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IKA A 11 basic Analysenmühle, Schlag- und Schneidmahlen, kühlbar, 0002900000

Produktinformationen "IKA A 11 basic Analysenmühle, Schlag- und Schneidmahlen, kühlbar, 0002900000"

Aktionsartikel der IKA Specials Q4/2026, gültig bis 31. Dezember 2026. Der durchgestrichene Preis ist die unverbindliche Preisempfehlung von IKA. Unser Aktionspreis versteht sich netto.

Sprödes Probenmaterial lässt sich mit einem Schläger zertrümmern, weiche und faserige Stoffe eher schneiden als schlagen. Die IKA A 11 basic deckt beide Prinzipien mit demselben Antrieb ab. Im Lieferumfang liegt der Edelstahlschläger A 11.1 für das Prallmahlen bei, ein Schneidmesser für faserige Materialien ist als Zubehör separat erhältlich. Mit einer maximalen Drehzahl von 28.000 Umdrehungen pro Minute und einer Umfangsgeschwindigkeit von bis zu 53 Metern pro Sekunde erreicht die Batch-Mühle genug Energie, um Material bis zu einer Mohshärte von 6 zu zerkleinern, bei einem Nutzvolumen von maximal 80 ml je Mahlvorgang.

Prallmahlen mit dem Edelstahlschläger

Für harte, spröde oder zuvor versprödete Aufgabegüter ist der im Lieferumfang enthaltene Edelstahlschläger A 11.1 die Standardausstattung, er deckt damit den überwiegenden Teil der klassischen Analysenmühlen-Anwendungen bereits ab. Bei bis zu 28.000 rpm und 53 m/s Umfangsgeschwindigkeit zertrümmert er das Material innerhalb kurzer Mahlzeiten. Die maximale Aufgabekorngröße liegt bei 10 mm, größere Stücke sollten vor dem Mahlen grob vorzerkleinert werden, da die Mühle für die Feinzerkleinerung ausgelegt ist und keinen groben Brecher ersetzt. Der optional erhältliche Doppelschläger A 11.6 für den A 11.4 Mahlbecher erhöht bei Bedarf die Durchsatzleistung zusätzlich.

Schneidmahlen für weiche, faserige Materialien

Für weiche oder faserige Proben, bei denen ein Schläger eher quetscht als zerkleinert, bietet IKA das Schneidmesser A 11.2 als separates Zubehör an. Es ist bewusst nicht im Standardlieferumfang enthalten, weil die Wahl zwischen Schläger und Messer von der jeweiligen Probe abhängt und sich nicht pauschal vorwegnehmen lässt. Feuchte oder klebrige Aufgabegüter lassen sich zusätzlich durch Wasserzugabe in der Mahlkammer besser zerkleinern, das verhindert ein Verkleben des Mahlguts an Schläger oder Kammerwand während des Mahlvorgangs.

Kühlbares Mahlen mit Trockeneis oder Flüssigstickstoff

Manche Materialien werden erst bei tiefer Temperatur spröde genug, um sich effizient prallmahlen zu lassen, etwa fetthaltige oder elastische Proben, die sich bei Raumtemperatur eher verformen als zerkleinern lassen. Die Mahlkammer der A 11 basic lässt sich sowohl mit Trockeneis als auch mit flüssigem Stickstoff direkt kühlen, das Mahlgut versprödet dadurch im Mahlraum selbst, ohne einen separaten Kühlschritt vorzuschalten. In Kombination mit der kurzen zulässigen Einschaltdauer von 1 Minute Betrieb und 10 Minuten Pause lässt sich so auch thermisch empfindliches Material kontrolliert zerkleinern, ohne dass es sich durch die Mahlenergie zu stark erwärmt und dabei seine ursprüngliche Struktur verliert, was insbesondere bei nachfolgenden chemischen oder physikalischen Analysen des Mahlguts relevant sein kann.

