IKA S 25 KV - 26 LR Dissolverrührer, High Speed, Ø 26 mm, 0020015397
1.945,60 €
% UVP des Herstellers: 2.432,00 € 20% unter UVP des Herstellers
- Original IKA High-Speed Dissolverrührer
- Prinzip: 26 mm Dissolverscheibe für extreme Scherkräfte
- Vakuum bis 1 mbar, Druck bis max. 6 bar
- Zerschmettert hartnäckige Agglomerate und Pulverklumpen
- Produktberührend: FFPM, SiC, AISI 316L, AISI 302
- Kompatibel mit T 25 digital LR, LR 1000 und LR-2.ST Reaktoren
Produktinformationen "IKA S 25 KV - 26 LR Dissolverrührer, High Speed, Ø 26 mm, 0020015397"
Maximale Effizienz beim Lösen und Desagglomerieren: Der IKA S 25 KV - 26 LR Dissolverrührer
Das IKA S 25 KV - 26 LR Dissolverrührer (MPN 0020015397) ist für Laborreaktor-Systeme ausgelegt. In vielen industriellen und forschenden Bereichen, sei es in der chemischen Synthese, der Kosmetikentwicklung, der Lackherstellung oder der Lebensmitteltechnologie, stehen Anwender täglich vor der massiven Herausforderung, feine Pulver, stark bindende Feststoffe oder klebrige Pigmente homogen in flüssige Medien einzubringen. Sehr häufig bilden sich beim Einrühren dieser Feststoffe hartnäckige Agglomerate. Diese störenden Verklumpungen von Partikeln werden von klassischen Rührorganen wie Propeller-, Blatt- oder Ankerrührern schlichtweg nur im Kreis bewegt, aber nicht effektiv mechanisch zerteilt. Die Folge sind unvollständige Reaktionen, fehlerhafte Texturen oder stark verlängerte Prozesszeiten. Genau für diese kritischen und energieintensiven Prozessschritte wurde dieser High-Speed-Dissolverrührer konzipiert. Er ist für das Intensivmischen, Lösen und Desagglomerieren ausgelegt und dient der Herstellung homogener Dispersionen.
Das aerodynamische Dissolver-Prinzip
Im direkten Vergleich zu einem klassischen Rotor-Stator-Dispergierwerkzeug, bei dem das Medium durch einen sehr engen, definierten Spalt zwischen zwei Bauteilen gezwungen wird, nutzt das Modell S 25 KV - 26 LR eine speziell gezahnte Dissolverscheibe mit einem Durchmesser von 26 Millimetern. Diese massive Metallscheibe rotiert mit extrem hohen Geschwindigkeiten (High Speed) frei im flüssigen Medium. An den scharfen, abwechselnd nach oben und unten gebogenen Zähnen am Rand der Scheibe entstehen gewaltige lokale Scherkräfte und starke Turbulenzen. Die Flüssigkeit wird durch die Rotation radial mit großer Wucht nach außen beschleunigt, was gleichzeitig eine enorme axiale Sogwirkung (Trombenbildung) im Zentrum nach sich zieht. Dieser intelligente Strömungsverlauf saugt die schwimmenden oder verklumpten Pulverpartikel von der Flüssigkeitsoberfläche direkt nach unten an die rotierende Zahnscheibe. Dort werden sie durch die hohe kinetische Energie der Zähne förmlich zerschmettert und in ihre feinen Primärpartikel zerlegt. Dieses Prinzip ist in der Verfahrenstechnik ein Verfahren für die schnelle Einarbeitung von schwer benetzbaren Verdickern, Farbpigmenten oder hochmolekularen Polymeren in wässrige oder stark lösungsmittelbasierte Systeme.
Vakuum und Druck
Für den S 25 KV - 26 LR gibt IKA Vakuum bis 1 mbar und einen Druck bis max. 6 bar an. Eine Erläuterung des Kürzels "KV" nennt IKA nicht; die Werkzeuge der Reihe S 25 KV sind laut IKA für Arbeiten unter Vakuum mit Kugellager und Gleitringdichtung ausgelegt. Bei der professionellen Arbeit mit hochmodernen Laborreaktoren wie dem IKA LR 1000 control System oder der vielseitigen LR-2.ST Baureihe ist diese Dichtigkeit von fundamentaler Bedeutung. Oftmals erfordern empfindliche chemische Reaktionen oder die Herstellung von hochreinen Kosmetika und Emulsionen den strikten Ausschluss von Sauerstoff. Anwender müssen unter einer schützenden Inertgasatmosphäre arbeiten oder die Probe unter Vakuum gezielt entgasen, um störende Lufteinschlüsse in pastösen, viskosen Medien zu vermeiden. Ein herkömmliches, offenes Dispergierwerkzeug würde unter diesen extremen Bedingungen den Reaktorraum undicht machen und den Prozess ruinieren. Der S 25 KV - 26 LR Dissolverrührer hingegen dichtet die Reaktoröffnung über den Flansch ab. So können Sie Ihre Proben bei voller High-Speed-Drehzahl desagglomerieren, während gleichzeitig ein starkes Vakuum im Kessel anliegt, ein enormer technologischer Vorteil für die Prozessqualität.
Materialgüte, Hygiene und Kompatibilität
Produktberührend sind laut Datenblatt FFPM, SiC, AISI 316L und AISI 302; der pH-Bereich liegt bei 2 bis 13. Dank seiner robusten Bauweise ist das Werkzeug für den harten Laboralltag bestens gerüstet. Der S 25 KV - 26 LR ist als Original-Zubehör exakt auf die Reaktor-Plattformen von IKA abgestimmt. Er ist voll kompatibel mit dem T 25 digital LR Dispergiergerät, den Systemen LR 1000 (basic und control) sowie der gesamten LR-2.ST Serie (inklusive Allrounder, High Performer und Starvisc). Wer in dieses hochspezialisierte Werkzeug investiert, steigert die Effizienz seiner Laborprozesse massiv, verkürzt Rührzeiten signifikant und optimiert die Qualität seiner Endprodukte entscheidend.
Technische Daten
- Modell: S 25 KV - 26 LR
- Produkttyp: High-Speed Dissolverrührer
- Werkzeugprinzip: Dissolverscheibe (Zahnscheibe) für hohe Scherkräfte
- Durchmesser Dissolverscheibe: 26 mm
- Max. Eintauchtiefe: 180 mm
- Vakuum / Druck: bis 1 mbar / bis max. 6 bar
- Produktberührende Materialien: FFPM, SiC, AISI 316L, AISI 302
- Hauptanwendung: Intensivmischen, Lösen, Zerteilen von Agglomeraten (z.B. Pigmente)
- Kompatible Antriebe/Reaktoren: IKA T 25 digital LR, LR 1000 basic System, LR 1000 control System, LR-2.ST (Allrounder, High Performer, Versatile, Compact Power, Starvisc 200)
Lieferumfang
-
1 x IKA S 25 KV - 26 LR Dissolverrührer
(Bitte beachten: Reaktor, Antriebsmotor und Reaktor-Deckel sind nicht im Lieferumfang enthalten!)
Individueller Bedarf & Zubehör
Nutzen Sie diesen High-Speed Rührer optimal, indem Sie ihn in die IKA LR 1000 Laborreaktoren integrieren. Sollten Sie statt eines Dissolvers ein klassisches Rotor-Stator-Werkzeug für Ihren Reaktor benötigen (z.B. für allerfeinste Emulsionen), bieten wir selbstverständlich auch die entsprechenden vakuumdichten KD-Werkzeuge an. Wenden Sie sich jederzeit an unseren Beschaffungsservice für eine fachgerechte Systemberatung rund um Ihre Reaktortechnik.
