Elektrochemie & pH-Messung
Elektrochemie & pH-Messung bündelt Elektroden und Zubehör für präzise pH- und Redoxmessungen. LT Laborhandel führt WTW-pH-Elektroden mit Glas- oder Kunststoffschaft, Redox- und Ag-Elektroden sowie DIN/NIST-Pufferlösungen zur Kalibrierung.
Die passenden Messgeräte finden Sie in der Kategorie Messtechnik: pH-Meter von WTW für Labor und Feld sowie die tragbaren Handmessgeräte NEON, NEON OPEN und ODEON von Aqualabo. Sie erfassen mit digitalen Ponsel-Sensoren Sauerstoff, pH, Redox, Leitfähigkeit, Trübung und Schlammspiegel direkt vor Ort, zum Beispiel auf der Kläranlage, am Gewässer oder in der Aquakultur. Unser Serviceteam berät Sie gerne zur passenden Elektrode und zum passenden Messgerät.
WTW SenTix 41 pH-Elektrode mit Temperaturfühler, Gel-Elektrolyt, DIN-Stecker, 103635
Eine pH-Messung in Abwasser, Aquarium oder Schwimmbecken soll nicht an einer Nachfüllroutine hängen. Die WTW SenTix 41 hat dafür einen Kunststoffschaft und einen Gel-Elektrolyten, der laut WTW nicht nachgefüllt wird. Die Elektrode ist wartungsarm. Der pH-Messbereich reicht von 0 bis 14, einsetzbar ist sie bei Probentemperaturen von 0 bis 80 °C.Gel-Elektrolyt und FaserdiaphragmaDer Schaft besteht aus PPE/PS, ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt bei 25 °C unter 1 GΩ. Das Faserdiaphragma verhindert laut WTW Verstopfungen. Ein Elektrolytstand, den man kontrollieren oder auffüllen müsste, entfällt. Soll der Elektrolyt dagegen nachfüllbar sein, sind die SenTix 51 und 52 mit Flüssigelektrolyt und Keramikdiaphragma im Kunststoffschaft die Alternative.Anschluss und TemperaturerfassungDie SenTix 41 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit wasserdichtem DIN-Stecker (DIN 19262). Ein NTC-Temperaturfühler (30 kΩ) ist eingebaut und erfasst die Probentemperatur; er hängt am 4-mm-Bananenstecker. Die Gel-Elektroden dieser Reihe unterscheiden sich in Stecker, Kabellänge und Temperaturfühler. Vor der Bestellung sollte deshalb feststehen, welchen Eingang das Messgerät hat.Typische Einsatzbereiche laut WTWBei der Probenahme am Gewässer, am Beckenrand oder an der Abwasserleitung zählt eine Messkette, die schnell einsatzbereit ist. WTW nennt für diese Reihe folgende Medien:Galvanikabwasser, Industrieabwasser und Abwasser allgemeinAquarium- und SchwimmbeckenwasserGrundwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserHaushaltsreinigerLagerung und PflegeVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. Für kurze Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit demselben Elektrolyten. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Ist die Kappe ausgetrocknet, braucht die Messkette mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, Gel-ElektrolytSchaftmaterialKunststoff (PPE/PS)Schaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytGel, nicht nachfüllbarBezugssystemSilber/SilberchloridDiaphragmaFaserMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩ bei 25 °CTemperaturfühlerNTC 30 kΩAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdicht, und 4-mm-BananensteckerKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 41 pH-Messkette mit WässerungskappeFestkabel 1 m mit DIN- und Bananenstecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l für die Wässerungskappe und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Anfragen zu anderen SenTix-Ausführungen oder zu größeren Mengen laufen über unseren Beschaffungsservice.
WTW pH-Elektrode SenTix 61 Glas, nachfüllbar, DIN-Stecker, 103640
Für diese Glaselektroden führt WTW eine lange Anwendungsliste: von verdünnten Säuren und Emulsionen über Bier, Milch und Fruchtsaft bis zu Serum und Urin. Die WTW SenTix 61 hat dafür einen Glasschaft, einen nachfüllbaren Flüssigelektrolyten und ein Platindrahtdiaphragma. Sie misst von 0 bis 14 pH bei Probentemperaturen von 0 bis 100 °C. Ohne eingebauten Fühler wird die Temperatur am Messgerät eingegeben oder mit einem externen Fühler erfasst.Platindrahtdiaphragma und KegelmembranDer Schaft aus Glas ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Das Platindrahtdiaphragma sorgt laut WTW für einen optimalen Elektrolytfluss ohne Verstopfen. Die Membran ist kegelförmig, laut WTW stoßfest und leicht zu reinigen. Der Membranwiderstand liegt bei 25 °C unter 600 MΩ. Das Bezugssystem ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbar. Flüssigelektrolyt bedeutet laut WTW schnelle Ansprechzeiten.Typische Einsatzbereiche laut WTWVerdünnte Säuren, Salzlösungen, Emulsionen und SuspensionenKühlwasser, Färbelösungen und GalvanikbäderTrinkwasser, Grundwasser, Schwimmbeckenwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserBoden-, Papier- und Kaffee-ExtraktBier, Limonade, Fruchtsaft, Gemüsesaft, Wein, Mineralwasser, Milch und EssigHaarfarbe, Mundwasser und HaushaltsreinigerEnzymlösungen, Magensaft, Infusionslösungen, proteinhaltige Flüssigkeiten, Serum, Trispuffer-Lösungen und Urin (Pharma, Biologie, Medizin)AnschlussDie SenTix 61 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit wasserdichtem DIN-Stecker (DIN 19262). Die Ausführungen dieser Reihe unterscheiden sich nur in Stecker, Kabel und Temperaturfühler, die Messkette selbst ist gleich. Der Eingang des Messgeräts entscheidet daher über die Wahl. Ist ein längerer Schaft nötig, hat die SenTix 91 170 mm statt 120 mm.Nachfüllen und LagerungDie Nachfüllöffnung bleibt während Kalibrierung und Messung geöffnet. Ein Tropffläschchen liegt laut WTW-Anleitung bei. Für kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, FlüssigelektrolytSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaPlatindrahtMembranformkegelförmigMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 100 °CMembranwiderstand< 600 MΩ bei 25 °CTemperaturfühlerohneAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdichtKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 61 pH-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Festkabel 1 m mit DIN-Stecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Wer eine andere Ausführung oder mehrere Elektroden braucht, fragt über den Beschaffungsservice an.
WTW SenTix 81 Präzisions-pH-Elektrode, Glasschaft, nachfüllbar, 103642
Für diese Glaselektroden führt WTW eine lange Anwendungsliste: von verdünnten Säuren und Emulsionen über Bier, Milch und Fruchtsaft bis zu Serum und Urin. Die WTW SenTix 81 hat dafür einen Glasschaft, einen nachfüllbaren Flüssigelektrolyten und ein Platindrahtdiaphragma. Sie misst von 0 bis 14 pH bei Probentemperaturen von 0 bis 100 °C. Ein NTC-Temperaturfühler (30 kΩ) ist eingebaut.Platindrahtdiaphragma und KegelmembranDer Schaft aus Glas ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Das Platindrahtdiaphragma sorgt laut WTW für einen optimalen Elektrolytfluss ohne Verstopfen. Die Membran ist kegelförmig, laut WTW stoßfest und leicht zu reinigen. Der Membranwiderstand liegt bei 25 °C unter 600 MΩ. Das Bezugssystem ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbar. Flüssigelektrolyt bedeutet laut WTW schnelle Ansprechzeiten.Typische Einsatzbereiche laut WTWVerdünnte Säuren, Salzlösungen, Emulsionen und SuspensionenKühlwasser, Färbelösungen und GalvanikbäderTrinkwasser, Grundwasser, Schwimmbeckenwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserBoden-, Papier- und Kaffee-ExtraktBier, Limonade, Fruchtsaft, Gemüsesaft, Wein, Mineralwasser, Milch und EssigHaarfarbe, Mundwasser und HaushaltsreinigerEnzymlösungen, Magensaft, Infusionslösungen, proteinhaltige Flüssigkeiten, Serum, Trispuffer-Lösungen und Urin (Pharma, Biologie, Medizin)AnschlussDie SenTix 81 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit wasserdichtem DIN-Stecker (DIN 19262) und einem 4-mm-Bananenstecker für den Fühler. Die Ausführungen dieser Reihe unterscheiden sich nur in Stecker, Kabel und Temperaturfühler, die Messkette selbst ist gleich. Der Eingang des Messgeräts entscheidet daher über die Wahl. Ist ein längerer Schaft nötig, hat die SenTix 91 170 mm statt 120 mm.Nachfüllen und LagerungDie Nachfüllöffnung bleibt während Kalibrierung und Messung geöffnet. Ein Tropffläschchen liegt laut WTW-Anleitung bei. Für kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, FlüssigelektrolytSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaPlatindrahtMembranformkegelförmigMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 100 °CMembranwiderstand< 600 MΩ bei 25 °CTemperaturfühlerNTC 30 kΩAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdicht, und 4-mm-BananensteckerKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 81 pH-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Festkabel 1 m mit DIN- und Bananenstecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Wer eine andere Ausführung oder mehrere Elektroden braucht, fragt über den Beschaffungsservice an.
WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 7, pH 6,865/6,87, PTB/NIST-rückführbare Kalibrierlösung nach DIN 19266-01:2000, ± 0,02 pH, 250 ml, 109120
Eine Elektrode, die im neutralen Bereich falsch kalibriert ist, verschiebt jede nachfolgende Messung, gerade dort, wo pH 7 als Nullpunkt der Skala eine besondere Rolle spielt. Die WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 7 liefert dafür eine rückführbare Referenz: eine Arbeitsreferenzpufferlösung nach DIN 19266-01:2000, PTB/NIST-rückführbar, mit einer Genauigkeit von ± 0,02 pH bei 25 °C. Zusammen mit PL 4 und PL 9 bildet sie den mittleren Punkt einer vollständigen, dokumentierbaren Dreipunkt-Kalibrierung. Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 7: höhere Genauigkeitsklasse als die technische Linie Der entscheidende Unterschied zur „technischen“ WTW-Pufferlösungslinie liegt in der Genauigkeitsklasse und der Rückführbarkeit. Die WTW Technische Pufferlösung pH 7 ist für die tägliche Routinekalibrierung ausgelegt und deckt den Laboralltag zuverlässig ab. Die Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 7 geht einen Schritt weiter: Als Arbeitsreferenzpufferlösung nach DIN 19266-01:2000 ist sie PTB/NIST-rückführbar und mit ± 0,02 pH bei 25 °C spezifiziert. Das macht sie zur passenden Wahl überall dort, wo die Kalibrierung selbst dokumentiert und rückverfolgbar sein muss, etwa in akkreditierten Prüflaboren nach ISO/IEC 17025, in der pharmazeutischen Analytik oder in metrologisch anspruchsvoller Forschung. Puffersystem aus zwei Phosphatsalzen PL 7 basiert auf einer Mischung aus Dinatriumhydrogenphosphat und Kaliumdihydrogenphosphat als Puffersystem und erreicht bei 20 °C einen pH-Wert von 6,87, auf dem Etikett ausgewiesen als pH 6,865 nach DIN beziehungsweise pH 6,87 nach NIST. Die Dichte liegt bei 1,01 g/cm³, der Schmelzpunkt bei -0,3 °C, der Siedepunkt bei 100 °C. Nach CLP-Verordnung ist die Lösung nicht als Gefahrstoff eingestuft und kein Gefahrgut, was Lagerung, Transport und Handhabung im Laboralltag vereinfacht. Jede Flasche trägt eine eigene Chargenkennung mit Ablaufdatum, sodass sich die verwendete Charge jederzeit identifizieren lässt und in der Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems eindeutig nachvollziehbar bleibt. Rückführbarkeit als Teil der Qualitätssicherung Rückführbarkeit bedeutet, dass sich der aufgedruckte pH-Wert über eine lückenlose Kette von Vergleichsmessungen bis zu den nationalen Metrologieinstituten PTB und NIST zurückverfolgen lässt. Für ein Prüflabor, das nach ISO/IEC 17025 akkreditiert ist, ist genau das der Unterschied zwischen einer plausiblen und einer belastbaren Messung: Nicht nur die Elektrode selbst, sondern auch die Referenz, mit der sie kalibriert wurde, muss dokumentiert und nachvollziehbar sein. Gerade der Nullpunkt bei pH 7 wirkt sich auf die gesamte Kalibriergerade aus, weshalb ein rückführbarer Puffer an dieser Stelle besonders wichtig ist. Mit PL 7 lässt sich diese Anforderung über die Chargenkennung abbilden. Lagerung und Handhabung Empfohlen wird die Lagerung im dicht verschlossenen Originalgebinde bei 15 bis 25 °C. Nach TRGS 510 ist die Lösung der Lagerklasse LGK 12 (nicht brennbare Flüssigkeiten) zugeordnet und gilt als nicht wassergefährdend. Da PL 7 weder als Gefahrstoff eingestuft noch als Gefahrgut deklariert ist, entfallen besondere Schutzmaßnahmen beim Öffnen und Dosieren. Für einen sauberen Umgang mit der Referenzlösung empfiehlt sich trotzdem eine Schutzbrille mit Seitenschutz, und das Gebinde sollte nach Gebrauch zügig wieder verschlossen werden, damit sich der Referenzwert durch Verdunstung oder CO2-Aufnahme aus der Luft nicht verschiebt. Typische Einsatzbereiche PL 7 kommt überall dort zum Einsatz, wo die Kalibrierung einer pH-Elektrode nicht nur „passen“, sondern auch dokumentiert nachweisbar sein muss: Zwei- oder Dreipunkt-Kalibrierung von pH-Elektroden im neutralen Messbereich, zusammen mit den WTW-Pufferlösungen PL 4 und PL 9 Nullpunktabgleich der pH-Skala als zentraler Referenzpunkt jeder Kalibrierroutine Rückführbare Kalibrierung in akkreditierten Prüflaboren nach ISO/IEC 17025 Qualitätskontrolle in der Pharma- und Wirkstoffanalytik Kalibrierung vor der Analyse annähernd neutraler Proben, etwa Trinkwasser oder Zellkulturmedien Forschungseinrichtungen mit erhöhten Anforderungen an die Messunsicherheit Bei Pufferlösungen nach DIN 19266-01:2000 ist die Zusammensetzung direkt in der Norm festgelegt. Wird PL 7 zusammen mit PL 4 und PL 9 für eine Dreipunkt-Kalibrierung eingesetzt, deckt das Trio den gesamten praxisrelevanten pH-Bereich von sauer über neutral bis alkalisch mit derselben Genauigkeitsklasse und derselben Rückführbarkeit auf PTB/NIST ab. Das erleichtert die Dokumentation, weil alle drei Kalibrierpunkte auf PTB/NIST rückführbar sind. Technische Details HandelsnamePL 7 PuffersystemDinatriumhydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat pH-Wert bei 20 °C6,87 (Kennzeichnung: pH 6,865 nach DIN / pH 6,87 nach NIST) Genauigkeit± 0,02 pH bei 25 °C RückführbarkeitPTB/NIST NormDIN 19266-01:2000 Dichte bei 20 °C1,01 g/cm³ Schmelzpunkt/Gefrierpunkt-0,3 °C Siedepunkt100 °C Aggregatzustand / Farbe / GeruchFlüssig, farblos, geruchlos Gefahrstoffkennzeichnung (CLP)Nicht eingestuft GefahrgutNein Lagerklasse (TRGS 510)LGK 12 (nicht brennbare Flüssigkeiten) Empfohlene Lagertemperatur15-25 °C Gebindegröße250 ml Lieferumfang 1 Flasche WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 7, 250 ml, mit Chargenkennung und Ablaufdatum Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für die vollständige Dreipunkt-Kalibrierung gibt es zusätzlich die WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösungen PL 4 (pH 4,006/4,01) und PL 9 (pH 9,180/9,18). Wer für die tägliche Routinekalibrierung mit der technischen Genauigkeitsklasse arbeitet, findet in unserem Sortiment die WTW Technische Pufferlösung pH 7 mit demselben pH-Wert. Passende pH-Elektroden für die Kalibrierung finden Sie in unserem Elektroden-Sortiment. Für zusätzliches Zubehör rund um Ihre pH-Messtechnik oder individuelle Beschaffungsanfragen unterstützt Sie unser Beschaffungsservice.
Inhalt: 250 ml (11,60 € / 100 ml)
WTW digitale IDS pH-Elektrode SenTix 940, Kunststoff-Schaft, 1,5 m Festkabel, 103740
Bei einer digitalen IDS-Elektrode liegen die Kalibrierdaten im Sensor und nicht im Messgerät. Laut WTW-Anleitung speichert die Elektronik im Kopf Sensortyp, Seriennummer und die letzten 10 Kalibrierungen. Am angeschlossenen Messgerät gelten damit automatisch die richtige Steilheit und Asymmetrie, und mehrere kalibrierte Sensoren lassen sich an einem Gerät ohne neue Kalibrierung tauschen. Die WTW SenTix 940 hat einen Gel-Elektrolyten und einen Kunststoffschaft.Gel ohne NachfüllenDer Schaft besteht aus PPE/PS, ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Der Gel-Elektrolyt wird nicht nachgefüllt, die Elektrode ist wartungsarm. Das Faserdiaphragma verhindert laut WTW Verstopfungen. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt laut WTW unter 1 GΩ. Gemessen wird von 0 bis 14 pH bei Probentemperaturen von 0 bis 80 °C.Temperatur gleich mit erfasstEin NTC-Temperaturfühler (30 kΩ) ist eingebaut, ein zweiter Fühler im Probengefäß entfällt. Die IDS-Messelektronik arbeitet laut WTW mit einer Genauigkeit von pH ±0,004, ±0,2 mV, ±0,1 °C (jeweils ±1 Digit).Typische Einsatzbereiche laut WTWSchwimmbeckenwasserAbwasser allgemein, Industrieabwasser und GalvanikabwasserGrundwasserSeewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserAnschluss an das MessgerätDie SenTix 940 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1,5 m. Der IDS-Stecker ist eine 4-polige, wasserdichte Steckverbindung mit Verriegelung. Die Ausführungen 940, 940-3 und 940-P haben dieselbe Messkette und unterscheiden sich nur im Anschluss. Welche davon passt, hängt von der Entfernung zwischen Probe und Messgerät ab.LagerungVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. In kurzen Pausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei), über Nacht und länger steckt sie in der damit gefüllten Wässerungskappe. Trocken oder in entionisiertem Wasser gelagert, kann sie laut WTW dauerhaft Schaden nehmen. Ist die Flüssigkeit in der Kappe ausgetrocknet, braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß verkürzen wie bei jeder pH-Messkette die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, digital (IDS), Gel-ElektrolytSchaftmaterialKunststoff (PPE/PS)Schaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytGel, nicht nachfüllbarDiaphragmaFaserMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩTemperaturfühlerNTC 30 kΩ, eingebautGenauigkeit IDS-ElektronikpH ±0,004, ±0,2 mV, ±0,1 °C (jeweils ±1 Digit)AnschlussIDS-Stecker, 4-polig, wasserdicht und verriegelbarKabel1,5 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 940 pH-Messkette mit WässerungskappeBedienungsanleitungFestkabel 1,5 m mit IDS-Stecker, fest an der MessketteRegulatorische InformationenAls Elektrogerät fällt die digitale IDS-Elektrode unter das ElektroG. Der Hersteller Xylem Analytics Germany GmbH (Marke WTW) ist unter der WEEE-Registrierungsnummer DE 29884659 eingetragen. Wie Altgeräte zurückgegeben werden, steht auf der Seite Umwelt und Entsorgung.Zubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l für die Wässerungskappe und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Für andere IDS-Elektroden oder größere Mengen gibt es den Beschaffungsservice.
WTW Technische Pufferlösung TPL 7, pH 7,00, 250 ml, 108802
Bevor eine pH-Elektrode zuverlässige Messwerte liefert, muss sie kalibriert werden, und dafür braucht es eine stabile technische Pufferlösung pH 7. Die WTW Technische Pufferlösung pH 7,00 bildet den neutralen Referenzpunkt bei der 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung, wie sie in Laboren aus Pharma, Industrie, Forschung und Wasseranalytik routinemäßig durchgeführt wird. Sie ist in drei Gebindegrößen von 50 ml bis 1.000 ml erhältlich, je nachdem wie häufig kalibriert wird und wie viele Elektroden im Einsatz sind. Warum regelmäßig kalibrieren Die Glasmembran einer pH-Elektrode verändert sich mit der Zeit, durch Alterung, Ablagerungen oder Temperaturwechsel verschiebt sich die Steilheit der Kennlinie. Ohne regelmäßige Kalibrierung gegen eine bekannte Pufferlösung driften Messwerte langsam ab, ohne dass das auf den ersten Blick auffällt. Eine frische technische Pufferlösung mit definiertem pH-Wert und dokumentierter Genauigkeit ist deshalb Voraussetzung für belastbare Messergebnisse, unabhängig vom verwendeten pH-Meter oder Elektrodentyp. Phosphatpuffer mit dokumentierter Genauigkeit Die technische Pufferlösung pH 7 basiert auf einem Phosphatpuffer aus Dinatriumhydrogenphosphat und Kaliumdihydrogenphosphat. Bei 20 °C liegt der pH-Wert bei 7,00, mit einer Genauigkeit von ± 0,03 pH. Diese enge Toleranz sorgt für eine reproduzierbare Kalibrierung, egal welche Elektrode oder welches Messgerät zum Einsatz kommt. Gerade wenn mehrere Messstellen oder Standorte dieselbe Referenz benötigen, ist eine dokumentierte, konstante Genauigkeit die Grundlage für vergleichbare Ergebnisse. Der neutrale Referenzpunkt der 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung In der Praxis ist pH 7 meist der erste Punkt einer 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung, üblicherweise ergänzt um pH 4 und pH 10. Wer alle drei Pufferstufen im Bestand hat, deckt den für die meisten Anwendungen relevanten Messbereich vollständig ab. Eine reine 1-Punkt-Kalibrierung bei pH 7 zeigt nur, ob der Nullpunkt der Elektrode stimmt, sagt aber nichts über die Steilheit der Kennlinie außerhalb des neutralen Bereichs aus. Für Messungen, die auch im sauren oder alkalischen Bereich verlässlich sein müssen, ist deshalb mindestens ein zweiter Kalibrierpunkt sinnvoll. Dieselbe technische Pufferlösung gibt es außerdem mit pH 4,01 und, in Trace-Qualität, mit pH 10,01. WTW, eine Marke von Xylem Die Pufferlösung stammt von WTW, einer etablierten Marke für pH-Messtechnik und Elektrochemie, die heute Teil von Xylem ist. Viele Labore setzen bereits auf WTW-Messgeräte und -Elektroden, die technische Pufferlösung passt dazu als abgestimmte Kalibrierlösung. Grundsätzlich lässt sich die Pufferlösung aber unabhängig vom Hersteller mit jeder pH-Elektrode und jedem pH-Meter verwenden, die Kalibrierung ist nicht an ein bestimmtes Messgerät gebunden. Gebindegrößen der technischen Pufferlösung pH 7 Wählen Sie oben die passende Gebindegröße: STP 7 als 50-ml-Flasche für den sparsamen Einsatz oder als Ergänzung im Elektrodenkoffer, TPL 7 mit 250 ml für die Laborroutine und TEP 7 mit 1.000 ml für häufigen Kalibrierbedarf oder mehrere Messstellen. ModellVolumen STP 750 ml TPL 7250 ml TEP 71.000 ml Lagerung, Haltbarkeit und Handhabung Die Pufferlösung hat bei 20 °C eine Dichte von 1,01 g/cm³ und einen Schmelzpunkt von -0,3 °C. Ungeöffnet ist sie 3 Jahre haltbar, gelagert bei 15 bis 25 °C. Nach GHS/CLP ist sie nicht eingestuft und kein Gefahrgut, das vereinfacht Lagerung, Handhabung und Versand im Laboralltag deutlich, es sind keine besonderen Gefahrgutauflagen oder Kennzeichnungen zu beachten. Kontamination vermeiden Damit die Kalibrierung über die gesamte Haltbarkeit hinweg zuverlässig bleibt, sollte einmal entnommene Pufferlösung nicht zurück in die Flasche gegossen werden. Bereits kleine Verunreinigungen aus der Messumgebung oder von der Elektrode können den pH-Wert der Restmenge verändern und spätere Kalibrierungen verfälschen. Für den täglichen Gebrauch empfiehlt sich deshalb ein kleines Kalibriergefäß, in das jeweils nur so viel Pufferlösung eingefüllt wird, wie für die aktuelle Kalibrierung benötigt wird. Die Flasche selbst bleibt fest verschlossen zwischen 15 und 25 °C gelagert, damit die dokumentierte Genauigkeit von ± 0,03 pH bis zum Ende der dreijährigen Haltbarkeit erhalten bleibt. Typische Einsatzbereiche Die technische Pufferlösung pH 7 kommt überall dort zum Einsatz, wo pH-Elektroden regelmäßig kalibriert werden müssen: Routinekalibrierung von pH-Elektroden in der Pharma-Qualitätssicherung Wasseranalytik, zum Beispiel bei Trink- und Prozesswasserkontrollen Prozesskontrolle in der Industrie, überall dort, wo pH-Werte im neutralen Bereich überwacht werden Forschung und Lehre, als verlässlicher Referenzpunkt für Messreihen Inbetriebnahme und Funktionsprüfung neuer pH-Elektroden vor dem ersten Einsatz Technische Details PuffersystemDinatriumhydrogenphosphat, Kaliumdihydrogenphosphat (Phosphatpuffer) pH-Wert bei 20 °C7,00 Genauigkeit± 0,03 pH Dichte bei 20 °C1,01 g/cm³ Schmelzpunkt-0,3 °C Haltbarkeit ungeöffnet3 Jahre Lagertemperatur15 bis 25 °C GHS/CLP-Einstufungnicht eingestuft, kein Gefahrgut Lieferumfang 1 Flasche WTW Technische Pufferlösung pH 7,00 in der gewählten Gebindegröße (50 ml, 250 ml oder 1.000 ml) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für die vollständige 3-Punkt-Kalibrierung gibt es dieselbe technische Pufferlösung auch mit pH 4,01 und, in Trace-Qualität, mit pH 10,01 sowie passende pH-Elektroden. Bei größerem Bedarf, individuellen Gebindegrößen oder Fragen zur passenden Kalibrierlösung unterstützt Sie unser Beschaffungsservice gerne.
