibt. Rechtlich ist es ein eigenes Kennzeichen nach 5.2.1.8 und kein Gefahrzettel.Material und VerarbeitungMaterial ist Haftfolie. Laut Hersteller ist sie seewasserbeständig nach BS 5609, einer freiwilligen Norm, die der IMDG-Code nicht vorschreibt. Eine Rolle enthält 1.000 Stück und wiegt laut Hersteller ca. 1,9 kg.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummerUMW-10-1KennzeichenUmweltgefährdende Stoffe, Fisch und Baum, ADR 5.2.1.8Format100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 (Herstellerangabe)LieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Kennzeichen für umweltgefährdende Stoffe, 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenIst das ein Gefahrzettel? Nein, es ist ein Kennzeichen und ersetzt keinen Zettel. Die Gefahrzettel der Klassen am Versandstück bleiben bestehen.Wann kann es entfallen? Bei Einzel- oder zusammengesetzten Verpackungen mit höchstens 5 l (flüssig) oder 5 kg (fest) je Einzel- oder Innenverpackung (5.2.1.8.1).Gilt das auch für den Seeverkehr? Im Seeverkehr heißt das gleichwertige Kennzeichen Meeresschadstoff. Für Kennzeichen verlangt der IMDG-Code, dass sie nach drei Monaten im Seewasser noch erkennbar sind. Die Folie ist laut Hersteller seewasserbeständig nach BS 5609, einer freiwilligen Norm.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceWer größere Stückzahlen oder Rahmenbestellungen plant, bekommt über den Beschaffungsservice ein Angebot, ebenso für weitere Kennzeichen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-GEF-Sortiment. Das gilt für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Welche Kennzeichen am Versandstück stehen müssen, klärt der Versender mit den Vorschriften.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 4.3 (Stoffe, die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 430-10-1
Blauer Grund, schwarze oder weiße Flamme: So sieht der Gefahrzettel Klasse 4.3 aus. Er warnt vor Stoffen, die in Berührung mit Wasser entzündbare Gase entwickeln. Giese-GEF (Offenbach am Main) liefert ihn auf Haftfolie nach BS 5609, 100 x 100 mm, als Rolle mit 1.000 Stück.EinsatzbereicheDer Zettel gehört an Versandstücke mit wasserreaktiven Stoffen. Als Beispiele führt die Gefahrgutliste Natrium (UN 1428) und Lithiumhydrid, fest (UN 1414), beide mit dem Klassifizierungscode W2.Für Container und Fahrzeuge gelten Großzettel, Raute mit mindestens 250 x 250 mm. Der Rollenzettel ersetzt sie nicht. Ob und welche Zettel eine Sendung braucht, entscheidet der Versender.Gestaltung des GefahrzettelsDer Grund ist durchgehend blau. Symbol und Ziffer dürfen laut ADR schwarz oder weiß sein; dieses Wahlrecht gibt es bei 4.1 und 4.2 nicht. Die Ziffer in der unteren Ecke ist eine 4, nicht 4.3. Innerhalb des Rands läuft im Abstand von etwa 5 mm eine Linie, deren obere Hälfte die Farbe des Symbols hat.Material und VerarbeitungDie Rollenware ist Haftfolie, die der Hersteller als seewasserbeständig nach BS 5609 ausweist. Die Norm prüft in Section 2 das unbedruckte Material mit Kleber, unter anderem durch drei Monate Auslagerung in Meerwasser. Die Druckhaltbarkeit gehört zu Section 3 und wird davon getrennt bewertet. Der Kleber ist permanent, das Etikett für innen und außen gedacht und UV-beständig. Auf der Rolle sitzen 1.000 Stück.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer430-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 4.3, Wasserreaktive StoffeFormat100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent haftend, für Innen- und AußenbereichLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 4.3, 100 x 100 mmHäufige FragenSind Flamme und Ziffer schwarz oder weiß? Das ADR lässt beides zu. Die Herstellerbeschreibung nennt "in Schwarz oder Weiß"; wer eine bestimmte Farbe braucht, klärt das vor der Bestellung.Wo klebt der Zettel bei großen Behältern? Bei IBC über 450 Litern und bei Großverpackungen gehören Gefahrzettel auf zwei gegenüberliegende Seiten (ADR 5.2.2.1.7).Was haben 4.1, 4.2 und 4.3 gemeinsam? Es sind drei eigene Klassen nach ADR, ihre Gefahrzettel tragen unten einheitlich die Ziffer 4. Die Zettel unterscheiden sich im Grund: 4.1 weiß mit roten Streifen, 4.2 oben weiß, unten rot, 4.3 blau.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceZusätzliche Rollen, Staffelmengen oder Rahmenbestellungen sind über den Beschaffungsservice anfragbar, ebenso weitere Klassen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment. Angebote für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber gibt es unverbindlich.
Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit Feindosierer, 10 l, 2601-2010
Wer im Labor brennbare Lösungsmittel portionsweise abfüllt, kennt das Problem mit einfachen Kanistern: Ohne Dosiereinrichtung landet oft mehr Flüssigkeit im Gefäß als nötig, und beim Nachgießen tropft oder kippt es leicht. Der Sicherheitskanister aus Edelstahl mit Feindosierer schließt diese Lücke für die 10-Liter-Menge. Der selbstschließende Feindosierer lässt sich gezielt öffnen und schließt danach von selbst, das Überdruckventil hält den Innendruck während der Lagerung im sicheren Bereich.Feindosierer für kontrolliertes AbfüllenDer Feindosierer sitzt auf dem G 1 1/2 Zoll Außengewinde des Kanisters und lässt sich so öffnen, dass nur die gewünschte Menge Flüssigkeit austritt, statt den ganzen Kanister zu kippen. Nach dem Loslassen schließt er selbstständig, das reduziert Tropfverluste und den Kontakt mit dem Lösungsmittel beim Abfüllen. Für wiederkehrende Portionierung, etwa beim Befüllen von Spritzflaschen oder kleineren Arbeitsgefäßen, spart das gegenüber einem Kanister ohne Dosiereinrichtung Zeit und Aufwand.Edelstahl 1.4571 für aggressive MedienDer Kanister ist aus Edelstahl 1.4571 (V4A) gefertigt, die Dichtungen bestehen aus PTFE. Dieser Werkstoff hält auch chemisch anspruchsvolleren Lösungsmitteln stand, bei denen ein Kunststoffkanister an seine Grenzen kommt, und ist korrosionsbeständiger als der Standardstahl 1.4301. Betriebe, die verschiedene Lösungsmittel abfüllen und nicht für jedes einen eigenen Kanistertyp vorhalten wollen, sind mit der V4A-Ausführung auf der sicheren Seite.