Passt zu
Ein Rezepturansatz im Becherglas, eine Emulsion im 500-Milliliter-Kolben, eine Charge Zellsuspension zur Probenvorbereitung: Der T 25 digital ULTRA-TURRAX ist das klassische Antriebsgerät für all das, was im Laboralltag zwischen 1 Milliliter und 2 Litern liegt. Er deckt einen Drehzahlbereich von 3.000 bis 25.000 Umdrehungen pro Minute ab und kommt als reines Antriebsgerät, ohne Dispergierwerkzeug, sodass jedes Labor die passende Werkzeuggeometrie selbst wählt.Elektronische Drehzahlregelung für reproduzierbare AnsätzeDie Drehzahl lässt sich stufenlos zwischen 3.000 und 25.000 rpm einstellen, bei einer Abweichung von nur 1 Prozent. Eine LED-Anzeige zeigt den eingestellten Wert direkt an, ein elektronischer Überlastschutz und eine Fehlercodeanzeige sichern den laufenden Betrieb ab. Ohne aufgesetztes Werkzeug bleibt das Gerät mit 75 dB(A) vergleichsweise leise, die maximale Viskosität liegt bei 5.000 mPas. Für Ansätze, die zwischen niedrig- und mittelviskosen Phasen wechseln, lässt sich die Drehzahl während des Prozesses jederzeit nachjustieren, ohne das Gerät abzuschalten.Kompakter Antrieb für den LaborplatzMit 87 x 271 x 106 Millimetern und 2,5 Kilogramm Gewicht beansprucht der T 25 digital wenig Stellfläche, der Ausleger misst 13 Millimeter im Durchmesser bei 160 Millimetern Länge. Die Aufnahmeleistung liegt bei 800 Watt, die Abgabeleistung bei 500 Watt. Betrieben wird das Gerät mit 220 bis 240 Volt bei 50 oder 60 Hertz, eine Spannungsvariante mit 100 bis 120 Volt ist ebenfalls erhältlich. Schutzart IP 20 nach DIN EN 60529 und eine zulässige Einschaltdauer von 100 Prozent runden die technischen Eckdaten ab, der zulässige Umgebungstemperaturbereich reicht von 5 bis 40 °C bei bis zu 80 Prozent relativer Feuchte.Werkzeug und Stativ nach Bedarf zusammenstellenWeil kein Dispergierwerkzeug beiliegt, wählt jedes Labor die Geometrie passend zur Anwendung: wiederverwendbare Edelstahlwerkzeuge wie das S 25 N - 18 G - ST (Ident 0004447300) oder das S 25 N - 25 G (Ident 0001713300), daneben Kunststoff-Einwegwerkzeuge in zwei Größen für Anwendungen, bei denen eine Kreuzkontamination zwischen Proben ausgeschlossen werden muss. Für zähere Medien eignet sich das Dissolverwerkzeug S 25 KV - 25 G (Ident 0002466900). Für den stationären Betrieb steht das Plattenstativ R 1826 (Ident 0003160100) mit Kreuzmuffe R 182 (Ident 0002657700) zur Verfügung, zur Reinigung eignet sich das Cleaning Tool TS 25-3 (Ident 0020003013) oder die Einwegtube S 18/25-ET50 (Ident 0003452500).Typische EinsatzbereicheHomogenisierung von Abwasserproben in der UmweltanalytikDispergieraufgaben in LaborreaktorenArbeiten unter Vakuum oder Druck mit passendem ZubehörProbenvorbereitung in der medizinischen ForschungAuswahlhilfe: einzelnes Antriebsgerät oder Komplett-SetWer Werkzeug und Stativ nicht einzeln zusammenstellen will, findet dieselbe Technik inklusive Zubehör in der T 25 digital Solution. Für kleinere Aufgaben mit Temperaturmessung ist die T 25 mini control ULTRA-TURRAX die kompaktere Alternative, für ein leichter zu reinigendes Gehäusekonzept die T 25 easy clean digital. Reicht der Volumenbereich bis 2 Liter für größere Ansätze nicht mehr aus, übernimmt die T 50 digital ULTRA-TURRAX Volumina bis 30 Liter.Technische DetailsMotorleistung Aufnahme / Abgabe800 W / 500 WBearbeitbares Volumen (H2O)0,001 bis 2 lViskosität max.5.000 mPasDrehzahlbereich3.000 bis 25.000 rpm, stufenlos (Abweichung 1 %)DrehzahlanzeigeLEDLautstärke ohne Werkzeug75 dB(A)Auslegerdurchmesser / Auslegerlänge13 mm / 160 mmProzesstypbatchZulässige Einschaltdauer100 %Zulässiger Umgebungstemperaturbereich / Feuchte5 bis 40 °C / 80 % (bis 31 °C), linear abnehmend auf 50 % bei 40 °CSchutzartIP 20 nach DIN EN 60529Anschlusswerte220 bis 240 V, 50/60 Hz, 800 W (weitere Spannungsvariante 100 bis 120 V erhältlich)Abmessungen (B x H x T)87 x 271 x 106 mmGewicht2,5 kgLieferumfangT 25 digital ULTRA-TURRAX AntriebsgerätEin Dispergierwerkzeug liegt nicht bei und wird passend zur jeweiligen Anwendung separat gewählt.Regulatorische InformationenDas Gerät ist ein Elektrogerät im Sinne des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG). Die WEEE-Registrierungsnummer des Herstellers IKA lautet DE 66784213. Hinweise zur Rückgabe von Altgeräten stehen auf unserer Seite Umwelt und Entsorgung.Garantie und BeschaffungsserviceFür den T 25 digital gilt die Herstellergarantie von IKA: 2 Jahre, bei Registrierung unter ika.com/register innerhalb von 90 Tagen nach Kauf verlängert auf 3 Jahre. Unser Beschaffungsservice stellt Dispergierwerkzeuge, Stative und weiteres Zubehör passend zum vorhandenen Antrieb zusammen, auf Anfrage auch Werkskalibrierzertifikate und Qualifizierungsdokumente für regulierte Bereiche.
