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Eppendorf Research plus Einkanalpipette, variabel, 2-20 µL, hellgrau, 3123000098

Produktinformationen "Eppendorf Research plus Einkanalpipette, variabel, 2-20 µL, hellgrau, 3123000098"

Wechselnde Probenmengen im selben Volumenbereich brauchen eine Pipette, die sich schnell und ohne Werkzeug umstellen lässt. Die Eppendorf Research plus Einkanalpipette deckt mit der variablen 2-20 µL-Ausführung in hellgrau genau diesen Bedarf ab, mit einem Inkrement von 0,02 µL und dem federnden Spitzenkonus, der den Kraftaufwand beim Spitzenaufsatz reduziert. Sie richtet sich an Arbeitsplätze, an denen Verdünnungsreihen oder unterschiedliche Probenvolumina im selben Ansatz vorkommen.

Typische Einsatzbereiche

Die Eppendorf Research plus 2-20 µL eignet sich unter anderem für:

  • PCR-Ansätze und Verdünnungsreihen
  • Reagenzienzugabe in der ELISA-Diagnostik
  • Probenvorbereitung für die Sequenzierung
  • Pipettieren kleiner Volumina in Mikrotiterplatten

Ausstattung und Handhabung

Ein federnder Spitzenkonus sorgt bei allen Research-plus-Modellen bis 1 mL dafür, dass sich Pipettenspitzen mit geringerem Kraftaufwand aufsetzen und wieder abwerfen lassen. Das geringe Eigengewicht der Research-plus-Linie macht sich vor allem bei umfangreichen Pipettierserien im Bedienkomfort bemerkbar. Das Unterteil mit PerfectPiston-Kolben aus Fortron lässt sich für Wartung und Reinigung ohne Werkzeug schnell demontieren.

Für die Sekundärjustierung, also den Abgleich auf eine andere Flüssigkeit als Wasser oder auf eine individuelle Werkseinstellung, ist bei Research-plus-Pipetten laut Hersteller eine Anwenderjustierung vorgesehen, die die ursprüngliche Werkseinstellung nicht überschreibt.

Auswahlhilfe innerhalb des Research-plus-Sortiments

Innerhalb der variablen Research-plus-Modelle unterscheiden sich die Volumenbereiche deutlich. Die folgende Übersicht zeigt benachbarte variable Ausführungen aus demselben Sortiment:

VolumenFarbcodeMPN
1-10 mLtürkis3123000080
2-20 µLgelb3123000039
30-300 µLorange3123000101
100-1000 µLblau3123000063

Welches Volumen im Einzelfall passt, richtet sich danach, welche Probenmengen und Reagenzienvolumina im jeweiligen Arbeitsschritt tatsächlich vorkommen. Ein zu groß gewähltes Volumen verschlechtert die relative Genauigkeit im unteren Skalenbereich, ein zu klein gewähltes Volumen erzwingt mehrere Pipettierschritte statt eines einzigen.

Research plus, Reference 2 und Xplorer im Vergleich

Wer sich zwischen den drei Eppendorf-Handpipetten-Linien entscheidet, sollte zuerst auf die Bedienung schauen. Research plus wird über ein mechanisches Stellrad justiert, ohne Elektronik, ohne Display, was sie robust und wartungsarm macht. Reference 2 ersetzt das Stellrad durch eine Ein-Knopf-Bedienung mit Digitalanzeige, praktisch für Labore mit häufig wechselnden Volumina und mehreren Anwendern am selben Gerät. Xplorer und Xplorer plus gehen noch einen Schritt weiter und pipettieren elektronisch programmierte Abläufe, inklusive Passwortschutz bei der Plus-Ausführung. Für einen klar abgegrenzten Volumenbereich in der Routine bleibt die mechanische Research-plus-Linie die unkomplizierteste Wahl.

Abgrenzung innerhalb des Research-plus-Sortiments

Passt der Volumenbereich dieser Pipette nicht zum kompletten Bedarf, lohnt sich der Blick auf benachbarte Research-plus-Modelle, zum Beispiel Eppendorf Research plus Einkanalpipette, variabel (1 - 10 mL), 3123000080 Eppendorf Pipette Research plus G, Einkanal, variabel, 2 - 20 µL, gelb, epT.I.P.S.-Box, 3123000039. So lässt sich eine passende Kombination aus mehreren Volumenbereichen zusammenstellen, ohne auf eine andere Bedienlinie zu wechseln.