Überdruckventil für die LagerungDas Überdruckventil öffnet ab einem Innendruck von etwa 0,3 bar und gleicht so den Druck aus, der sich bei wärmeren Lagerbedingungen oder durch Verdunstung im geschlossenen Kanister aufbauen kann. Das verhindert, dass sich der Kanister unkontrolliert öffnet oder Dichtungen dauerhaft unter Druck stehen.Abmessungen und Gewicht im ArbeitsalltagMit einer Grundfläche von 280 x 130 Millimetern und einer Höhe von 380 Millimetern passt der Kanister in gängige Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten und lässt sich auch auf einer normalen Arbeitsfläche gut abstellen. Leer wiegt er 2,501 Kilogramm, das Eigengewicht bleibt damit auch im gefüllten Zustand überschaubar. Für den täglichen Gebrauch an einem festen Arbeitsplatz reicht ein einzelner Kanister meist aus, bei mehreren Nutzern oder Schichten empfiehlt sich ein zweites Exemplar, damit während der Reinigung oder Nachfüllung kein Engpass entsteht.Wartung des ÜberdruckventilsWie bei allen Sicherheitskanistern mit Überdruckventil lohnt sich eine regelmäßige Sichtkontrolle, insbesondere wenn der Kanister über längere Zeit ungenutzt im Schrank steht. Setzt sich am Ventilsitz Schmutz oder eingetrocknetes Lösungsmittel fest, kann der Druckausgleich beeinträchtigt sein. Eine kurze Prüfung vor der erneuten Nutzung gehört deshalb zur üblichen Arbeitsschutzroutine, unabhängig davon, welches Lösungsmittel im Kanister gelagert wird.Kennzeichnung ohne konkrete NormBürkle kennzeichnet den Kanister auf der Produktseite als lebensmittelecht, verweist dabei aber nicht auf eine konkrete Norm wie Verordnung (EU) Nr. 10/2011. Wer für die eigene Dokumentation eine Zertifizierung nach dieser Verordnung braucht, sollte das vor der Bestellung klären.Wenn 10 Liter nicht reichen oder eine andere Bauform gefragt istWer regelmäßig größere Mengen abfüllt, findet in der Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit Feindosierer und Lüftungsschraube, 20 l das passende Pendant. Wer statt der Feindosierung lieber eine einfache Schraubkappe nutzt oder mehrere Gebindegrößen in einer Baureihe sucht, wird beim Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, Schraubkappe fündig. Muss der Kanister auch für den Gefahrguttransport zugelassen sein, ist der Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit UN-Zulassung die richtige Wahl. Zum sauberen Einfüllen in enge Öffnungen ergänzt der Bürkle Sicherheitstrichter aus Edelstahl die Ausstattung.Typische EinsatzbereicheAbfüllen und portionsweises Dosieren brennbarer Lösungsmittel im LaborBefüllen von Spritzflaschen und kleineren Arbeitsgefäßen aus einem zentralen VorratskanisterLagerung kleinerer Mengen brennbarer Flüssigkeiten zwischen zwei EntnahmenEinsatz mit chemisch anspruchsvolleren Lösungsmitteln, für die Kunststoffkanister ungeeignet sindArbeitsplätze mit mehreren Nutzern, an denen ein Vorratskanister über den Tag hinweg geteilt wirdTechnische DetailsMaterialEdelstahl 1.4571 (V4A)DichtungenPTFEInhalt10 lGewindeG 1 1/2 Zoll, AußengewindeAbmessungen (L x B x H)280 x 130 x 380 mmGewicht netto2,501 kgAusstattungÜberdruckventil, FeindosiererKennzeichnungLebensmittelecht laut Bürkle-KennzeichnungLieferumfangSicherheitskanister aus Edelstahl, mit FeindosiererService und BeschaffungFür Labore, die mehrere Kanistergrößen oder unterschiedliche Werkstoffe benötigen, stellen wir die passende Kombination aus Feindosierer-, Schraubkappen- und UN-zugelassenen Ausführungen zusammen. Bei Fragen zur richtigen Größe oder zum passenden Werkstoff hilft der direkte Kontakt zu uns weiter.
Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl V4A, Zapfhahn, 10 l, 2601-4010
Große Gebinde brennbarer Flüssigkeiten lassen sich nicht jedes Mal komplett kippen, wenn nur eine kleine Portion gebraucht wird. Der Sicherheitsbehälter aus Edelstahl mit Zapfhahn löst das für 10 und 25 Liter Inhalt: Ein selbstschließender Zapfhahn gibt die Flüssigkeit portionsweise frei, ein Überdruckventil hält den Innendruck während der Lagerung im sicheren Bereich.Zapfhahn für portionierte Entnahme aus großen GebindenDer Zapfhahn sitzt seitlich am Behälter und lässt sich öffnen, ohne den ganzen Behälter zu kippen oder anzuheben. Nach der Entnahme schließt er selbstständig. Über einen Kunststoffhebel auf der Schraubkappe lässt sich zusätzlich eine Dauerbelüftung einstellen, wenn beim Ausgießen größerer Mengen ein kontinuierlicher Druckausgleich gewünscht ist.10 und 25 Liter aus unterschiedlichem EdelstahlDer 10-Liter-Behälter besteht aus Edelstahl 1.4571 (V4A) mit 0,8 Millimeter Wandstärke, der 25-Liter-Behälter aus dem etwas einfacheren 1.4301 (V2A) mit 1,2 Millimeter Wandstärke, das bei diesem größeren, primär für Lagerung und Transport ausgelegten Volumen ausreicht. Das 25-Liter-Gefäß ist zusätzlich stapelbar, was bei der Lagerung mehrerer Behälter im Chemikalienlager Platz spart.Für den täglichen Griff aus dem VorratsbehälterWo eine Sicherheits-Kanne oder ein Sicherheitskanister vor allem für Transport und Abfüllen gedacht sind, bleibt der Sicherheitsbehälter mit Zapfhahn in der Regel an einem festen Standort stehen und wird von dort wiederholt angezapft, etwa an einer Arbeitsstation, die regelmäßig kleinere Mengen desselben Lösungsmittels braucht. Das G 1 1/2 Zoll Außengewinde nimmt die Schraubkappe mit Zapfhahn sicher auf.Dauerbelüftung für kontrolliertes AusgießenSteht der Kunststoffhebel auf Dauerbelüftung, gleicht sich der Innendruck während des Ausgießens fortlaufend aus, statt sich erst beim Öffnen des Zapfhahns abzubauen. Das hilft, wenn größere Mengen am Stück entnommen werden und ein gleichmäßiger Flüssigkeitsstrom gewünscht ist. Für die reine Lagerung lässt sich die Dauerbelüftung wieder schließen.Wahl zwischen 10 und 25 LiternDie 10-Liter-Ausführung passt für Arbeitsplätze mit moderatem Verbrauch, an denen der Behälter noch von einer Person umgestellt werden soll. Die 25-Liter-Ausführung eignet sich für Bereiche mit höherem Durchsatz oder für eine zentrale Position, von der aus mehrere Arbeitsplätze über den Zapfhahn versorgt werden, ohne dass der Behälter selbst häufig bewegt werden muss.Typische EinsatzbereicheTransport und Lagerung brennbarer Flüssigkeiten aus hochwertigem EdelstahlPortionierte Entnahme aus einem stationären Vorratsbehälter an der ArbeitsstationZentrale Lösungsmittelversorgung mehrerer Arbeitsplätze im selben BereichPlatzsparende Lagerung mehrerer Behälter im Chemikalienlager (25-l-Ausführung stapelbar)Technische DetailsVerschlussartSchraubverschluss mit ZapfhahnGewindeG 1 1/2 Zoll, AußengewindeAusstattungmit Überdruckventil, einstellbare Dauerbelüftung über KunststoffhebelDichtungenPTFEVolumenbereich10 bis 25 lVarianten im ÜberblickArtikelnummerInhalt lMaterialAußen-Ø mmHöhe mmWandstärke mmGewicht netto kg2601-401010Edelstahl V4A (1.4571)2603300,82,482601-402525Edelstahl V2A (1.4301)3155401,26,54Lagerung mehrerer BehälterWer sowohl die 10- als auch die 25-Liter-Ausführung im selben Bereich nutzt, etwa eine kleinere Menge für den täglichen Bedarf und eine größere für den Vorrat, profitiert von derselben Zapfhahn-Bedienung an beiden Größen. Das Personal muss sich nicht auf unterschiedliche Verschlüsse einstellen, unabhängig davon, welcher Behälter gerade angezapft wird. Für die Übersicht im Chemikalienlager empfiehlt sich eine klare Kennzeichnung der Behälter nach Inhalt, besonders wenn mehrere Lösungsmittel in baugleichen Gefäßen bevorratet werden.LieferumfangSicherheitsbehälter aus Edelstahl mit Zapfhahn in der gewählten GrößeZapfhahn richtig bedienenDer Zapfhahn öffnet mit einem kurzen Druck und schließt beim Loslassen selbstständig, sodass kein Werkzeug für die Entnahme nötig ist. Läuft die Dauerbelüftung mit, bleibt der Flüssigkeitsstrom auch bei mehreren aufeinanderfolgenden Entnahmen gleichmäßig, statt mit jedem Öffnen kurz ins Stocken zu geraten.Service und BeschaffungWird der Behälter eher zum Transport als zum stationären Zapfen gebraucht, passt der Sicherheitskanister mit Schraubkappe für 5 bis 20 Liter oft besser. Für kleinere Mengen mit Feindosierer steht die Sicherheits-Kanne aus Edelstahl für 1 bis 5 Liter zur Verfügung, für einen Behälter mit Zapfhahn und zusätzlicher Inhaltsanzeige der Sicherheitsbehälter mit Zapfhahn und Inhaltsanzeige, 10 Liter. Wir bestellen beide Größen einzeln und stimmen bei Bedarf auch die Kombination mehrerer Behälter für eine zentrale Lösungsmittelversorgung ab.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 6.1 (Giftige Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 610-10-1
