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In der modernen industriellen Fertigung, der strengen Qualitätssicherung, der professionellen Fahrzeugbewertung sowie im schweren Korrosionsschutz ist die exakte und zerstörungsfreie Bestimmung von Schichtdicken ein absolut geschäftskritischer Faktor. Ob es sich um die Dicke einer schützenden Zinkschicht auf einem Stahlträger handelt, um die gleichmäßige Lackierung einer Automobilkarosserie oder um die Eloxalschicht auf einem Aluminiumprofil – bereits winzige Abweichungen von den vorgegebenen Toleranzwerten können dramatische Folgen haben. Eine zu dünn aufgetragene Beschichtung führt unweigerlich zu vorzeitiger Korrosion, Materialermüdung und teuren Gewährleistungsfällen. Eine zu dicke Schicht hingegen neigt zum Abplatzen, ruiniert die mechanische Passgenauigkeit von Bauteilen und verschwendet in der Massenproduktion immense Mengen an teurem Rohmaterial (wie Pulverlack oder Zink). Um diese massiven qualitativen und finanziellen Risiken vollständig zu eliminieren, hat KERN & SOHN unter seiner Spezialmarke SAUTER das digitale Schichtdickenmessgerät JCT 100 (MPN JCT 100) entwickelt. Dieses kompakte, ergonomische und technologisch herausragende Handmessgerät liefert Ihnen innerhalb von Millisekunden absolut verlässliche, digitale Messwerte und ist die perfekte Lösung für jeden professionellen Anwender, der täglich hochpräzise und normgerechte Beschichtungsdaten erheben muss.
Der größte technologische Vorteil des SAUTER JCT 100 ist seine hochentwickelte, universelle Kombi-Messzelle. In der industriellen Praxis hat man es im ständigen Wechsel mit völlig unterschiedlichen Grundmaterialien zu tun. Das Gerät beherrscht daher beide relevanten physikalischen Messprinzipien in Perfektion. Einerseits nutzt es das magnetinduktive Verfahren (Fe-Modus) zur Messung von nicht-magnetischen Schichten (wie Lack, Farbe, Kunststoff, Emaille, Chrom, Kupfer oder Zink) auf magnetischen Grundwerkstoffen wie Stahl und Eisen. Andererseits schaltet die Elektronik blitzschnell auf das Wirbelstromverfahren (NFe-Modus) um, wenn Sie isolierende Schichten (wie Farbe, Eloxal, Kunststoff oder Keramik) auf nicht-magnetischen Metallen wie Aluminium, Messing, Kupfer oder nicht-magnetischem Edelstahl messen müssen. Der absolute Clou für den Anwender: Das SAUTER JCT 100 erkennt das jeweilige metallische Trägermaterial (Substrat) völlig automatisch! Sie müssen das Gerät beim Wechsel von einem Stahlblech zu einem Aluminiumbauteil nicht manuell umprogrammieren. Sie setzen das Gerät einfach auf, und der interne Mikroprozessor wählt selbstständig den korrekten physikalischen Messmodus aus. Dies beschleunigt den Prüfprozess an gemischten Baugruppen (beispielsweise an modernen Automobilkarosserien aus Stahl- und Aluminium-Mischbauweise) massiv und schließt fatale Fehlmessungen durch eine falsche manuelle Moduswahl durch den Bediener kategorisch aus.
Das SAUTER JCT 100 ist bewusst als kompaktes Einhand-Messgerät mit einer intern verbauten Messzelle (Sonde) konzipiert worden. Diese Bauweise bietet im rauen Industriealltag entscheidende Vorteile gegenüber Geräten mit externen Kabelsonden. Zum einen entfällt das lästige Hantieren mit empfindlichen Kabeln, die an scharfen Kanten hängen bleiben oder brechen könnten. Zum anderen ermöglicht die interne Sonde eine extrem stabile und wackelfreie Einhandbedienung. Sie können sich mit der freien Hand festhalten, während Sie beispielsweise auf einer Leiter Messungen an einem großen Silo oder einem Brückenpfeiler durchführen. Die Spitze des Messfühlers ist zudem mit einer speziellen, verschleißfesten V-Nut ausgestattet. Diese durchdachte Geometrie sorgt dafür, dass Sie das Gerät nicht nur auf absolut planen Blechen, sondern auch auf stark gekrümmten Oberflächen, runden Rohren, Wellen oder konvexen Karosserieteilen immer perfekt zentriert und im exakten 90-Grad-Winkel aufsetzen können. Nur ein absolut senkrechtes Aufsetzen garantiert physikalisch korrekte und reproduzierbare Schichtdickenwerte.