Inhalt: 250 ml (6,84 € / 100 ml)
WTW SenTix 21 pH-Elektrode Kunststoffschaft, Gel-Elektrolyt, DIN-Stecker, 103631
Eine pH-Messung in Abwasser, Aquarium oder Schwimmbecken soll nicht an einer Nachfüllroutine hängen. Die WTW SenTix 21 hat dafür einen Kunststoffschaft und einen Gel-Elektrolyten, der laut WTW nicht nachgefüllt wird. Die Elektrode ist wartungsarm. Der pH-Messbereich reicht von 0 bis 14, einsetzbar ist sie bei Probentemperaturen von 0 bis 80 °C.Gel-Elektrolyt und FaserdiaphragmaDer Schaft besteht aus PPE/PS, ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt bei 25 °C unter 1 GΩ. Das Faserdiaphragma verhindert laut WTW Verstopfungen. Ein Elektrolytstand, den man kontrollieren oder auffüllen müsste, entfällt. Soll der Elektrolyt dagegen nachfüllbar sein, sind die SenTix 51 und 52 mit Flüssigelektrolyt und Keramikdiaphragma im Kunststoffschaft die Alternative.Anschluss und TemperaturerfassungDie SenTix 21 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit wasserdichtem DIN-Stecker (DIN 19262). Ohne eingebauten Fühler wird die Temperatur am Messgerät eingegeben oder mit einem externen Fühler erfasst. Die Gel-Elektroden dieser Reihe unterscheiden sich in Stecker, Kabellänge und Temperaturfühler. Vor der Bestellung sollte deshalb feststehen, welchen Eingang das Messgerät hat.Typische Einsatzbereiche laut WTWBei der Probenahme am Gewässer, am Beckenrand oder an der Abwasserleitung zählt eine Messkette, die schnell einsatzbereit ist. WTW nennt für diese Reihe folgende Medien:Galvanikabwasser, Industrieabwasser und Abwasser allgemeinAquarium- und SchwimmbeckenwasserGrundwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserHaushaltsreinigerLagerung und PflegeVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. Für kurze Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit demselben Elektrolyten. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Ist die Kappe ausgetrocknet, braucht die Messkette mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, Gel-ElektrolytSchaftmaterialKunststoff (PPE/PS)Schaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytGel, nicht nachfüllbarBezugssystemSilber/SilberchloridDiaphragmaFaserMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩ bei 25 °CTemperaturfühlerohneAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdichtKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 21 pH-Messkette mit WässerungskappeFestkabel 1 m mit DIN-Stecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l für die Wässerungskappe und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Anfragen zu anderen SenTix-Ausführungen oder zu größeren Mengen laufen über unseren Beschaffungsservice.
WTW Technische Pufferlösung TPL 4, pH 4,01, 250 ml, 108800
Am sauren Ende der pH-Skala liefert die technische Pufferlösung pH 4 den zweiten festen Ankerpunkt für die Kalibrierung von pH-Elektroden. Die WTW Technische Pufferlösung pH 4,01 wird zusammen mit pH 7 und pH 10 für die 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung eingesetzt und deckt damit den sauren Messbereich ab, der bei vielen Anwendungen in Industrie, Wasseranalytik und Forschung eine Rolle spielt. Sie steht in drei Gebindegrößen von 50 ml bis 1.000 ml zur Verfügung, sodass sich sowohl der gelegentliche Bedarf im kleinen Labor als auch der regelmäßige Verbrauch bei häufiger Kalibrierung abdecken lässt. Kaliumhydrogenphthalat als Puffersubstanz Als Puffersystem kommt Kaliumhydrogenphthalat zum Einsatz, eine der gängigsten Substanzen für saure Referenzpufferlösungen. Bei 20 °C liegt der pH-Wert bei 4,01, mit einer Genauigkeit von ± 0,03 pH. Diese Toleranz ist eng genug, um auch bei mehreren Elektroden und Messgeräten im Labor vergleichbare, reproduzierbare Kalibrierergebnisse zu erzielen, unabhängig davon, wer im Team die Kalibrierung durchführt. Warum ein saurer Kalibrierpunkt wichtig ist Eine Kalibrierung nur im neutralen Bereich sagt wenig darüber aus, wie präzise eine Elektrode auch außerhalb von pH 7 misst. Weicht die tatsächliche Probe deutlich vom neutralen Bereich ab, wie es bei sauren Prozesslösungen, Lebensmitteln oder Umweltproben häufig der Fall ist, sorgt ein zweiter Kalibrierpunkt bei pH 4 dafür, dass die Steilheit der Elektrode über einen größeren Bereich korrekt erfasst wird. Kombiniert mit pH 7 und pH 10 ergibt sich eine vollständige 3-Punkt-Kalibrierung, die auch bei stark schwankenden Probenwerten verlässliche Messergebnisse liefert. WTW, eine Marke von Xylem Die Pufferlösung stammt von WTW, einer etablierten Marke für pH-Messtechnik und Elektrochemie, die heute Teil von Xylem ist. Viele Labore setzen bereits auf WTW-Messgeräte und -Elektroden, die technische Pufferlösung passt dazu als abgestimmte Kalibrierlösung. Sie lässt sich aber grundsätzlich unabhängig vom Hersteller mit jeder pH-Elektrode und jedem pH-Meter verwenden, die Kalibrierung ist nicht an ein bestimmtes Messgerät gebunden. Gebindegrößen der technischen Pufferlösung pH 4 Wählen Sie oben die passende Gebindegröße: STP 4 als 50-ml-Flasche für den sparsamen Einsatz oder als Ergänzung im Elektrodenkoffer, TPL 4 mit 250 ml für die Laborroutine und TEP 4 mit 1.000 ml für häufigen Kalibrierbedarf oder mehrere Messstellen. ModellVolumen STP 450 ml TPL 4250 ml TEP 41.000 ml Lagerung, Haltbarkeit und Handhabung Die Pufferlösung hat bei 20 °C eine Dichte von 1,01 g/cm³ und einen Schmelzpunkt von -1,6 °C. Ungeöffnet ist sie 3 Jahre haltbar, gelagert bei 15 bis 25 °C. Nach GHS/CLP ist sie nicht eingestuft und kein Gefahrgut, das erleichtert Lagerung, Handhabung und Versand im Laboralltag, ohne zusätzliche Gefahrgutkennzeichnung. Kontamination vermeiden Damit die Kalibrierung über die gesamte Haltbarkeit hinweg zuverlässig bleibt, sollte einmal entnommene Pufferlösung nicht zurück in die Flasche gegossen werden. Bereits kleine Verunreinigungen aus der Messumgebung oder von der Elektrode können den pH-Wert der Restmenge verändern und spätere Kalibrierungen verfälschen, gerade im sauren Bereich reagiert der Phthalatpuffer empfindlich auf fremde Ionen. Für den täglichen Gebrauch empfiehlt sich deshalb ein kleines Kalibriergefäß, in das jeweils nur so viel Pufferlösung eingefüllt wird, wie für die aktuelle Kalibrierung benötigt wird. Die Flasche selbst bleibt fest verschlossen zwischen 15 und 25 °C gelagert, damit die dokumentierte Genauigkeit von ± 0,03 pH bis zum Ende der dreijährigen Haltbarkeit erhalten bleibt. Typische Einsatzbereiche Die technische Pufferlösung pH 4 wird überall dort gebraucht, wo pH-Elektroden auch im sauren Bereich zuverlässig messen müssen, nicht nur bei einer einmaligen Kalibrierung, sondern als fester Bestandteil der laufenden Qualitätssicherung: Saurer Kalibrierpunkt in der industriellen Prozesskontrolle, z. B. bei Reinigungs- und Prozesslösungen Wasseranalytik und Umweltproben mit niedrigem pH-Wert Lebensmittelnahe und getränkebezogene Laboranwendungen mit sauren Proben Forschung und Lehre, als zweiter Referenzpunkt neben pH 7 und pH 10 Inbetriebnahme und Funktionsprüfung neuer pH-Elektroden vor dem ersten Einsatz Technische Details PuffersystemKaliumhydrogenphthalat pH-Wert bei 20 °C4,01 Genauigkeit± 0,03 pH Dichte bei 20 °C1,01 g/cm³ Schmelzpunkt-1,6 °C Haltbarkeit ungeöffnet3 Jahre Lagertemperatur15 bis 25 °C GHS/CLP-Einstufungnicht eingestuft, kein Gefahrgut Lieferumfang 1 Flasche WTW Technische Pufferlösung pH 4,01 in der gewählten Gebindegröße (50 ml, 250 ml oder 1.000 ml) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für die vollständige 3-Punkt-Kalibrierung gibt es dieselbe technische Pufferlösung auch mit pH 7,00 und, in Trace-Qualität, mit pH 10,01 sowie passende pH-Elektroden. Bei größerem Bedarf, individuellen Gebindegrößen oder Fragen zur passenden Kalibrierlösung unterstützt Sie unser Beschaffungsservice gerne.