Totenkopf mit gekreuzten Gebeinen in Schwarz auf weißem Grund, unten die Ziffer 6: Das ist der Gefahrzettel Klasse 6.1 für giftige Stoffe. Er wird von Giese-GEF in Offenbach am Main als Rolle mit 1.000 Stück auf Haftfolie nach BS 5609 geliefert, Format 100 x 100 mm.EinsatzbereicheDer Zettel warnt vor Vergiftungsgefahr beim Einatmen, Verschlucken oder bei Hautkontakt. Er kommt an Versandstücke und Umverpackungen mit giftigen Stoffen und häufig als Nebengefahrzettel zum Einsatz, etwa bei Methanol (UN 1230), das 3 und 6.1 trägt. Dafür passt der Gefahrzettel 3 dazu. Als Hauptzettel stehen in der Gefahrgutliste zum Beispiel Trichlorethylen (UN 1710) und Giftiger organischer flüssiger Stoff, n.a.g. (UN 2810).Container und Fahrzeuge brauchen Großzettel ab 250 x 250 mm, die der Rollenzettel nicht ersetzt. Die Auswahl trifft der Versender.Gestaltung des GefahrzettelsSymbol und Ziffer sind schwarz auf weiß, die Ziffer unten ist eine 6 (ADR 5.2.2.2.1.3 c). Optisch liegt der Zettel nah am Gefahrzettel 2.3 für giftige Gase; das Muster unterscheidet sich von ihm nur durch die Ziffer. Bei beiden gilt das Mindestmaß von 100 x 100 mm.Material und VerarbeitungDie Folie ist nach Herstellerangabe seewasserbeständig nach BS 5609 und UV-beständig. Der Kleber haftet permanent, einsetzbar im Innen- und Außenbereich. Das ADR lässt statt Gefahrzettel auch unauslöschbare Gefahrkennzeichen zu, die den Mustern genau entsprechen. Eine Rolle liefert 1.000 Zettel.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer610-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 6.1, Giftige StoffeFormat100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent haftend, für Innen- und AußenbereichLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 6.1, 100 x 100 mmHäufige FragenReicht der Zettel 6.1 allein, wenn der Stoff auch entzündbar ist? Nicht immer. Methanol (UN 1230) trägt zum Beispiel 3 und 6.1. Welche Zettel für einen Stoff gelten, steht in der Gefahrgutliste des ADR.Wer muss die Zettel anbringen? Das ADR weist dem Absender die Verwendung vorschriftsmäßig gekennzeichneter Verpackungen zu und dem Verpacker die Beachtung der Vorschriften über Kennzeichnung und Bezettelung. In Deutschland nennt § 22 GGVSEB den Verpacker ausdrücklich.Woran erkenne ich den Unterschied zu 2.3 und 6.2? Zu 2.3 allein an der Ziffer (6 statt 2). Der Zettel 6.2 für ansteckungsgefährliche Stoffe trägt statt des Totenkopfs drei Sicheln um einen Kreis.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceGrößere Mengen, Rahmenbestellungen und weitere Klassen, Formate oder Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment können über den Beschaffungsservice angefragt werden. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bekommen auf Anfrage ein Angebot.
Giese-GEF Handhabungskennzeichen Zerbrechlich (Symbol Glas), 74 x 105 mm, PE-Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 12-07-1
Der Aufkleber Zerbrechlich zeigt ein Weinglas-Symbol und kennzeichnet Versandstücke mit zerbrechlichem Inhalt. Er misst 74 x 105 mm, besteht aus PE-Haftfolie und kommt als Rolle mit 1.000 Stück von Giese-GEF aus Offenbach am Main. Als Handhabungssymbol für den Versand gehört er nicht zu den Gefahrgutkennzeichen.EinsatzbereicheAls Handhabungssymbol ergänzt er die Gefahrgutkennzeichnung und ersetzt sie nicht. Enthält die Sendung zusätzlich Gefahrgut, kommen dessen Kennzeichen dazu, etwa die Ausrichtungspfeile bei bestimmten Versandstücken mit flüssigen gefährlichen Gütern oder ein Gefahrzettel Klasse 3 bei entzündbaren Flüssigkeiten.Gestaltung des KennzeichensDie Grafik ist ein Weinglas-Symbol, die Bezeichnung des Herstellers lautet Versandaufkleber Symbol Zerbrechlich Glas. Das Format ist 74 x 105 mm. Eine Norm nennt der Hersteller für diesen Artikel nicht.Material und VerarbeitungDas Etikett besteht aus PE-Haftfolie. Laut Hersteller haftet das Etikett permanent, innen wie außen, und ist UV-beständig. Auf der Rolle sitzen 1.000 Stück, das Rollengewicht liegt laut Hersteller bei etwa 1,6 kg.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer12-07-1SymbolZerbrechlich, Glas (Weinglas)Format74 x 105 mmMaterialPE-Haftfolie, laut Hersteller UV-beständigKlebstoffpermanent haftend, innen und außenLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,6 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Aufklebern Zerbrechlich (Symbol Glas), 74 x 105 mm, PE-HaftfolieHäufige FragenIst der Aufkleber ein Gefahrgutkennzeichen? Nein. Er ist ein Handhabungssymbol für den Versand. Für Gefahrgut gelten die Gefahrzettel und Kennzeichen der jeweiligen Klasse.Was ist der Unterschied zu den Ausrichtungspfeilen? Das Glas-Symbol warnt vor Bruch. Die Ausrichtungspfeile zeigen die Lage des Versandstücks, das ADR verlangt sie bei bestimmten Versandstücken mit flüssigen gefährlichen Gütern.Hält der Aufkleber im Außenbereich? Der Hersteller nennt das Etikett permanent haftend für innen und außen und UV-beständig. Eine Aussage zu Seewasser macht er für diesen Artikel nicht.Wann verlangt das ADR die Ausrichtungspfeile? Bei zusammengesetzten Verpackungen mit flüssigen Stoffen in Innenverpackungen, bei Einzelverpackungen mit Lüftungseinrichtung, bei Kryo-Behältern und bei Maschinen mit flüssigen gefährlichen Gütern, jeweils auf zwei gegenüberliegenden senkrechten Seiten (5.2.1.10.1). Ausnahmen gelten unter anderem für Innenverpackungen bis 120 ml mit saugfähigem Material und für dicht verschlossene Innenverpackungen bis 500 ml. Der Aufkleber Zerbrechlich zeigt keine Ausrichtung und ersetzt die Ausrichtungspfeile deshalb nicht.Wie groß ist der Aufkleber? Er misst 74 x 105 mm, also 7,4 x 10,5 cm. Eine Rolle enthält 1.000 Stück.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceMehr als eine Rolle, Rahmenbestellungen oder andere Handhabungssymbole und Formate aus dem Giese-GEF-Sortiment bearbeitet der Beschaffungsservice. Für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber erstellt er auf Anfrage ein Angebot.
