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WTW Technische Pufferlösung pH 7 (108802, 108702, 108708) definiert als hochpräziser elektrochemischer Kalibrierstandard das metrologische Fundament für die Validierung von pH-Messketten in der pharmazeutischen Analytik, der biotechnologischen Forschung und der industriellen Qualitätssicherung. In der chemischen Metrologie repräsentiert ein pH-Wert von 7,00 den elektrischen Nullpunkt (Isopotentialpunkt) der meisten kommerziell verfügbaren pH-Elektroden. Aus physikalisch-chemischer Sicht basiert die Wirksamkeit dieser Pufferlösung auf einem exakt austarierten Phosphat-Puffersystem, bestehend aus Dihydrogenphosphat (H2PO4-) und Hydrogenphosphat (HPO4 2-). Dieses System nutzt das chemische Gleichgewicht zur Neutralisation externer saurer oder basischer Einflüsse, wodurch die Wasserstoffionen-Aktivität über einen weiten Bereich konstant gehalten wird. Für Einkäuferinnen in der Pharma-Industrie und Forschung ist die Verlässlichkeit dieses Nullpunktes eine zwingende Voraussetzung für die Investitionssicherheit, da er die Basis für die lineare Berechnung der Steilheit (Slope) über den gesamten Messbereich bildet.
Die Thermodynamik der WTW Technische Pufferlösung pH 7 ist durch eine streng definierte Temperaturabhängigkeit der Dissoziationskonstante charakterisiert. Da der pH-Wert physikalisch als der negative dekadische Logarithmus der H+ Aktivität definiert ist, beeinflusst die kinetische Energie des Systems bei Temperaturänderungen das chemische Gleichgewicht. Die Varianten TEP 7, TPL 7 und STP 7 verfügen über eine detaillierte, auf dem Etikett hinterlegte Temperaturtabelle von 0 °C bis 95 °C. Diese metrologische Präzision ist für moderne pH-Meter mit automatischer Temperaturkompensation (ATC) von fundamentaler Bedeutung, um den Nernst-Faktor physikalisch korrekt zu berechnen und die Messunsicherheit zu minimieren. In der industriellen Prozessanalytik, wo Messungen oft fernab der Standardtemperatur von 25 °C stattfinden, garantiert dieser dokumentierte Temperaturkoeffizient die lückenlose Rückführbarkeit der Ergebnisse auf nationale Primärnormale.
Die Differenzierung in die Gebindegrößen 50 ml (STP 7), 250 ml (TPL 7) und 1000 ml (TEP 7) erlaubt eine spezifische Anpassung an die jeweilige Labor-Kinetik und das Probenaufkommen. Die Variante STP 7 (108708) ist in der 50-ml-Flasche ideal für den mobilen Außeneinsatz oder für Labore mit geringem Durchsatz konzipiert, um die Verweildauer des geöffneten Gebindes und damit das Risiko einer Carbonatisierung durch atmosphärisches CO2 zu minimieren. Die Standardgröße TPL 7 (108802) mit 250 ml stellt das universelle Arbeitspferd für die tägliche Routine-Kalibrierung in der universitären Ausbildung und Forschung dar. Für High-Throughput-Umgebungen in der pharmazeutischen Produktion bietet die 1-Liter-Variante TEP 7 (108702) eine hocheffiziente Lösung zur Versorgung automatisierter Kalibrierstationen. Jede Variante unterliegt den gleichen strengen elektrochemischen Spezifikationen, was eine einfache Skalierung der Laborprozesse ohne Verlust der analytischen Integrität ermöglicht.
Ein kritisches Qualitätsmerkmal der WTW Technische Pufferlösung pH 7 ist die chemische Beschaffenheit der Aufbewahrungsgebinde. Die Flaschen bestehen aus hochdichtem Polyethylen (HDPE), das eine exzellente Diffusionsbarriere gegenüber atmosphärischen Gasen darstellt. Das Eindringen von Kohlendioxid würde über die Bildung von Kohlensäure (H2CO3) den pH-Wert physikalisch in den sauren Bereich verschieben, was insbesondere im neutralen pH-Bereich zu massiven Fehlkalibrierungen führen würde. Die stabilisierte Matrix der WTW-Pufferlösungen unterbindet zudem das mikrobiologische Wachstum, ohne die Oberflächenspannung der Glasmembran der Elektrode zu verändern. Für Pharma-Einkäuferinnen ist diese Langzeitstabilität ein wesentlicher Faktor für die Reduktion von TCO (Total Cost of Ownership), da die Lösungen über ihre gesamte Laufzeit hinweg eine metrologische Drift von weniger als 0,01 pH-Einheiten aufweisen, sofern die Handhabungsvorschriften eingehalten werden.
Abschließend betrachtet sichert der Einsatz der WTW Technische Pufferlösung pH 7 die Einhaltung höchster regulatorischer Standards wie GMP, GLP und ISO 17025. Bei der Kalibrierung einer Messkette dient die Pufferlösung zur Bestimmung der Asymmetriespannung. Durch die Verwendung von technischen Puffern nach DIN 19267 wird eine hohe Vergleichbarkeit der Messwerte zwischen verschiedenen Laborstandorten gewährleistet. Die optimierte Ionenstärke der Lösung verkürzt die Ansprechzeit (Response Time) der Elektrode, was besonders in der Diagnostik und bei zeitkritischen Prozesskontrollen die Effizienz steigert. Mit der Entscheidung für die WTW-Puffer-Serie investieren Labore in eine bewährte Systemlösung, die physikalische Exzellenz mit den praktischen Anforderungen eines modernen Qualitätsmanagements harmonisiert.
Wichtiger Hinweis: Pufferlösungen sind Verbrauchsstoffe. Zur Sicherung der metrologischen Integrität darf entnommene Lösung niemals in das Originalgebinde zurückgeführt werden. Die Verwendung eines separaten Becherglases für die Kalibrierung ist physikalisch zwingend erforderlich.
Für eine vollständige Zwei-Punkt-Kalibrierung ist neben der WTW Technische Pufferlösung pH 7 die Verwendung eines zweiten Standards (z. B. pH 4,01 TPL 4 oder pH 10,01 TPL 10) notwendig, um die Steilheit der Elektrode zu ermitteln. Zur Wartung Ihrer pH-Sensoren empfehlen wir zudem WTW-Reinigungslösungen (z. B. RL 1 zur Proteinentfernung) und 3-molare KCl-Lösung zur fachgerechten Lagerung der Referenzsysteme. Alle ergänzenden Standards und Wartungssätze finden Sie über unseren Beschaffungsservice.
| Inhalt | 50 ml, 250 ml, 1 Liter |
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