Inhalt: 250 ml (6,80 € / 100 ml)
WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 4, pH 4,006/4,01, PTB/NIST-rückführbare Kalibrierlösung nach DIN 19266-01:2000, ± 0,02 pH, 250 ml, 109110
Wer in einem akkreditierten Prüflabor, in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle oder in der Forschung eine pH-Elektrode kalibriert, kommt an einer lückenlos rückführbaren Referenz nicht vorbei. Die WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 4 liefert genau das: eine Arbeitsreferenzpufferlösung nach DIN 19266-01:2000, die sowohl zur PTB als auch zu NIST rückführbar ist und bei 25 °C eine Genauigkeit von ± 0,02 pH erreicht. Sie deckt damit den sauren Bereich der pH-Skala ab und bildet gemeinsam mit den WTW-Pufferlösungen PL 7 und PL 9 die Grundlage einer vollständigen, dokumentierbaren Dreipunkt-Kalibrierung. Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 4: höhere Genauigkeitsklasse als die technische Linie Der entscheidende Unterschied zur „technischen“ WTW-Pufferlösungslinie liegt in der Genauigkeitsklasse und der Rückführbarkeit. Technische Pufferlösungen sind für die tägliche Routinekalibrierung von pH-Elektroden ausgelegt und decken den Laboralltag zuverlässig ab. Die Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 4 geht einen Schritt weiter: Als Arbeitsreferenzpufferlösung nach DIN 19266-01:2000 ist sie PTB/NIST-rückführbar und mit ± 0,02 pH bei 25 °C spezifiziert. Das macht sie zur passenden Wahl überall dort, wo die Kalibrierung selbst dokumentiert und rückverfolgbar sein muss, etwa in akkreditierten Prüflaboren nach ISO/IEC 17025, in der pharmazeutischen Analytik oder in metrologisch anspruchsvoller Forschung. Puffersystem Kaliumhydrogenphthalat PL 4 basiert auf Kaliumhydrogenphthalat als Puffersystem und erreicht bei 20 °C einen pH-Wert von 4, auf dem Etikett ausgewiesen als pH 4,006 nach DIN beziehungsweise pH 4,01 nach NIST. Die Dichte liegt bei 1,01 g/cm³, der Schmelzpunkt bei -1,6 °C, der Siedepunkt bei 100 °C. Nach CLP-Verordnung ist die Lösung nicht als Gefahrstoff eingestuft und kein Gefahrgut, was Lagerung, Transport und Handhabung im Laboralltag vereinfacht. Jede Flasche trägt eine eigene Chargenkennung mit Ablaufdatum, sodass sich die verwendete Charge jederzeit identifizieren lässt und in der Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems eindeutig nachvollziehbar bleibt. Rückführbarkeit als Teil der Qualitätssicherung Rückführbarkeit bedeutet, dass sich der aufgedruckte pH-Wert über eine lückenlose Kette von Vergleichsmessungen bis zu den nationalen Metrologieinstituten PTB und NIST zurückverfolgen lässt. Für ein Prüflabor, das nach ISO/IEC 17025 akkreditiert ist, ist genau das der Unterschied zwischen einer plausiblen und einer belastbaren Messung: Nicht nur die Elektrode selbst, sondern auch die Referenz, mit der sie kalibriert wurde, muss dokumentiert und nachvollziehbar sein. Mit PL 4 lässt sich diese Anforderung über die Chargenkennung abbilden. Lagerung und Handhabung Empfohlen wird die Lagerung im dicht verschlossenen Originalgebinde bei 15 bis 25 °C. Nach TRGS 510 ist die Lösung der Lagerklasse LGK 12 (nicht brennbare Flüssigkeiten) zugeordnet, gilt als nicht wassergefährdend und laut Sicherheitsdatenblatt als leicht biologisch abbaubar. Da PL 4 weder als Gefahrstoff eingestuft noch als Gefahrgut deklariert ist, entfallen besondere Schutzmaßnahmen beim Öffnen und Dosieren. Für einen sauberen Umgang mit der Referenzlösung empfiehlt sich trotzdem eine Schutzbrille mit Seitenschutz, und das Gebinde sollte nach Gebrauch zügig wieder verschlossen werden, damit sich der Referenzwert durch Verdunstung oder CO2-Aufnahme aus der Luft nicht verschiebt. Typische Einsatzbereiche PL 4 kommt überall dort zum Einsatz, wo die Kalibrierung einer pH-Elektrode nicht nur „passen“, sondern auch dokumentiert nachweisbar sein muss: Zwei- oder Dreipunkt-Kalibrierung von pH-Elektroden im sauren Messbereich, zusammen mit den WTW-Pufferlösungen PL 7 und PL 9 Rückführbare Kalibrierung in akkreditierten Prüflaboren nach ISO/IEC 17025 Qualitätskontrolle in der Pharma- und Wirkstoffanalytik Kalibrierung vor der Analyse saurer Proben, etwa Fruchtsäfte, Wein oder Bodenextrakte Forschungseinrichtungen mit erhöhten Anforderungen an die Messunsicherheit Bei Pufferlösungen nach DIN 19266-01:2000 ist die Zusammensetzung direkt in der Norm festgelegt. Wird PL 4 zusammen mit PL 7 und PL 9 für eine Dreipunkt-Kalibrierung eingesetzt, deckt das Trio den gesamten praxisrelevanten pH-Bereich von sauer über neutral bis alkalisch mit derselben Genauigkeitsklasse und derselben Rückführbarkeit auf PTB/NIST ab. Das erleichtert die Dokumentation, weil alle drei Kalibrierpunkte auf PTB/NIST rückführbar sind. Technische Details HandelsnamePL 4 PuffersystemKaliumhydrogenphthalat pH-Wert bei 20 °C4 (Kennzeichnung: pH 4,006 nach DIN / pH 4,01 nach NIST) Genauigkeit± 0,02 pH bei 25 °C RückführbarkeitPTB/NIST NormDIN 19266-01:2000 Dichte bei 20 °C1,01 g/cm³ Schmelzpunkt/Gefrierpunkt-1,6 °C Siedepunkt100 °C Aggregatzustand / Farbe / GeruchFlüssig, farblos, geruchlos Gefahrstoffkennzeichnung (CLP)Nicht eingestuft GefahrgutNein Lagerklasse (TRGS 510)LGK 12 (nicht brennbare Flüssigkeiten) Empfohlene Lagertemperatur15-25 °C Gebindegröße250 ml Lieferumfang 1 Flasche WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 4, 250 ml, mit Chargenkennung und Ablaufdatum Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für die vollständige Dreipunkt-Kalibrierung gibt es zusätzlich die WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösungen PL 7 (pH 6,865/6,87) und PL 9 (pH 9,180/9,18). Wer für die tägliche Routinekalibrierung mit der technischen Genauigkeitsklasse arbeitet, findet in unserem Sortiment die WTW Technische Pufferlösung TPL 4 mit demselben pH-Wert. Passende pH-Elektroden für die Kalibrierung finden Sie in unserem Elektroden-Sortiment. Für zusätzliches Zubehör rund um Ihre pH-Messtechnik oder individuelle Beschaffungsanfragen unterstützt Sie unser Beschaffungsservice.
Inhalt: 250 ml (11,60 € / 100 ml)
WTW Technische Pufferlösung TEP 10 Trace, pH 10,01, 1.000 ml, 108703
Für den alkalischen Kalibrierpunkt einer pH-Elektrode braucht es eine technische Pufferlösung pH 10, die die Probe auch bei anspruchsvollen Anwendungen wie der Spurenanalytik möglichst wenig verunreinigt. Die WTW Technische Pufferlösung pH 10,01 Trace ist die spurenmetallarme Ausführung des dritten Kalibrierpunkts, üblicherweise ergänzt um pH 7 und pH 4, und deckt damit die 2- oder 3-Punkt-Kalibrierung im alkalischen Bereich ab. Sie steht in zwei Gebindegrößen zur Verfügung, 250 ml und 1.000 ml, und richtet sich damit sowohl an den laufenden Laborbedarf als auch an Anwendungen mit häufigerer Kalibrierung. Carbonatpuffer in Trace-Qualität Als Puffersystem dient eine Kombination aus Natriumcarbonat und Natriumhydrogencarbonat, ein Carbonatpuffer. Die Bezeichnung „Trace“ steht für eine spurenmetallarme Rezeptur, die besonders dort relevant ist, wo Kalibrierlösungen nicht in Kontakt mit empfindlicher Analytik oder nachgeschalteten Spurenmetallmessungen kommen sollen. Der pH-Wert liegt bei 25 °C bei 10,01, mit einer Genauigkeit von ± 0,03 pH. Referenztemperatur 25 °C Anders als die technischen Pufferlösungen pH 4 und pH 7, die bei 20 °C spezifiziert sind, wird der pH-Wert der Trace-Pufferlösung pH 10,01 bei 25 °C angegeben. Der pH-Wert einer Pufferlösung hängt von der Temperatur ab, deshalb ist die Referenztemperatur angegeben. Für eine korrekte Kalibrierung im alkalischen Bereich lohnt es sich, die Temperatur der Pufferlösung möglichst nah an diesen Referenzwert zu bringen, bevor die Elektrode eingetaucht wird. WTW, eine Marke von Xylem Die Pufferlösung stammt von WTW, einer etablierten Marke für pH-Messtechnik und Elektrochemie, die heute Teil von Xylem ist. Viele Labore setzen bereits auf WTW-Messgeräte und -Elektroden, die technische Pufferlösung passt dazu als abgestimmte Kalibrierlösung. Sie lässt sich aber grundsätzlich unabhängig vom Hersteller mit jeder pH-Elektrode und jedem pH-Meter verwenden, die Kalibrierung ist nicht an ein bestimmtes Messgerät gebunden. Gerade die Trace-Qualität ist ein Merkmal, das über den reinen pH-Wert hinausgeht und sich an Labore richtet, die besonderen Wert auf Reinheit ihrer Kalibrierlösungen legen. Gebindegrößen der technischen Pufferlösung pH 10,01 Trace Wählen Sie oben die passende Gebindegröße: TPL 10 Trace mit 250 ml für die Laborroutine oder TEP 10 Trace mit 1.000 ml für häufigen Kalibrierbedarf oder mehrere Messstellen. Eine 50-ml-Gebindegröße gibt es bei der Trace-Qualität nicht. ModellVolumen TPL 10 Trace250 ml TEP 10 Trace1.000 ml Lagerung, Haltbarkeit und Handhabung Die Pufferlösung hat bei 20 °C eine Dichte von 1,01 g/cm³ und einen Schmelzpunkt von -2,6 °C. Ungeöffnet ist sie 3 Jahre haltbar, gelagert bei 15 bis 25 °C. Nach GHS/CLP ist sie nicht eingestuft und kein Gefahrgut, das erleichtert Lagerung, Handhabung und Versand im Laboralltag, ohne zusätzliche Gefahrgutkennzeichnung. Kontamination vermeiden, gerade bei der Trace-Qualität Bei einer spurenmetallarmen Pufferlösung ist Sauberkeit bei der Handhabung besonders wichtig, sonst geht der Vorteil der Trace-Qualität schnell wieder verloren. Einmal entnommene Pufferlösung sollte deshalb nicht zurück in die Flasche gegossen werden, da bereits kleine Verunreinigungen von der Elektrode oder aus der Messumgebung sowohl den pH-Wert als auch den Spurenmetallgehalt der Restmenge verändern können. Für den täglichen Gebrauch empfiehlt sich ein sauberes, separates Kalibriergefäß, in das jeweils nur so viel Pufferlösung eingefüllt wird, wie für die aktuelle Kalibrierung benötigt wird. Die Flasche selbst bleibt fest verschlossen zwischen 15 und 25 °C gelagert, damit die dokumentierte Genauigkeit von ± 0,03 pH bis zum Ende der dreijährigen Haltbarkeit erhalten bleibt. Typische Einsatzbereiche Die technische Pufferlösung pH 10,01 Trace kommt überall dort zum Einsatz, wo pH-Elektroden im alkalischen Bereich kalibriert werden müssen und ein geringer Spurenmetallgehalt eine Rolle spielt, nicht nur bei einer einmaligen Kalibrierung, sondern als fester Bestandteil der laufenden Qualitätssicherung: Alkalischer Kalibrierpunkt in der Wasser- und Abwasseranalytik Prozesskontrolle bei alkalischen Reinigungs- und Waschlaugen in der Industrie Labore mit angeschlossener Spurenmetallanalytik, wo eine metallarme Kalibrierlösung Kontaminationen vermeidet Forschung und Lehre, als dritter Referenzpunkt neben pH 7 und pH 4 Inbetriebnahme und Funktionsprüfung neuer pH-Elektroden vor dem ersten Einsatz Technische Details PuffersystemNatriumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat (Carbonatpuffer), Trace-Qualität (spurenmetallarm) pH-Wert bei 25 °C10,01 Genauigkeit± 0,03 pH Dichte bei 20 °C1,01 g/cm³ Schmelzpunkt-2,6 °C Haltbarkeit ungeöffnet3 Jahre Lagertemperatur15 bis 25 °C GHS/CLP-Einstufungnicht eingestuft, kein Gefahrgut Lieferumfang 1 Flasche WTW Technische Pufferlösung pH 10,01 Trace in der gewählten Gebindegröße (250 ml oder 1.000 ml) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für die vollständige 3-Punkt-Kalibrierung führen wir dieselbe technische Pufferlösung auch mit pH 7,00 und mit pH 4,01 sowie passende pH-Elektroden. Bei größerem Bedarf, individuellen Gebindegrößen oder Fragen zur passenden Kalibrierlösung unterstützt Sie unser Beschaffungsservice gerne.