Typische Einsatzbereiche

Mit Prallmahlen, Schneidmahlen und Kühlbarkeit in einem Gerät deckt die A 11 basic ein breites Spektrum an Probenvorbereitung ab, von routinemäßiger Zerkleinerung bis zu anspruchsvollem, temperaturempfindlichem Probenmaterial:

  • Prallmahlen harter, spröder oder versprödeter Proben mittels Edelstahlschläger, bis Mohshärte 6
  • Schneidmahlen weicher, faseriger Materialien mit separat erhältlichem Schneidmesser
  • Zerkleinerung feuchter oder klebriger Aufgabegüter durch gezielte Wasserzugabe
  • Versprödung und Mahlen temperaturempfindlicher Proben mit Trockeneis oder Flüssigstickstoff
  • Probenvorbereitung für nachfolgende Analytik in Labor und Qualitätssicherung

Auswahlhilfe: welches Mahlwerkzeug passt

Innerhalb der A-11-Zubehörreihe entscheidet in erster Linie die Materialeigenschaft der Probe über das passende Werkzeug, nicht ein anderes Gerät. Die folgende Übersicht zeigt, welches Werkzeug für welches Mahlprinzip gedacht ist und was bereits im Lieferumfang der Mühle enthalten ist.

WerkzeugPrinzipGeeignet fürIm Lieferumfang
A 11.1 Ersatzschläger, EdelstahlPrallmahlenharte, spröde Proben bis 6 Mohsja
A 11.2 Schneidmesser, EdelstahlSchneidmahlenweiche, faserige Materialiennein, separat
A 11.3 Schläger, HartmetallPrallmahlenverschleißintensive Dauereinsätzenein, separat
A 11.6 Doppelschläger, EdelstahlPrallmahlenhöherer Durchsatz im A 11.4 Mahlbechernein, separat

Technische Details

ProzesstypBatch
ArbeitsprinzipSchneid- und Prallmahlen
Motorleistung Aufnahme160 W
Motorleistung Abgabe100 W
Drehzahl max.28.000 rpm
Umfangsgeschwindigkeit max.53 m/s
Nutzvolumen max.80 ml
Aufgabegut Härte max.6 Mohs
Aufgabekorngröße max.10 mm
Material Schläger/MesserEdelstahl 1.4034
Material MahlkammerEdelstahl 1.4571
Kühlbar mit Trockeneisja
Kühlbar mit Flüssigstickstoffja
Zulässige Einschaltdauer1 min EIN, 10 min AUS
Abmessungen (B x H x T)85 x 240 x 85 mm
Gewicht1,5 kg
Anschlusswerte220 bis 230 V, 50/60 Hz, Geräteaufnahmeleistung 160 W (weitere Spannungsvarianten 100 bis 115 V verfügbar)
SchutzartIP 43 (DIN EN 60529)

Lieferumfang

  • 1 x IKA A 11 basic Analysenmühle
  • 1 x A 11.1 Ersatzschläger, Edelstahl
  • 1 x Mahlbecher aus Tefcel (ETFE, glasfaserverstärkt) mit Edelstahlinlet, Nutzvolumen 80 ml

Das Schneidmesser A 11.2 ist nicht im Lieferumfang enthalten und wird für Schneidmahlen separat beschafft.

Abgrenzung zur Nachbarserie

Wer durchgehend mit Kühlung statt mit manuell zugegebenem Trockeneis oder Flüssigstickstoff arbeiten möchte, findet mit der IKA A 10 basic (kühlbar) eine benachbarte Mühle aus demselben Programm. Die technischen Daten der A 10 basic nennen wir auf Anfrage, ein Blick ins jeweilige Datenblatt lohnt sich vor der Entscheidung zwischen beiden Modellen. Eine Übersicht über alle Mühlen im Sortiment bietet die Kategorie Mühlen.

Anwendung, Aufstellung und Wartung

Mit 85 x 240 x 85 mm und 1,5 kg Gewicht lässt sich die A 11 basic wie ein Handgerät auf dem Labortisch platzieren und bei Bedarf umsetzen. Die zulässige Einschaltdauer von 1 Minute Betrieb, gefolgt von 10 Minuten Pause, sollte eingehalten werden, damit der Motor nicht überhitzt, insbesondere bei mehreren Mahlvorgängen hintereinander mit unterschiedlichen Proben. Mahlkammer und Mahlbecher lassen sich nach dem Mahlen entnehmen und reinigen, Schutzart IP 43 schützt zusätzlich vor Staub, der beim Öffnen der Kammer entstehen kann, ein vollständiger Staubschutz für den Dauereinsatz in stark staubbelasteten Umgebungen ist das jedoch nicht. Am Ende der Nutzungsdauer gehört das Gerät als Elektrogerät in die getrennte Elektroaltgeräte-Erfassung, nicht in den Hausmüll.