Anwendung, Lagerung und Wartung

121 °C, 1 bar Überdruck, 20 Minuten: So lässt sich die Pipette im zusammengebauten Zustand autoklavieren, das Unterteil muss dafür nicht auseinandergenommen werden, nur Filterhülse und Schutzfilter kommen separat in den Autoklaven. Ein Nachfetten der Kolben entfällt danach, eine gravimetrische Kontrolle ist trotzdem sinnvoll. Ohne Transportverpackung sind minus 5 bis 45 Grad Celsius und 10 bis 95 Prozent relative Feuchte für die Lagerung vorgesehen, im Betrieb 5 bis 40 Grad Celsius bei gleicher Feuchtespanne. Für die Gewährleistung ist der zuständige Eppendorf-Vertragspartner Ansprechpartner, ausgenommen sind Verschleißteile und Schäden aus missbräuchlicher Nutzung oder eigenmächtig geöffnetem Oberteil.

Fixvolumen oder variable Einstellung

Eine variable Pipette lohnt sich, sobald innerhalb eines Arbeitsablaufs unterschiedliche Volumina im selben Bereich gebraucht werden, etwa bei Verdünnungsreihen oder wechselnden Probenmengen. Das Stellrad erlaubt die Anpassung ohne Werkzeug und ohne Gerätewechsel. Wird dagegen dauerhaft nur ein einziges Volumen pipettiert, reduziert eine Fixvolumen-Pipette aus demselben Sortiment die Fehlerquelle einer versehentlichen Verstellung.

Häufige Fragen

Ist die Eppendorf Research plus 2-20 µL autoklavierbar?
Ja. Ober- und Unterteil können zusammengesetzt bei 121 Grad Celsius und 1 bar Überdruck 20 Minuten autoklaviert werden, ohne dass das Unterteil zerlegt werden muss. Filterhülse und Schutzfilter werden separat autoklaviert.

Wie wird die Genauigkeit nach dem Autoklavieren geprüft?
Ein Nachfetten ist nicht erforderlich, eine gravimetrische Überprüfung nach dem Autoklavieren wird von Eppendorf trotzdem empfohlen, um die Genauigkeit zu bestätigen.

Wie wird das Volumen bei der variablen Ausführung eingestellt?
Über das mechanische Stellrad am Pipettenkopf, ohne Display und ohne Elektronik. Der eingestellte Wert bleibt bis zur nächsten Verstellung erhalten.

Welche Pipettenspitzen passen zur Eppendorf Research plus 2-20 µL?
Laut Bedienungsanleitung epT.I.P.S. hellgrau 46 mm (0,5-20 µL).

Ist die Pipette ein In-vitro-Diagnostikum?
Laut Bedienungsanleitung ist die Research-plus-Linie für die kontaminationsarme Übertragung von Flüssigkeiten konzipiert, auch für Proben aus dem menschlichen Körper und Reagenzien im Rahmen einer in-vitro-diagnostischen Anwendung im Sinne der Richtlinie 98/79/EG.

An wen richten sich Gewährleistungsansprüche?
An den zuständigen Eppendorf-Vertragspartner. Ausgeschlossen sind Schäden durch missbräuchliche Anwendung, unbefugtes Öffnen des Oberteils sowie der Verschleiß typischer Verschleißteile.

Kann die Pipette nachjustiert werden, wenn sie von der Werkseinstellung abweicht?
Für die Research-plus-Linie ist laut Hersteller eine Sekundärjustierung vorgesehen. Details dazu regelt ein gesondertes Eppendorf-Justagedokument, das in dieser Faktenlage nicht im Volltext vorlag.

Wofür steht die IVD-Kennzeichnung der Research-plus-Linie?
Die Bedienungsanleitung nennt die Pipette generisch als In-vitro-Diagnostikum im Sinne der Richtlinie 98/79/EG, für die gesamte Research-plus-Linie. Eine artikelspezifische Bestätigung lag in dieser Faktenlage nicht vor.

Technische Details

LinieEppendorf Research plus
Ausführungvariabel
Volumen2-20 µL
Inkrement0,02 µL
Farbcodehellgrau
Passende PipettenspitzeepT.I.P.S. hellgrau 46 mm (0,5-20 µL)
Prüfvolumen 2µLsystematische Messabweichung 5,0%/0,1µLzufällige Messabweichung 1,5%/0,03µL
Prüfvolumen 10µLsystematische Messabweichung 1,2%/0,12µLzufällige Messabweichung 0,6%/0,06µL
Prüfvolumen 20µLsystematische Messabweichung 1,0%/0,2µLzufällige Messabweichung 0,3%/0,06µL
NormPrüfung nach ISO 8655

Lieferumfang

  • 1 Eppendorf Research plus Einkanalpipette (2-20 µL, hellgrau)

Individueller Bedarf & Beschaffungsservice

Für passende Pipettenspitzen, Ersatzteile oder weitere Volumenbereiche aus dem Research-plus-Sortiment unterstützt LT Laborhandel über den eigenen Beschaffungsservice unter lt-laborhandel.de/service.

Bedienung: mechanisch
Farbe: Grau
Kanalzahl: 1-Kanal
Volumenbereich: 2 µl - 20 µl
Volumeneinstellung: variabel