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In der geochemischen Analytik, der Materialprüfung und der Baustoffkontrolle stößt die Zerkleinerung von extrem harten, mineralischen oder keramischen Probenmatrizes an fundamentale physikalische Grenzen. Standard-Mahlwerkzeuge aus Edelstahl erleiden bei Matrizes mit einer Mohshärte von über 6 massive tribologische Verformungen und einen extremen Materialabrieb. Der IKA A 11.3 Schläger ist als hochspezialisiertes Hartmetall-Werkzeug (Tungsten Carbide / Wolframkarbid-Legierung) konzipiert. Diese intermetallische Hartmetallverbindung zeichnet sich durch eine extreme strukturelle Dichte und Härte aus. Diese werkstoffkundliche Überlegenheit macht das Werkzeug absolut immun gegen plastische Deformationen durch abrasive Mikrokollisionen mit harten Erzen, Quarziten, Gläsern oder Schlacken im Mahlraum der A 11 basic.
Das verfahrenstechnische Prinzip basiert auf der hochtourigen Prall- und Schlagzerkleinerung. Angetrieben mit Rotationsgeschwindigkeiten von bis zu 28.000 Umdrehungen pro Minute transformiert der A 11.3 Schläger die elektrische Energie des Motors in massive kinetische Prallenergie. Aufgrund der extremen Härte und des sehr hohen spezifischen Gewichts der Hartmetall-Legierung ist der mechanische Impuls, der beim direkten Aufprall auf das Probenmaterial übertragen wird, signifikant starrer und energetisch verlustfreier als bei duktileren Stahllegierungen. Die Gitterstrukturen selbst extrem spröder, kristalliner Festkörper werden durch diese eintreffenden Stoßwellen in Millisekundenbruchteilen zertrümmert und in eine hochfeine, analytisch verwertbare Pulvermatrix überführt.
Ein zentrales Problem der analytischen Probenvorbereitung harter Gesteine ist die Kontamination durch den mechanischen Abrieb des Mahlwerkzeugs (Carry-over). Die Vermahlung mit klassischen Edelstahlwerkzeugen führt unweigerlich zu einer massiven Einschleppung von Fremd-Ionen in das Medium. Der Einsatz des A 11.3 Hartmetall-Schlägers reduziert diesen tribologischen Verschleiß physikalisch auf ein absolutes Minimum. Die strukturelle Integrität der Schlagkanten bleibt auch nach intensiven Mahlzyklen erhalten, wodurch die thermodynamische Effizienz der Mühle konstant bleibt und die analytische Verfälschung der Probe durch metallischen Abrieb drastisch minimiert wird.
1 x IKA A 11.3 Schläger (Hartmetall)
(Wichtiger Hinweis: Die IKA A 11 basic Antriebseinheit sowie die Mahlkammer sind nicht im Lieferumfang enthalten!)
Der A 11.3 Schläger ist die absolute High-End-Lösung für härteste Materialien in der IKA A 11 basic. Hartmetall ist zwar extrem hart und abriebfest, jedoch aufgrund seiner kristallinen Struktur empfindlicher gegen Biege- oder Hebelkräfte als duktiler Edelstahl. Das Werkzeug darf beim Einsetzen oder Entfernen aus der Mahlkammer niemals gewaltsam verkantet werden, um einen Sprödbruch des Schafts zu verhindern. Wenden Sie sich für die metrologisch korrekte Konfiguration Ihrer Mahlsysteme jederzeit an unseren spezialisierten Beschaffungsservice.
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