Eine einzelne Messung ist in der professionellen Qualitätskontrolle oft nicht ausreichend, um die Gleichmäßigkeit einer Beschichtung über eine große Fläche hinweg zu beurteilen. Das SAUTER JCT 100 ist daher mit einem großzügigen internen Datenspeicher und leistungsstarken statistischen Funktionen ausgestattet. Das Gerät berechnet während einer Messreihe vollautomatisch den Durchschnittswert (Mean), den absolut höchsten gemessenen Wert (Max), den niedrigsten Wert (Min) sowie die Standardabweichung. So erkennen Sie sofort, ob ein Lackierroboter in der Produktion ungleichmäßig arbeitet oder ob sich Lacknasen gebildet haben. Um den Workflow in der Serienprüfung weiter zu optimieren, verfügt das Gerät über eine frei programmierbare Grenzwert-Funktion (Limit-Alarm). Sie definieren vorab eine minimale und eine maximale Schichtdicke (beispielsweise 80 µm bis 120 µm). Liegt ein gemessener Wert außerhalb dieser strikten Toleranz, warnt Sie das Gerät sofort durch ein unübersehbares optisches und akustisches Signal. Dies ermöglicht eine extrem schnelle “Pass/Fail”-Sortierung von Bauteilen im Wareneingang, ohne dass Sie jeden einzelnen Zahlenwert auf dem Display analytisch bewerten müssen.
Für Unternehmen, die nach den strengen Qualitätsnormen der DIN EN ISO 9001 zertifiziert sind, ist die nachweisbare Genauigkeit der Prüfmittel oberstes Gebot. Das SAUTER JCT 100 lässt sich vom Anwender jederzeit schnell und unkompliziert kalibrieren. Im großzügigen Lieferumfang sind sowohl Nullungsplatten (für Fe und NFe) als auch ein Set mit hochpräzisen Kalibrierfolien in verschiedenen definierten Stärken enthalten. So können Sie das Gerät durch eine Ein-Punkt- oder Zwei-Punkt-Kalibrierung exakt auf den zu erwartenden Messbereich und die Oberflächenrauheit Ihres spezifischen Werkstücks abstimmen. Das hochauflösende, kontraststarke Display sorgt dafür, dass Sie die Ergebnisse auch bei schlechten Lichtverhältnissen in Produktionshallen oder bei grellem Sonnenlicht auf der Baustelle jederzeit perfekt ablesen können. Das SAUTER JCT 100 ist somit nicht einfach nur ein Messgerät, sondern ein unverzichtbares, wirtschaftliches Instrument zur aktiven Qualitätssicherung, zur Vermeidung von Ausschuss und zum nachhaltigen Schutz Ihrer Markenreputation.
Wenn Sie dieses Präzisionsinstrument im Rahmen eines zertifizierten ISO-9001-Qualitätsmanagementsystems einsetzen, empfehlen wir Ihnen zwingend die Mitbestellung eines offiziellen Werkskalibrierscheins (ISO). Dieser belegt die Rückführbarkeit der Messwerte auf nationale Standards. Sollten Sie für spezielle geometrische Bauteile (wie tiefe Bohrungen oder schwer zugängliche Karosserie-Innenräume) ein Gerät mit einer flexiblen, externen Kabelsonde bevorzugen, beraten wir Sie gerne zu den Schwestermodellen aus der SAUTER Baureihe. Kontaktieren Sie einfach unseren kompetenten Beschaffungsservice für eine individuelle Systemberatung.
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