Der T 25 easy clean digital ULTRA-TURRAX ist das Antriebsgerät der IKA-T-25-easy-clean-Baureihe, gebaut für Labore, die zwischen Chargen schnell und rückstandsfrei reinigen müssen. Das Werkzeug lässt sich für die Reinigung öffnen, ohne die Rotor-Stator-Einheit komplett zu zerlegen, das spart bei häufigem Produktwechsel Zeit und beugt Kreuzkontamination vor. Ein Dispergierwerkzeug liegt dem Gerät nicht bei, es wird passend zur jeweiligen Anwendung separat gewählt.Das easy-clean-Prinzip in der PraxisWerkzeuge der easy-clean-Reihe sind am Kürzel EC im Namen erkennbar und öffnen sich für die Reinigung, ohne dass die komplette Antriebseinheit demontiert werden muss. Wer vormittags eine Kosmetikemulsion und nachmittags eine andere Rezeptur bearbeitet, spart sich damit den zeitaufwendigen Werkzeugwechsel mit vollständiger Zerlegung. Ein bürstenloser Gleichstrommotor treibt das Werkzeug an, das reduziert Kohlestaub im Reinraum und hält den Betrieb mit 70 dB(A) ohne aufgesetztes Werkzeug vergleichsweise leise.Anzeige, Zeitschaltuhr und BedienungDie Drehzahl zeigt eine LED-Anzeige, eingestellt wird stufenlos zwischen 3.000 und 25.000 Umdrehungen pro Minute bei einer Abweichung von 2 Prozent. Eine eingebaute Zeitschaltuhr mit eigener LED-Anzeige übernimmt wiederkehrende Prozesszeiten, sodass eine Charge nicht manuell gestoppt werden muss. Für die Anbindung an labworldsoft steht eine Micro-USB-Schnittstelle bereit, über die sich Parameter dokumentieren lassen.Leistungsdaten und mechanische AuslegungBei einer Aufnahmeleistung von 500 Watt und einer Abgabeleistung von 400 Watt bearbeitet das Gerät Volumina von 1 bis 2.000 Millilitern Wasser und Medien mit einer Viskosität bis 5.000 mPas. Der Ausleger misst 13 Millimeter im Durchmesser bei 160 Millimetern Länge, das Gehäuse ist mit IP 30 nach DIN EN 60529 gegen feste Fremdkörper ab 2,5 mm geschützt, einen Staub- oder Wasserschutz bietet das nicht. Das Gerät ist für eine Einschaltdauer von 100 Prozent ausgelegt. Am Netz liegt das Gerät bei 220 bis 240 Volt, für Standorte außerhalb des europäischen Netzes ist auf Anfrage eine Variante mit 100 bis 120 Volt erhältlich.Dokumentation und KonformitätZum Gerät gehört eine eigene EU-Konformitätserklärung als Download, dazu ein Datenblatt im PDF-Format. Die Betriebsanleitung deckt neben diesem Antriebsgerät auch die control-Variante der T-25-easy-clean-Reihe ab und liegt in 14 Sprachen vor, von Deutsch und Englisch bis Chinesisch, Thailändisch und Koreanisch. Für Standorte mit internationalem Personal lässt sich damit dieselbe Anleitung an mehreren Arbeitsplätzen einsetzen.Typische EinsatzbereicheDas breite Drehzahlband und die easy-clean-Reinigung machen das Gerät vor allem dort attraktiv, wo häufig zwischen unterschiedlichen Proben gewechselt wird.Homogenisieren medizinischer und pharmazeutischer Proben mit häufigem ProduktwechselEmulgieren von Kosmetikrezepturen im LabormaßstabSuspendieren von Lacken und BeschichtungenDispergieren unter Vakuum oder Druck in Verbindung mit einem IKA-LaborreaktorAuswahlhilfe: digital oder control, Einzelgerät oder Set?Wer keine Temperaturmessung braucht, ist mit diesem digitalen Antriebsgerät gut bedient. Soll die Probentemperatur während des Dispergierens überwacht werden, etwa bei hitzeempfindlichen Formulierungen, liegt die T 25 easy clean control ULTRA-TURRAX näher, sie misst zwischen 0 und 125 °C über ein RFID-fähiges Werkzeug. Wer noch kein Dispergierwerkzeug besitzt, spart sich mit der T 25 easy clean digital Solution die separate Werkzeugauswahl, das Set bringt Werkzeug, Stativ und Kreuzmuffe gleich mit. Für kompaktere Anwendungen mit WLAN-Anbindung und kleineren Volumina steht außerdem die T 25 mini control ULTRA-TURRAX zur Wahl, für größere Volumina bei höherer Leistung die T 25 digital ULTRA-TURRAX.Technische DetailsDie folgende Tabelle fasst die Kennwerte von Antrieb, Bedienung und Anschluss zusammen, wie sie IKA für die digital-Variante der T-25-easy-clean-Baureihe ausweist.Motorleistung Aufnahme / Abgabe500 W / 400 WBearbeitbares Volumen (H2O)1 bis 2.000 mlViskosität max.5.000 mPasDrehzahlbereich3.000 bis 25.000 rpm, stufenlos (Abweichung 2 %)DrehzahlanzeigeLEDMotorprinzipbürstenlos, GleichstromLautstärke ohne Werkzeug70 dB(A)Auslegerdurchmesser / Auslegerlänge13 mm / 160 mmZeitschaltuhrja, LED-AnzeigeZulässige Einschaltdauer100 %Zulässige Umgebungstemperatur / Feuchte5 bis 40 °C / 80 %SchutzartIP 30 nach DIN EN 60529USB-SchnittstelleMicro-USBAnschlusswerte220 bis 240 V, 50/60 Hz, 500 W (weitere Spannungsvariante 100 bis 120 V)Abmessungen (B x H x T)89 x 270 x 161 mmGewicht3 kgLieferumfangT 25 easy clean digital ULTRA-TURRAX AntriebsgerätUSB-Kabel, USB A auf Micro-B, 2 mEin Dispergierwerkzeug ist nicht Teil des Lieferumfangs und wird passend zur Anwendung separat gewählt.Regulatorische InformationenDas Gerät ist ein Elektrogerät im Sinne des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG). Die WEEE-Registrierungsnummer des Herstellers IKA lautet DE 66784213. Hinweise zur Rückgabe von Altgeräten stehen auf unserer Seite Umwelt und Entsorgung.Garantie und BeschaffungsserviceFür den T 25 easy clean digital ULTRA-TURRAX gilt die Herstellergarantie von IKA: 2 Jahre, bei Registrierung unter ika.com/register innerhalb von 90 Tagen nach Kauf verlängert auf 3 Jahre. Für Dispergierwerkzeuge, Stative und weiteres Zubehör übernimmt unser Beschaffungsservice die passende Zusammenstellung zum Gerät.
Wer eine chemische Reaktion im Labormaßstab entwickelt und später in einen größeren Maßstab übertragen will, braucht mehr als eine Rührwerksanzeige, die nur einen Trend meldet. Der IKA Laborreaktor LR-2.ST Starvisc 200 misst Drehmoment und Viskosität direkt am Messrührer STARVISC 200-2.5 control, während die Reaktion läuft, nicht erst danach an einem separaten Viskosimeter. Das unterscheidet ihn von den vier anderen Ausführungen der LR-2.ST-Baureihe, die mit EUROSTAR-Rührwerken und einer allgemeinen Drehmoment-Trendanzeige arbeiten, aber keine kalibrierte Messung liefern. Für hochviskose Medien bis 100.000 mPas und Nutzvolumina von 500 bis 2.000 ml liefert das System damit reproduzierbare Messwerte für die Prozessentwicklung statt nur eine grobe Einschätzung.Geliefert wird das komplette Stativsystem: die Basiskomponente LR.SI, der Reaktordeckel HEAD,REACTOR,LR2.10 und der Messrührer STARVISC 200-2.5 control. Nicht im Lieferumfang enthalten ist das Reaktorgefäß selbst. Das Glasgefäß wird passend zum benötigten Nutzvolumen separat bestellt, das gilt für alle fünf Varianten der LR-2.ST-Baureihe gleichermaßen und sollte bei der ersten Bestellung eines Systems eingeplant werden.Echte Drehmoment- und Viskositätsmessung während der ReaktionDer STARVISC 200-2.5 control misst Drehmoment und die daraus abgeleitete Viskosität kalibriert an der Rührwelle, mit einem Maximalwert von 200 Ncm. Genau das macht den Unterschied zur allgemeinen Drehmoment-Trendanzeige der übrigen LR-2.ST-Varianten aus: Dort zeigt das Display an, ob das Drehmoment steigt oder fällt, hier steht ein belastbarer Messwert, der sich dokumentieren und in eine Auswertung übernehmen lässt. Für Produktentwicklung, bei der Viskositätsverläufe während einer Reaktion (etwa bei Polymerisationen oder beim Aushärten von Harzen) über die Prozessqualität entscheiden, ist das der eigentliche Kaufgrund für dieses