Individueller Bedarf & Beschaffungsservice

Neben dem Schneidmesser A 11.2 führt LT Laborhandel für die A 11 basic weitere Mahlwerkzeuge wie den Hartmetallschläger A 11.3 und den Doppelschläger A 11.6, dazu Ersatzmahlbecher, Einfülltrichter sowie Werkskalibrierzertifikate und IQ/OQ-Dokumente. Benötigen Sie ein bestimmtes Mahlwerkzeug für Ihre Probenart, einen zusätzlichen Mahlbecher als Ersatzteil oder Unterstützung bei der Auswahl zwischen Prall- und Schneidmahlen? Über unseren Beschaffungsservice unterstützt Sie LT Laborhandel bei Beschaffung und Konfiguration.

Häufige Fragen

Ist das Schneidmesser im Lieferumfang enthalten?
Nein, im Lieferumfang liegt der Edelstahlschläger A 11.1 für das Prallmahlen bei. Das Schneidmesser A 11.2 ist separates Zubehör.

Wie fein oder grob lässt sich mahlen?
Das hängt von Werkzeug, Mahlzeit und Probe ab, das Nutzvolumen je Mahlvorgang liegt bei maximal 80 ml, bei 28.000 rpm und 53 m/s Umfangsgeschwindigkeit steht ausreichend Mahlenergie für kurze Zykluszeiten zur Verfügung.

Kann das Mahlgut vorgekühlt werden?
Ja, die Mahlkammer lässt sich sowohl mit Trockeneis als auch mit flüssigem Stickstoff direkt kühlen.

Welche Härte darf das Aufgabegut maximal haben?
Bis zu 6 Mohs beim Prallmahlen, die maximale Aufgabekorngröße liegt bei 10 mm.

Wie lange darf das Gerät ununterbrochen laufen?
Die zulässige Einschaltdauer liegt bei 1 Minute Betrieb, gefolgt von 10 Minuten Pause.

Aus welchem Material besteht die Mahlkammer?
Aus Edelstahl 1.4571, Schläger und Schneidmesser bestehen aus Edelstahl 1.4034.

Welcher Mahlbecher ist im Lieferumfang enthalten?
Ein Mahlbecher aus Tefcel (ETFE, glasfaserverstärkt) mit Edelstahlinlet und einem Nutzvolumen von 80 ml.

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Passendes Zubehör

Rabatt
IKA A 11.2 Schneidmesser, Edelstahl, für A 11 basic, 0002905200
IKA A 11.2 Schneidmesser, Edelstahl, für A 11 basic, 0002905200
Herstellernummer: 0002905200