Giese-GEF Kennzeichen begrenzte Mengen mit Y (Luftverkehr), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., LQY-10-1
Dieses Kennzeichen trägt in der weißen Mitte der LQ-Raute ein schwarzes Y. Es bestätigt, dass ein Versandstück mit begrenzten Mengen nach den Technischen Anweisungen der ICAO für den Luftverkehr verpackt ist. Das Etikett ist 100 x 100 mm groß, besteht aus Haftfolie und wird von Giese-GEF (Offenbach am Main) als Rolle mit 1.000 Stück geliefert.EinsatzbereicheZum Einsatz kommt es bei Versandstücken, die als begrenzte Menge auch mit dem Flugzeug reisen. Eine Besonderheit steht in 3.4.9 ADR: Auf der Straße wird das Y-Kennzeichen anerkannt. Versandstücke mit diesem Kennzeichen gelten als entsprechend 3.4.1 bis 3.4.4 verpackt und brauchen das LQ-Kennzeichen ohne Y nicht zusätzlich. Bei zusammengesetzten Verpackungen mit flüssigem Inhalt in Innenverpackungen kommen nach ADR in der Regel Ausrichtungspfeile dazu. Welche Mengen je Innenverpackung zulässig sind, regeln die Vorschriften des jeweiligen Verkehrsträgers, für das Y-Kennzeichen die Technischen Anweisungen der ICAO.Gestaltung des KennzeichensDie Raute hat dieselbe Form wie beim normalen LQ-Kennzeichen. Obere und untere Teilfläche, Randlinie und das Y sind schwarz, der mittlere Bereich ist weiß oder ausreichend kontrastierend. Im ADR trägt die Abbildung die Nummer 3.4.8.1.Material und VerarbeitungHaftfolie mit der Herstellerangabe seewasserbeständig nach BS 5609. Das ist ein freiwilliger Nachweis und keine Vorgabe des IMDG-Codes, der Erkennbarkeit nach drei Monaten im Seewasser fordert. Pro Rolle liefert Giese-GEF 1.000 Etiketten, das Rollengewicht liegt laut Hersteller bei etwa 1,9 kg.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummerLQY-10-1KennzeichenBegrenzte Mengen mit Y, ADR 3.4.8Format100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 (Herstellerangabe)LieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 LQ-Kennzeichen mit Y, 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenGilt das Y-Kennzeichen nur im Luftverkehr? Nein. Es ist das Luftverkehrs-Kennzeichen, wird aber im Straßenverkehr nach ADR ausdrücklich anerkannt (3.4.9).Worin liegt der Unterschied zum LQ-Kennzeichen ohne Y? Die Raute ist dieselbe, im Mittelfeld steht beim Luftverkehrs-Kennzeichen zusätzlich ein Y. Für die Luftbeförderung ist das Kennzeichen ohne Y nicht vorgesehen.Wie groß muss das Kennzeichen sein? Mindestens 100 x 100 mm bei einer Randlinie von mindestens 2 mm. Bei kleinen Versandstücken ist eine Verkleinerung auf 50 x 50 mm mit 1 mm Linie zulässig (3.4.8.1, 3.4.8.2). Die Rolle liefert die Normalgröße.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceGrößere Mengen, Rahmenbestellungen und weitere Kennzeichen, Formate oder Sprachfassungen aus dem Giese-GEF-Programm laufen über den Beschaffungsservice. Angebote für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber gibt es auf Anfrage. Die Wahl des Kennzeichens trifft der Versender anhand der Vorschriften der jeweiligen Verkehrsträger.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 4.2 (Selbstentzündliche Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 420-10-1
Der Gefahrzettel Klasse 4.2 gehört an Versandstücke mit selbstentzündlichen Stoffen. Er ist in der oberen Hälfte weiß, in der unteren rot und trägt eine schwarze Flamme. Die Rolle von Giese-GEF aus Offenbach am Main enthält 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie nach BS 5609.EinsatzbereicheTitan-Pulver, trocken (UN 2546, Code S4): Zettel 4.2Phosphor, weiß, trocken (UN 1381, Code ST4): Zettel 4.2 und 6.1Das sind zwei Beispiele aus der Gefahrgutliste. Wer den Phosphor versendet, braucht neben diesem Zettel auch den Gefahrzettel 6.1. Ein 100-x-100-mm-Zettel ersetzt keinen Großzettel (mindestens 250 x 250 mm) an Containern und Fahrzeugen. Die Auswahl der Zettel trifft der Versender.Gestaltung des GefahrzettelsZwei Farbflächen teilen das Muster waagerecht: oben weiß, unten rot. Die Flamme ist schwarz, ebenso die Ziffer. Unten steht eine 4, nicht 4.2 (ADR 5.2.2.2.1.3 b). Diese Zweiteilung unterscheidet den Zettel vom weißen mit roten Streifen für Klasse 4.1 und vom einfarbig blauen für 4.3.Material und VerarbeitungDas Trägermaterial ist Haftfolie, nach Herstellerangabe seewasserbeständig nach BS 5609. Der IMDG-Code verlangt für Kennzeichen auf Versandstücken, dass sie nach mindestens drei Monaten im Seewasser noch erkennbar sind. Er nennt keine Norm; BS 5609 wird als Nachweis genutzt, ist aber freiwillig. Der Kleber haftet permanent, die Folie ist für Innen- und Außenbereich ausgelegt und UV-beständig. Die Rolle fasst 1.000 Zettel.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer420-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 4.2, Selbstentzündliche StoffeFormat100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent haftend, für Innen- und AußenbereichLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 4.2, 100 x 100 mmHäufige FragenWie unterscheide ich 4.2 von 4.1 und 4.3? Über den Grund: 4.1 ist weiß mit sieben roten Streifen (siehe Gefahrzettel 4.1), 4.2 oben weiß und unten rot, 4.3 blau (siehe Gefahrzettel 4.3). Das Symbol ist überall eine Flamme.Wie witterungsbeständig muss ein Gefahrzettel sein? Das ADR verlangt, dass Gefahrzettel der Witterung ohne nennenswerte Beeinträchtigung ihrer Wirkung standhalten und dass Symbole, Text und Ziffern gut lesbar und unauslöschbar sind (5.2.2.2.1.6, 5.2.2.2.1.7). Ein Prüfverfahren oder eine Mindestdauer nennt es nicht.Ist der Zettel auch für Seetransporte geeignet? Der Hersteller gibt die Folie als seewasserbeständig nach BS 5609 an. Ob ein Versandstück den Anforderungen des IMDG-Codes insgesamt genügt, hängt von Verpackung und Kennzeichnung ab und liegt in der Verantwortung des Versenders.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceMengen über eine Rolle hinaus, Rahmenbestellungen oder weitere Klassen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment lassen sich anfragen. Der Beschaffungsservice nimmt Anfragen von Unternehmen und öffentlichen Auftraggebern entgegen.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 2.3 (Giftige Gase), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk.