Inhalt: 1000 ml (4,60 € / 100 ml)
WTW TFK 150 Temperaturfühler zur automatischen Temperaturkompensation, 1 m Kabel, 102274
Der WTW TFK 150 ist ein Temperaturfühler für pH- oder Redox-Elektroden ohne eigenen Fühler. Er liefert dem Messgerät die Probentemperatur für die automatische Temperaturkompensation.Temperatur bei der MessungBei Redox- und ISE-Messungen wird der Fühler ebenfalls zur Kompensation genutzt. Er gehört wie die Elektrode in die Probe und sollte vor jeder neuen Probe mit abgespült werden.Kabel und SteckerAm Sensor hängt ein 1 m langes Festkabel mit wasserdichtem Stecker. Ob der Temperatureingang des Messgeräts zum TFK 150 passt, klären wir gern vor der Bestellung.Wo der TFK 150 zum Einsatz kommtDer Fühler ist für die automatische Temperaturkompensation bei pH-, Redox- und ISE-Messungen vorgesehen. Daneben dient er als externer Fühler an Leitfähigkeitsmesszellen und am Durchflussgefäß D 300/pH. Die pH-Elektrode SenTix 60 hat keinen eigenen Temperatursensor, ebenso die SenTix 22. Mit Fühler direkt im Schaft gibt es zum Beispiel die SenTix 42.Typische EinsatzbereicheAutomatische Temperaturkompensation bei pH-, Redox- und ISE-MessungExterner Temperaturfühler an Leitfähigkeitsmesszellen und am Durchflussgefäß D 300/pHTechnische DetailsTypTemperaturfühler (NTC) zur automatischen TemperaturkompensationKabel1 m Festkabel mit wasserdichtem SteckerLieferumfang1 WTW TFK 150 Temperaturfühler mit 1 m KabelIndividueller Bedarf & BeschaffungsserviceZu einem Fühler gehört meist eine passende Elektrode, und die richtige Kombination hängt vom Messgerät ab. Unser Beschaffungsservice hilft bei Auswahl und Bestellung.
WTW SenTix ORP Redox-Elektrode mit Platin-Messelement, Flüssigelektrolyt, S7-Steckkopf, 103648
Die WTW SenTix ORP ist eine Redox-Elektrode aus Glas mit S7-Steckkopf für das Labor. Sie misst Redox-Spannungen in mV mit einer Platin-Ronde als Messelement. Der Schaft ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser, das Diaphragma besteht aus Keramik. Der Bezugselektrolyt lässt sich nachfüllen.Messelement und BezugssystemDas Messelement ist eine Platin-Ronde (4 mm), der Bezugselektrolyt KCl 3 mol/l, Ag+-frei. Die Messgröße ist die Spannung in mV, ein pH-Messbereich gehört nicht zu dieser Elektrode. Einsetzbar ist die Messkette bei Probentemperaturen von 0 bis 100 °C. Ein Temperaturfühler ist nicht eingebaut. Die Nachfüllöffnung bleibt während der Messung geöffnet. Für die Argentometrie hat WTW die SenTix Ag im gleichen Schaft.Umrechnung auf die Normal-WasserstoffelektrodeDie gemessene Spannung bezieht sich auf die Ag/AgCl-Bezugselektrode der Messkette. Auf die Normal-Wasserstoffelektrode rechnet man mit UH = UMess + URef um. Für die SenTix ORP nennt die WTW-Anleitung URef = +224 mV bei 0 °C, +207 mV bei 25 °C und +180 mV bei 60 °C. Zur Kontrolle der Messkette ist die Redox-Pufferlösung RH 28 mit UH = 427 mV ebenfalls erhältlich.Typische Einsatzbereiche laut WTWRedox-Messungen im LaborKontrolle der Messkette mit der Redox-Pufferlösung RH 28Anschluss, Lagerung und PflegeVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. Die Messkette hat einen S7-Steckkopf und wird ohne Kabel geliefert. Je nach Messgerät passt eines der WTW-Anschlusskabel AS/DIN (1 m, 108110), AS/DIN-3 (3 m, 108112) oder AS/BNC (1 m, 108114). In kurzen Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt.Technische DetailsTypRedox-Elektrode, analogMesselementPlatin-Ronde (4 mm)MessgrößeSpannung in mVSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmBezugselektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaKeramikTemperaturbereich0 bis 100 °CTemperaturfühlerohneAnschlussS7-SteckkopfKabelohne KabelLieferumfang1 WTW SenTix ORP Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Kein Anschlusskabel im LieferumfangZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Anschlusskabel (AS/DIN, AS/DIN-3, AS/BNC), Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l und die Redox-Pufferlösung RH 28. Anfragen zu weiteren SenTix-Elektroden laufen über den Beschaffungsservice.
WTW analoge pH-Spezialelektrode SenTix H, Schliffdiaphragma, S7-Steckkopf, 103644
Bei der WTW SenTix H stellt der Anwender den Elektrolytausfluss selbst ein: Ein Gewinde am Schliffdiaphragma lässt sich mit dem Spezialschlüssel verstellen, der laut WTW-Anleitung beiliegt. Die analoge Glaselektrode ist nachfüllbar und hat einen S7-Steckkopf. WTW nennt sie für hochalkalische Proben und für Proben mit hoher Salzkonzentration.Verstellbarer Schliff statt festem DiaphragmaDer Schaft aus Glas hat 12 mm Durchmesser, die Membran ist zylindrisch. Der Bezugselektrolyt ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei. Die Nachfüllöffnung bleibt bei Kalibrierung und Messung geöffnet, der Elektrolytpegel liegt dabei mindestens 2 cm über dem Probenpegel. Beim Schliffdiaphragma ist außerdem die Mindesteintauchtiefe zu beachten. Wie weit der Schliff geöffnet wird, bestimmt den Elektrolytausfluss, die Einstellung beschreibt die WTW-Anleitung. Der Membranwiderstand liegt unter 2 GΩ, gemessen wird von 0 bis 14 pH.Typische Einsatzbereiche laut WTWHochalkalische Proben und verdünnte LaugenProben mit hoher SalzkonzentrationEmulsionen und SuspensionenSulfidhaltige FlüssigkeitenKühlwasser, Färbelösungen und GalvanikbäderBleichlaugeAnschluss und AlternativeDie Elektrode wird ohne Kabel geliefert. Je nach Messgerät passt eines der WTW-Anschlusskabel AS/DIN (1 m, 108110), AS/DIN-3 (3 m, 108112) oder AS/BNC (1 m, 108114). Ein Temperaturfühler ist nicht eingebaut, die Temperatur wird am Messgerät eingegeben oder mit einem externen Fühler erfasst. Für ionenarme Medien hat WTW die SenTix HW im gleichen Aufbau.Lagerung und PflegeVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. Für kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, Spezialelektrode mit SchliffSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser170 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaSchliff, verstellbarMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Membranwiderstand< 2 GΩTemperaturbereich0 bis 60 °CEinsatz laut WTWhochalkalische Proben, hohe SalzkonzentrationTemperaturfühlerohneAnschlussS7-SteckkopfKabelohne KabelLieferumfang1 WTW SenTix H pH-Messkette mit WässerungskappeSpezialschlüssel für den Schliff (laut WTW-Anleitung beiliegend)Tropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Kein Anschlusskabel im LieferumfangZubehör und BeschaffungsserviceAnschlusskabel (AS/DIN, AS/DIN-3, AS/BNC), Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l und Pufferlösungen zur Kalibrierung sind ebenfalls erhältlich. Fragen zur passenden Schliffelektrode klärt der Beschaffungsservice.
WTW SenTix 20 Kunststoff-pH-Elektrode mit Gel-Elektrolyt, S7-Steckkopf, 103630
Eine pH-Messung in Abwasser, Aquarium oder Schwimmbecken soll nicht an einer Nachfüllroutine hängen. Die WTW SenTix 20 hat dafür einen Kunststoffschaft und einen Gel-Elektrolyten, der laut WTW nicht nachgefüllt wird. Die Elektrode ist wartungsarm. Der pH-Messbereich reicht von 0 bis 14, einsetzbar ist sie bei Probentemperaturen von 0 bis 80 °C.Gel-Elektrolyt und FaserdiaphragmaDer Schaft besteht aus PPE/PS, ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt bei 25 °C unter 1 GΩ. Das Faserdiaphragma verhindert laut WTW Verstopfungen. Ein Elektrolytstand, den man kontrollieren oder auffüllen müsste, entfällt. Soll der Elektrolyt dagegen nachfüllbar sein, sind die SenTix 51 und 52 mit Flüssigelektrolyt und Keramikdiaphragma im Kunststoffschaft die Alternative.Anschluss und TemperaturerfassungDie SenTix 20 hat einen S7-Steckkopf und wird ohne Kabel geliefert. Je nach Messgerät passt eines der WTW-Anschlusskabel AS/DIN (1 m, 108110), AS/DIN-3 (3 m, 108112) oder AS/BNC (1 m, 108114). Ohne eingebauten Fühler wird die Temperatur am Messgerät eingegeben oder mit einem externen Fühler erfasst. Die Gel-Elektroden dieser Reihe unterscheiden sich in Stecker, Kabellänge und Temperaturfühler. Vor der Bestellung sollte deshalb feststehen, welchen Eingang das Messgerät hat.Typische Einsatzbereiche laut WTWBei der Probenahme am Gewässer, am Beckenrand oder an der Abwasserleitung zählt eine Messkette, die schnell einsatzbereit ist. WTW nennt für diese Reihe folgende Medien:Galvanikabwasser, Industrieabwasser und Abwasser allgemeinAquarium- und SchwimmbeckenwasserGrundwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserHaushaltsreinigerLagerung und PflegeVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. Für kurze Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit demselben Elektrolyten. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Ist die Kappe ausgetrocknet, braucht die Messkette mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, Gel-ElektrolytSchaftmaterialKunststoff (PPE/PS)Schaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytGel, nicht nachfüllbarBezugssystemSilber/SilberchloridDiaphragmaFaserMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩ bei 25 °CTemperaturfühlerohneAnschlussS7-SteckkopfKabelohne KabelLieferumfang1 WTW SenTix 20 pH-Messkette mit WässerungskappeKein Anschlusskabel im LieferumfangZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Anschlusskabel (AS/DIN, AS/DIN-3, AS/BNC), Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l für die Wässerungskappe und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Anfragen zu anderen SenTix-Ausführungen oder zu größeren Mengen laufen über unseren Beschaffungsservice.
