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Bürkle Maulwurf Bohrkopf Sand, Wechselkopf für Bodenprobenehmer, Eisen/Stahl, 5350-1020

Produktinformationen "Bürkle Maulwurf Bohrkopf Sand, Wechselkopf für Bodenprobenehmer, Eisen/Stahl, 5350-1020"

Lockerer Sand hält von allen Bodenarten am schlechtesten von selbst in einem Bohrkopf. Ohne ausreichend Fläche an den Flanken rieselt das Material beim Herausziehen wieder heraus, bevor die Probe überhaupt oben ankommt. Der Maulwurf Bohrkopf Sand begegnet dem mit breiten Flanken, die dem Sand mehr Halt geben, ohne dass sich der Bohrkopf dafür schwerer in den Boden drehen lässt.

Breite Flanken als Tragfläche

Im Vergleich zur schmalen Ausführung für Ton und feuchte Böden hat der Sandkopf breitere Flanken mit größerer Tragfläche. Sand hält sich zwischen diesen Flanken vergleichsweise gut fest, weil die Körner mehr Kontaktfläche zum Metall haben als bei einem schmalen Profil. Das Ergebnis ist eine Probe, die auf dem Weg vom Bohrloch bis zur Übergabe an das Probengefäß nicht schon zur Hälfte wieder herausgerieselt ist.

Handhabung in lockerem Material

Bei sandigen Böden macht sich die Art des Herausziehens stärker bemerkbar als bei bindigem Material. Wird der Bohrkopf zügig und möglichst senkrecht aus dem Bohrloch gezogen, bleibt mehr Probe in den Flanken, als wenn er beim Herausziehen kippt oder seitlich am Bohrlochrand entlangschrammt. Diese Handhabung gilt für alle Bohrköpfe des Maulwurf-Systems, wirkt sich bei trockenem, losem Sand aber am deutlichsten auf die Probenmenge aus.

Einsatz mit dem Maulwurf-Handgriff

Wie alle Bohrköpfe der Baureihe ist auch diese Ausführung ein Wechselteil für den Maulwurf Handgriff mit Stange und lässt sich nicht ohne diesen einsetzen. Der Handgriff hat eine Länge von 750 Millimetern, bei tieferen Bohrungen ergänzt eine 100 Zentimeter lange Verlängerung (5350-1010) die Reichweite, ohne dass der Handgriff selbst getauscht werden muss.

Typische Einsatzbereiche

Der Sandkopf eignet sich für Standorte, an denen der Boden überwiegend locker und wenig bindig ist, unter anderem bei:

  • Bodenprobenahme in sandigen, wenig bindigen Böden
  • Untersuchung von Standorten mit sandigem Oberboden vor Bauvorhaben
  • Beprobung in Sandgruben und deren Randbereichen
  • Umweltanalytik an Standorten mit leicht durchlässigem, sandigem Untergrund

Abgrenzung zu den übrigen Bohrköpfen

Ist der Sand gröber und der Boden insgesamt trockener, etwa in Kiesgrubennähe oder in sehr trockenen Sommerphasen, zieht der Bohrkopf Grobsand mit noch breiteren Flanken mehr Material mit. Ist der Boden dagegen feucht und bindig, ist der Bohrkopf Ton und feuchte Böden die richtige Wahl, seine schmalen Flanken sind auf klebriges statt lockeres Material ausgelegt. Bei Flächen mit beiden Eigenschaften im Wechsel deckt der Bohrkopf Kombination beide Bodenarten mit einem Kopf ab.

Material und Handhabung im Feld

Wie der Handgriff selbst ist auch dieser Bohrkopf aus Eisen/Stahl gefertigt, ohne Elektronik oder Akku. Das macht ihn unempfindlich gegenüber Feldbedingungen, es gibt keinen Ladezustand und keine Kalibrierung zu prüfen. Zwischen zwei Einsätzen reicht die Aufbewahrung bei Raumtemperatur, wichtig ist vor allem, anhaftenden Sand vor dem Verstauen abzuklopfen, damit er sich nicht in Fahrzeug oder Lager verteilt.

Technische Details

ProdukttypWechselbohrkopf für Bodenprobenehmer Maulwurf
Bauformbreite Flanken mit größerer Tragfläche
MaterialEisen/Stahl (Bürkle-Materialcode FE)
HerkunftslandNiederlande
LagerbedingungRaumtemperatur
Kompatibel mitMaulwurf Handgriff mit Stange, 750 mm, 5350-1005

Lieferumfang

  • Maulwurf Bohrkopf Sand

Der Maulwurf Handgriff mit Stange ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat vorhanden sein oder mitbestellt werden.

Service und Beschaffung

Für Standorte, die sowohl sandige als auch feinere Abschnitte haben, stellt LT Laborhandel den Sandkopf auf Wunsch zusammen mit weiteren Bohrköpfen der Maulwurf-Reihe zusammen, damit vor Ort für jede angetroffene Bodenart der passende Kopf griffbereit ist. Bei Unsicherheit, welcher Bohrkopf zum eigenen Standort passt, hilft der direkte Kontakt zu LT Laborhandel weiter.