Der Gefahrzettel Klasse 2.3 warnt vor giftigen Gasen. Er hat einen schwarzen Totenkopf mit gekreuzten Gebeinen auf weißem Grund und die Ziffer 2 in der unteren Ecke. Die Rolle von Giese-GEF (Offenbach am Main) enthält 1.000 Stück im Format 100 x 100 mm, das Material ist Haftfolie nach BS 5609.EinsatzbereicheDer Zettel kommt an Versandstücke und Gasflaschen mit giftigen Gasen der Klasse 2. Meist steht er nicht allein. Ammoniak, wasserfrei, unter Druck verflüssigt (UN 1005), trägt nach der Gefahrgutliste 2.3 zusammen mit 8. Chlor, unter Druck verflüssigt (UN 1017), trägt sogar 2.3, 5.1 und 8. Die Muster für oxidierende und ätzende Stoffe gibt es als Gefahrzettel 5.1 und als Gefahrzettel 8.Für Gasflaschen gelten eigene Maße nach ISO 7225:2005 im Bereich der Flaschenschulter (ADR 5.2.2.2.1.2). Ob der Rollenzettel dort passt, ist am Behälter zu prüfen. An Containern und Fahrzeugen sind Großzettel ab 250 x 250 mm vorgeschrieben. Welche Zettel eine Sendung insgesamt braucht, entscheidet der Versender.Gestaltung des GefahrzettelsSymbol und Ziffer sind schwarz, der Grund ist weiß. Die Ziffer 2 unten verweist auf die Klasse der Gase. Das Muster sieht dem Gefahrzettel 6.1 für giftige Stoffe zum Verwechseln ähnlich, der Unterschied liegt allein in dieser Ziffer, 2 statt 6. Gefahrzettel sind auf kontrastierendem Hintergrund anzubringen oder mit einer äußeren Begrenzungslinie versehen.Material und VerarbeitungHaftfolie, vom Hersteller als seewasserbeständig nach BS 5609 angegeben. Das ADR verlangt Witterungsbeständigkeit, nennt dafür aber weder Prüfverfahren noch Mindestdauer. Für Seetransporte fordert der IMDG-Code die Erkennbarkeit nach drei Monaten im Seewasser. Die Rolle hat 1.000 Stück.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainGefahrzettel-MusterNr. 2.3, Giftige GaseFormat100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 (Herstellerangabe)FarbenTotenkopf und Ziffer schwarz auf weißem GrundLieferformRolle mit 1.000 StückLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 2.3, 100 x 100 mmHäufige FragenWorin unterscheidet sich 2.3 von 6.1? Bei Symbol und Farben gar nicht. Nur die Ziffer in der unteren Ecke ist eine andere: 2 bei den giftigen Gasen, 6 bei den giftigen Stoffen.Muss ein Versandstück mit giftigem Gas mehrere Zettel tragen? Oft ja. Mehrere Gefahrzettel kommen nahe beieinander auf dieselbe Fläche und dürfen sich nicht verdecken (ADR 5.2.2.1.6). Bei Chlor sind das nach der Gefahrgutliste drei verschiedene Muster.Gibt es Zettel für die anderen Gasarten? Entzündbare Gase haben den roten Gefahrzettel 2.1, nicht entzündbare und nicht giftige Gase den grünen Gefahrzettel 2.2.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceBedarf an größeren Mengen, Rahmenbestellungen oder an weiteren Klassen, Formaten und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment lässt sich über den Beschaffungsservice anfragen. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber erhalten dort unverbindlich ein Angebot.
Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit Feindosierer und Lüftungsschraube, 20 l, 2601-2020
Bei größeren Mengen Lösungsmittel zeigt sich schnell, wie mühsam Nachfüllen aus einem 10-Liter-Gebinde ist. Der Sicherheitskanister aus Edelstahl mit Feindosierer und Lüftungsschraube deckt mit 20 Litern die nächstgrößere Stufe ab und ergänzt den Feindosierer um eine manuelle Lüftungsschraube für den Druckausgleich.Lüftungsschraube für kontrollierten DruckausgleichDie Lüftungsschraube auf der Schraubkappe lässt sich beim Abfüllen manuell öffnen, damit beim Entnehmen der Flüssigkeit gleichzeitig Luft nachströmt und sich kein Unterdruck aufbaut, der das Ausgießen erschwert. Während der Lagerung bleibt sie geschlossen, für den laufenden Druckausgleich sorgt weiterhin das Überdruckventil ab etwa 0,3 bar.Füllstandsanzeige behält den Vorrat im BlickDer Kanister ist zusätzlich mit einer Füllstandsanzeige ausgerüstet. Damit lässt sich der Vorrat prüfen, ohne den Kanister zu öffnen oder auf die Waage zu stellen. Bei einem 20-Liter-Gebinde, das über mehrere Tage verbraucht wird, ist das ein spürbarer Unterschied zu einem blinden Kanister ohne jede Anzeige.Edelstahl 1.4301 für den laufenden BetriebFür die 20-Liter-Ausführung setzt Bürkle auf Edelstahl 1.4301 (V2A) mit PTFE-Dichtungen. V2A deckt die meisten im Labor gängigen Lösungsmittel ab und ist günstiger als V4A. Für besonders aggressive Medien ist die kleinere 10-Liter-Ausführung in Edelstahl 1.4571 die robustere Alternative.Abmessungen für die zentrale VorratshaltungBei Außenmaßen von 345 x 175 x 470 Millimetern und einem Leergewicht von 3,7 Kilogramm ist der 20-Liter-Kanister deutlich größer als die 10-Liter-Ausführung, passt aber weiterhin in ein Sicherheitsschrankfach oder unter einen Abzug. Über das G 1 1/2 Zoll Außengewinde ist der Feindosierer mit Lüftungsschraube fest verschraubt, sodass sich der Kanister auch beim Tragen an der Schraubkappe nicht ungewollt öffnet.Lüftungsschraube in der PraxisDie Lüftungsschraube sitzt separat von Feindosierer und Überdruckventil auf der Schraubkappe und lässt sich unabhängig davon von Hand öffnen oder schließen. Beim Abfüllen größerer Mengen aus dem 20-Liter-Kanister macht sich das bemerkbar: Ohne geöffnete Lüftungsschraube zieht sich der Ausguss bei sinkendem Füllstand zunehmend zäh, weil im Inneren ein Unterdruck entsteht. Wird die Schraube vor dem Abfüllen geöffnet, bleibt