Modell innerhalb der Baureihe. Die minimale Drehzahl von 6 rpm erlaubt zusätzlich sehr langsames Rühren, wenn eine Reaktion nur wenig Scherenergie verträgt.Temperaturbereich, Nutzvolumen und VakuumbetriebDas Nutzvolumen liegt zwischen 500 und 2.000 ml, mit einem Dispergierwerkzeug sollten mindestens 800 ml im Gefäß sein, damit die Scherwirkung nicht ins Leere läuft. Die Arbeitstemperatur reicht von -50 bis 230 °C, das Teleskopstativ hat einen Hub von 390 mm für unterschiedliche Gefäßgrößen und Aufbauten. Ein Vakuumbetrieb bis 25 mbar ist möglich, etwa zur Entgasung von Medien oder für Reaktionen, die unter reduziertem Druck ablaufen sollen. Die produktberührenden Teile am System selbst bestehen aus Borosilikatglas, FFPM, PTFE und Stahl 1.4571, der Reaktordeckel hat drei Öffnungen NS 29/32 und zwei Öffnungen NS 14/23 für Sensorik, Zugabe oder Rückflusskühler.Reproduzierbarkeit und Dokumentation der MesswerteFür Prozessentwicklung zählt neben dem Messwert selbst auch, dass sich ein Rührversuch später identisch wiederholen lässt. Weil der STARVISC 200-2.5 control Drehmoment und Viskosität laufend erfasst, lässt sich ein Ansatz über die Zeit auswerten und mit späteren Chargen vergleichen, statt nur eine subjektive Einschätzung der Rührwerksanzeige zu notieren. Bei der Übertragung von Laborergebnissen in einen größeren Maßstab ist diese Nachvollziehbarkeit oft wichtiger als eine einzelne Messung, weil sich Abweichungen zwischen zwei Chargen erst im Vergleich zeigen. Für Labore mit dokumentierter Geräteprüfung sind zudem Werkskalibrierzertifikate und IQ/OQ-Unterlagen zum System erhältlich, siehe Abschnitt Beschaffungsservice. Gerade beim Vergleich unterschiedlicher Rezepturen oder Chargen liefert das System damit eine objektive Grundlage, auf die sich Entscheidungen im Labor stützen lassen, statt sich auf den Eindruck einer einzelnen Person am Rührwerk zu verlassen.Typische EinsatzbereicheOptimierung und Reproduktion chemischer Reaktions-, Misch- und Homogenisierprozesse im LabormaßstabProduktentwicklung mit Bedarf an dokumentierter Drehmoment- und Viskositätsmessung während der Reaktion, etwa bei Polymerisationen, Harzen oder KlebstoffenVerarbeitung hochviskoser Medien bis 100.000 mPasReaktionen unter Vakuum oder reduziertem Druck, etwa zur EntgasungScale-up-Vorarbeiten vor dem Wechsel in einen größeren ProduktionsmaßstabAuswahlhilfe innerhalb der LR-2.ST-FamilieDie LR-2.ST-Baureihe gibt es in fünf Ausführungen mit demselben Stativsystem und Reaktordeckel, aber unterschiedlichem Rührwerk. Das Rührwerk bestimmt Drehmoment, maximale Viskosität und ob eine kalibrierte Messung möglich ist:VarianteRührwerk, Drehmoment max., Viskosität max., MessfunktionStarvisc 200 (dieses Gerät)STARVISC 200-2.5 control, 200 Ncm, 100.000 mPas, kalibrierte Drehmoment- und ViskositätsmessungLR-2.ST the High-PerformerEUROSTAR 660 high torque control, 660 Ncm, 150.000 mPas, nur Drehmoment-TrendanzeigeLR-2.ST the AllrounderEUROSTAR 200 control, 200 Ncm, 100.000 mPas, nur Drehmoment-TrendanzeigeLR-2.ST the VersatileEUROSTAR 100 control mit Links-/Rechtslauf, 100 Ncm, 70.000 mPas, nur Drehmoment-TrendanzeigeLR-2.ST the Compact PowerEUROSTAR 60 control, 60 Ncm, 50.000 mPas, nur Drehmoment-TrendanzeigeWer die Viskosität während der Reaktion tatsächlich messen und dokumentieren muss, kommt an der Starvisc-200-Ausführung nicht vorbei. Reicht eine reine Trendanzeige und ist stattdessen ein höheres Drehmoment für sehr zähe Medien gefragt, ist der LR-2.ST the High-Performer die passendere Wahl. Für Anwendungen mit geringerem Viskositätsbedarf und kleinerem Budget stehen der LR-2.ST the Allrounder, der LR-2.ST the Versatile und der LR-2.ST the Compact Power zur Verfügung. Der Messrührer STARVISC 200-2.5 control ist bei Bedarf auch einzeln als Ersatz- oder Nachrüstteil erhältlich.Technische DetailsNutzvolumen500 bis 2.000 mlNutzvolumen mit Dispergierwerkzeugmindestens 800 mlArbeitstemperatur-50 bis 230 °CErreichbares Vakuum25 mbarViskosität max.100.000 mPasDrehzahl min.6 rpmHub Teleskopstativ390 mmProduktberührendes MaterialBorosilikatglas, FFPM, PTFE, Stahl 1.4571Öffnungen Reaktorgefäß3 x NS 29/32, 2 x NS 14/23Drehmoment max. an der Rührwelle200 NcmZulässiger Umgebungstemperaturbereich5 bis 40 °CZulässige relative Feuchte80 %Abmessungen (B x H x T)670 x 1240 x 580 mmGewicht25 kgLieferumfang1 x LR-2.ST Stativsystem1 x LR.SI Basis- und Stativkomponente1 x HEAD,REACTOR,LR2.10 Reaktordeckel1 x STARVISC 200-2.5 control DrehmomentmessrührerDas Reaktorgefäß gehört nicht zum Lieferumfang. Das Glasgefäß wird passend zum benötigten Nutzvolumen separat bestellt, ebenso Zubehör wie Rührelemente für andere Anwendungen, Temperaturfühler, Vakuumpumpe oder Umwälzthermostat, falls diese noch fehlen.Anwendung und WartungDas System wiegt 25 kg und gehört auf eine stabile, ebene Arbeitsfläche mit ausreichend Tragkraft. Vor jedem Vakuumbetrieb lohnt sich eine kurze Sichtprüfung der Normschliff-Verbindungen am Deckel, eine undichte Stelle kostet sonst Vakuumleistung. Der zulässige Umgebungstemperaturbereich liegt bei 5 bis 40 °C, die zulässige relative Feuchte bei 80 %. Nach dem Rühren hochviskoser oder klebender Medien lässt sich der Messrührer für die Reinigung vom Deckel lösen, ohne das gesamte Stativsystem zu demontieren. Beim Wechsel zwischen unterschiedlich zähen Medien ist es sinnvoll, den Messrührer vor dem nächsten Ansatz auf Rückstände zu prüfen, weil angetrocknete Reste die Drehmomentmessung verfälschen können. Am Ende der Nutzungsdauer gehört das System als Elektrogerät in die getrennte Elektroaltgeräte-Erfassung, nicht in den Hausmüll.Individueller Bedarf & BeschaffungsserviceZum LR-2.ST Starvisc 200 führt IKA ein umfangreiches Zubehörprogramm: Reaktorgefäße in unterschiedlichen Volumina, weitere Rührelemente wie Ankerrührer oder Strömungsbrecher, Dispergierwerkzeuge der T-25-Serie, pH- und Temperaturfühler, Vakuumpumpen und -controller sowie Umwälzthermostate zur aktiven Temperierung. Auch Werkskalibrierzertifikate und IQ/OQ-Dokumentation sind bei Bedarf erhältlich. Über unseren Beschaffungsservice unterstützen wir Sie bei der Zusammenstellung des passenden Reaktorgefäßes und weiterer Komponenten für Ihr LR-2.ST-System. Bei der Auswahl berücksichtigen wir geplantes Nutzvolumen, Medienart und Prozesstemperatur, damit Gefäß und Antrieb zueinander passen.Häufig gestellte FragenIst ein Reaktorgefäß im Lieferumfang enthalten?Nein. Der Starvisc 200 wird als Stativsystem mit Basiskomponente, Reaktordeckel und Messrührer geliefert, das Glasgefäß wird passend zum Nutzvolumen separat bestellt.Worin unterscheidet sich der Starvisc 200 von den anderen LR-2.ST-Modellen?Im Rührwerk. Nur der Starvisc 200 misst Drehmoment und Viskosität kalibriert während der Reaktion, die anderen vier Varianten zeigen nur einen allgemeinen Drehmoment-Trend.Bis zu welcher Viskosität lässt sich rühren?Bis 100.000 mPas, bei einem maximalen Drehmoment von 200 Ncm an der Rührwelle.Lässt sich das System unter Vakuum betreiben?Ja, bis 25 mbar, etwa zur Entgasung von Medien.Welches Nutzvolumen ist vorgesehen?500 bis 2.000 ml, mit Dispergierwerkzeug sollten mindestens 800 ml im Gefäß sein.Wie schwer ist das System und worauf sollte ich beim Aufbau achten?Das Stativsystem wiegt 25 kg. Es gehört auf eine stabile, ebene Arbeitsfläche, die dieses Gewicht sicher trägt.