WTW SenTix 51 pH-Elektrode mit Flüssigelektrolyt und Temperaturfühler, Kunststoffschaft, 1 m Kabel, 103651
Ein Kunststoffschaft muss nicht heißen, dass der Elektrolyt fest verbaut ist. Die WTW SenTix 51 ist eine pH-Elektrode mit Kunststoffschaft, flüssigem Bezugselektrolyten und eingebautem Temperaturfühler. Der Elektrolyt lässt sich nachfüllen. Als Einsatz nennt WTW den Feld- und den Laboralltag, vom Trinkwasser über Mineralwasser und Fruchtsaft bis zum Aquarium.Nachfüllbar mit KeramikdiaphragmaDer Bezugselektrolyt ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei. Die Nachfüllöffnung bleibt bei Kalibrierung und Messung geöffnet. Ein Tropffläschchen zum Nachfüllen liegt laut WTW-Anleitung bei. Flüssigelektrolyt bedeutet laut WTW schnelle Ansprechzeiten, das Diaphragma besteht aus Keramik. Der Schaft ist 120 mm lang, hat 12 mm Durchmesser und besteht laut WTW aus Kunststoff. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt bei 25 °C unter 1 GΩ. Gemessen wird von 0 bis 14 pH bei 0 bis 80 °C.Temperaturfühler und SteckerDie SenTix 51 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit wasserdichtem DIN-Stecker (DIN 19262). Der eingebaute NTC-Fühler (30 kΩ) erfasst die Probentemperatur für die Temperaturkompensation. Der Fühler hängt am 4-mm-Bananenstecker.Lagerung und PflegeFür kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Wann eine andere SenTix besser passtWer nicht nachfüllen möchte, arbeitet mit den Gel-Elektroden SenTix 41 und 42, die denselben Fühler und Schaft haben. Für Proben bis 100 °C kommt ein Glasschaft in Frage, etwa die SenTix 81 und 82 mit Platindrahtdiaphragma.Typische Einsatzbereiche laut WTWTrinkwasser und MineralwasserFruchtsaft, Gemüsesaft und WeinAquarium- und SchwimmbeckenwasserSeewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserTechnische DetailsTyppH-Elektrode, analog, FlüssigelektrolytSchaftmaterialKunststoffSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaKeramikMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩ bei 25 °CTemperaturfühlerNTC 30 kΩ, eingebautAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdicht, und 4-mm-BananensteckerKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 51 pH-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Festkabel 1 m, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceReferenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pufferlösungen zur Kalibrierung sind ebenfalls erhältlich. Für andere Ausführungen oder größere Stückzahlen ist der Beschaffungsservice der kürzeste Weg.
WTW SenTix Sur pH-Oberflächenelektrode mit flacher Membran, Glasschaft, S7-Steckkopf, 103646
Eine flache Membran misst nicht in der Probe, sondern auf ihr. Die WTW SenTix Sur ist eine pH-Oberflächenelektrode für feuchte Proben wie Leder, Papier und Haut. Die Membran ist flach und laut WTW stoßfest. Der Schaft ist aus Glas, 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Der Messbereich liegt bei 2 bis 13 pH, die Probentemperatur darf 0 bis 50 °C betragen.Flachmembran und RingspaltDie flache Membran liegt auf der Probenoberfläche auf. Als Diaphragma dient ein Ringspalt, ein offenes Diaphragma, das laut WTW unempfindlich gegen Verschmutzung und leicht zu reinigen ist. Der Bezugselektrolyt ist ein Polymer (Referid). Die Elektrode ist wartungsarm und wird nicht nachgefüllt. Der Membranwiderstand liegt unter 1 GΩ.Typische Einsatzbereiche laut WTWOberflächenmessungen auf feuchten Proben sind die Hauptaufgabe. WTW nennt außerdem Anwendungen in Kosmetik, Pharmazie und Biologie.LederPapierHautWann eine andere SenTix besser passtSoll die Elektrode in die Probe eindringen, etwa in Käse, Cremes oder Zahnpasta, hat WTW die SenTix Sp mit Speermembran und demselben Messbereich von 2 bis 13 pH. Für flüssige Proben im Becherglas gibt es die Glaselektroden mit Flüssigelektrolyt, zum Beispiel die SenTix 60 mit 0 bis 14 pH.Anschluss und TemperaturDie SenTix Sur hat einen S7-Steckkopf und wird ohne Kabel geliefert. Je nach Messgerät passt eines der WTW-Anschlusskabel AS/DIN (1 m, 108110), AS/DIN-3 (3 m, 108112) oder AS/BNC (1 m, 108114). Ein Temperaturfühler ist nicht eingebaut. Der Temperaturbereich endet bei 50 °C, bei warmen Proben ist das zu beachten.Lagerung und PflegeIn Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit demselben Elektrolyten. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Ist die Kappe ausgetrocknet, braucht die Messkette mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Oberflächenelektrode, analogSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytPolymer (Referid), nicht nachfüllbarDiaphragmaRingspaltMembranformflachMessbereich pH2 bis 13Temperaturbereich0 bis 50 °CMembranwiderstand< 1 GΩTemperaturfühlerohneAnschlussS7-SteckkopfKabelohne KabelLieferumfang1 WTW SenTix Sur pH-Messkette mit WässerungskappeKein Anschlusskabel im LieferumfangZubehör und BeschaffungsserviceAnschlusskabel (AS/DIN, AS/DIN-3, AS/BNC), Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l und Pufferlösungen zur Kalibrierung sind ebenfalls erhältlich. Weitere Fragen zu Oberflächenmessungen klärt der Beschaffungsservice.
WTW TFK 325 Temperaturfühler für wässrige Lösungen, 1 m Kabel, 102280
Der pH-Wert einer Probe hängt von ihrer Temperatur ab, und Elektroden ohne eigenen Fühler zeigen diese Temperatur nicht an. Dafür ist der WTW TFK 325 gedacht. Er erfasst die Temperatur in wässrigen Lösungen und gibt sie an das Messgerät weiter, das damit automatisch kompensiert.Warum der Fühler nötig istDie Steilheit einer pH-Messkette ändert sich mit der Temperatur. Ein Messgerät kann diesen Einfluss nur ausgleichen, wenn es die Probentemperatur kennt. Die Temperatur der Probe sollte deshalb dort gemessen werden, wo auch die Elektrode steht, und der Fühler gehört mit in die Probe.Aufbau und AnschlussDer Fühler hat ein 1 m langes Festkabel mit wasserdichtem Stecker, ein Kabel muss also nicht dazugekauft werden. Ob der Temperatureingang des Messgeräts zum TFK 325 passt, sollte vor der Bestellung geklärt werden.Für Elektroden ohne eigenen TemperaturfühlerDie automatische Temperaturkompensation wird bei pH-, Redox- und ISE-Messungen genutzt. Die SenTix 62 ist zum Beispiel eine Glaselektrode ohne Temperatursensor. Auch die Redox-Elektrode SenTix ORP hat keinen Fühler. Aus derselben Fühlerreihe gibt es außerdem den TFK 150.Typische EinsatzbereicheAutomatische Temperaturkompensation bei pH-, Redox- und ISE-Messung in wässrigen LösungenExterner Temperaturfühler an Leitfähigkeitsmesszellen und am Durchflussgefäß D 300/pHTechnische DetailsTypTemperaturfühler (NTC) zur automatischen TemperaturkompensationEinsatzmediumwässrige LösungenKabel1 m Festkabel mit wasserdichtem SteckerLieferumfang1 WTW TFK 325 Temperaturfühler mit 1 m KabelIndividueller Bedarf & BeschaffungsserviceOb der Temperatureingang Ihres Messgeräts zum TFK 325 passt, lässt sich vor der Bestellung klären. Fragen dazu und zu passenden pH-Elektroden gehen an unseren Beschaffungsservice.
WTW SenTix 52 pH-Elektrode mit Flüssigelektrolyt und Temperaturfühler, Kunststoffschaft, BNC-Stecker, 1 m Kabel, 103652
Ein Kunststoffschaft muss nicht heißen, dass der Elektrolyt fest verbaut ist. Die WTW SenTix 52 ist eine pH-Elektrode mit Kunststoffschaft, flüssigem Bezugselektrolyten und eingebautem Temperaturfühler. Der Elektrolyt lässt sich nachfüllen. Als Einsatz nennt WTW den Feld- und den Laboralltag, vom Trinkwasser über Mineralwasser und Fruchtsaft bis zum Aquarium.Nachfüllbar mit KeramikdiaphragmaDer Bezugselektrolyt ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei. Die Nachfüllöffnung bleibt bei Kalibrierung und Messung geöffnet. Ein Tropffläschchen zum Nachfüllen liegt laut WTW-Anleitung bei. Flüssigelektrolyt bedeutet laut WTW schnelle Ansprechzeiten, das Diaphragma besteht aus Keramik. Der Schaft ist 120 mm lang, hat 12 mm Durchmesser und ist je nach WTW-Quelle als Polyamid oder allgemein als Kunststoff beschrieben. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt bei 25 °C unter 1 GΩ. Gemessen wird von 0 bis 14 pH bei 0 bis 80 °C.Temperaturfühler und SteckerDie SenTix 52 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit BNC-Stecker. Der eingebaute NTC-Fühler (30 kΩ) erfasst die Probentemperatur für die Temperaturkompensation. Der Fühler hängt am 4-mm-Bananenstecker.Lagerung und PflegeFür kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Wann eine andere SenTix besser passtWer nicht nachfüllen möchte, arbeitet mit den Gel-Elektroden SenTix 41 und 42, die denselben Fühler und Schaft haben. Für Proben bis 100 °C kommt ein Glasschaft in Frage, etwa die SenTix 81 und 82 mit Platindrahtdiaphragma.Typische Einsatzbereiche laut WTWTrinkwasser und MineralwasserFruchtsaft, Gemüsesaft und WeinAquarium- und SchwimmbeckenwasserSeewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserTechnische DetailsTyppH-Elektrode, analog, FlüssigelektrolytSchaftmaterialKunststoffSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaKeramikMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩ bei 25 °CTemperaturfühlerNTC 30 kΩ, eingebautAnschlussBNC-Stecker und 4-mm-BananensteckerKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 52 pH-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Festkabel 1 m, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceReferenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pufferlösungen zur Kalibrierung sind ebenfalls erhältlich. Für andere Ausführungen oder größere Stückzahlen ist der Beschaffungsservice der kürzeste Weg.
WTW SenTix 62 Glas-pH-Elektrode mit Flüssigelektrolyt, nachfüllbar, BNC, 1 m Kabel, 103641
Für diese Glaselektroden führt WTW eine lange Anwendungsliste: von verdünnten Säuren und Emulsionen über Bier, Milch und Fruchtsaft bis zu Serum und Urin. Die WTW SenTix 62 hat dafür einen Glasschaft, einen nachfüllbaren Flüssigelektrolyten und ein Platindrahtdiaphragma. Sie misst von 0 bis 14 pH bei Probentemperaturen von 0 bis 100 °C. Ohne eingebauten Fühler wird die Temperatur am Messgerät eingegeben oder mit einem externen Fühler erfasst.Platindrahtdiaphragma und KegelmembranDer Schaft aus Glas ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Das Platindrahtdiaphragma sorgt laut WTW für einen optimalen Elektrolytfluss ohne Verstopfen. Die Membran ist kegelförmig, laut WTW stoßfest und leicht zu reinigen. Der Membranwiderstand liegt bei 25 °C unter 600 MΩ. Das Bezugssystem ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbar. Flüssigelektrolyt bedeutet laut WTW schnelle Ansprechzeiten.Typische Einsatzbereiche laut WTWVerdünnte Säuren, Salzlösungen, Emulsionen und SuspensionenKühlwasser, Färbelösungen und GalvanikbäderTrinkwasser, Grundwasser, Schwimmbeckenwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserBoden-, Papier- und Kaffee-ExtraktBier, Limonade, Fruchtsaft, Gemüsesaft, Wein, Mineralwasser, Milch und EssigHaarfarbe, Mundwasser und HaushaltsreinigerEnzymlösungen, Magensaft, Infusionslösungen, proteinhaltige Flüssigkeiten, Serum, Trispuffer-Lösungen und Urin (Pharma, Biologie, Medizin)AnschlussDie SenTix 62 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1 m mit BNC-Stecker. Die Ausführungen dieser Reihe unterscheiden sich nur in Stecker, Kabel und Temperaturfühler, die Messkette selbst ist gleich. Der Eingang des Messgeräts entscheidet daher über die Wahl. Ist ein längerer Schaft nötig, hat die SenTix 91 170 mm statt 120 mm.Nachfüllen und LagerungDie Nachfüllöffnung bleibt während Kalibrierung und Messung geöffnet. Ein Tropffläschchen liegt laut WTW-Anleitung bei. Für kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, FlüssigelektrolytSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaPlatindrahtMembranformkegelförmigMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 100 °CMembranwiderstand< 600 MΩ bei 25 °CTemperaturfühlerohneAnschlussBNC-SteckerKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 62 pH-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Festkabel 1 m mit BNC-Stecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Wer eine andere Ausführung oder mehrere Elektroden braucht, fragt über den Beschaffungsservice an.