Kinetik der Schneid- und Scherzerkleinerung In der werkstoffkundlichen und biologischen Probenvorbereitung stellen zähe, extrem elastische und faserige Matrizes (wie thermoplastische Kunststoffe, Textilien, Papier, Zellulose oder pflanzliche Biomasse) eine massive physikalische Herausforderung dar. Klassische Prallschläger versagen hier verfahrenstechnisch, da elastische Materialien die kinetische Stoßenergie einfach absorbieren (Dämpfungseffekt), anstatt spröde zu zerbrechen. Das IKA A 11.2 Schneidmesser ist geometrisch exakt für die hochpräzise Scherzerkleinerung konstruiert. Angetrieben durch die A 11 basic Basisstation mit Drehzahlen von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, durchtrennen die geschärften Klingen die makromolekularen Faserstrukturen durch die Applikation massiver, punktueller Scherspannungen. Dieser rotierende, ziehende Schnitt zerteilt das Probenmaterial kontinuierlich und überführt es in eine homogene, rieselfähige analytische Matrix. Rheologie und Prävention von Rotationsblockaden Ein fundamentales mechanisches Problem bei der hochtourigen Vermahlung langer, reißfester Fasern ist der sogenannte Wickeleffekt. Faserige Materialien neigen unter starker Strömungsturbulenz dazu, sich um den rotierenden Werkzeugschaft der Mühle zu wickeln. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg des Torsionswiderstands, was den Antriebsmotor in Sekundenbruchteilen thermisch überlasten oder mechanisch blockieren kann. Das A 11.2 Schneidmesser durchbricht dieses rheologische Phänomen durch seine scharfe Schnittgeometrie. Die Klingen zerschneiden die Fasern systematisch in kurze Fragmente, lange bevor sich statische Wickelstrukturen um die Achse aufbauen können, und erhalten so die thermodynamische Effizienz des gesamten Mahlprozesses. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Um der kontinuierlichen mechanischen Abrasionsbelastung durch zähe Polymere oder verholzte Pflanzenfasern standzuhalten, ist das Schneidmesser aus einem massiven, hochverschleißfesten Edelstahl gefertigt. Die Klingen behalten ihre mikroskopische Schärfe auch bei ausgedehnten Mahlintervallen unter thermischer Belastung bei. Das korrosionsresistente Monomaterial-Design ermöglicht Laboren, die nach strengen GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) arbeiten, eine lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven, um jegliches analytische Carry-over zwischen den Batches zu verhindern. Technische Details Produkttyp: Schneidmesser / Schneidwerkzeug (Ersatzteil) Verfahrenstechnisches Prinzip: Schneid- und Scherzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Zähe, elastische und faserige Probenmatrizes Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Kompatibilität: Exklusiv passend für die IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl mit geschärften Klingen Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar und chemisch sterilisierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.2 Schneidmesser (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Analysenmühle sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Das A 11.2 Schneidmesser ist das verfahrenstechnisch wichtigste Verschleißteil für die faserige Schneidzerkleinerung. Die Verarbeitung von extrem zähen, teils abrasiven Kunststoffen (wie faserverstärkten Polymeren) führt durch Mikrokollisionen unweigerlich zu einer sukzessiven Abstumpfung der Schneidkanten. Eine stumpfe Klinge reißt das Material, anstatt es zu schneiden, was die thermodynamische Belastung der Probe (Reibungswärme) drastisch erhöht. Um eine materialschonende, thermisch stabile Präparation zu gewährleisten, empfehlen wir, bei nachlassender Schneidleistung frühzeitig Ersatzwerkzeuge bereitzuhalten. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien jederzeit an unseren Beschaffungsservice.

Verkaufspreis: 165,00 € UVP des Herstellers: 220,00 € 25% unter UVP des Herstellers
Rabatt
IKA A 11.3 Schläger, Hartmetall, für A 11 basic, 0002983000
IKA A 11.3 Schläger, Hartmetall, für A 11 basic, 0002983000
Herstellernummer: 0002983000

