Brand Transferpette S -8 Mehrkanalpipette, 8-Kanal, 0,5-10 µl, DE-M, 705900
602,00 €
- 8-Kanal-Mehrkanalpipette, mechanisch, Volumenbereich 0,5-10 µl
- Modell M8-10, Inkrement 0,01 µl
- Komplett autoklavierbar, 121 °C, 2 bar, mind. 15 min nach DIN EN 285
- Easy Calibration über Justageschieber, kein Werkzeug nötig
- Passende Spitze: 0,5-20 µl
- DE-M-gekennzeichnet
Produktinformationen "Brand Transferpette S -8 Mehrkanalpipette, 8-Kanal, 0,5-10 µl, DE-M, 705900"
In der Molekularbiologie entscheidet oft eine einzelne kleine Zugabe über die Qualität eines ganzen Ansatzes. Die Transferpette S -8 mit 8 Kanälen im Bereich 0,5-10 µl ist auf genau solche minimalen Volumina ausgelegt, spaltenweise über eine 96-Well-Platte verteilt.
Jeder der 8 Kolben ist einzeln gefertigt und geprüft, das Modell M8-10 deckt den Bereich 0,5-10 µl mit einem Inkrement von 0,01 µl ab. Passende Spitzen im Bereich 0,5-20 µl sitzen fest auf allen Kanälen gleichzeitig und lassen sich über den Abwurfmechanismus ohne Kontakt entfernen. Da alle 8 Kolben in einem gemeinsamen Gehäuse geführt werden, bleibt der Kraftaufwand beim Aufnehmen und Abgeben über die gesamte Kanalzahl hinweg vergleichbar zu einer Einkanalpipette.
Justierung ohne Werkzeug
Über Easy Calibration lässt sich das Volumen am Justageschieber unter dem Beschriftungsfenster korrigieren, ein Volumen-Offset gleicht Abweichungen bei speziellen Medien oder Standortbedingungen aus. Ein zusätzliches Werkzeug ist dafür nicht nötig, die Justage erfolgt direkt am Pipettenkörper.
Aufbereitung im Autoklaven
Die Transferpette S -8 ist komplett autoklavierbar, 121 °C, 2 bar, mindestens 15 Minuten nach DIN EN 285. Ein Zerlegen in Einzelteile vor der Sterilisation entfällt damit. Bei der elektronischen Schwesterbaureihe, der Transferpette -8 electronic, ist dagegen nur der abschraubbare Pipettenschaft autoklavierbar, das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen mechanischer und elektronischer Ausführung.
Ergonomie im Serienbetrieb
Bei 8 parallel geführten Kolben braucht es für den Kraftaufwand beim Aufnehmen und Abgeben ein Gehäuse, das die Handspannweite nicht überfordert. Der Pipettenkörper der Transferpette S -8 ist für den durchgehenden Einsatz an der Mikrotiterplatte ausgelegt, der Fingerhub bleibt über den gesamten Bereich 0,5-10 µl gleichmäßig. Griffteil und Spitzenkonus sind farblich neutral gehalten, die Kanalzahl selbst ist am Gehäuse deutlich lesbar.
Einordnung in die Transferpette-S-Familie
Neben der 8-Kanal-Ausführung gibt es die Transferpette S -12 mit 12 Kanälen im selben Modellsystem, für Einzelproben steht die Einkanal-Baureihe Transferpette S Fix und Variabel zur Verfügung. Modell, Justierverfahren und Autoklavierbarkeit sind über die gesamte Baureihe einheitlich, sodass sich Labore mit mehreren Kanalzahlen nicht auf unterschiedliche Bedienlogiken einstellen müssen.
Auswahlhilfe
Wer regelmäßig über 10 µl hinaus dosiert, findet in der Nachbarvariante mit 5-50 µl (MPN 705906) den nächstgrößeren Bereich derselben Baureihe, ohne die Bedienlogik zu wechseln. Kanalzahl, Modell und Justierverfahren bleiben beim Wechsel zwischen den Volumenstufen derselben Baureihe identisch, umgestellt wird nur der Prüfbereich und die zugehörige Spitzengröße. Wer unsicher ist, welcher Bereich zum eigenen Protokoll passt, orientiert sich am häufigsten pipettierten Volumen innerhalb der jeweiligen Serie und wählt den Bereich, in dem dieses Volumen möglichst nah am oberen Prüfpunkt liegt.
Typische Einsatzbereiche
- Enzym- und Mastermix-Zugabe spaltenweise in PCR-Vorbereitungen
- kleinste Reagenzienmengen parallel über acht Kavitäten dosieren
- Pipettieren im untersten Mikroliterbereich bei molekularbiologischen Serienansätzen
Genauigkeit über den Prüfbereich
Geprüft wird bei drei Prüfvolumina (100 %, 50 % und 10 % des Nennvolumens 0,5-10 µl). Die systematische Messabweichung liegt bei 10 µl: ± 1,6 % / 5 µl: ± 2 % / 1 µl: ± 8 %, die zufällige Messabweichung (Variationskoeffizient) bei 10 µl: ± 1,0 % / 5 µl: ± 2 % / 1 µl: ± 6 %. Wie bei jeder Luftpolsterpipette wächst die relative Abweichung zum unteren Prüfpunkt hin, beim oberen Prüfpunkt fällt sie am engsten aus. Für die tägliche Serienarbeit heißt das: Ansätze nahe dem Nennvolumen lassen sich am engsten reproduzieren, kleinere Teilvolumina innerhalb des Bereichs sollten bei besonders kritischen Verdünnungsreihen gegengeprüft werden.
Technische Details
| Merkmal | Wert |
| Kanalzahl | 8 |
| Volumenbereich | 0,5-10 µl |
| Inkrement | 0,01 µl |
| Modell | M8-10 |
| Pipettenspitze | 0,5-20 µl |
| Systematische Messabweichung (100/50/10 %) | 10 µl: ± 1,6 % / 5 µl: ± 2 % / 1 µl: ± 8 % |
| Zufällige Messabweichung VK (100/50/10 %) | 10 µl: ± 1,0 % / 5 µl: ± 2 % / 1 µl: ± 6 % |
| Autoklavierbarkeit | komplett, 121 °C, 2 bar, mind. 15 min nach DIN EN 285 |
| Justierung | Easy Calibration, Justageschieber unter Beschriftungsfenster, Volumen-Offset |
| Hersteller-Art.-Nr. (MPN) | 705900 |
Lieferumfang
- Transferpette S -8, Modell M8-10, Volumenbereich 0,5-10 µl, MPN 705900
- Qualitätszertifikat
- Silikonfett
Pipettenspitzen sind nicht im Lieferumfang enthalten und separat erhältlich. Bei Bestellung mehrerer Kanalzahlen und Volumenbereiche empfiehlt sich eine gemeinsame Sammelbestellung, um Lieferzeiten und Versandkosten zu bündeln.
Beschaffung und Service
Zubehör wie Pipettenspitzen, Ersatzteile oder Kalibrierdienstleistungen stellt der Beschaffungsservice von LT Laborhandel auf Anfrage zusammen. Details unter lt-laborhandel.de/service.
| Bedienung: | mechanisch |
|---|---|
| Kanalzahl: | 8-Kanal |
| Volumenbereich: | 0,5 µl - 10 µl |
| Volumeneinstellung: | variabel |