WTW SenTix 60 Glas-pH-Elektrode mit Flüssigelektrolyt, S7-Steckkopf, 120 mm, 103639
Für diese Glaselektroden führt WTW eine lange Anwendungsliste: von verdünnten Säuren und Emulsionen über Bier, Milch und Fruchtsaft bis zu Serum und Urin. Die WTW SenTix 60 hat dafür einen Glasschaft, einen nachfüllbaren Flüssigelektrolyten und ein Platindrahtdiaphragma. Sie misst von 0 bis 14 pH bei Probentemperaturen von 0 bis 100 °C. Ohne eingebauten Fühler wird die Temperatur am Messgerät eingegeben oder mit einem externen Fühler erfasst.Platindrahtdiaphragma und KegelmembranDer Schaft aus Glas ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Das Platindrahtdiaphragma sorgt laut WTW für einen optimalen Elektrolytfluss ohne Verstopfen. Die Membran ist kegelförmig, laut WTW stoßfest und leicht zu reinigen. Der Membranwiderstand liegt bei 25 °C unter 600 MΩ. Das Bezugssystem ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbar. Flüssigelektrolyt bedeutet laut WTW schnelle Ansprechzeiten.Typische Einsatzbereiche laut WTWVerdünnte Säuren, Salzlösungen, Emulsionen und SuspensionenKühlwasser, Färbelösungen und GalvanikbäderTrinkwasser, Grundwasser, Schwimmbeckenwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserBoden-, Papier- und Kaffee-ExtraktBier, Limonade, Fruchtsaft, Gemüsesaft, Wein, Mineralwasser, Milch und EssigHaarfarbe, Mundwasser und HaushaltsreinigerEnzymlösungen, Magensaft, Infusionslösungen, proteinhaltige Flüssigkeiten, Serum, Trispuffer-Lösungen und Urin (Pharma, Biologie, Medizin)AnschlussDie SenTix 60 hat einen S7-Steckkopf und wird ohne Kabel geliefert. Je nach Messgerät passt eines der WTW-Anschlusskabel AS/DIN (1 m, 108110), AS/DIN-3 (3 m, 108112) oder AS/BNC (1 m, 108114). Die Ausführungen dieser Reihe unterscheiden sich nur in Stecker, Kabel und Temperaturfühler, die Messkette selbst ist gleich. Der Eingang des Messgeräts entscheidet daher über die Wahl. Ist ein längerer Schaft nötig, hat die SenTix 91 170 mm statt 120 mm.Nachfüllen und LagerungDie Nachfüllöffnung bleibt während Kalibrierung und Messung geöffnet. Ein Tropffläschchen liegt laut WTW-Anleitung bei. Für kurze Messpausen taucht die Messkette bei geöffneter Nachfüllöffnung in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit Referenzelektrolyt, bei geschlossener Nachfüllöffnung. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann die Messkette laut WTW dauerhaft schädigen. Nach dem Austrocknen der Kappe braucht sie mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, FlüssigelektrolytSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarDiaphragmaPlatindrahtMembranformkegelförmigMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 100 °CMembranwiderstand< 600 MΩ bei 25 °CTemperaturfühlerohneAnschlussS7-SteckkopfKabelohne KabelLieferumfang1 WTW SenTix 60 pH-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)Kein Anschlusskabel im LieferumfangZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Anschlusskabel (AS/DIN, AS/DIN-3, AS/BNC), Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Wer eine andere Ausführung oder mehrere Elektroden braucht, fragt über den Beschaffungsservice an.
WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 9, pH 9,180/9,18, PTB/NIST-rückführbare Kalibrierlösung nach DIN 19266-01:2000, ± 0,02 pH, 250 ml, 109130
Im alkalischen Messbereich braucht eine pH-Elektrode denselben rückführbaren Kalibrierpunkt wie im sauren und neutralen Bereich. Die WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 9 liefert dafür eine Arbeitsreferenzpufferlösung nach DIN 19266-01:2000, PTB/NIST-rückführbar, mit einer Genauigkeit von ± 0,02 pH bei 25 °C. Sie ergänzt damit PL 4 und PL 7 im dritten Punkt der Dreipunkt-Kalibrierung. Anders als bei den beiden anderen Stufen der Reihe ist bei PL 9 zusätzlich eine Gefahrstoffkennzeichnung zu beachten, siehe dazu den eigenen Abschnitt weiter unten. Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 9: höhere Genauigkeitsklasse als die technische Linie Der entscheidende Unterschied zur „technischen“ WTW-Pufferlösungslinie liegt in der Genauigkeitsklasse und der Rückführbarkeit. Technische Pufferlösungen sind für die tägliche Routinekalibrierung ausgelegt und decken den Laboralltag zuverlässig ab. Die Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 9 geht einen Schritt weiter: Als Arbeitsreferenzpufferlösung nach DIN 19266-01:2000 ist sie PTB/NIST-rückführbar und mit ± 0,02 pH bei 25 °C spezifiziert. Das macht sie zur passenden Wahl überall dort, wo die Kalibrierung selbst dokumentiert und rückverfolgbar sein muss, etwa in akkreditierten Prüflaboren nach ISO/IEC 17025, in der pharmazeutischen Analytik oder in metrologisch anspruchsvoller Forschung. Rückführbarkeit als Teil der Qualitätssicherung Rückführbarkeit bedeutet, dass sich der aufgedruckte pH-Wert über eine lückenlose Kette von Vergleichsmessungen bis zu den nationalen Metrologieinstituten PTB und NIST zurückverfolgen lässt. Für ein Prüflabor, das nach ISO/IEC 17025 akkreditiert ist, ist genau das der Unterschied zwischen einer plausiblen und einer belastbaren Messung: Nicht nur die Elektrode selbst, sondern auch die Referenz, mit der sie kalibriert wurde, muss dokumentiert und nachvollziehbar sein. Mit PL 9 lässt sich diese Anforderung über die Chargenkennung abbilden. Puffersystem Dinatriumtetraborat-Dekahydrat (Borax) PL 9 basiert auf Dinatriumtetraborat-Dekahydrat (Borax, CAS 1303-96-4, Anteil 0,3-<1 % im Gemisch) als Puffersystem und erreicht bei 20 °C einen pH-Wert von 9,18, auf dem Etikett ausgewiesen als pH 9,180 nach DIN beziehungsweise pH 9,18 nach NIST. Die Dichte liegt bei 1 g/cm³, der Schmelzpunkt bei 0 °C, der Siedepunkt bei 100 °C, die dynamische Viskosität bei 20 °C bei 0,952 mPas. Jede Flasche trägt eine eigene Chargenkennung mit Ablaufdatum, sodass sich die verwendete Charge jederzeit identifizieren lässt und in der Dokumentation eines Qualitätsmanagementsystems eindeutig nachvollziehbar bleibt. Gefahrstoffkennzeichnung nach GHS/CLP Anders als PL 4 und PL 7 ist PL 9 aufgrund des enthaltenen Dinatriumtetraboratdecahydrats gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 als Repr. 1B eingestuft. Die Kennzeichnung umfasst das Gefahrenpiktogramm GHS08, das Signalwort „Gefahr“ und den Gefahrenhinweis H360FD: „Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann das Kind im Mutterleib schädigen.“ Sicherheitshinweise: P280 (Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen), P308+P313 (bei Exposition oder falls betroffen: ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen) und P405 (unter Verschluss aufbewahren). Der gefahrbestimmende Inhaltsstoff Dinatriumtetraboratdecahydrat (CAS 1303-96-4) ist zudem als besonders besorgniserregender Stoff (SVHC) gemäß REACH Artikel 57 gelistet, allerdings nur in einem Anteil von 0,3 bis unter 1 Prozent im Gemisch enthalten. Das Produkt ist ausschließlich für gewerbliche Anwender bestimmt. Vor der Verwendung ist das Sicherheitsdatenblatt zu beachten, insbesondere die Hinweise zu Schutzausrüstung und Erste-Hilfe-Maßnahmen. Lagerung und Handhabung Empfohlen wird die Lagerung im dicht verschlossenen Originalgebinde bei 15 bis 25 °C, unter Verschluss gemäß P405. Nach TRGS 510 ist die Lösung der Lagerklasse LGK 6.1D zugeordnet, abweichend von der Lagerklasse LGK 12 der unklassifizierten PL 4 und PL 7. Für die Handhabung empfiehlt das Sicherheitsdatenblatt Schutzhandschuhe aus Nitrilkautschuk mit einer Materialstärke von mindestens 0,11 mm und einer Durchbruchzeit von 480 Minuten sowie eine Schutzbrille mit Seitenschutz. Atemschutz ist nur bei Aerosol- oder Nebelbildung erforderlich. Das Produkt ist nicht brennbar und nach den einschlägigen Transportvorschriften (ADR/RID/ADN/IMDG/IATA) kein Gefahrgut. Typische Einsatzbereiche PL 9 kommt überall dort zum Einsatz, wo die Kalibrierung einer pH-Elektrode im alkalischen Bereich nicht nur „passen“, sondern auch dokumentiert nachweisbar sein muss: Zwei- oder Dreipunkt-Kalibrierung von pH-Elektroden im alkalischen Messbereich, zusammen mit den WTW-Pufferlösungen PL 4 und PL 7 Rückführbare Kalibrierung in akkreditierten Prüflaboren nach ISO/IEC 17025 Qualitätskontrolle in der Pharma- und Wirkstoffanalytik Kalibrierung vor der Analyse alkalischer Proben, etwa Reinigungslösungen oder bestimmter Prozesswässer Forschungseinrichtungen mit erhöhten Anforderungen an die Messunsicherheit Bei Pufferlösungen nach DIN 19266-01:2000 ist die Zusammensetzung direkt in der Norm festgelegt. Wird PL 9 zusammen mit PL 4 und PL 7 für eine Dreipunkt-Kalibrierung eingesetzt, deckt das Trio den gesamten praxisrelevanten pH-Bereich von sauer über neutral bis alkalisch mit derselben Genauigkeitsklasse und derselben Rückführbarkeit auf PTB/NIST ab. Da PL 9 als einzige der drei Stufen als Gefahrstoff gekennzeichnet ist, sollte beim gemeinsamen Bestellen und Lagern des Kalibriersets auf die abweichende Lagerklasse LGK 6.1D geachtet werden. Technische Details HandelsnamePL 9 PuffersystemDinatriumtetraborat-Dekahydrat (Borax), CAS 1303-96-4, Anteil 0,3-<1 % pH-Wert bei 20 °C9,18 (Kennzeichnung: pH 9,180 nach DIN / pH 9,18 nach NIST) Genauigkeit± 0,02 pH bei 25 °C RückführbarkeitPTB/NIST NormDIN 19266-01:2000 Dichte bei 20 °C1 g/cm³ Schmelzpunkt/Gefrierpunkt0 °C Siedepunkt100 °C Dynamische Viskosität bei 20 °C0,952 mPas Aggregatzustand / Farbe / GeruchFlüssig, farblos, geruchlos Einstufung (CLP)Repr. 1B GefahrenpiktogrammGHS08 SignalwortGefahr Gefahrenhinweis (H-Satz)H360FD: Kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Kann das Kind im Mutterleib schädigen. Sicherheitshinweise (P-Sätze)P280, P308+P313, P405 SVHC-Listung (REACH Art. 57)Ja, Dinatriumtetraboratdecahydrat, CAS 1303-96-4 GefahrgutNein Lagerklasse (TRGS 510)LGK 6.1D Empfohlene Lagertemperatur15-25 °C Gebindegröße250 ml Lieferumfang 1 Flasche WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösung PL 9, 250 ml, mit Chargenkennung und Ablaufdatum Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für die vollständige Dreipunkt-Kalibrierung gibt es zusätzlich die WTW Standard (DIN/NIST) Pufferlösungen PL 4 (pH 4,006/4,01) und PL 7 (pH 6,865/6,87). Für den alkalischen Bereich der technischen Genauigkeitsklasse gibt es außerdem die WTW Technische Pufferlösung TPL 10 Trace (pH 10,01). Passende pH-Elektroden für die Kalibrierung finden Sie in unserem Elektroden-Sortiment. Für zusätzliches Zubehör rund um Ihre pH-Messtechnik oder individuelle Beschaffungsanfragen unterstützt Sie unser Beschaffungsservice.
