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Der LAUDA Puridest PD 8 R Wasserdestillierapparat repräsentiert eine hochentwickelte, thermische Systemlösung für die vollautomatische Erzeugung von hochreinem, sterilem und pyrogenfreiem Reinstwasser (Mono-Destillat) im klinischen, pharmazeutischen und universitären Laborumfeld. Bei anspruchsvollen analytischen Prozessen, der Reagenzienpräparation oder mikrobiologischen Zellkultur-Applikationen ist eine konstante Eliminierung anorganischer Salze, organischer Verunreinigungen und mikrobieller Keime das primäre Kriterium, um Störeffekte bei instrumentellen Analysen materialschonend auszuschließen. Das vollautomatische Kompaktsystem liefert einen exzellenten Destillat-Leitwert von ca. 2,3 µS/cm bei 25 °C und stellt mit einer kontinuierlichen Produktionsleistung von 8 Litern pro Stunde eine autarke Reinstwasserversorgung sicher. Für Laborleitungen und Einkäuferinnen bietet diese integrierte Systemarchitektur dank des großzügigen 16-Liter-Vorratsbehälters die ideale Kombination aus bedarfsgerechter Medienbevorratung und außergewöhnlicher Prozesssicherheit nach anspruchsvollen GLP- und GMP-Richtlinien.
Das destillative Funktionsprinzip des Mono-Destillierapparates basiert auf der klassischen, physikalisch ungeschlagenen Phasenumwandlung von Rohwasser in die Dampfphase und anschließender Kondensation. Durch das Sieden in der präzise temperierten Destillierblase werden nichtflüchtige Verunreinigungen, Schwermetallionen und partikuläre Substanzen im Sumpf zurückbehalten. Ein entscheidendes strömungsmechanisches Qualitätsmerkmal ist die integrierte CO2-Entgasungsöffnung am Kondensator, welche flüchtige saure Gase wie Kohlendioxid prozesssicher abscheidet, um eine nachträgliche pH-Wert-Absenkung des Destillats im Vorratsbehälter zuverlässig zu verhindern. Der integrierte Kondensator ist als robuste Kühlschlange direkt im Vorratstank verbaut und garantiert einen hocheffizienten Enthalpieaustausch bei minimalen thermischen Verlusten.
Die thermodynamische Kinetik des LAUDA Puridest PD 8 R zeichnet sich durch ein intelligentes, energieoptimiertes Medienmanagement aus. Das zur Kondensation genutzte und dabei materialschonend erhitzte Kühlwasser wird direkt zur Speisung der Destillierblase (Boiler) weitergeleitet. Diese energetische Kreislaufführung senkt die erforderliche thermische Nennleistung der 6 kW starken Rohrheizkörper drastisch und minimiert den globalen CO2-Fußabdruck des Laborbetriebs. Zur Einsparung wertvoller Rohwasser-Ressourcen steuert ein integriertes Magnetventil die Wasserversorgung vollautomatisch: Nach vollständiger Befüllung des Vorratstanks blockiert das System die Kühlwasserzufuhr instantan, wodurch unnötiger Blindverbrauch materialschonend vermieden wird.
Die physische Systemgrenze des Apparates wird durch ein doppelwandiges, pulverbeschichtetes Gehäuse aus verzinktem Stahlblech definiert, das eine herausragende thermische Isolierung und mechanische Resilienz bietet. Alle proben- und dampfberührenden Funktionselemente wie Rohrheizkörper, Destillierblase, Vorratsbehälter und Kondensator bestehen aus hochreinem, rostfreiem Edelstahl. Dieses materialwissenschaftliche Qualitätsmerkmal unterbindet metallische Kreuzkontaminationen und erleichtert die zyklische Entkalkung über die leicht zugängliche Destillierblase. Die kybernetische Überwachung erfolgt über eine elektronische Verschmutzungskontrolle mit automatischem Destillationsstopp und visueller Reinigungsanweisung sowie eine thermostatische Wassermangelsicherung (Trockenlaufschutz). Nach Destillatentnahme über den ergonomischen Auslaufhahn mit integrierter Dauer- und Tippstellung veranlasst eine elektronische Niveauerfassung die unmittelbare, vollautomatische Nachfüllung des Speichers.
Zur Optimierung der Reinstwasserqualität und zum Schutz der Edelstahl-Destillierblase vor schnellem Verkalken empfiehlt sich je nach lokaler Rohwasserhärte der Vorschaltbetrieb von Vorreinigungskomponenten. In unserem Sortiment führen wir passende Dechloritfilter (Entchlorungsfilter mit Erstfüllung), Phosphatschleusen zur Härtestabilisierung sowie 1-µm-Vorfilter inklusive Feinfilterpatrone. Das System verfügt bereits werkseitig über eine getrennte Wasserzufuhr, wodurch der Boiler direkt mit vorbehandeltem Wasser (z. B. aus einer vorgeschalteten Umkehrosmose- oder Entsalzungsanlage) gespeist werden kann. Nutzen Sie zur Konfiguration Ihres individuellen Wasseraufbereitungssystems unseren technischen Beschaffungsservice.
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