Festkörperphysik und tribologische Resistenz In der geochemischen Analytik, der Materialprüfung und der Baustoffkontrolle stößt die Zerkleinerung von extrem harten, mineralischen oder keramischen Probenmatrizes an fundamentale physikalische Grenzen. Standard-Mahlwerkzeuge aus Edelstahl erleiden bei Matrizes mit einer Mohshärte von über 6 massive tribologische Verformungen und einen extremen Materialabrieb. Der IKA A 11.3 Schläger ist als hochspezialisiertes Hartmetall-Werkzeug (Tungsten Carbide / Wolframkarbid-Legierung) konzipiert. Diese intermetallische Hartmetallverbindung zeichnet sich durch eine extreme strukturelle Dichte und Härte aus. Diese werkstoffkundliche Überlegenheit macht das Werkzeug absolut immun gegen plastische Deformationen durch abrasive Mikrokollisionen mit harten Erzen, Quarziten, Gläsern oder Schlacken im Mahlraum der A 11 basic. Kinetik der extremen Prallzerkleinerung Das verfahrenstechnische Prinzip basiert auf der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung. Angetrieben mit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute transformiert der A 11.3 Schläger die elektrische Energie des Motors in massive kinetische Prallenergie. Aufgrund der extremen Härte und des sehr hohen spezifischen Gewichts der Hartmetall-Legierung ist der mechanische Impuls, der beim direkten Aufprall auf das Probenmaterial übertragen wird, signifikant starrer und energetisch verlustfreier als bei duktileren Stahllegierungen. Die Gitterstrukturen selbst extrem spröder, kristalliner Festkörper werden durch diese eintreffenden Stoßwellen in Millisekundenbruchteilen zertrümmert und in eine hochfeine, analytisch verwertbare Pulvermatrix überführt. Analytische Reinheit und Abriebminimierung Ein zentrales Problem der analytischen Probenvorbereitung harter Gesteine ist die Kontamination durch den mechanischen Abrieb des Mahlwerkzeugs (Carry-over). Die Vermahlung mit klassischen Edelstahlwerkzeugen führt unweigerlich zu einer massiven Einschleppung von Fremd-Ionen in das Medium. Der Einsatz des A 11.3 Hartmetall-Schlägers reduziert diesen tribologischen Verschleiß physikalisch auf ein absolutes Minimum. Die strukturelle Integrität der Schlagkanten bleibt auch nach intensiven Mahlzyklen erhalten, wodurch die thermodynamische Effizienz der Mühle konstant bleibt und die analytische Verfälschung der Probe durch metallischen Abrieb drastisch minimiert wird. Technische Details Produkttyp: Schläger für extreme Prallzerkleinerung (Wechselwerkzeug) Materialausführung: Hochverschleißfestes Hartmetall (Wolframkarbid-Legierung) Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung (Impact Milling) Physikalischer Anwendungsbereich: Extrem harte und spröde Matrizes (Mohshärte > 6) Kinetische Auslegung: Konzipiert für Rotationsgeschwindigkeiten bis 28.000 U/min Analytischer Vorteil: Minimierung von tribologischem Abrieb und Kreuzkontaminationen Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Montage: Formschlüssige, werkzeuglose Arretierung auf der Antriebsachse Lieferumfang 1 x IKA A 11.3 Schläger (Hartmetall) (Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Antriebseinheit sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.3 Schläger ist die absolute High-End-Lösung für härteste Materialien in der IKA A 11 basic. Hartmetall ist zwar extrem hart und abriebfest, jedoch aufgrund seiner kristallinen Struktur empfindlicher gegen Biege- oder Hebelkräfte als duktiler Edelstahl. Das Werkzeug darf beim Einsetzen oder Entfernen aus der Mahlkammer niemals gewaltsam verkantet werden, um einen Sprödbruch des Schafts zu verhindern. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Konfiguration Ihrer Mahlsysteme jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.

Verkaufspreis: 205,50 € UVP des Herstellers: 274,00 € 25% unter UVP des Herstellers
Rabatt
IKA A 11.4 Mahlbecher, Polycarbonat, 250 ml, 0002904100
IKA A 11.4 Mahlbecher, Polycarbonat, 250 ml, 0002904100
Herstellernummer: 0002904100

Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Volumenmaßstab Die Zerkleinerung von vergrößerten Probenchargen in der instrumentellen Analytik erfordert eine angepasste strömungsmechanische Architektur. Der IKA A 11.4 Mahlbecher erweitert die primäre Wirkzone der A 11 basic Analysenmühle massiv auf ein Volumen von 250 ml. Durch diese spezifische Zylindergeometrie entsteht ein erweiterter rheologischer Strömungsraum. Die hochtourige Rotation des Mahlwerkzeugs erzeugt innerhalb dieser Kammer eine starke hydrodynamische Turbulenz (Vortex). Diese Strömungsvektoren zirkulieren weiche bis mittelharte Festkörper (wie Agrarprodukte, weiche Polymere oder Pflanzengewebe) kontinuierlich durch die kinetische Aufprallzone des Schlägers, wodurch eine homogene Partikelgrößenverteilung des gesamten Batches ohne strömungsmechanische Totzonen realisiert wird. Polymerphysik und optische Prozesskontrolle Um die strukturelle Integrität des Systems bei massiven Einschlägen zu gewährleisten, ist der A 11.4 Mahlbecher aus amorphem Hochleistungs-Polycarbonat (PC) gefertigt. Dieses thermoplastische Polymer zeichnet sich durch eine extrem hohe ballistische Schlagzähigkeit aus und absorbiert kinetische Frakturenergien besser als herkömmliche Kunststoffe. Der entscheidende metrologische Vorteil dieses Materials ist jedoch seine absolute optische Transparenz. Der Anwender kann die Makrokinetik der Durchmischung und die sukzessive Partikelgrößenreduktion in Echtzeit visuell überwachen. Dies ermöglicht eine prompte, physikalische Definition des idealen Mahlintervalls und verhindert eine übermäßige thermodynamische Belastung (Exothermie durch Reibung) der Probe durch unnötig lange Prozesszeiten. Thermomechanische Limitierungen und Containment Als geschlossenes System fungiert der A 11.4 Becher als hermetisches mechanisches Containment, das die aerodynamische Ausbreitung von lungengängigen Feinstäuben oder toxischen Aerosolen in die Laborumgebung sicher blockiert. Verfahrenstechnisch ist jedoch die thermodynamische Schwelle des Polycarbonats zwingend zu beachten: Aufgrund seiner makromolekularen Struktur ist dieser Becher strikt von der kryogenen Vermahlung ausgeschlossen. Die direkte Applikation von flüssigem Stickstoff (LN2) oder Trockeneis würde das Polymer sofort unter seinen Glasübergangspunkt abkühlen, die thermoplastische Matrix extrem verspröden und unter den radialen Fliehkräften zu einem katastrophalen mechanischen Kaltbruch (Splitterwirkung) führen. Technische Details Produkttyp: Großvolumiger Mahlbecher / Grinding Chamber Materialausführung: Hochtransparentes Polycarbonat (PC) Maximales Nutzvolumen: 250 ml Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung Physikalischer Anwendungsbereich: Weiche bis mittelharte Probenmatrizes Optischer Nutzen: Lückenlose In-situ-Visualisierung des Zerkleinerungsprozesses Arbeitssicherheit: Fungiert als mechanisches Aerosol-Containment Thermodynamische Limitierung: Nicht zugelassen für kryogene Kühlmedien Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Lieferumfang 1 x IKA A 11.4 Mahlbecher (Polycarbonat, 250 ml) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit, Mahlwerkzeuge sowie der Gehäusedeckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.4 Polycarbonat-Becher ist die prozesstechnisch ideale Lösung für voluminöse, weiche Proben, bei denen die optische Überwachung des Mahlgrades kritisch ist. Sollen in Ihrem Labor jedoch harte mineralische Gesteine vermahlen oder zwingend kryogene Kühlmedien zur Verhinderung thermischer Denaturierung eingesetzt werden, ist der Wechsel auf den massiven IKA A 11.5 Mahlbecher aus Edelstahl (Art.-Nr. 0002983100) physikalisch unerlässlich. Wenden Sie sich für die thermodynamisch und werkstoffkundlich korrekte Auswahl Ihrer Mahlgefäße jederzeit an unseren Beschaffungsservice.

Verkaufspreis: 553,50 € UVP des Herstellers: 738,00 € 25% unter UVP des Herstellers
Rabatt
IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher, 80 ml, Edelstahl/Tefcel, 0002983100
IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher, 80 ml, Edelstahl/Tefcel, 0002983100
Herstellernummer: 0002983100