Hochviskose Medien wie Gele, Pasten, Schmelzen oder konzentrierte Polymerlösungen lassen sich mit klassischen Magnetrührern kaum noch zuverlässig durchmischen. Der IKA Laborreaktor LR-2.ST the Compact Power (MPN 20013294) ist die kompakteste und preislich zugänglichste Ausführung der LR-2.ST Reaktorplattform und verarbeitet Medien mit einer Viskosität von bis zu 50.000 mPas in einem Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern. Damit eignet sich dieser Laborreaktor für Labore, die verlässliche Rühr-, Misch- und Homogenisierprozesse bei mittlerer bis hoher Viskosität benötigen, ohne gleich in die leistungsstärkeren Ausbaustufen der Baureihe zu investieren. Als modular konfigurierte Reaktorplattform ist er dabei auf Reproduzierbarkeit ausgelegt, ein wichtiges Kriterium, wenn eine Rezeptur später im größeren Maßstab produziert werden soll. Mikroprozessorgesteuertes Rührwerk mit Drehmoment-Trendanzeige Das Stativsystem LR-2.SI trägt das mitgelieferte Laborrührwerk EUROSTAR 60 control, das einen Drehzahlbereich von 8 bis 290 Umdrehungen pro Minute stufenlos abdeckt und ein maximales Drehmoment von 60 Ncm an der Rührwelle bereitstellt. Die mikroprozessorgesteuerte Regelung hält die eingestellte Drehzahl auch bei zunehmender Beladung konstant, während die integrierte Drehmoment-Trendanzeige Viskositätsänderungen im Rührgut sichtbar macht, etwa wenn sich während einer Reaktion ein Gel bildet oder ein Feststoff in Lösung geht. Borosilikatglas-Reaktorgefäß für Vakuum- und Temperaturwechsel Das 2,0-Liter-Reaktorgefäß aus Borosilikatglas ist auf ein Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern ausgelegt und arbeitet in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 230 °C bei einem erreichbaren Vakuum von 25 mbar. Der Reaktordeckel LR2.10 bietet drei Öffnungen im Normschliff NS 29/32 und zwei Öffnungen im Normschliff NS 14/23, über die sich Temperaturfühler, Rückflusskühler oder weiteres Zubehör gasdicht einbringen lassen. Dichtungen aus FFPM (Perfluorelastomer) sorgen dafür, dass auch aggressive Lösemittel und die volle Temperaturspanne des Systems keinen Einfluss auf die Dichtigkeit haben. Kompaktes Format für den Aufbau im Abzug Mit Abmessungen von 460 x 1240 x 430 Millimetern, einem Teleskopfuß-Hub von 390 Millimetern und einem Gewicht von rund 25 Kilogramm lässt sich der Compact Power auch in Abzügen mit begrenzter Stellfläche aufbauen. Die abnehmbare Wireless-Bedieneinheit (WiCo) ermöglicht es, Drehzahl und Rührprozess von außerhalb des Abzugs zu überwachen und zu steuern, sodass Anwenderinnen und Anwender beim Rühren gefährlicher oder flüchtiger Medien nicht direkt am Gerät stehen müssen. Zulässig sind Umgebungstemperaturen von 5 bis 40 °C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von maximal 80 Prozent. Erweiterbar über die freien Deckelöffnungen Die insgesamt fünf Öffnungen im Reaktordeckel sind nicht nur für Temperaturfühler reserviert. Über die Normschliffe lassen sich je nach Versuchsaufbau auch Dispergierwerkzeuge, Rückflusskühler, Tropftrichter oder Gaszu- und -ableitungen einbringen. So bleibt der Compact Power auch dann noch einsetzbar, wenn ein Versuch im Projektverlauf zusätzliche Sensorik oder eine kontinuierliche Gasatmosphäre erfordert, ohne dass ein komplett neuer Reaktoraufbau nötig wird. Einstieg in die LR-2.ST Plattform ohne Kompromisse bei der Prozesssicherheit Der Compact Power teilt sich das Stativsystem, das Reaktorgefäß und die Sicherheitsausstattung mit den leistungsstärkeren LR-2.ST Ausführungen the Versatile, the Allrounder und the High-Performer, die für höhere Viskositäten bis 70.000, 100.000 beziehungsweise 150.000 mPas ausgelegt sind. Wer absehen kann, dass künftige Ansätze durchgängig im Bereich bis 50.000 mPas bleiben, spart mit dieser Basisausführung gegenüber den höheren Drehmoment-Stufen der Baureihe, ohne bei Glasqualität, Vakuumfestigkeit oder Bedienkonzept Abstriche machen zu müssen. Damit lässt sich der Compact Power als solide Einstiegsplattform in die Welt der Hochviskositätsreaktoren verstehen, die bei steigendem Bedarf über dieselbe Baureihe nach oben skaliert werden kann, ohne dass Stativsystem oder Bedienlogik neu erlernt werden müssen. Typische Einsatzbereiche Der LR-2.ST the Compact Power kommt überall dort zum Einsatz, wo mittelviskose bis viskose Medien im Labormaßstab kontrolliert gerührt oder gemischt werden müssen: Homogenisieren von Cremes, Gelen und Emulsionen in der Kosmetikentwicklung Rühren und Temperieren viskoser Formulierungen in der pharmazeutischen Entwicklung Chemische Synthesen mit ansteigender Viskosität während der Reaktion, etwa bei Polymerisationen Vakuumunterstütztes Entgasen von Lösungen und Dispersionen vor der Weiterverarbeitung Scale-up-Vorversuche im Labormaßstab, bevor ein Prozess auf größere Produktionsreaktoren übertragen wird Formulierungsentwicklung, bei der Rezepturen mit unterschiedlicher Endviskosität verglichen werden Praktika und Weiterbildung, in denen Studierende oder neue Mitarbeitende den Umgang mit Reaktorsystemen lernen Technische Details Nutzvolumen500 bis 2000 ml Min. Volumen mit Dispergierwerkzeug800 ml Drehzahlbereich8 bis 290 U/min Max. Drehmoment an der Rührwelle60 Ncm Max. Viskosität50.000 mPas ArbeitstemperaturbereichRaumtemperatur bis 230 °C Erreichbares Vakuum25 mbar Material (medienberührte Teile)Borosilikatglas, Edelstahl 1.4571, PTFE, FFPM Anschlüsse Reaktordeckel3 x NS 29/32, 2 x NS 14/23 Abmessungen (B x H x T)460 x 1240 x 430 mm Teleskopfuß-Hub390 mm Gewichtca. 25 kg Zulässige Umgebungstemperatur5 bis 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeitmax. 80 % SteuerungMikroprozessorgesteuert, mit Drehmoment-Trendanzeige FernbedienungAbnehmbare Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Lieferumfang 1 x Stativsystem LR-2.SI 1 x Reaktordeckel LR2.10 1 x Reaktorgefäß aus Borosilikatglas, 2,0 Liter 1 x Ankerrührer 1 x Laborrührwerk EUROSTAR 60 control 1 x Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für den Ausbau des LR-2.ST the Compact Power zu einer individuellen Reaktorlösung unterstützen wir Sie über unseren Beschaffungsservice, etwa bei zusätzlichen Reaktorgefäßen, Temperaturfühlern, Rückflusskühlern oder Dispergierwerkzeugen für die freien Öffnungen des Reaktordeckels. Auch bei Ersatzteilen oder dem Umstieg auf eine leistungsstärkere Ausführung der LR-2.ST Baureihe beraten wir Sie gerne. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie bei unserem Beschaffungsservice.