Inhalt: 250 ml (11,60 € / 100 ml)
WTW SenTix 41-3 Kunststoff-pH-Elektrode mit Gel-Elektrolyt und Temperaturfühler, 3 m Kabel, 103636
Eine pH-Messung in Abwasser, Aquarium oder Schwimmbecken soll nicht an einer Nachfüllroutine hängen. Die WTW SenTix 41-3 hat dafür einen Kunststoffschaft und einen Gel-Elektrolyten, der laut WTW nicht nachgefüllt wird. Die Elektrode ist wartungsarm. Der pH-Messbereich reicht von 0 bis 14, einsetzbar ist sie bei Probentemperaturen von 0 bis 80 °C.Gel-Elektrolyt und FaserdiaphragmaDer Schaft besteht aus PPE/PS, ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Die Membran ist zylindrisch, ihr Widerstand liegt bei 25 °C unter 1 GΩ. Das Faserdiaphragma verhindert laut WTW Verstopfungen. Ein Elektrolytstand, den man kontrollieren oder auffüllen müsste, entfällt. Soll der Elektrolyt dagegen nachfüllbar sein, sind die SenTix 51 und 52 mit Flüssigelektrolyt und Keramikdiaphragma im Kunststoffschaft die Alternative.Anschluss und TemperaturerfassungDie SenTix 41-3 hat ein fest angebrachtes Kabel von 3 m mit wasserdichtem DIN-Stecker (DIN 19262). Ein NTC-Temperaturfühler (30 kΩ) ist eingebaut und erfasst die Probentemperatur; er hängt am 4-mm-Bananenstecker. Die Gel-Elektroden dieser Reihe unterscheiden sich in Stecker, Kabellänge und Temperaturfühler. Vor der Bestellung sollte deshalb feststehen, welchen Eingang das Messgerät hat.Typische Einsatzbereiche laut WTWBei der Probenahme am Gewässer, am Beckenrand oder an der Abwasserleitung zählt eine Messkette, die schnell einsatzbereit ist. WTW nennt für diese Reihe folgende Medien:Galvanikabwasser, Industrieabwasser und Abwasser allgemeinAquarium- und SchwimmbeckenwasserGrundwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserHaushaltsreinigerLagerung und PflegeVor der ersten Messung wird die Wässerungskappe abgezogen, Gasblasen hinter der Membran entfernt man durch Schütteln. Für kurze Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit demselben Elektrolyten. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Ist die Kappe ausgetrocknet, braucht die Messkette mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, Gel-ElektrolytSchaftmaterialKunststoff (PPE/PS)Schaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytGel, nicht nachfüllbarBezugssystemSilber/SilberchloridDiaphragmaFaserMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich0 bis 80 °CMembranwiderstand< 1 GΩ bei 25 °CTemperaturfühlerNTC 30 kΩAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdicht, und 4-mm-BananensteckerKabel3 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix 41-3 pH-Messkette mit WässerungskappeFestkabel 3 m mit DIN- und Bananenstecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l für die Wässerungskappe und Pufferlösungen zur Kalibrierung. Anfragen zu anderen SenTix-Ausführungen oder zu größeren Mengen laufen über unseren Beschaffungsservice.
WTW digitale IDS Redox-Elektrode SenTix ORP-T 900, Glasschaft, 1,5 m Festkabel, 103791
Eine Redox-Elektrode liefert keinen pH-Wert, sondern eine Spannung in mV. Die WTW SenTix ORP-T 900 misst im Bereich von -1250,0 bis +1250,0 mV und hat dafür ein Platin-Messelement (Ronde, 4 mm) im Glasschaft. Ein eingebauter NTC-Fühler erfasst die Probentemperatur, die Elektrode darf bei 0 bis 100 °C eingesetzt werden. Als IDS-Sensor trägt sie ihre Daten selbst im Kopf. WTW ordnet sie dem Einsatz im Labor zu.Messwert auf die Normal-Wasserstoffelektrode beziehenGemessen wird gegen das Ag/AgCl-Bezugssystem der Messkette. Auf die Normal-Wasserstoffelektrode rechnet man mit UH = UMess + URef um. URef hängt von der Temperatur ab: Die WTW-Anleitung nennt +224 mV bei 0 °C, +207 mV bei 25 °C und +180 mV bei 60 °C. Zur Kontrolle der Messkette ist die Redox-Pufferlösung RH 28 (UH = 427 mV) ebenfalls erhältlich.Typische Einsatzbereiche laut WTWRedox-Messungen im Labor (Einsatzcharakteristik laut Anleitung)Messmedien mit einem pH-Wert von 0 bis 14Kontrolle der Messkette mit der Redox-Pufferlösung RH 28AufbauDer Schaft ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser. Das Diaphragma besteht aus Keramik, der Bezugselektrolyt ist KCl 3 mol/l, Ag+-frei, und nachfüllbar. Die Ansprechzeit t99 des Temperaturfühlers liegt laut WTW unter 30 Sekunden. Die IDS-Elektronik misst laut WTW mit ±0,2 mV und ±0,1 °C (jeweils ±1 Digit).AnschlussDie SenTix ORP-T 900 hat ein fest angebrachtes Kabel von 1,5 m mit wasserdichtem IDS-Stecker (4-polig, verriegelbar).Nachfüllen, Lagerung und ReinigungBei der Messung bleibt die Nachfüllöffnung offen. Sinkt der Pegel, ergänzt man Referenzelektrolyt in mehreren kleinen Portionen mit dem Tropffläschchen, das laut WTW-Anleitung beiliegt. In kurzen Pausen steht die Messkette in Referenzelektrolyt, über Nacht steckt sie in der damit gefüllten Wässerungskappe bei geschlossener Öffnung. Nicht trocken und nicht in entionisiertem Wasser lagern. Fett und Öl entfernt man mit spülmittelhaltigem Wasser, Kalk- und Hydroxidbeläge mit Zitronensäure (10 Gewichtsprozent), Eiweißbeläge nach WTW mit etwa einer Stunde in Pepsin-Reinigungslösung PEP/pH. Starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette, Bromide, Sulfide, Iodide und Eiweiß können die Lebensdauer erheblich verkürzen.Technische DetailsTypRedox-Elektrode, digital (IDS), FlüssigelektrolytMesselementPlatin, Ronde 4 mmMessgrößeSpannung in mVmV-Messbereich-1250,0 bis +1250,0 mVSchaftmaterialGlasSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmElektrolytKCl 3 mol/l, Ag+-frei, nachfüllbarAbleitelementAg/AgClDiaphragmaKeramikTemperaturbereich0 bis 100 °CTemperaturfühlerNTC 30 kΩ, eingebautGenauigkeit IDS-Elektronik±0,2 mV, ±0,1 °C (jeweils ±1 Digit)AnschlussIDS-Stecker, 4-polig, wasserdicht und verriegelbarKabel1,5 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix ORP-T 900 Redox-Messkette mit WässerungskappeTropffläschchen zum Nachfüllen (laut WTW-Anleitung beiliegend)BedienungsanleitungFestkabel 1,5 m mit IDS-Stecker, fest an der MessketteRegulatorische InformationenAls Elektrogerät fällt die digitale IDS-Elektrode unter das ElektroG. Der Hersteller Xylem Analytics Germany GmbH (Marke WTW) ist unter der WEEE-Registrierungsnummer DE 29884659 eingetragen. Wie Altgeräte zurückgegeben werden, steht auf der Seite Umwelt und Entsorgung.Zubehör und BeschaffungsserviceEbenfalls erhältlich sind Redox-Pufferlösung RH 28, Referenzelektrolyt KCl 3 mol/l zum Nachfüllen und Pepsin-Reinigungslösung PEP/pH. Anfragen zu weiteren Redox- und pH-Elektroden laufen über den Beschaffungsservice.
WTW SenTix Top 41 PEEK-pH-Elektrode mit Temperaturfühler, wartungsarm, 1 m Kabel, 103816
Die WTW SenTix Top 41 hat einen Schaft aus PEEK, den WTW als mechanisch und chemisch beständig beschreibt. Der Einsatz reicht laut WTW vom Labor über das Feld bis zum Prozess. Die Elektrode ist wartungsarm, wird nicht nachgefüllt und hat einen eingebauten NTC-Temperaturfühler und ein Festkabel von 1 m.Doppelreferenzsystem mit DuralidDer Bezugselektrolyt ist Duralid, ein verfestigter Elektrolyt mit feinverteiltem KCl. Er sitzt in einem Doppelreferenzsystem mit labyrinthartigem Referenzelement. Als Diaphragma dient ein Faserdochtloch. WTW nennt eine lange Nullpunktstabilität und eine hohe Standzeit. Die Membran ist zylindrisch. Gemessen wird von 0 bis 14 pH bei Probentemperaturen von -5 bis 100 °C. Der Schaft ist 120 mm lang und hat 12 mm Durchmesser.Fühler, Kabel und SteckerDer NTC-Fühler (30 kΩ) erfasst die Probentemperatur für die Temperaturkompensation. Das Kabel ist fest angebracht und endet in einem wasserdichten DIN-Stecker (DIN 19262) und einem 4-mm-Bananenstecker für den Fühler.Abgrenzung zur SenTix 41Fühler, Kabel und Stecker entsprechen der SenTix 41. Unterschiede sind der PEEK-Schaft statt PPE/PS, das Doppelreferenzsystem mit Duralid statt Gel und der Temperaturbereich bis 100 °C statt bis 80 °C.Typische Einsatzbereiche laut WTWAbwasser, Galvanikabwasser und IndustrieabwasserSchneidölemulsionen, Emulsionen, Suspensionen und Lösungen mit ProteinenKühlwasser, Färbelösungen und GalvanikbäderVerdünnte Säuren und Laugen sowie sulfidhaltige FlüssigkeitenSchwimmbeckenwasser, Grundwasser, Seewasser, Oberflächenwasser und MeerwasserDispersionsfarben, wasserlösliche Farben und LackeHaarfarbe, Lotionen, Cremes, Mundwasser und ZahnpastaHonig, Marmelade, Mayonnaise und EssigLagerung und PflegeIn Messpausen taucht die Messkette in Referenzelektrolyt (KCl 3 mol/l, Ag+-frei). Über Nacht und länger steckt sie in der Wässerungskappe, gefüllt mit demselben Elektrolyten. Trockene Lagerung oder Lagerung in entionisiertem Wasser kann sie laut WTW dauerhaft schädigen. Ist die Kappe ausgetrocknet, braucht die Messkette mindestens 24 Stunden in Referenzelektrolyt. Wie bei jeder pH-Messkette verkürzen starke Säuren und Laugen, Flusssäure, organische Lösungsmittel, Öle, Fette und Eiweiß die Lebensdauer.Technische DetailsTyppH-Elektrode, analog, wartungsarmSchaftmaterialPEEKSchaftlänge / Schaftdurchmesser120 mm / 12 mmBezugssystemDoppelreferenz, Duralid, nicht nachfüllbarDiaphragmaFaserdochtlochMembranformzylindrischMessbereich pH0 bis 14Temperaturbereich-5 bis 100 °CMembranwiderstand< 400 MΩTemperaturfühlerNTC 30 kΩ, eingebautAnschlussDIN-Stecker (DIN 19262), wasserdicht, und 4-mm-BananensteckerKabel1 m FestkabelLieferumfang1 WTW SenTix Top 41 pH-Messkette mit WässerungskappeFestkabel 1 m mit DIN- und Bananenstecker, fest an der MessketteZubehör und BeschaffungsserviceReferenzelektrolyt KCl 3 mol/l für die Wässerungskappe und Pufferlösungen zur Kalibrierung sind ebenfalls erhältlich. Wer die Elektrode in einer Prozessumgebung einsetzen will, klärt die Randbedingungen vorab über den Beschaffungsservice.