Kinetisches Containment und radiale Prallzerkleinerung In der instrumentellen Analytik erfordert die hochtourige Aufschließung harter und spröder Matrizes ein geschlossenes, mechanisch hochbelastbares Volumen. Der IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher definiert mit seinem geometrischen Nutzvolumen von 80 ml den primären strömungsmechanischen Arbeitsraum der A 11 basic Analysenmühle. Die innere Zylinderwandung ist aus massivem, hochverschleißfestem Edelstahl gefertigt. Bei Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute schleudert das Mahlwerkzeug die Festkörperpartikel mit extremer Fliehkraft radial nach außen. Die Edelstahlwandung fungiert hierbei physikalisch als statischer Amboss, der die kinetische Energie der eintreffenden Partikel in Form von mechanischen Stoßwellen in die Matrix zurückwirft und so eine homogene Partikelgrößenreduktion durch sekundäre Wandkollisionen erzwingt. Thermodynamische Belastbarkeit und Kryotechnik Die Transformation von kinetischer Reibungsenergie in prozessschädigende Hitze (Exothermie) ist das verfahrenstechnische Hauptproblem bei der Vermahlung temperatursensibler, elastischer oder biologisch aktiver Proben. Um den molekularen Abbau oder das Schmelzen der Matrix zu verhindern, ist die A 11 basic für die kryogene Vermahlung zertifiziert. Die molekulare Gitterstruktur des A 11.5 Edelstahl-Innenraums erlaubt die direkte Applikation von flüssigem Stickstoff (LN2 bei -196 °C) oder Trockeneis (festes CO2 bei -78,5 °C) direkt in die Probe. Im Gegensatz zu thermoplastischen Polycarbonat-Gefäßen widersteht diese metallische Matrix den massiven thermischen Schockbelastungen (Temperaturgradienten) vollständig, ohne einen mechanischen Kaltbruch (Versprödung und Splitterung) zu erleiden. Makromolekulare Isolationsmatrix und Arbeitssicherheit Die Nutzung extremer kryogener Kühlmedien oder alternativ die Entstehung extremer Reibungswärme über lange Mahlintervalle erfordert einen absoluten thermodynamischen Schutz des Anwenders. Der A 11.5 Mahlbecher verfügt über eine materialwissenschaftliche Dual-Architektur: Der Edelstahl-Innenraum ist vollständig von einem massiven Außenmantel aus Tefcel (einem modifizierten ETFE-Fluorpolymer) umschlossen. Dieses Hochleistungspolymer besitzt einen extrem niedrigen Wärmedurchgangskoeffizienten. Es fungiert als physikalischer Isolator, der den Wärmestrom nach außen blockiert und so das Hantieren mit dem auf -196 °C tiefgekühlten Gefäß ohne sofortige Erfrierungsgefahr ermöglicht. Zudem blockiert das verschlossene Bechersystem als hermetisches Containment die Ausbreitung von toxischen Stäuben und Aerosolen in das Laborumfeld. Technische Details Produkttyp: Standard-Mahlbecher / Ersatz-Mahlkammer Nutzvolumen: 80 ml Materialausführung (Innenraum): Massiver, korrosionsbeständiger Edelstahl Materialausführung (Außenmantel): Tefcel (ETFE-Fluorpolymer) Verfahrenstechnische Funktion: Radiale Prallfläche und hermetisches Containment Thermodynamische Zulassung: 100 % tauglich für kryogene Medien (LN2, Trockeneis) Thermische Isolation: Schutz vor Kälteverbrennungen und Reibungswärme Hygiene: Lösungsmittelbeständig und für chemische Dekontamination geeignet Kompatibilität: Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Lieferumfang 1 x IKA A 11.5 Ersatzmahlbecher (80 ml, Edelstahl/Tefcel) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit, Mahlwerkzeuge sowie der Gehäusedeckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.5 Becher ist die physikalische Hülle des Mahlprozesses und benötigt zur Generierung kinetischer Energie zwingend das korrespondierende Mahlwerkzeug. Die metallische Innenwand erlaubt den uneingeschränkten Einsatz des A 11.1 Edelstahlschlägers (für Standard-Prallzerkleinerung) sowie des A 11.2 Schneidmessers (für zähe und faserige Proben). Um die hermetische Abdichtung der Kammer sicherzustellen, muss der Becher im Betrieb zwingend mit dem Original-Deckel der A 11 basic verschlossen werden. Wenden Sie sich für die strategische Beschaffung von Labor-Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen jederzeit an unseren Beschaffungsservice.

Verkaufspreis: 408,75 € UVP des Herstellers: 545,00 € 25% unter UVP des Herstellers
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IKA A 11.6 Doppelschläger, Edelstahl, für A 11.4 Mahlbecher, 0003302900
IKA A 11.6 Doppelschläger, Edelstahl, für A 11.4 Mahlbecher, 0003302900
Herstellernummer: 0003302900