Nicht jeder Ansatz im Labor hat von Anfang bis Ende dieselbe Konsistenz: Eine Lösung kann zu Beginn dünnflüssig sein und im Verlauf einer Reaktion oder beim Eindampfen deutlich zäher werden. Der IKA Laborreaktor LR-2.ST the Versatile (MPN 20013293) ist genau für diese Bandbreite ausgelegt und verarbeitet Medien bis zu einer Viskosität von 70.000 mPas bei einem Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern. Als mittlere Ausbaustufe der LR-2.ST Reaktorplattform bietet er mehr Drehmomentreserve als die Basisausführung the Compact Power, ohne bereits das Preisniveau der Hochviskositäts-Variante the High-Performer zu erreichen. Damit richtet er sich vor allem an Labore, deren Ansätze nicht durchgängig im Grenzbereich der Baureihe liegen, sondern über die Projektlaufzeit hinweg unterschiedlich zäh sind. EUROSTAR 100 control: mehr Drehmomentreserve für wechselnde Viskositäten Anstelle des EUROSTAR 60 control der Basisausführung ist der Versatile werkseitig mit dem Laborrührwerk EUROSTAR 100 control ausgestattet, das ein maximales Drehmoment von 100 Ncm an der Rührwelle liefert. Der Drehzahlbereich von 8 bis 290 Umdrehungen pro Minute bleibt dabei identisch zur restlichen Baureihe, sodass sich Prozessparameter aus Versuchen mit anderen LR-2.ST Ausführungen direkt übertragen lassen. Die mikroprozessorgesteuerte Drehzahlregelung hält die Drehzahl auch dann konstant, wenn die Viskosität im Reaktor spürbar ansteigt. Reaktorgefäß mit Vakuumbetrieb und weitem Temperaturfenster Das 2,0-Liter-Reaktorgefäß aus Borosilikatglas deckt ein Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern ab und arbeitet in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 230 °C bei einem erreichbaren Vakuum von 25 mbar. Über die drei Öffnungen im Normschliff NS 29/32 und zwei weitere im Normschliff NS 14/23 im Reaktordeckel LR2.10 lassen sich Temperaturfühler, Rückflusskühler oder Dispergierwerkzeuge anschließen. FFPM-Dichtungen (Perfluorelastomer) halten dabei sowohl Lösemitteldämpfen als auch dem vollen Temperaturbereich stand. Kompaktes Stativsystem mit abnehmbarer Fernbedienung Mit Abmessungen von 460 x 1240 x 430 Millimetern, einem Teleskopfuß-Hub von 390 Millimetern und einem Gewicht von rund 25 Kilogramm passt der Versatile auf dieselbe Stellfläche wie die übrigen LR-2.ST Ausführungen. Die abnehmbare Wireless-Bedieneinheit WiCo erlaubt es, Drehzahl und Rührprozess außerhalb des Abzugs zu beobachten und anzupassen, was besonders bei Ansätzen mit flüchtigen oder toxischen Medien den direkten Kontakt am Gerät reduziert. Zulässig sind Umgebungstemperaturen von 5 bis 40 °C bei maximal 80 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit, Werte, die sich problemlos in einem klimatisierten Laborraum oder unter einem Abzug einhalten lassen. Erweiterbar über fünf Deckelöffnungen Der Reaktordeckel LR2.10 stellt insgesamt fünf Normschliff-Öffnungen zur Verfügung, über die sich je nach Versuch zusätzliche Sensorik, ein Rückflusskühler, ein Tropftrichter oder eine Gaszu- und -ableitung anschließen lässt. Damit lässt sich derselbe Grundaufbau für unterschiedliche Versuchsreihen nutzen, ohne dass für jede Konfiguration ein separater Reaktor angeschafft werden muss, ein praktischer Vorteil, wenn ein Labor mehrere Formulierungen parallel entwickelt und Sensorik zwischen Ansätzen umgesteckt werden soll. Flexibel innerhalb der LR-2.ST Baureihe positioniert Innerhalb der fünf LR-2.ST Ausführungen deckt der Versatile mit 70.000 mPas maximaler Viskosität und 100 Ncm Drehmoment die Lücke zwischen der Einstiegsvariante the Compact Power (50.000 mPas, 60 Ncm) und dem breiter aufgestellten the Allrounder (100.000 mPas, 200 Ncm) ab. Für Labore, die regelmäßig mit mittelviskosen bis viskosen Formulierungen arbeiten, aber selten an die Grenze von 100.000 mPas stoßen, liegt der Versatile damit oft näher am tatsächlichen Bedarf als die stärker dimensionierten Ausführungen der Baureihe, was sich auch im Anschaffungspreis gegenüber dem Allrounder und dem High-Performer bemerkbar macht. Typische Einsatzbereiche Der LR-2.ST the Versatile eignet sich besonders für Anwendungen mit wechselnder oder schwer vorhersehbarer Viskosität im Verlauf eines Ansatzes: Rühren von Reaktionsansätzen, deren Viskosität im Reaktionsverlauf spürbar zunimmt Formulierungsentwicklung in Kosmetik und Pharmazie mit unterschiedlich zähen Zwischenprodukten Homogenisieren von Dispersionen und Emulsionen vor der Abfüllung oder Weiterverarbeitung Vakuumunterstütztes Entgasen viskoser Medien vor einem nachfolgenden Prozessschritt Vergleichende Versuchsreihen, in denen mehrere Rezepturen mit unterschiedlicher Endviskosität getestet werden Übertragung von Laborergebnissen in Richtung größerer Produktionsreaktoren im Rahmen von Scale-up-Projekten Materialforschung, bei der Additive schrittweise in eine Grundmatrix eingerührt werden und die Viskosität dabei stetig ansteigt Qualitätskontrolle, in der Chargen unterschiedlicher Konsistenz unter identischen Rührbedingungen geprüft werden Technische Details Nutzvolumen500 bis 2000 ml Drehzahlbereich8 bis 290 U/min Max. Drehmoment an der Rührwelle100 Ncm Max. Viskosität70.000 mPas ArbeitstemperaturbereichRaumtemperatur bis 230 °C Erreichbares Vakuum25 mbar Material (medienberührte Teile)Borosilikatglas, Edelstahl 1.4571, PTFE, FFPM Anschlüsse Reaktordeckel3 x NS 29/32, 2 x NS 14/23 Abmessungen (B x H x T)460 x 1240 x 430 mm Teleskopfuß-Hub390 mm Gewichtca. 25 kg Zulässige Umgebungstemperatur5 bis 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeitmax. 80 % SteuerungMikroprozessorgesteuert, mit Drehmoment-Trendanzeige FernbedienungAbnehmbare Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Lieferumfang 1 x Stativsystem LR-2.SI 1 x Reaktordeckel LR2.10 1 x Reaktorgefäß aus Borosilikatglas, 2,0 Liter 1 x Ankerrührer 1 x Laborrührwerk EUROSTAR 100 control 1 x Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Rund um den LR-2.ST the Versatile unterstützen wir Sie über unseren Beschaffungsservice bei zusätzlichem Zubehör wie weiteren Reaktorgefäßen, Temperaturfühlern oder Dispergierwerkzeugen für die freien Deckelöffnungen. Auch wenn sich im laufenden Projekt herausstellt, dass eine höhere oder niedrigere Drehmoment-Stufe der LR-2.ST Baureihe besser passt, beraten wir Sie gerne zum Wechsel innerhalb der Plattform. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie bei unserem Beschaffungsservice.