der Durchfluss über die gesamte Entnahme gleichmäßig. Nach der Nutzung wird sie wieder geschlossen, damit während der Lagerung ausschließlich das Überdruckventil den Druckausgleich übernimmt.Kennzeichnung ohne konkrete NormBürkle kennzeichnet auch diesen Kanister als lebensmittelecht, ohne auf der Produktseite eine konkrete Norm wie Verordnung (EU) Nr. 10/2011 zu nennen. Für die interne Dokumentation lohnt sich vor der Bestellung eine Rückfrage, falls eine Zertifizierung nach dieser Verordnung ausdrücklich verlangt wird.Passende Größe und Bauform findenWer nur kleinere Mengen abfüllt oder mit aggressiveren Lösungsmitteln arbeitet, ist bei der 10-Liter-Ausführung aus Edelstahl 1.4571, dem Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit Feindosierer, besser aufgehoben. Wer stattdessen eine reine Schraubkappe ohne Feindosierer sucht, findet sie beim Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, Schraubkappe in mehreren Größen. Für kleinere, gut portionierbare Mengen mit Tragegriff eignet sich alternativ die Bürkle Sicherheits-Kanne Edelstahl. Zum sauberen Einfüllen in enge Behälteröffnungen ergänzt der Bürkle Sicherheitstrichter aus Edelstahl die Ausstattung.Typische EinsatzbereicheAbfüllen größerer Mengen brennbarer Lösungsmittel im LaboralltagZentrale Vorratshaltung, aus der mehrere Arbeitsplätze über den Tag verteilt versorgt werdenBetrieb, bei dem der Füllstand ohne Öffnen des Kanisters kontrolliert werden sollErsatz für Kanister ohne Druckausgleich, bei denen sich beim Entnehmen ein Unterdruck aufbautWochen- oder Chargenvorrat, der ohne häufiges Nachfüllen aus einem Fass auskommen sollTechnische DetailsMaterialEdelstahl 1.4301 (V2A)DichtungenPTFEInhalt20 lGewindeG 1 1/2 Zoll, AußengewindeAbmessungen (L x B x H)345 x 175 x 470 mmGewicht netto3,7 kgAusstattungÜberdruckventil, Lüftungsschraube, Füllstandsanzeige, FeindosiererKennzeichnungLebensmittelecht laut Bürkle-KennzeichnungLieferumfangSicherheitskanister aus Edelstahl, mit Feindosierer und LüftungsschraubeService und BeschaffungWird der 20-Liter-Kanister regelmäßig zusammen mit kleineren Gebinden für den Arbeitsplatz benötigt, lässt sich die Bestellung bei uns gleich mit den passenden Größen derselben Baureihe abstimmen. Bei Unsicherheit, welche Größe oder Werkstoffvariante zum eingesetzten Lösungsmittel passt, beraten wir individuell.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 5.2 (Organische Peroxide), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 520-10-1
Der Gefahrzettel Klasse 5.2 kennzeichnet organische Peroxide. Die obere Hälfte ist rot, die untere gelb, dazu kommt eine Flamme und unten die Ziffer 5.2. Giese-GEF aus Offenbach am Main liefert das Etikett als Rolle mit 1.000 Stück, 100 x 100 mm, auf Haftfolie nach BS 5609.EinsatzbereicheEr gehört an Versandstücke mit organischen Peroxiden. Nach Herstellerangabe warnt er vor Brand- und Explosionsgefahr durch Zersetzung bei erhöhter Temperatur oder bei Kontakt mit anderen Stoffen; der Zettel zeigt auch an, dass das Produkt entzündbar sein kann. Beispiele aus der Gefahrgutliste sind Dibenzoylperoxid (UN 3106, Typ D, fest, Zettel 5.2) und Di-(2,4-dichlorbenzoyl)-peroxid (UN 3102, Typ B, fest, Zettel 5.2 und 1).Ein 100-x-100-mm-Etikett ersetzt keinen Großzettel an Containern oder Fahrzeugen. Was eine Sendung braucht, legt der Versender nach den Vorschriften fest.Gestaltung des GefahrzettelsHalb rot, halb gelb, die Teilung verläuft waagerecht. Die Flamme darf nach ADR schwarz oder weiß sein (5.2.2.2.1.6 c), die Ziffer 5.2 bleibt schwarz. Weil das Muster die Entzündbarkeit bereits anzeigt, ist kein zusätzlicher Gefahrzettel 3 für entzündbare Flüssigkeiten nötig.Material und VerarbeitungHaftfolie mit BS-5609-Angabe des Herstellers, permanent klebend und innen wie außen einsetzbar. Die Folie ist UV-beständig. Dass Gefahrzettel der Witterung standhalten müssen, schreibt das ADR vor, ohne ein Verfahren zu nennen. Hier ist es die Herstellerangabe zu BS 5609, die den Seewasserbezug liefert. Pro Rolle gibt es 1.000 Stück.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer520-10-1Gefahrzettel-MusterNr. 5.2, Organische PeroxideFormat100 x 100 mmMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609, UV-beständig (Herstellerangabe)Klebstoffpermanent haftend, für Innen- und AußenbereichLieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 5.2, 100 x 100 mmHäufige FragenWann kommen zum Zettel 5.2 weitere Zettel hinzu? Bei organischen Peroxiden Typ B zusätzlich ein Zettel 1 als Nebengefahrzettel, also ohne Unterklasse und Verträglichkeitsgruppe, sofern die Behörde nicht verzichtet. Außerdem ein Zettel 8, wenn die Kriterien der Verpackungsgruppe I oder II der Klasse 8 erfüllt sind (ADR 5.2.2.1.9).Darf auf dem Zettel eine UN-Nummer stehen? Ja, das ADR lässt Text wie die UN-Nummer zu, solange er die vorgeschriebenen Elemente nicht verdeckt. Nur beim Muster 9A ist zusätzlicher Text ausgeschlossen.Wie unterscheidet sich 5.2 von 5.1? Beide haben eine gelbe Fläche und die Ziffer 5.x unten. Der Zettel 5.1 ist komplett gelb mit Flamme über einem Kreis, der 5.2 oben rot.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceWeitere Mengen, Rahmenbestellungen, andere Klassen, Formate und Sprachfassungen aus dem Giese-Sortiment sind über den Beschaffungsservice anfragbar. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber erhalten auf Wunsch ein unverbindliches Angebot.
Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, mit UN-Zulassung, 25 l, 2601-5125
Müssen brennbare Flüssigkeiten zwischen Standorten transportiert werden, reicht ein gewöhnlicher Sicherheitsbehälter für die Lagerung nicht aus, das Gefahrgutrecht verlangt eine amtlich geprüfte Verpackung. Der Sicherheitsbehälter aus Edelstahl mit UN-Zulassung ist genau dafür bauartgeprüft und mit einer eigenen UN-Zulassungsnummer gekennzeichnet. Ein normaler Lagerbehälter ohne diese Prüfung darf für einen solchen Transport nicht eingesetzt werden, selbst wenn er baulich ähnlich aussieht.UN-Verpackungscode 1A1/X1.6/400Der Behälter trägt den UN-Verpackungscode 1A1/X1.6/400 und ist nach Herstellerangabe für den Transport gemäß GGVSEB, GGVSee, ADR, RID, IMDG Code und ICAO-TI zugelassen. Diese Kennzeichnung ist Voraussetzung dafür, dass brennbare Flüssigkeiten in diesem Gebinde auf öffentlichen Straßen, per Bahn, See oder Luft transportiert werden dürfen. Ein Behälter ohne diese Prüfung darf dafür nicht verwendet werden.1,2 Millimeter Wandstärke und stapelbare BauformMit 1,2 Millimeter Dicke ist die Wand etwas dünner als bei der 50-Liter-Lagerausführung derselben Baureihe, für den Transporteinsatz reicht das aus. Das Gefäß ist stapelbar, das spart Platz im Lager und beim Transport mehrerer Behälter auf einer Palette, etwa bei der Sammlung mehrerer Chargen vor einer gemeinsamen Spedition.Warum die UN-Prüfung zähltDie UN-Prüfung bestätigt, dass die Bauart des Behälters bestimmte Fall-, Stapel- und Dichtheitstests im Rahmen der jeweiligen Verpackungsgruppe besteht, bevor er für den Gefahrguttransport freigegeben wird. Ohne diesen Nachweis darf ein Spediteur eine brennbare Flüssigkeit in diesem Gebinde nicht annehmen. Die UN-Zulassungsnummer ist am Behälter selbst angebracht und wird bei einer Verladekontrolle mit dem Beförderungspapier abgeglichen.UN-Verpackungscode lesenDer UN-Verpackungscode 1A1/X1.6/400 lässt sich Stelle für Stelle lesen: 1A1 steht für einen Fassbehälter aus Metall mit nicht abnehmbarem Deckel, X kennzeichnet die Zulassung für alle drei Verpackungsgruppen I bis III, 1.6 gibt die relative Dichte an, bis zu der der Behälter geprüft ist, und 400 nennt den Prüfdruck in Kilopascal. Für die tägliche Praxis reicht es meist, den Code auf dem Lieferschein mit den Vorgaben des eigenen Gefahrstoffverzeichnisses abzugleichen, ohne jede Stelle einzeln nachzuschlagen.25 Liter aus Edelstahl 1.4301Bei 25 Litern Inhalt, 300 mm Außendurchmesser und 530 mm Höhe liegt der Behälter zwischen der 10- und der 50-Liter-Ausführung derselben Baureihe. Das Material ist Edelstahl 1.4301 (V2A), der Verschluss ein Schraubverschluss mit G 1 1/2 Zoll Außengewinde. Mit 6,401 Kilogramm Leergewicht lässt sich der Behälter auch von einer Person allein umsetzen, solange er nicht vollständig befüllt ist.Alternative Bauformen für Transport und LagerungIst die Fracht ein Kanister statt eines Behälters, deckt der Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit UN-Zulassung dieselbe Transportzulassung in kompakterer Form ab. Reicht für den reinen Lagereinsatz ohne Transportzulassung eine einfachere Ausführung, sind die Varianten des Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, Zapfhahn oder der Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, mit Überdruckventil in 50 Litern die kostengünstigere Wahl. Beim Befüllen unterstützt der Bürkle Sicherheitstrichter aus Edelstahl.Typische EinsatzbereicheTransport brennbarer Flüssigkeiten zwischen Standorten auf der Straße, per Bahn oder SeeVersand von Proben oder Lösungsmitteln, für den eine amtliche Gefahrgutzulassung nachgewiesen werden mussPlatzsparende Lagerung mehrerer Behälter durch die stapelbare BauformErsatz von Behältern ohne Transportzulassung, wenn Gefahrgutvorschriften das verlangenVerladekontrollen, bei denen die UN-Zulassungsnummer am Gebinde mit dem Beförderungspapier abgeglichen wirdTechnische DetailsMaterialEdelstahl 1.4301 (V2A)VerschlussartSchraubverschlussInhalt25 lAußen-Ø300 mmHöhe530 mmWandstärke1,2 mmGewindeG 1 1/2 Zoll, AußengewindeGewicht netto6,401 kgUN-Verpackungscode1A1/X1.6/400NormkonformitätUN-Transportzulassung nach GGVSEB, GGVSee, ADR, RID, IMDG Code, ICAO-TI (Herstellerangabe)KennzeichnungLebensmittelecht laut Bürkle-KennzeichnungLieferumfangSicherheitsbehälter aus Edelstahl, mit UN-ZulassungService und BeschaffungDa für den Gefahrguttransport neben dem zugelassenen Behälter oft auch weiteres Zubehör wie ein Trichter benötigt wird, stimmen wir die Bestellung darauf ab. Werden regelmäßig mehrere Behälter transportiert, lässt sich die Bestellung gleich auf die passende Stückzahl und Palettengröße auslegen. Bei Fragen zur richtigen Transportzulassung oder zur passenden Größe beraten wir individuell.
Giese-GEF Gefahrgutetikett Klasse 8 (Ätzende Stoffe), 100 x 100 mm, Haftfolie, Rolle à 1.000 Stk., 800-10-1
Der Gefahrzettel Klasse 8 kennzeichnet Versandstücke mit ätzenden Stoffen. Die Raute misst 100 x 100 mm, ist auf Haftfolie gedruckt und kommt als Rolle mit 1.000 Stück von Giese-GEF aus Offenbach am Main.EinsatzbereicheKlasse 8 umfasst nach ADR ätzende Stoffe. Der Zettel gehört an Versandstücke, die solche Stoffe enthalten, und wird häufig als Nebengefahrzettel neben dem Zettel der Hauptgefahr geklebt. Beispiele sind UN 1830 Schwefelsäure, UN 1789 Chlorwasserstoffsäure und UN 1824 Natriumhydroxidlösung. Sind weitere Gefahren im Spiel, etwa eine Entzündbarkeit oder Giftigkeit, kommen deren Zettel dazu, zum Beispiel Klasse 3 oder Klasse 6.1.Gestaltung des GefahrzettelsDie obere Hälfte ist weiß und zeigt Flüssigkeiten, die aus zwei Reagenzgläsern ausgeschüttet werden und eine Hand sowie ein Metall angreifen. Die untere Hälfte ist schwarz mit weißem Rand, die Ziffer 8 steht weiß in der unteren Ecke. Bei Klasse 8 sind Text und Klassenziffer weiß. Das ADR beschreibt Gefahrzettel als auf die Spitze gestellte Raute mit mindestens 100 x 100 mm und einer Innenlinie rund 5 mm vom Rand. Ein Zettel in dieser Größe gehört an das Versandstück. Container und Fahrzeuge brauchen Großzettel ab 250 x 250 mm, die er nicht ersetzt.Material und VerarbeitungDas Material ist Haftfolie, die der Hersteller als seewasserbeständig nach BS 5609 angibt. Die Norm ist freiwillig. Der IMDG-Code verlangt, dass Kennzeichen nach mindestens drei Monaten im Seewasser erkennbar bleiben, und nennt keine bestimmte Norm. Eine Rolle fasst 1.000 Zettel und wiegt laut Hersteller etwa 1,9 kg.Technische DetailsHerstellerGiese-GEF Druck GmbH, Offenbach am MainHerstellernummer800-10-1GefahrzettelMuster Nr. 8, Ätzende StoffeFormat100 x 100 mm, RauteMaterialHaftfolie, seewasserbeständig nach BS 5609 (Herstellerangabe)LieferformRolle mit 1.000 StückGewicht je Rolleca. 1,9 kg laut HerstellerLieferumfang1 Rolle mit 1.000 Gefahrzetteln Klasse 8, 100 x 100 mm, HaftfolieHäufige FragenWann ist die Folie sinnvoll? Bei Sendungen, die auf See transportiert werden, weil der IMDG-Code die Erkennbarkeit nach drei Monaten im Seewasser fordert. Für den Straßentransport verlangt das ADR, dass der Zettel der Witterung standhält, und nennt dafür kein Prüfverfahren.Kommt der Zettel allein an die Verpackung? Nicht immer. Hat der Stoff weitere Gefahren, werden die zugehörigen Zettel nahe beieinander auf derselben Fläche angebracht, ohne dass einer den anderen verdeckt.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceGrößere Mengen, Rahmenbestellungen und weitere Klassen, Formate oder Sprachfassungen aus dem Giese-GEF-Sortiment liefert der Beschaffungsservice auf Anfrage, auch als Angebot für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Welche Kennzeichnung eine Sendung braucht, legt der Versender nach den geltenden Vorschriften fest.
Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, mit Zapfhahn und Inhaltsanzeige, 10 l, 2601-6010
Beim Abfüllen aus einem geschlossenen Metallbehälter lässt sich der Füllstand normalerweise nur schätzen. Der Sicherheitsbehälter aus Edelstahl mit Zapfhahn und Inhaltsanzeige macht den Vorrat sichtbar und kombiniert das mit einem selbstschließenden Zapfhahn für die kontrollierte Entnahme.Inhaltsanzeige aus PFA für die optische KontrolleEine Inhaltsanzeige aus PFA an der Außenseite zeigt den Füllstand beim Befüllen und beim Entnehmen an, ohne dass der Schraubverschluss geöffnet werden muss. Das verringert das Risiko, den Behälter versehentlich zu überfüllen oder ihn während der Arbeit unbemerkt leerzufahren.Selbstschließender Zapfhahn mit einstellbarer BelüftungDer Zapfhahn schließt nach der Entnahme selbstständig, die Dauerbelüftung lässt sich über einen Kunststoffhebel auf der Schraubkappe gezielt einstellen. So bleibt der Innendruck beim Zapfen im Griff, ohne dass zusätzlich ein separates Ventil bedient werden muss. Ergänzend sorgt das Überdruckventil ab etwa 0,3 bar für den Druckausgleich während der Lagerung.Edelstahl 1.4571 für den täglichen GebrauchDer Behälter ist aus Edelstahl 1.4571 (V4A) gefertigt, mit Dichtungen aus PTFE. Bei 10 Litern Inhalt, 260 mm Außendurchmesser und 330 mm Höhe ist er die kompakteste Ausführung mit Zapfhahn in dieser Baureihe und lässt sich am Arbeitsplatz gut handhaben.Kompakte Bauform für den ArbeitsplatzMit 2,48 Kilogramm Leergewicht und einer Standfläche von 260 Millimetern Durchmesser lässt sich der Behälter auch auf einem normalen Labortisch oder in einem Unterschrank unterbringen, ohne viel Fläche zu beanspruchen. Der Zapfhahn zeigt beim Aufsetzen eines Auffanggefäßes direkt nach unten, sodass sich kleinere Mengen kontrolliert und ohne Umgreifen entnehmen lassen. Für den täglichen Einsatz an einem festen Arbeitsplatz ist das eine praktikable Größe zwischen einer Handkanne und einem größeren Lagerbehälter.Pflege der InhaltsanzeigeDie Inhaltsanzeige aus PFA sitzt außen am Behälter und lässt sich beim regelmäßigen Reinigen mit den gängigen Mitteln für Edelstahlbehälter mitreinigen. Trübt sie sich durch länger anhaftende Rückstände ein, lässt sich der Füllstand nicht mehr zuverlässig ablesen, eine gelegentliche Sichtkontrolle beim Nachfüllen beugt dem vor. Anders als eine mechanische Füllstandsanzeige hat die PFA-Anzeige keine beweglichen Teile, die verschleißen könnten.Lebensmittelecht und DokumentationBürkle kennzeichnet den Behälter als lebensmittelecht. Wer für die eigene Dokumentation einen Nachweis nach einer bestimmten Verordnung benötigt, etwa nach Verordnung (EU) Nr. 10/2011, fragt bitte vor der Bestellung bei uns an.Passende Ausführung für andere Mengen und ZweckeFür größere Mengen mit Zapfhahn, aber ohne Inhaltsanzeige, deckt der Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, Zapfhahn in 10 oder 25 Litern denselben Bedarf ab. Wird nur gelagert und nicht regelmäßig gezapft, reicht die einfachere Ausführung Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, mit Überdruckventil in 50 Litern. Muss der Behälter auch transportiert werden, ist der Bürkle Sicherheitsbehälter Edelstahl, mit UN-Zulassung die richtige Wahl. Wer statt eines Behälters einen Kanister mit Feindosierer sucht, wird beim Bürkle Sicherheitskanister Edelstahl, mit Feindosierer fündig.Typische EinsatzbereicheRegelmäßiges Zapfen kleinerer Mengen brennbarer Flüssigkeiten am ArbeitsplatzAnwendungen, bei denen der Füllstand ohne Öffnen des Behälters kontrolliert werden mussErsatz für Behälter, bei denen der Füllstand bislang nur durch Wiegen geschätzt wurdeEinsatz mit chemisch anspruchsvolleren Medien dank Edelstahl 1.4571Arbeitsplätze mit begrenzter Stellfläche, an denen ein kompakter Behälter mit Zapfhahn gebraucht wirdTechnische DetailsMaterialEdelstahl 1.4571 (V4A)VerschlussartSchraubverschlussInhalt10 lAußen-Ø260 mmHöhe330 mmGewindeG 1 1/2 Zoll, AußengewindeGewicht netto2,48 kgAusstattungÜberdruckventil, Zapfhahn, InhaltsanzeigeInhaltsanzeigePFAKennzeichnungLebensmittelecht laut Bürkle-KennzeichnungLieferumfangSicherheitsbehälter aus Edelstahl, mit Zapfhahn, Überdruckventil und InhaltsanzeigeService und BeschaffungWird der Behälter an mehreren Arbeitsplätzen mit unterschiedlichem Bedarf an Zapfhahn oder Inhaltsanzeige eingesetzt, stellen wir die passende Kombination aus der Sicherheitsbehälter-Baureihe zusammen. Für Betriebe, die Behälter mit und ohne Inhaltsanzeige parallel benötigen, lässt sich die Stückzahl je Ausführung in einer Anfrage klären. Bei Fragen zur richtigen Ausstattung hilft der direkte Kontakt zu uns weiter.