Kinetik der Prallzerkleinerung im skalierten Makro-Maßstab In der instrumentellen Analytik führt die Skalierung des Probenvolumens zu einer massiven Veränderung der Zerkleinerungsphysik. Wird die IKA A 11 basic Analysenmühle mit der großen 250-ml-Mahlkammer (A 11.4) betrieben, reicht die axiale Reichweite eines standardisierten Einzelschlägers nicht mehr aus, um das erweiterte Volumen kinetisch zu durchdringen. Der IKA A 11.6 Doppelschläger wurde geometrisch exakt für diesen Makro-Maßstab konstruiert. Angetrieben mit bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute, appliziert dieses Werkzeug auf zwei übereinanderliegenden Rotationsebenen gleichzeitig gewaltige mechanische Impulse. Diese duale Prallenergie zertrümmert weiche bis mittelharte Festkörper (bis ca. Mohshärte 3) mit enormer Effizienz, da die Wahrscheinlichkeit eines direkten Partikelaufpralls auf die Schlagkanten durch die verdoppelte Wirkfläche drastisch erhöht wird. Makro-Strömungsmechanik und Vortex-Generation Ein fundamentales mechanisches Problem bei der Zerkleinerung in großvolumigen Kammern ist die Entstehung von strömungsmechanischen Totzonen – Bereichen, in denen sich das Probenmaterial akkumuliert, ohne von der Kinetik des Rotors erfasst zu werden. Die asymmetrische Flügelgeometrie des A 11.6 Doppelschlägers fungiert nicht nur als Prallwerkzeug, sondern auch als hydrodynamischer Impeller. Die hochtourige Rotation erzeugt massive dreidimensionale Strömungsturbulenzen (Vortex). Diese vektoriellen Strömungen zwingen die gesamte Partikelmatrix in eine kontinuierliche vertikale und radiale Zirkulation, wodurch das Material unentwegt in die aktiven Schlagzonen zurückgesaugt wird und eine streng homogene Partikelgrößenverteilung über das gesamte 250-ml-Batch erreicht wird. Materialintegrität und thermomechanische Stabilität Die Beschleunigung großer Probenmengen induziert signifikante Torsionskräfte auf die Antriebsachse und das Werkzeug selbst. Um plastische Deformationen unter dieser Dauerbelastung auszuschließen, ist der Doppelschläger aus einem massiven, zähen Edelstahl gefertigt. Dieses Monomaterial-Design garantiert höchste tribologische Resistenz gegen mechanischen Abrieb und verhindert die analytische Verfälschung der Probe (Carry-over). Die elektropolierte, fugenlose Metalloberfläche ermöglicht die absolute Einhaltung von GLP-Richtlinien (Good Laboratory Practice) durch lückenlose chemische Dekontamination sowie die rückstandsfreie thermische Sterilisation im Autoklaven. Technische Details Produkttyp: Doppelschläger / Erweitertes Mahlwerkzeug Verfahrenstechnisches Prinzip: Prall- und Schlagzerkleinerung auf zwei Ebenen Strömungsmechanik: Dreidimensionale Vortex-Generation im Makromaßstab Physikalischer Anwendungsbereich: Weiche bis mittelharte Probenmatrizes (bis Mohshärte 3) Kompatibilität (Gefäß): Zwingend erforderlich für den IKA A 11.4 Mahlbecher (250 ml) Kompatibilität (Antrieb): Exklusiv passend für IKA A 11 basic Analysenmühle Material: Massiver, hochverschleißfester Edelstahl Montage: Formschlüssige und werkzeuglose Arretierung auf der Antriebswelle Hygiene: Vollständig thermisch autoklavierbar Lieferumfang 1 x IKA A 11.6 Doppelschläger (Edelstahl) (Wichtiger Hinweis: Die A 11 basic Antriebseinheit sowie der zwingend erforderliche A 11.4 Mahlbecher sind nicht im Lieferumfang enthalten!) Individueller Bedarf & Zubehör Der A 11.6 Doppelschläger ist kein autarkes Standardwerkzeug, sondern bildet mit dem IKA A 11.4 Mahlbecher (Art.-Nr. 0002904100) eine zwingende strömungsmechanische Einheit. Der Einsatz dieses Doppelschlägers im kleinen 80-ml-Standardbecher ist geometrisch ausgeschlossen. Beachten Sie zudem, dass bei der Zerkleinerung großer Volumina die thermodynamische Belastung (Exothermie durch Reibungswärme) für den Antriebsmotor steigt; die von IKA definierten maximalen Einschaltdauern (ED) sind zwingend einzuhalten, um die Motorwicklung vor Überhitzung zu schützen. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Skalierung Ihrer Mahlprozesse jederzeit an unseren Beschaffungsservice.

Verkaufspreis: 439,50 € UVP des Herstellers: 586,00 € 25% unter UVP des Herstellers