Zähe Schmelzen, konzentrierte Polymerlösungen oder pastöse Klebstoffformulierungen bringen viele Laborrührwerke an ihre Grenzen, lange bevor die eigentliche Rezeptur fertig ist. Der IKA Laborreaktor LR-2.ST the High-Performer (MPN 20013291) ist die leistungsstärkste Ausführung der LR-2.ST Reaktorplattform und verarbeitet Medien mit einer Viskosität von bis zu 150.000 mPas bei einem Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern. Er richtet sich an Labore, die regelmäßig mit extrem hochviskosen Medien arbeiten und dafür eine spürbar höhere Drehmomentreserve benötigen als die restlichen drei Ausführungen der Baureihe bieten. Als oberste Ausbaustufe der Plattform teilt er sich Reaktorgefäß, Stativsystem und Sicherheitskonzept mit den kleineren Varianten, unterscheidet sich aber in der Antriebsauslegung deutlich von diesen. Höchste Drehmomentstufe der LR-2.ST Baureihe Der High-Performer ist mit dem leistungsstärksten Laborrührwerk der LR-2.ST Plattform ausgestattet und deckt eine maximale Viskosität von 150.000 mPas ab, deutlich mehr als die 100.000 mPas des the Allrounder und die 50.000 beziehungsweise 70.000 mPas der beiden kleineren Ausführungen. Der Drehzahlbereich von 8 bis 290 Umdrehungen pro Minute bleibt dabei innerhalb der Baureihe konsistent, sodass sich Prozessparameter zwischen den LR-2.ST Ausführungen weiterhin vergleichen lassen. Die mikroprozessorgesteuerte Regelung hält die Drehzahl auch dann stabil, wenn ein Medium im Reaktionsverlauf spürbar eindickt oder aushärtet. Reaktorgefäß und Deckel wie in der übrigen Baureihe Das 2,0-Liter-Reaktorgefäß aus Borosilikatglas ist auf ein Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern ausgelegt und arbeitet in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 230 °C bei einem erreichbaren Vakuum von 25 mbar. Der Reaktordeckel LR2.10 bietet drei Öffnungen im Normschliff NS 29/32 und zwei weitere im Normschliff NS 14/23 für Temperaturfühler, Rückflusskühler oder weiteres Zubehör. FFPM-Dichtungen (Perfluorelastomer) sorgen dafür, dass auch bei den hohen mechanischen Belastungen durch zähe Medien und im gesamten Temperaturbereich des Systems eine zuverlässige Abdichtung erhalten bleibt. Kompaktes Stativsystem für den stärksten Antrieb der Baureihe Mit Abmessungen von 460 x 1240 x 430 Millimetern, einem Teleskopfuß-Hub von 390 Millimetern und einem Gewicht von rund 25 Kilogramm nimmt der High-Performer trotz des stärkeren Antriebs keine größere Stellfläche ein als die übrigen LR-2.ST Ausführungen. Die abnehmbare Wireless-Bedieneinheit WiCo erlaubt die Steuerung außerhalb des Abzugs, was beim Rühren besonders zäher oder chemisch aggressiver Medien für zusätzlichen Abstand zum Reaktor sorgt. Zulässig sind Umgebungstemperaturen von 5 bis 40 °C bei maximal 80 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit, Werte, die ein normal klimatisierter Laborraum in aller Regel erfüllt. Fünf Deckelöffnungen für zusätzliche Sensorik Auch beim High-Performer stehen über den Reaktordeckel LR2.10 insgesamt fünf Normschliff-Öffnungen zur Verfügung. Gerade bei sehr zähen oder aushärtenden Medien ist eine engmaschige Temperaturüberwachung an mehreren Punkten des Reaktors oft sinnvoll, ebenso wie der Anschluss einer Gaszu- und -ableitung, wenn während der Reaktion Inertgas eingeleitet oder ein Lösemitteldampf abgeführt werden soll. Die freien Öffnungen lassen sich dafür flexibel mit passendem Zubehör bestücken. Für die anspruchsvollsten Viskositäten der Baureihe Wo the Compact Power, the Versatile und the Allrounder bei 50.000, 70.000 beziehungsweise 100.000 mPas an ihre Grenze stoßen, ist der High-Performer für Medien konzipiert, die auch jenseits dieser Werte noch kontrolliert gerührt werden müssen, etwa bei hochkonzentrierten Polymerlösungen, Schmelzklebstoffen oder pastösen Formulierungen kurz vor der endgültigen Konsistenz. Wer in einem Projekt absehen kann, dass die Viskosität regelmäßig im sechsstelligen mPas-Bereich liegen wird, spart sich mit dieser Ausführung den späteren Umstieg von einer kleineren LR-2.ST Variante. Typische Einsatzbereiche Der LR-2.ST the High-Performer eignet sich für Rühr- und Mischaufgaben am oberen Ende des Viskositätsspektrums, dort, wo andere Laborreaktoren an ihre Leistungsgrenze stoßen: Verarbeiten hochkonzentrierter Polymerlösungen und Polymerschmelzen im Labormaßstab Homogenisieren von Klebstoffen, Dichtmassen und anderen pastösen Formulierungen Chemische Synthesen mit starkem Viskositätsanstieg gegen Ende der Reaktion, etwa bei Polykondensationen Materialforschung an hochviskosen Rezepturen kurz vor deren finaler Konsistenz Scale-up-Vorversuche für Produktionsprozesse, in denen bereits im Labor extrem zähe Medien entstehen Spezialanwendungen, bei denen kleinere LR-2.ST Ausführungen aufgrund zu geringer Drehmomentreserve nicht mehr ausreichen Forschung an Hot-Melt-Systemen und anderen bei Raumtemperatur festen, im warmen Zustand hochviskosen Massen Qualitätssicherung an hochviskosen Chargen kurz vor der Freigabe, wenn die Konsistenz produktionsnah geprüft werden soll Technische Details Nutzvolumen500 bis 2000 ml Drehzahlbereich8 bis 290 U/min Max. Viskosität150.000 mPas ArbeitstemperaturbereichRaumtemperatur bis 230 °C Erreichbares Vakuum25 mbar Material (medienberührte Teile)Borosilikatglas, Edelstahl 1.4571, PTFE, FFPM Anschlüsse Reaktordeckel3 x NS 29/32, 2 x NS 14/23 Abmessungen (B x H x T)460 x 1240 x 430 mm Teleskopfuß-Hub390 mm Gewichtca. 25 kg Zulässige Umgebungstemperatur5 bis 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeitmax. 80 % SteuerungMikroprozessorgesteuert, mit Drehmoment-Trendanzeige FernbedienungAbnehmbare Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Lieferumfang 1 x Stativsystem LR-2.SI 1 x Reaktordeckel LR2.10 1 x Reaktorgefäß aus Borosilikatglas, 2,0 Liter 1 x Ankerrührer 1 x Laborrührwerk der höchsten Leistungsstufe der LR-2.ST Baureihe 1 x Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für den High-Performer bieten wir über unseren Beschaffungsservice zusätzliches Zubehör an, etwa weitere Reaktorgefäße, Temperaturfühler oder Dispergierwerkzeuge für die freien Deckelöffnungen. Auch bei Ersatzteilen für den Hochleistungsantrieb oder bei Fragen zur richtigen Auswahl innerhalb der LR-2.ST Baureihe unterstützen wir Sie gerne. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie bei unserem Beschaffungsservice.
