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Die präzise isochore Temperierung von empfindlichen externen Verbrauchern in der optischen Analytik (wie Refraktometer oder Polarimeter) erfordert eine konstante thermische Senke ohne oszillierende Kältemittel-Zyklen. Der LAUDA Loop L 250 eliminiert die klassische Kompressionskältemaschine vollständig und operiert auf Basis der Advanced Peltier Technology. Der thermodynamische Energietransfer erfolgt über thermoelektrische Halbleiter-Junctions, die bei Applikation von Gleichstrom die thermische Energie aus dem fluiden Temperiermedium abziehen (Kälteleistung von 250 W bei 20 °C). Durch die mikroprozessorgesteuerte Polaritätsumkehr fungieren exakt dieselben Peltier-Elemente als Heizaggregate (Heizleistung 400 W). Dieser reversible Elektronenfluss eliminiert das thermodynamische Totband klassischer Kompressoren um den Umgebungstemperatur-Nullpunkt komplett und ermöglicht eine metrologische Temperaturkonstanz von ± 0,1 K im Arbeitsbereich von 4 °C bis 80 °C.
Ein fundamentaler analytischer Vorteil der kompressorfreien Architektur ist die absolute mechanische Null-Vibration. Da keine Hubkolbenverdichter oder expandierenden F-Gase (Kältemittel) oszillieren, werden keinerlei makromechanische Schwingungen in den Temperierkreislauf oder das Gehäuse induziert. Dies ist zwingend erforderlich, wenn das System physikalisch in der Nähe von hochsensiblen Laserspektrometern oder Rasterelektronenmikroskopen betrieben wird. Die interne fluidmechanische Kinematik wird durch eine hochleistungsfähige Umwälzpumpe realisiert, die einen Förderdruck von 0,8 bar und einen maximalen hydrodynamischen Förderstrom von 3 l/min in den geschlossenen externen Kreislauf injiziert. Um den zeitlichen Rüstaufwand bei wechselnden Verbrauchern zu minimieren, ist das System standardmäßig mit Quick C. 1/4″ Schnellkupplungen ausgestattet, die eine tropffreie und hermetische Trennung des Leitungsnetzes garantieren.
Das elektronische Interface wird über ein extrem kontrastreiches grafisches OLED-Display und eine intuitive 3-Tasten-Softkey-Architektur gesteuert, die den PID-Regelkreis ohne Latenz moduliert. Für die lückenlose GLP-konforme Datenprotokollierung in automatisierten Laborumgebungen ist eine serielle RS-232-Schnittstelle integriert. Um infrastrukturellen Anomalien in unterschiedlichen globalen Stromnetzen entgegenzuwirken, ist der Loop L 250 mit einem Weitbereichsnetzteil (100 bis 240 V, 50/60 Hz) ausgestattet. Dies sichert die kontinuierliche Kinetik und Thermodynamik des Assays auch bei fluktuierenden Netzspannungen physikalisch ab.
Wichtiger Hinweis: Thermisch isolierte Pumpenschläuche zur Vermeidung thermodynamischer Verluste, externes Temperiermedium (wie demineralisiertes Wasser oder Wasser-Glykol-Gemische) sowie spezifische Gewindeadapter für die Peripheriegeräte sind für den verfahrenstechnischen Betrieb zwingend erforderlich und nicht im Lieferumfang enthalten.
Der Loop L 250 ist eine rein physikalische Wärmesenke und Wärmequelle. Um die generierte thermische Leistung von 250 W isochor an den externen Reaktor oder das Analysegerät zu übertragen, ohne Energie an die Laboratmosphäre zu dissipieren, müssen Sie zwingend hochisolierte Silikon- oder Polymerschläuche einsetzen. Bei Arbeitstemperaturen nahe 4 °C führt die Verwendung unisolierten Materials unweigerlich zur Tropfenbildung (Kondenswasser) an der Außenhaut. Achten Sie bei der Beschaffung der Schläuche exakt auf die Kompatibilität zu den mitgelieferten 1/4″ Schnellkupplungen. Wenden Sie sich für die strömungsmechanisch und thermodynamisch korrekte Konfiguration Ihres Kreislaufs jederzeit an unseren Beschaffungsservice.
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