Ein Labor, das Formulierungen aus ganz unterschiedlichen Projekten bearbeitet, kann selten vorhersagen, welche Viskosität der nächste Ansatz mitbringt. Der IKA Laborreaktor LR-2.ST the Allrounder (MPN 20013292) ist innerhalb der LR-2.ST Reaktorplattform die Ausführung mit der breitesten Abdeckung und verarbeitet Medien bis zu einer Viskosität von 100.000 mPas bei einem Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern. Er deckt damit den größten Teil der in der Praxis vorkommenden Viskositätsbereiche ab und eignet sich besonders für Labore, die nicht auf eine einzige Produktkategorie festgelegt sind, sondern im Projektverlauf zwischen sehr unterschiedlichen Rezepturen wechseln. EUROSTAR 200 control für hohe Viskositäten Der Allrounder ist werkseitig mit dem Laborrührwerk EUROSTAR 200 control ausgestattet, das ein maximales Drehmoment von 200 Ncm an der Rührwelle liefert, mehr als das Dreifache der Einstiegsausführung the Compact Power. Der Drehzahlbereich von 8 bis 290 Umdrehungen pro Minute entspricht dem der übrigen LR-2.ST Ausführungen, sodass sich Prozessdaten innerhalb der Baureihe vergleichen lassen. Die mikroprozessorgesteuerte Regelung hält die Drehzahl auch bei zähen, hochviskosen Medien stabil und zeigt über die integrierte Drehmoment-Trendanzeige an, wie sich die Konsistenz des Rührguts während des Prozesses verändert. Reaktorgefäß mit Vakuumbetrieb bis 25 mbar Das 2,0-Liter-Reaktorgefäß aus Borosilikatglas arbeitet in einem Temperaturbereich von Raumtemperatur bis 230 °C und ist auf ein Nutzvolumen von 500 bis 2000 Millilitern ausgelegt. Der Reaktordeckel LR2.10 stellt drei Öffnungen im Normschliff NS 29/32 und zwei weitere im Normschliff NS 14/23 zur Verfügung, über die sich zum Beispiel ein Temperaturfühler, ein Rückflusskühler oder ein Dispergierwerkzeug anschließen lässt. Für den Vakuumbetrieb bis 25 mbar sorgen Dichtungen aus FFPM (Perfluorelastomer), die sowohl chemisch beständig als auch über die gesamte Temperaturspanne des Systems belastbar sind. Kompakter Aufbau trotz hoher Drehmomentreserve Trotz des im Vergleich zu the Compact Power und the Versatile stärkeren Antriebs bleibt der Allrounder mit Abmessungen von 460 x 1240 x 430 Millimetern, einem Teleskopfuß-Hub von 390 Millimetern und einem Gewicht von rund 25 Kilogramm genauso kompakt wie die übrigen LR-2.ST Ausführungen. Die abnehmbare Wireless-Bedieneinheit WiCo lässt sich außerhalb des Abzugs bedienen, was den direkten Kontakt mit dem Reaktor beim Rühren kritischer Medien reduziert. Zulässig sind Umgebungstemperaturen von 5 bis 40 °C bei maximal 80 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit, Bedingungen, die in einem normal klimatisierten Laborraum in aller Regel ohne Zusatzmaßnahmen eingehalten werden. Fünf Deckelöffnungen für individuelle Versuchsaufbauten Über die insgesamt fünf Normschliff-Öffnungen des Reaktordeckels LR2.10 lassen sich je nach Versuchsreihe zusätzliche Temperaturfühler, ein Tropftrichter, eine Gaszu- und -ableitung oder ein Dispergierwerkzeug einbringen. Da der Allrounder ohnehin für ein breites Anwendungsspektrum vorgesehen ist, profitiert er besonders von dieser Flexibilität: Ein Labor kann denselben Grundaufbau für ganz unterschiedliche Projekte weiterverwenden, statt für jede neue Anwendung einen eigenen Reaktor zu beschaffen. Gerade in Auftragslaboren mit wechselnden Kundenprojekten zahlt sich diese Vielseitigkeit spürbar aus. Breite Abdeckung innerhalb der Baureihe Mit 100.000 mPas maximaler Viskosität deckt der Allrounder deutlich mehr Anwendungsfälle ab als the Compact Power (50.000 mPas) und the Versatile (70.000 mPas), bleibt preislich aber unterhalb von the High-Performer, der für Viskositäten bis 150.000 mPas ausgelegt ist. Für Labore, die nicht abschließend wissen, welche Konsistenz künftige Ansätze erreichen werden, bietet diese mittlere bis obere Ausbaustufe der LR-2.ST Baureihe deshalb häufig eine praktikable Balance zwischen Investitionskosten und Reserve für unvorhergesehen zähe Medien. Typische Einsatzbereiche Der LR-2.ST the Allrounder eignet sich für ein breites Spektrum an Rühr- und Mischaufgaben mit mittlerer bis hoher Viskosität, unabhängig von der jeweiligen Produktklasse: Chemische Synthesen, bei denen sich die Viskosität während der Reaktion deutlich verändert Herstellung und Homogenisieren von Klebstoffen, Dichtmassen und ähnlich zähen Formulierungen Kosmetik- und Pharmaentwicklung mit Cremes, Gelen und hochkonzentrierten Emulsionen Vakuumunterstütztes Entgasen zäher Medien vor der Abfüllung oder Weiterverarbeitung Multi-Projekt-Labore, in denen wechselnde Produktklassen mit unterschiedlicher Konsistenz bearbeitet werden Scale-up-Vorversuche, bei denen die spätere Produktionsviskosität im Labormaßstab abgebildet werden soll Praktika und interne Schulungen, in denen ein einzelner Reaktor für mehrere unterschiedliche Übungsansätze genutzt wird Auftragsentwicklung mit wechselnden Kundenprojekten und entsprechend unterschiedlichen Produktviskositäten Technische Details Nutzvolumen500 bis 2000 ml Drehzahlbereich8 bis 290 U/min Max. Drehmoment an der Rührwelle200 Ncm Max. Viskosität100.000 mPas ArbeitstemperaturbereichRaumtemperatur bis 230 °C Erreichbares Vakuum25 mbar Material (medienberührte Teile)Borosilikatglas, Edelstahl 1.4571, PTFE, FFPM Anschlüsse Reaktordeckel3 x NS 29/32, 2 x NS 14/23 Abmessungen (B x H x T)460 x 1240 x 430 mm Teleskopfuß-Hub390 mm Gewichtca. 25 kg Zulässige Umgebungstemperatur5 bis 40 °C Zulässige relative Luftfeuchtigkeitmax. 80 % SteuerungMikroprozessorgesteuert, mit Drehmoment-Trendanzeige FernbedienungAbnehmbare Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Lieferumfang 1 x Stativsystem LR-2.SI 1 x Reaktordeckel LR2.10 1 x Reaktorgefäß aus Borosilikatglas, 2,0 Liter 1 x Ankerrührer 1 x Laborrührwerk EUROSTAR 200 control 1 x Wireless-Bedieneinheit (WiCo) Individueller Bedarf & Beschaffungsservice Für den Allrounder bieten wir über unseren Beschaffungsservice ergänzendes Zubehör an, etwa zusätzliche Reaktorgefäße, Temperaturfühler oder Dispergierwerkzeuge für die freien Deckelöffnungen. Sollte sich im Projektverlauf zeigen, dass eine andere Drehmoment-Stufe der LR-2.ST Baureihe besser zum tatsächlichen Bedarf passt, beraten wir Sie ebenfalls gerne zum Wechsel innerhalb der Plattform. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie bei unserem Beschaffungsservice.